Aufnahme mit PC - Abmischen mit Mischpult - Frage!

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Hetfield89
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Hallo,

habe eine kleine Frage oder besser mir etwas überlegt und wusste nicht in welchen Bereich ichs posten soll. Ich würde nun von euch wissen, ob das so möglich ist.

Also ich gehe mit den Mikros in das Mischpult (Marke egal) - von da aus über die Direkt Outs in die M-Audio Delta 1010LT (vllt. auch mehrere) - nehme in Cubase Spuren auf und schicke jede Spur auf einen Ausgang der M-Audio - Die Ausgänge der M-Audio verbinde ich dann mit den Inserts des Mischpult und kann dann über die Main Outs am Mischpult abmischen.

Wäre das so grundsätzlich möglich, oder würdet ihr mir empfehlen bei der herkömmlichen Methode zu bleiben:

Mischpult - Eingänge M-Audio - Cubase aufnehmen und mischen - Stereo Ausgang Cubase und exportieren.

Danke.
 
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Das wäre so grundsätzlich möglich.
Aber wozu?
Wenn dein Mischpult Marke EGAL ist, ist es klanglich kaum vorzuziehen. Wenn du das auf dem Pult gemischte Ergebnis nun noch über zwei weitere Eingänge auf den Rechner aufnimmst, kommen dann auf jeden Fall die Onkels mit dem bunten Auto und den modischen Westen, die hinten zugeknöpft werden....
Der größte Qualitätsverlust für dein Audiosignal entsteht bei der Digitalisierung. Die Qualität von Wandlerbausteinen steht schon in etwa im Verhältnis zu ihrem Preis.(google mal nach Apogee)
Und genau den Vorgang willst du mehrfach deinem Signal angedeihen lassen, wenns auch einfacher ginge?
Versteh' ich nicht.
Oder willst du einfach nur live mitschneiden?
Dann brauchst du das Signal ja von Cubase nicht wieder auf's Pult zu routen, denn der direct out unterbricht ja nicht die Signalkette, so wie ein insert.
 
pico
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im Prinzip ist das möglich, aber Du hast halt Qualitätsverluste durch die mehrfache Analog-Digital/Digital-Analog Wandlung und evtl. auch durch das Mischpult.

Wenn es ums 'schieben' der Regler geht, dann macht man sowas mit einem DAW-Controller wie z.B. dem Behringer BCF-2000 oder luxuriöser mit nem Mackie-Control


jaja - mal wieder zu langsam ;)
 
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Hetfield89
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OK danke,

dann verwerf ich die Idee besser wieder. Dachte nur dass man dabei bessere Soundergebnisse erzielen kann, als mit den Digitalen EQs.

Ich frage ja aus dem Grund, da ein Kumpel von mir es auf ähnliche Art und Weise mit einem MACKIE Mischpult und 2 Harddisk Recorder (?? Jedenfalls sone 3HE großen 19" Rack Teile mit solchen Tapes) und da wollte ich das ganze halt ähnlich machen nur statt der Recorder im Rack halt den PC.

Aber danke für eure schnellen Antworten. Dann werde ich so weiter aufnehmen und abmischen, und ja es ging mir in erster Linie ums "REGLER SCHIEBEN" :D

Gruß
 
georgyporgy
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... kann man nur empfehlen, im Rechner zu Mischen.

1. Du hast total recall.
2. Du hast schon in Cubase bessere Effekte/Dynamics/Eq's als Du Deiner Beschreibung nach bereits besitzt.

Falls Dir da die Qualität nicht reicht: Es gibt tolle Plugins. Die fressen mitunter aber viel Preformance. Ggf. musst Du den Rechner aufrüsten/erneuern.

Die ganzen Geschichten von der tollen Abmischung ausserhalb des Rechners hört man öfter deshalb, weil Studios auch eine evolutionäre Geschichte haben.

Wenn man jahrelang professionell mit einem (dann aber auch guten) Mischer gemischt hat, teures Outboardequipment in meterhohen Racks hat, dann benutzt man es eben auch gerne, zumal sich die (hoffentlich zufriedenen) Kunden auch an diese Arbeitsweise gewöhnt haben. Macht insgesamt ja auch mehr Eindruck, als ein Rechner, 2-3 Flat-Panels und ggf ein kleiner DAW-Controller, Maus und Tastatur.

Aber frage mal jemanden, der ein Studio neu einrichtet und nicht Bigbands und Sinfonieorchester aufnehmen will, ob er sich heute eine große (wohlmöglich analoge) Konsole und exorbitant teure FX-Peripherie anschaffen würde.

Ein "ja" bekommst Du nur von solchen Leuten als Antwort, die ebensolche Kunden haben, die so etwas unbedingt verlangen (und auch bezahlen).

Alle anderen werden mit "nein" antworten (müssen).

Mit guten Mikros, guten Preamps und einem guten Interface mit einer angemessenen Auflösung (24 Bit sollte reichen) und ggf. auch 88,2 kHz Samplingfrequenz, hast Du audiotechnisch nichts zu befürchten. Das ist schon High-End, wenn die Wandler entsprechend sind. Da geht heutzutage das Geld der "teuren" Studios rein.

Wir Mucker, die selber unsere Sachen recorden und mit eher dürftigem Equipment arbeiten sind von beiden Varianten weit entfernt. Die Schräubchen, an denen wir drehen können sind:

Einzelne Channelstrips, bessere Mikros, gute Kabel, ggf. besseres Interface z.B. mit symmetrischen Eingängen, brauchbare Abhöhre, gute FX/Mix- und Masterplugins.

Über die A/D-Wandler brauchen wir uns im Segment bis 1000,- € pro Stereo-Wandler kaum Gedanken machen. Insbesondere die ganzen Multi-Interfaces unterscheiden sich vor allem durch den mechanischen Aufbau, die Anschlüsse, ggf. die Mic.Preamp Qualität, Softwarebeigaben usw.

Die Wandlerbausteine sind Standard, machen was sie sollen und gut. Sollte man mit dem restlichen Equipment in die Regionen vorstoßen, wo man die Wandler als schwächstes Glied empfindet, kann man sich gratulieren. Dann hat man aber schon sehhhr teure Peripherie und sehhhr gute Ohren.

LG Jörg


P.S. das gilt natürlich alles nicht für die Experten, die sich für 300,- € eine vergoldet kontaktierte Netzsteckdose anschaffen und danach eine Soundverbesserung hören...;)
 
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analog mischen macht nur sinn wenn dein pult wirklich seeehr gut ist! alles unter paar tausend euro kannst knicken ;)
 
Vendo
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Mal ne Frage (ich glaub die passt hier so eiiinigermaßen rein). Wie nehmt ihr den ein komplettes Drumset ab? Also so das ihr alle Spuren einzeln vorliegen habt? Arbeitet ihr mit ADAT oder mit sowas wie nem Mackie Onyx 1640 (also Mischpult und Interface in einem)?

MfG
 
pico
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hier mit einem Motu828MK3 und 2 x per ADAT (Behringer ADA-8000 bzw. Motu 896MK3 o. Pre8) erweitert auf 16 bzw. 24 Kanäle (10/18 PreAmps)
 
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Mit 2 Behringer kommt man da preislich auf ca. 1200 € für 16 Kanäle. Wäre da ein Mackie Onyx 1640 nicht besser (wandler etc.)? 16 Kanäle reichen dicke denk ich. Oder warum wäre die Kombination aus Motu 828 Mk3 und ADAT Wandlern zu bevorzugen?

MfG
 
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Deine Frage war, wie wir Aufnehmen ;) nicht was es alles für Möglichkeiten gibt :D

Klar geht auch der Mackie - für mich war halt wichtig, das ganze nach oben erweitern zu können und da hab ich jetzt theoretisch die Option auf bis zu 96 Kanäle zu kommen. Den/Einen Mixer brauch ich allerdings nicht (mehr) also ist mir das auch ein zu großes Möbel - ich mach vor allem Live-Recording damit.

EDIT - nochwas aufgefallen,die 2 Ausgangskanäle wären mir da auch zu wenig;)
 
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kannst auch 2 firepods oder wie die heissen kaskadieren dann bleibst auch noch duetlich unter 1000€ ;)
 
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Alesis iO|14 und MotU 8pre, macht zusammen 12 Kanäle, das reicht für's erste.
 
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oder ein Alesis IO|26 und 2 8pre - dann sind es 24 :) wenn es dann mal sein muß
 
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Wir haben ein Phonic Helix im Studio stehen, über das wir alles aufnehmen (bis zu 16 Mic Kanäle, was uns reicht).
Bei uns ist das Mischpult auch wichtig, da wir auch im Studio proben, Drums und Gits abgenommen in der Schallschutzkabine und dann komplett am Pult analog uns den Mix basteln. Da brauchen wir den Rechner nicht und haben somit auch keine Latenzen durch AD/DA Wandlung.
Ansonsten sind wohl wirklich so Sachen wie Firepods oder Motus mit Adat Erweiterungen das sinnvollste, wenns rein ums aufnehmen geht.

MfG Badga
 
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Mit 2 Behringer kommt man da preislich auf ca. 1200 € für 16 Kanäle. Wäre da ein Mackie Onyx 1640 nicht besser (wandler etc.)? 16 Kanäle reichen dicke denk ich. Oder warum wäre die Kombination aus Motu 828 Mk3 und ADAT Wandlern zu bevorzugen?

MfG

Ich habe zwei Phonic Firefly 808 mit Firewire kaskadiert und damit 16 Mikrofonkanäle, ein paar digitale Ein- und Ausgänge, MIDI - damit komme ich gut klar und das Stück davon kostet derzeit 389 Euro:

http://www.musik-service.de/phonic-firefly-808-universal-prx395762320de.aspx

mfg
 
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Schlagzeugabnahme bei mir:
Zwei Fostex VC-8 Wandler, das macht insgesamt 16 Kanäle AD/DA.

Dahinter stehen, je nach Situation:
-zwei Fostex VR800 Acht-Spur-Recorder (zb. live)
-PC mit zwei RME Digi96/8-Interfaces
 

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