Bandmitglied zu engstirnig was Musik betrifft?

von Doin, 01.10.05.

  1. Doin

    Doin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.05   #1
    Hi!
    Es kann sein, dass es so ein Thema schon gibt, aber soetwas durch die SuFu zu finden is net gerade leicht. Wenns dieses Thema schon gibt, bitte Thread schließen und mir den link für das Thema geben, danke ...

    Also,
    Wir sind zur Zeit nur zu dritt in der band, 2 Gitarristen (ich bin einer davon) und ein Drummer. Ich und der Drummer machen eigendlich auch ausserbandliche Treffen und verstehen uns supa. Er ist eher zurückhaltend, und wir bekommen ihn eigendlich nur bei Bandtreffen zu sehen. Musikalisch sind wir auch auf einer Ebene, überhaupt nicht verschlossen zu den verschiedensten Musikarten (Rock, Metal, Reggae, Ska, Latin, HipHop, Indie, Jazz, Funk, ... inclusive diversen Unterarten), und versuchen auch, diese Einflüsse in unsere Musik einzubringen.

    Der andere Gitarrist hat einen ziemlich eintönigen Musikgeschmack: er hört eigendlich fast nur 80er-Hair-Metal (ka wie man das wirklich nennt, so Sachen wie Skid Row, Kiss, ...), und er spielt eigendlich auch fast nur 80er-Hair-Metal (will jetzt nicht diese Musikrichtung schlecht machen, aber nur sowas hören und spielen ist meiner Meinung sehr eintönig).

    Und uns kotzt das eigendlich total an, denn wir versuchen dann mal etwas Funkiges zu spielen, und er reißt darüber immer ein Hair-Metal-Solo, weil er ja nix anderes kennt und hört, und er ist auch unverrückbar in seiner musikalischen Ausrichtung.

    Was würdet ihr in dieser Situation machen?
     
  2. *JEAN*

    *JEAN* Don Jean Guitars

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    Erstellt: 01.10.05   #2
    mäuse melken?:D

    wo liegt das problem? habt ihr in nicht gesagt was ihr vorhabt? oder vielleicht seid ihr ja unflexibel! und wie kingt den ein hair-metal solo über nen funk? ist doch mal was neues. oder? solange es gut klingt ist doch gut, oder!
    sprecht offen darüber was ihr denkt und was euch stört!
    und wenn sein muss lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende!:screwy:
     
  3. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 01.10.05   #3
    Auf der einen Seite verstehe ich Dein Problem, weil Du wohl eine eigene Vision davon, hast, wie die Musik klingen soll. Aber es ist Deine Vision. Bedenke: nur durch die unterschiedlichen Vorlieben und Einflüssen der verschiedenen BAndmitgleider kann ein "neuer" besonderer, eigener Sound entstehen.

    Wenn erjetzt grundsätzlich andere Musikstile ablehnen würde, wäre es ein Problem. Aber er lässt Euch Eure Funksachen spielen und fiedelt seinen Style darauf. Dadurch fließen schonmal zwei Styles zusammen....das sind doch tolle Vorraussetzungen. Freu Dich.

    Ohne sowas hätte es Crossover nie gegeben. Die Red Hot Chile Peppers wären entweder ne Rock, oder ne Funkband geworden.
     
  4. Styleven

    Styleven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.05   #4
     
  5. Doin

    Doin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.05   #5
    Das ist mir schon klar, ich versuche ja auch, meine Musikeinflüsse unter einen Hut zu bringen, weil ich möchte ja nicht ein zweiter Steve Vai werden, sondern ich bleiben und mein Ding durchziehen und meine Styles machen. Unser zweiter Gitarrist hat eben diese Vorstellung, wie Musik klingen muss und lässt keinen Freiraum offen.

    Genau des macht er. Wenn wir zum Beispiel Reggae- oder Jazz-Sachen, oder auch HipHop-Sachen hören, meint er, dass man so eine Musik ja nicht hören kann und dass diese so schlecht ist.

    Und wir haben schonmal mit ihm darüber gesprochen, doch hat es bis jetzt nichts genützt, dieses Problem ist echt das schwache Glied in der Kette, das uns von einer wirklich tollen Band (nicht nur musikalisch) trennt.
     
  6. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 01.10.05   #6
    "Nicht hören kann" ist ja was anderes. Lässt er sie Euch spielen und spielt mit? Wie er sie im Ursprung findet ist doch eine andere Frage.
    Ansonsten frage ich mich, wieso ihr zusammen Musik macht (und bitte jetzt nicht: weil es hier sonst keinen anderen gibt). Wieso habt Ihr überhaupt zwei Gitarristen und keinen Basser?
     
  7. Doin

    Doin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.10.05   #7
    Wir haben 2 Gitarristen, weil es sich so zusammengemixt hat. Wir hatten früher einen Basser, aber der war ein um 10 Mal größeres Problem als das jetzt (eine andere geschichte). Aber im Vergleich zu ihm ist das eh ein relativ kleines problem, aber trotzem sollte dieses Problem auch aus der welt geschafft werden.
    Ansonsten: Basser kommt noch :D


    Es geht darum, dass er keine Lust hat, mit uns Reggae (z.b.) zu spielen, und diese Unlust drückt er auch aus.

    Es ist eben nicht so, dass es ein sooo großes problem ist, also nicht so, dass wir ihn rauswerfen, das wolln wir ihm (noch) nicht antun, solange es nicht eine andere lösung gibt. Ich kenn ungefähr 3 Gitarristen, die für ihn einspringen könnten, also das wär nicht das Problem. Es geht nur darum, dass wir ihn vielleicht überzeugen können, dass es etwas anderes als 80er-Metal auch gibt (wär ja auch für ihn ein vorteil).
     
  8. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 01.10.05   #8
    Oh - diese Unlust kann ich durchaus nachvollziehen...:)

    Ich frage mich, warum er mit Euch Musik macht, wenn er es ist, der Euren Style nicht akzeptiert.

    Wenn derartige, eigentlich private Themen in einem Musiker-Forum auftauchen, beschleicht mich immer das seltsame Gefühl, dass es eher um ein persönliches Problem geht als um ein musikalisches. Denn wie Du selbst ja gesagt hast, scheint er eine kleine Außenseiterrolle zu übernehmen, wo Du Dich mit dem Drummer ja auch privat triffst. Oder um ein Konkurrenzding. Und über das Forum versucht man sich über eine sehr subjektive Beschreibung der Situation Bestätigung zu erheischen. Doch wozu?

    Eine Band ist wie ein Seminar für soziale Kompetenzen. Es wird immer so sein, dass einer mal die Arschkarte gezogen hat und andere sich zeitweise "verbünden". Manchmal auch Du selbst. Es reicht oft, einfach nur eine Meinung zu haben und diese zu äußern. Ich habe das in 25 Jahren nie anders erlebt. Und teilweise sind echt heftige Sachen passiert. Doch damit am Ende was Gescheites bei raus kommt, muss man sich zusammen reißen, Kompromisse schließen und ab und an auch über den Dingen stehen und damit klar kommen, wegen etwas "mal nicht gemocht zu werden".

    Am Ende musst Ihr selber wissen, ob Ihr zusammen Musik machen wollt oder nicht. (Kompromissbereitschaft von beiden Seiten vorrausgesetzt). Da kann Euch hier keiner helfen. Denn wir kennen auch nur Deine Ansicht, nicht seine. Doch eines kann ich Dir noch sagen: wenn ich selbst die privaten, teils unmöglichen Geschmacksvorlieben und Eigenarten meiner Mitmusiker als Kriterium gesetzt hätte, wäre ich ein sehr einsamer Musiker geblieben.

    Und jetzt würde ich noch mal gerne von Dir wissen: was erhoffst Du Dir selbst von Deiner Frage? Du weisst doch, dass es nur zwei Antworten gibt. Egal, wie Du Dich entscheidest: Du wirst niemals in einer einzigen Band all Deine musikalischen Vorlieben verwirklichen können. Es sei denn, Du bist richtig reich und geil und kannst Dir Profimusiker leisten, die alles spielen können.
     
  9. shirker

    shirker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.05   #9
    Rausschmeissen!
    Neuen Gitarristen suchen!!

    shirker
     
  10. Doin

    Doin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.05   #10
    Is schon klar, aber Musik hat immer etwas Persönliches an sich.

    Ok, ich gebe mich geschlagen. Aber du hast Recht und hast mir vielleicht mehr weitergeholfen als du glaubst. Ich habe mir von der Frage erhofft, irgendeinen Weg zu finden, mit unserem Gitarristen auf einen Nenner zu kommen ohne ihn rauszuwerfen (er ist ein guter Musiker und meiner Meinung auch ein "guter Mensch" (was immer das heißt)).

    Naja, danke für die Antworten, haben mich zum Nachdenken gebracht. :great:
     
  11. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 02.10.05   #11
    Sicher: bei allen Querelen, die das gemeinsame Musikmachen mit sich bringt, muss am Ende "die Chemie" igendwie stimmen, sonst hat nichts einen Sinn.
    Und das spürt man einfach, da braucht man sich gar keine "musikalischen" Gründe zu suchen. Glaub mir, ich habe auch schon mal jemanden rausgeschmissen - ohne Absprache mit dem Rest der Band - weil diese Chemie einfach nicht stimmte, obwohl er ein toller Musiker war. Die Rechnung dafür bekomme ich allerdings sogar jetzt - zwei Jahre danach - noch ab und zu zu spüren.

    Ansonsten freut es mich, dass Du meinen Beitrag so aufgenommen hast.:great:
     
  12. Doin

    Doin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.05   #12
    Juhui :D:D:D

    Wiso, erzähl! Würd mich jetzt echt interessieren.
     
  13. Cornholio

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    Erstellt: 14.10.05   #13
    Mir ist ähnlicher(, aber extrem weiter) Musikgeschmack wichtiger als Fähigkeiten eines Musikers.
    Und notfalls prügel ich mir den zurecht
    (den Geschmack meine ich. Hat bisher immer geklappt, mal sehen was bald der Technohead-Keyboarder sagen wird, wenn er eventuell noch dazu kommt...).
     
  14. Abyss

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    Erstellt: 14.10.05   #14
    Es wäre ja ein Widerspruch, wenn ich mit gewissen Leuten gern Musik mach, wir aber trotzdem nich die gleiche Musikdefinition (oder was auch immer) haben. Da hat wohl eher die Technik versagt.
     
  15. tt~

    tt~ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.06   #15
    Seh ich absolut genauso. Guter Mensch hin oder her das spielst bei ambitionierten Bands eine untergeordnete Rolle; die Entwicklung der Band sollte im Vordergrund stehen.
    Und dass er ein guter Musiker ist bringt euch herzlich wenig, wenn er euren Stil nicht akzeptiert schadet er euch mehr als er euch mit seiner "Musikalität" (welche bei so einer Engstirnigkeit auch nur in gewissem Sinne vorhanden sein, meiner Meinung nach) bringt.

    Phil.
     
  16. Der D?nsch

    Der D?nsch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.06   #16
    Wenn der Gitarrist nicht die Musik machen will, die ihr machen wollt, dann weiss ich ehrlich gesagt nicht, wieso er überhaupt in die Band eingestiegen ist... Ich meine, wenn er das nicht akzeptieren will, dass ihr mal was anderes als Kiss spielen wollt, dann ist er meiner Meinung nach fehl am Platz. Redet mit ihm und schlagt ihm Kompromisse vor. Also sagt sowas wie:" wir können ja 2 funkige Sachen machen und dann auch 2 metalige" (Habt ihr schon eigene Songs?). Wenn er so stur ist, nichtmal auf solche Kompromisse einzugehen, musst du eben die Konsequenz daraus ziehen und ihn rausschmeissen. In einer Band muss man manchmal auch hart sein... Ich persönlich habe auch schon einige Musiker aus diversen Bands rausgeschmissen. Das ist nicht immer lustig, aber trotzdem notwendig, wenn man nicht vorankommt und dieses aber will.

    Da stellt sich, wie bei allem im Leben, wieder die Frage: Was willst du eigentlich?

    Willst du nur mit Kumpels zusammen jammen?
    Willst du zum Spass eine Band machen, ein paar Lieder schreiben und dann ab und zu in ein paar Kneipen auftreten?
    Willst du eine professionelle Band aufbauen, mit der du Geld verdienen kannst?

    Wenn du dir darüber im Klaren bist, kannst du darüber nachdenken, ob du über das Problem hinwegsehen kannst oder nicht.
     
  17. Lexx

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    Erstellt: 16.01.06   #17
    Aus unserer Band haben sich auch schon zwei Mitmusiker verabschiedet. Zuerst der Drummer: da hatte ich stellvertretend für alle die "Ehre" ihm beizubiegen, dass er musikalisch qualitativ nicht mehr zu uns passt. Das war schon hart, aber für die Band ein notwendiger Schritt. Der neue Drummer hat uns deutlich Schub gegeben.
    Ende letzten Jahres ist unser Sänger gegangen, da seine Vorstellungen der musikalischen Weiterentwicklung unserer Band letzlich von denen der verbleibenden Mitglieder ziemlich abwichen. Das hat uns nicht gerade froh gemacht. Jetzt sind wir ein Trio mit singendem Drummer und suchen noch einen passenden "nur" Sänger. So ist das Leben.:cool:
     
  18. Doin

    Doin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.06   #18
    jojo, danke für die vielen antworten, aber das problem hat sich mitlerweile erledigt:

    wir haben die band mehr oder weniger aufgelöst und ich spiel' mit dem drummer noch immer und es macht auch spaß. hin und wieder holen wir uns eine bassistin oder einen anderen gitarristen für jam-sessions.

    also, ... servus :cool:
     
  19. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.01.06   #19
    noch ne kleine anmerkung...

    ich war mal bei einer band "angestellt". das waren zwei freunde, ein drummer und ein keyboarder/saenger. die haben mir gesagt was ich spielen soll, wie es klingen soll und mir einen sound vorgegeben.

    wir waren vor dem eine band, aber die beiden waren der meinung, dass meine ideen scheisse waren und einfach nicht zu ihrer musik passten. als wir aber eine band waren, hatte ich das gefuehl, ich braeuchte das gleiche mitspracherecht und muesste mich genauso in die band einbinden.

    es gab nur streit und zank, kreativ waren wir garnicht und erfolgreich erst recht nicht.

    ich wurde dann rausgeworfen, die beiden wollten sich einen neuen gitarristen suchen, aber es war keiner zu finden, der auch menschlich zu den beiden chaoten passte.

    wir haben uns also dann auf dieses model geeinigt, ich war noch als freund in der band, meine "art" zu spielen war noch teil des sounds, aber meine einwaende und meckereien ueber die songs und den gesamtsound der band haben nichtmehr gebremst.

    das hat gut geklappt, es hat mir ehrlich spass gemacht, auch wenn ich nicht hinter der musik stand, hat mir einfach das mucken mit den kumpels gereicht. darauf musste ich mich dann aber auch erstmal einstellen.
     
  20. Ganty

    Ganty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.06   #20
    So hab ich das auch mal eine Zeit lang bei einer Heavy Metal Band gemacht denen der Bassist abhanden gekommen war. Ich habe quasi einige Monate und diverse Auftritte als Aushilfe gearbeitet obwohl das nicht wirklich meine Musik war.

    Meine jetzige Band besteht auch aus fünf Musikern mit unterschiedlichem Background. Ich komme aus dem Rock-/ Oldiebereich, der Schlagzeuger und der Sänger aus dem Metal, der Gitarrist aus dem Punk und der Keyboarder aus dem Funk-/ Fusion-Bereich.
    Auch vom menschlichen sind wir ziemlich unterschiedliche Typen. Trotzdem funktioniert die Band sehr gut.

    Man wird nie eine komplette Band finden die musikalisch exakt die gleichen Vorstellungen hat wie man selbst. Kompromisse sind unumgänglich, aber das macht die Sache meiner Meinung nach so spannend. Durch den Einfluß anderer Stilrichtungen kann man seinen Horizont ganz gewaltig erweitern und läuft nicht mit Scheuklappen durch die Gegend.
     
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