Obwohl, da kann ich doch gut mithalten: Ich habe die ersten 60 Jahre meines Lebens überhaupt kein Instrument gespielt und Knoten, ja, die bekomm ich trotzdem, nicht nur in den Fingern der rechten, sondern auch der linken Hand und an den Ohren auch noch.
Da komme ich aus der anderen Ecke. Wenn ich meine Lebensjahre durch die Anzahl gespielter Instrumente teile, kommt ein neues Instrument im Schnitt alle 7 Jahre heraus. Mein Trick dabei? Ich denke immer an die Musik, die ich spielen will, und nach einer Weile sortieren sich die Finger entsprechend! Irgendwann fängt jedes neue Instrument an, seine eigenen musikalischen Ideen zu den alt bekannten Stücken beizusteuern.
Mittlerweile reicht bei mir der Schrankplatz für ein neues Instrument nicht aus, also habe ich angefangen, ein alt-bekanntes Instrument - das 5-string Banjo - in einem neuen Stil zu lernen.
@1rr Da hast du ein ausgefallenes Stück ergattert! Gratuliere!
Ich bin nicht derjenige, der Haare in der Suppe sucht, aber ich frage mich in diesem Fall, wie du die wichtigen Bundmarkierungen unter all dem Perlmutt am Griffbrett erkennen kannst. Mein altes Openback hat lediglich 4 Perlmuttpunkte, und zwar im 5., 7., 10. und 12. Bund. Das reicht vollkommen aus, um sich in den höheren Lagen zu orientieren. Meine höherwertigen Banjos haben 7 Markierungen (3., 5., 7., 10., 12., 14. und 17. Bund), aber beim Spielen achte ich eigentlich nur auf die erstgenannten 4.
Klar, im Laufe der Zeit und bei höherwertigen Instrumenten kommen statt Punkte je nach Hersteller Sterne, Rauten, Laubblätter, Kartuschen etc. zum Einsatz. und irgendwann begreift ein Luthier das Grifbrett als Gesamtkunstwerk und dekoriert es wie hier bundübergreifend. Ich bin gespannt, wie du die Übersichtlichkeit beurteilst, wenn du anfängst, ernsthaft zu spielen!
Cheers,
Jed