bässe über 2000€? lohnt sich das wirklich?

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i-kili

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ja, wie schon der titel sagt, würde es mich mal interessieren, ob es denn wirklich einen unterschied zwischen diesem, diesem oder diesem hier gibt?(mir ist natürlich bewusst, dass es komplett verschiedene bässe sind, die man kaum bis gar nicht vergleichen kann.;))

aber nachdem der fordera nyc schon mehr als das doppelte als der ibanez kostet, hab ich mich schon gefragt, was zahl ich da jetzt egtl? ist die elektronik um längen besser, das holz noch exquisiter oder ist das einfach nur der name?:confused:

ja, gebt mir euer wissen weiter und belehrt mich :)

gruß
 
Fornjotr

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"lohnen" ist definitionssache und hängt von deinen persönlichen finanziellen verhältnissen und der häufigkeit der nutzung ab würde ich meinen ;)

und sonst: wie du schon selber erkennt hast sind es total verschiedene bässe. ob jetzt der Ibanez oder doch der Fodera der richtige bass für dich ist wirst du nur durch anspielen rausbekommen können.
 
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Red-Guitar

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Hey,
ich sehe dein Problem, und das habe ich mich auch shcon oft gefragt.
Bei Markenbässen/ Gitarren zahlst du eh immer einen Teil für den Namen, das ist normal.
Bei diesen sehr teuren Bässen zahlst du dann auch vor allem für das AAAAA-Quilted Maple Top und für die absolut besten Hölzer dieser Erde.
Ob man das braucht, ist fraglich, aber von der Elektronik usw. wird sich da nicht viel unterscheiden zwischen einem 1500€ Bass und einem 2500€ Bass, denke ich.
Manchmal ist es natürlich auch komplette Handarbeit in z.B. USA und nicht in billigen Industrieländern von der Maschine hergestellt o.Ä..
 
teh_Q

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Klar, und außerdem: Das ist auch bei Autos so. Jeder muss für sich entscheiden, ob er einen Mercedes fahren möchte, oder vielleicht nicht doch bei 'nem Renault bleibt.

Lieber Gruß
 
GuitarGimp

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Klar, und außerdem: Das ist auch bei Autos so. Jeder muss für sich entscheiden, ob er einen Mercedes fahren möchte, oder vielleicht nicht doch bei 'nem Renault bleibt.

Lieber Gruß

Sicher, das ist ein Vergleich den man hier wunderbar heranziehen kann. Das Problem an ihm ist nur, dass er seine Grenzen hat.

Für mein Verständniß ist der Sprung vom Renault zum Mercedes/BMW/Audi schon bei einem preiswerten Instrument >1000€ zu beispielsweise eben jenem im Ausgangspost geposteten Ibanez geschehen. Beide tun vollends ihren Job und der Renault muss bei entsprechender Ausstattung nichtmal langsamer fahren, aber der Mercedes/Ibanez hat eben doch noch ein paar zusätzliche Gimmicks. Ledersitze, Navi, ein knackigeres Fahrwerk. Das sind Dinge, die einem Vielfahrer durchaus noch auffallen und sich womöglich irgendwann bezahlt machen.

Versuche ich nun aber objektiv zu bleiben, Prestigefragen außen vor zu lassen und trotzdem weitere Vorteile zu finden wenn ich mich mit dem nächsten klassenmäßigen Sprung befasse (das wäre dann auf unsere schöne Metapher bezogen sowas wie Maserati/Ferrari bei den Autos oder Ritter/Fondera bei den Instrumenten) fällt mir persönlich das schon extrem schwer. Klar, man kann trotzdem Gründe finden. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass bei Leuten der Kauf eines solchen Instruments meist weniger mit tatsächlichen Preisleistungsargumenten als mit der Verwirklichung eines Traums oder ähnlichem zu tun hat. Ein AAAAA-Quilted Maple Top kann richtig edel ausschauen, keine Frage. Ob einem das Instrument deshalb einen Tausender mehr wert ist, ist durchaus eine.

Handarbeit wird in diesem Kontext meiner Meinung nach klar überbewertet. Natürlich nehme ich, wenn ich denn schon soviel Geld ausgebe, gern den Bonus einer subjektiv-besseren Verarbeitung in Anspruch. Auch gefühlsmäßig ("Mojo") macht es was aus, Handarbeit in der Hand zu halten, das streite selbst ich als Feind solcher Voodoogeschichten nicht ab. Ich habe einfach ein Problem mit der öffentlichen Wahrnehmung des Themas.

Nur weil die großen, auch industriell tätigen Firmen nicht jede Subkategorie ihrer Homepage mit einem Sepiabild von einem alten Mann, der mit Hobel in der Hand an einem Stück Holz rumfuhrwerkt einkleiden, heißt das ja noch lange nicht, dass es dort keine Handarbeit mehr gibt. In den preislichen Gefilden, die hier zur Debatte stehen, gibt es überall noch Handarbeit, ganz egal ob da ESP, Gibson, Ibanez oder Fender draufsteht - und sobald man den "Pauschalaufpreis" dafür gezahlt hat, schenken sich auch <große, endorsende Firma> und <kleine Customwerkstatt mit Nobelimage> nix mehr. Man sollte sich nicht der romantisierten Vorstellung hingeben, dass teure Instrumente zwangsläufig mehr Handarbeit enthalten als günstigere (aber immernoch teure). Ich könnte wetten, dass es in der Werkstatt von Jens Ritter nicht viel anders aussieht als beim ESP Customshop in Japan. Unterscheiden werden sie sich äußerlich höchstens dadurch, dass bei ESP täglich der Truck mit Holz&Hardware im Hinterhof steht und beim Herrn Ritter eben eine heimlichere Atmosphäre herrscht. Die Arbeitsschritte sind wohl die selben.

Ich frage mich aber ohnehin, wieso ich mich jedesmal dazu verleiten lasse, in solche Debatten einzusteigen. Die Tatsache, dass bei Ferrari 2/3 des Preises für den Namen draufgeht, hat noch keinen wohlhabenden Herren davon abgehalten, sich einen in die Garage zu stellen, wenn man auf die Teile abfährt. Ich hoffe, keiner nimmt mir meinen Post übel, ich würde niemanden in eine Schublade stecken, weil er ein solches Instrument besitzt, ich drücke lediglich aus, weshalb es für mich nicht in Frage kommt. Würde ich einen geschenkt bekommen, hätte ich selbstverständlich absolut kein Problem mit einem Boutique-Bass. :D
 
palmann

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Und täglich grüßt das Murmeltier...

Gruesse, Pablo
 
mdeisenr

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Kurz zurück zur Frage:
Meine Meinung: Definitv JA!
 
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Sehr interessant, diese Frage habe ich mir auch immer gestellt. Muß das denn so teuer sein ? Lohnt sich so ein teures Instrument denn überhaupt ? Na ja ich habe mir dann so nach und nach zwei Sandberge zugelegt. Meiner Meinung nach sehr preiswerte Instrumente. Made in Germany, gute Qualität zu vergleichsweise günstigen Preisen, eben den Preis wert.
Dann habe ich mir letztes Jahr mal von Reiner Dobbratz einen Singer 5 schicken lassen, so zum testen. Was soll ich sagen, das war das beste Stück Holz was ich jemals in der Hand hatte. Verarbeitung, Optik, Haptik, Sound, da stimmt einfach alles. Der Bass ist jeden seiner rund 400.000 Cent wert, soviel ist sicher. Das Ende vom Lied: so Gott und Reiner will, bekomme ich hoffentlich im April oder Mai meinen Singer.
 
Nashrakh

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Auch wenn ich persönlich nie einen so teuren Bass in der Hand hatte, halte ich teure Bässe (und teure/Edel-Instrumente allgemein!) für Hifi-Fetischismus.

Für mich ist das nix, und ich denke, das Nicht-Musiker-Publikum wird auch eher weniger davon mitkriegen (wenn überhaupt). Aber wers braucht... der Vergleich mit den Autos zieht hier auch wieder gut (wie schonmal geschehen) => bis auf einen selbst hat da keiner was von... (Aber das muss ja jeder selbst wissen, ob ihm der Spaß wirklich den Aufpreis wert ist). Autotuning halte ich generell auch für Geldverschwendung (Kompensation für irgendwas? ;))...

So nebenbei, preislich liegt mein Traumbass bei max. 1500...
 
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Auch wenn ich persönlich nie einen so teuren Bass in der Hand hatte, halte ich teure Bässe (und teure/Edel-Instrumente allgemein!) für Hifi-Fetischismus.
Verstehe ich jetzt nicht. Wie kannst Du etwas beurteilen, daß Du nicht kennst:confused:

Bei den wirklich teuren Hobeln wie Alembic, Fodera, Sadowsky... muss halt alles perfekt sein. Ab einen gewissen Qualitätsniveau wird es halt exttrem teuer noch eine Steigerung zu erreichen.
Als Beispiel:
ein Maßband mit dem Du auf einen halben cm genau eine Strecke messen kannst, kriegst Du für 10 Cent.
Ein Lineal mit dem Du auf 1mm genau messen kannst kostet schon einen Euro.
Eine Schieblehre die auf 0.2mm genau misst kostet 10 Euro.
Eine optische Meßeinrichtung die auf 1/100mm genau misst kommt auf 500 Euro.
Eine optische Meßeinrichtung die auf 1/1000mm genau misst kommt auf 10.000 Euro, eine auf 0.5/1000mm 60.000 Euro ...
Ob die Zahlen jetzt genau stimmen, weiss ich nicht. Irgendwann geht halt jede kleine Verbessserung exponentiell in den Preis ein.


Ob es einen persönlich dann auch besser gefällt, ist wiederum eine ganz andere Frage. Coole Mucke kann man auch mit einen Kamm und ein Stück Butterbrotpapier machen.
 
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Irgendwie ist der Vergleich an sich schon problematisch, da ein Instrument deutlich mehr ist als die Summe seiner Teile.
Und vorne weg: Kein noch so teueres Instrument lässt irgendjemanden besser spielen.
Von daher sollte man vielleicht unterscheiden zwischen lohnen, brauchen und wollen. Nicht alles was sich lohnt braucht man auch und nicht alles was man will lohnt sich und nicht alles was man braucht will man auch ;-)

Defintiv kann man sagen, dass die Qualitätssprünge in den niedrigeren Preisstufen oft sehr groß sind. Zwischen einem 250€ Bass und einem 1000€ Bass liegen oft Welten. Zwischen 2000€ und 3500€ sind es dann oft nur Kleinigkeiten und in noch höheren Klassen eventuell nur noch Nuancen. Da zählen dann oft noch ganz andere Dinge als "nur" das Instrument selber. Da sind es dann oft auch die Exklusivität oder der direkte Kontakt und der Service und wie auf Modifikationen und Wünsche reagiert werden kann.

Das Thema "Klang" hab ich jetzt mal außen vor gelassen weil es einfach zu subjektiv ist
 
Nashrakh

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Verstehe ich jetzt nicht. Wie kannst Du etwas beurteilen, daß Du nicht kennst:confused:
;)

Ist halt nicht so einfach, da an was ranzukommen, wenn man nur sone Hinterhofläden in der Gegend hat...

Mein "Urteil" stützt sich auf zwei Beobachtungen (und ist eher "Nachfrager"-gestützt - heißt, aus der Sicht des Publikums argumentiert)...

1) Dem Laien-Publikum fällt es desöfteren schwer, den Bass überhaupt zu hören. Wie soll er da hören, dass das Holz nun 3 oder 1k € wert ist? Und wenns live schlecht gemischt ist, hört man eh nur Dröhn...

2) Beim Hören von Aufnahmen mit Edelbässen habe ICH PERSÖNLICH zumindest nichts GEHÖRT, was auf den Preis schließen lässt. Ergo ein Selbstversuch zu 1). Persönlich habe ich desöfteren Schwierigkeiten, überhaupt den Bass (bzgl Bauart, also was für ein Bass das sein könnte) zuzuordnen. Ich nehme einfach mal an, anderen geht es tendenziell genauso, dass sie keinen Edelbass beim ersten Hören erkennen.

Das subjektive Spielgefühl ist bei jedem Bass anders, das hat aber nicht unbedingt was mit dem Preis zu tun mMn.

Und die Frage, ob es sich "lohnt", so einen Edelbass zu besitzen, ist doch eh subjektiv... ich persönlich hab das Geld nicht und würde auch nie soviel Zaster hinlegen... andre sollens ja gerne tun, wenn sie zuviel Geld haben ;)
 
palmann

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Wieder andere kaufen gebrauchte Alembics für Beträge, wofür sich ganz andere neue Ibanez-Bässe, die maximal in der Mittelklasse angesiedelt sind, zulegen. Wenn man sich so hochklassige Instrumente bauen lässt, zahlt man nicht nur das Instrument, sondern auch die Dienstleistung Beraten zu werden und in hohem Maße Einfluss auf den Bau des Basses nehmen zu können. Manche brauchen halt das "Hintenrum-gehoben-werden"; Gefühl, dass man bei der Bestellung z.B. eines Alembics mit dazu geliefert bekommt.

Was das Instrument selber betrifft, $4500 wär mir mein Alembic nicht wert, für den Preis den ich gezahlt hab ist er's mir allemal. Das schöne an dem Bass ist, er ist extrem sensibel auf jede Spielnuance. Rumgeschnuddel verzeiht er gar nicht, man muss sich richtig mühe geben. Vom Klang her finde ich ihn sehr charakterstark, aber in einem Sinne, dass er sich sehr durch die Spielweise steuern lässt. Ein Alembic klingt mindestens genauso viel nach Alembic, wie nach der Person, die ihn spielt. Für mich ist er im Studio oftmals Preci-Ersatz, er ist dezenzer und feinzeichnender als so ein Preci Haudegen. Anonsten liefert er aber ganau das, was mein Preci auch liefert. Ich höre die beiden CDs, die ich mit dem Essence eingespielt hab immer wieder sehr gerne [1]. Noch nie hatte ich einen besseren Ton auf Aufnahmen.

Also, gebraucht ja, neu auch. Aber eins weis ich, er bekommt 'nen größeren Body als der Essence, das Handling geht gegen mich. Dann wird er genauso wie ich will, und ich lass mir dann auch den Ar*** hinten 'rumheben. ;)

Momentan ist's ein Traum, aber wer weis... :)

Gruesse, Pablo


[1] Schamlose Werbung: http://www.tftt.de/de/mfpwdt_de.html
 
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Nun, als ich nach MEINEM Fretless gesucht hab, war ich auf der Suche nach einem Bass, bei dem ich alles höre, was ich mache - komplett alles. Sollte ja eben auch mein Hauptbass werden.
Hab viel angespielt - Preisklasse 1 bis 2 k€: WArwick Corvette musikschmidt limited, Sandberg Bullet musikschmidt limited, Börjes Bassinger, Bassline Buster mit Noll Fretlesselektronik, Clover Xpression Xp15.5, Clover Argo und den Bassculture, den der Gregor Fris sein eigen nennen darf und eben letzten Endes auch meinen Jonas.

wirkliche Qualitätsmängel gab es im Prinzip nur beim Warwick und beim Boerjes - die haben mit gesplittetem Humbucker wie ein Föhn geklungen - war sicherlich Pech meinerseits und nicht die Norm.

Ansonsten waren schon in dem Presisegment die Qualitätsunterschiede eher gering. Der Human Base, der Warwick und der Bassculture fielen ein wenig aus dem Rahmen, weil mir hier persönlich die Konstruktion deutich aufwändiger und angenehmer erschien. Gerade der Bassculture ist ein echtes Meisterwerk was das reine Konstruktionsdesign angeht und auch die Verarbeitung ist klasse... wie bei allen anderen eben auch.

Klanglich waren die Unterschiede aber riesengroß. Der Warwick z.b. ist ein Super Fretless, wenn man einen Fretless möchte, der nur rumrotzen kann. Der Sandberg ist ebenso ein Super Fretless, wenn man einen Fretless möchte, der nur absolut weiche Tonansprache bewirken kann. Der Bassinger war dem Warwick ähnlich, in den Mitten zahmer aber ein wenig crisper, der Xpression15.5 total dumpf, weil die Saiten alt waren.

Klanglich und von der Nuancierung des eigenen Spiels waren der Clover Argo, der Human Base und der Buster eindeutig die genialsten.
Aber: der Clover hat ein wesentlich kürzeres Sustain, und der Buster ist sauschwer und verdammt klobig, weil riesig.
Die elektronik des Busters war aber allen anderen maßlos überlegen muss ich dazu sagen.

Der Bassculture Orca 6 string hatte leider Tapewound Saiten aufgezogen - fand ich ungünstig, weil dadurch wenige Klangliche Unterschiede überhaupt zu testen waren. Außerdem hat der Hals ein soooo stark Asymmetrisches Shaping - wenn man einen solchen Bass anspielt kann man sich nicht darein verlieben, das kann man erst, wenn man den Mut hat, sich einen Bauen zu lassen.

So hat sich der Human Base letzten Endes doch als relativ klarer Favourit herauskristallisiert. Und die Unterschiede waren deutlich. Ohne Jede Frage hätte man im Bandgefüge von all den Uterschieden im Klang so gut, wie gar nichts gemerkt, weil eben im Prinzip alle Top waren.
Aber ehrlich, das Handling der Bässe hatte auch wenig mit dem Preis zu tun.

Meine Anekdote soll hier nur zeigen, dass ein Hoher Preis tatsächlich bedeutet, dass ein Bass was spezielles ist und eventuell nicht jedem liegt, sonder vielleicht EINEM. Da ich MEINEN Fretless gefunden hab, hat sich der Kauf gelohnt und solange ich das denke, war der Preis auch gerehtfertigt.

Als der Herr Fris dann meinte, Mein Jonas sei ursprünglich eine Kundenbestellung gewesen, bei der sich die zugehörige Person einfach nur nichtmehr gemeldet hat, war ich ziemlich überrascht.
 
palmann

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Human Base muss ich auch nochmal testen. So'nen Base X fänd ich geil mit P/J-Bestückung, Passiv, Mahagoni-Korpus, Walnut-Decke. :) Hey der kostetja noch nichtmal 2000,- EUR. :eek:

Gruesse, Pablo
 
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Unbestritten wandern viele dieser Edelbässe direkt in die Vitrinen schweizer Zahnärzte, die vielleicht einmal in der Woche darauf rumspielen.
Aber ich finde es völlig nachvollziehbar, wenn ein Musiker, der täglich 8 Stunden und mehr mit seinem Instrument verbringt, Konzerte und Proben spielt, damit seinen Lebensunterhalt verdient, ein Instrument braucht und kauft, auf das er sich in jeder Lage verlassen kann, das genau das macht, was er will, das an ihn angepasst ist.
Der Preis ist dann relativ.
Bei den Klassikern stellt sich die Frage selten.
Ein befreundeter Kontrabassist sagte mal zu mir: "Es ist nie ein Fehler, in ein gutes Instrument zu investieren."
Ich kenne eine Pianistin, die nach einer Erbschaft vor der Wahl zwischen einer Eigentumswohnung und einem Steinway stand. (Für was sie sich sich entschieden hat, könnt ihr euch denken.)
Ein anderer Freund, Trompeter in einem großen Orchester, hat sein Instrument gemeinsam mit dem Trompetenbauer entwickelt, sie ist für ihn gebaut und somit einzigartig. Er kann jederzeit zur Werkstatt fahren und was verändern oder reparieren lassen.
Ob diese Trompete 4000, 6000, 10000 kostet, weiß ich nicht, aber der ideelle Wert ist unschätzbar.
 
tom5string

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Rumgeschnuddel verzeiht er gar nicht, man muss sich richtig mühe geben.

Unterschreib!
Meine beiden - von dir "überflüssig" abgetanen - Luxusgeräte haben den grossen Vor- und Nachteil unglaublich sensitiv zu reagieren. Und dann gilt die alte Weisheit: Ein gutes Instrument zeigt gnadenlos die Schwächen des Spielers.

AAAAHAAAABERRRR: daraus folgt auch, dass das Instrument jeder kleinsten Nuance in der Spieltechnik folgt und dir erlaubt mit einer unglaublich grossen Dynamik zu spielen. Das heisst an dieser Stelle nicht allgemein nur laut sondern: es gibt einen wahnsinnig grossen Bereich zwischen ganz leise und ganz laut den man sinnvoll einsetzen kann. Das hab ich bisher noch von keinen "Industriebass" erlebt - und ich nutze es gern und möchte das auf gar keinen Fall missen.

Der zweite Aspekt: diese Instrumente haben einen sehr eigenen Charakter. Ich schätze an beiden gar nicht mal den Hifi-Ton mit zisseligen Höhen und ultratiefen Bässen - klar, können die auch - sonder diese prägnanten, singenden Mitten. Die kommen im Mix immer durch.

Und am Ende des Lieds muss es jeder für sich entscheiden. Ich finde Wal und Zon ganz gross - und empfinde nicht einen Cent zuviel dafür ausgegeben. Den Wal spiele ich jetzt fast zwanzig Jahre .... so gesehen ist der auch gar nicht mehr so teuer ;-)

Tom
 
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Ich habe selbst nur einen billigen Harley Benton violin bass, da ich das Basspielen nur nebenbei zum "runterkommen" mache.

Klar habe ich schon teurere Modelle gespielt und muss sagen, die Bespielbarkeit ist eines der Hauptargumente.
ABER und das sollten wir uns zu Herzen nehmen: Wir machen letztendlich auch Musik für die Masse, und die Masse sitzt vlt. gerade vor nem sperrlichen Aldi Notebook, das NIEMALS in der Lage wäre die Bässe adäquat wiederzugben! Über eine teure Hifi-Stereoanlage mit tollen Bose boxen/woofern, sieht das sicher etwas anders aus. :great:

Viel wichtiger ist denk ich der AMP. Ein Warwick für 1000€ tut es dicke.
Bei Gitarren seh ich das schon etwas enger, man merkt Unterschiede bis in höhere Preisklassen stärker. Ich habe Bass nie als ein reines Melodieinstrument empfunden, er dient für mich als ein Fundament, und dieses muss natürlich gut klingen.

Aber muss es denn wirklich ein handmade Ritter Bass sein? :confused:
 
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