Bariton Westerngitarren

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Diepess
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Halli hallo, dies ist mein erster wirklicher Beitrag und ich wollte mit dem Thema Bariton Gitarre starten.
Nachdem dieses "neue" Instrument noch verhältnismäßig jung ist, gibt es nur wenig aufschlussreiche Erfahrungen im Netz.
Ich selber überlege schon länger mir eine zu zulegen. (Alvarez ABT60E & Walden B1E)

Mich würde eure Meinung, Erfahrungen, Tipps oder ähnliches brennend interessiern :great:
 
Eigenschaft
 
Ich habe mir eine D-Tune Ovation geholt. Nicht ganz so lang in der Mensur, aber immer noch gut. Vorteil ist, Capo auf III oder IV (je nach Saitenstaerke und Stimmung) und man hat eine "normale"Gitarre.
Die Ovation geht mit 0.73'er Saiten locker auf C oder C#. Macht Spass, sich da unten auch mal auzutoben...
 
0.73er saiten???

wie sieht denn da die schlüsselung aus?

geht das dann los mit 0.18????

:eek:
 
Macht Spass, sich da unten auch mal auzutoben...

Das unterschreibe ich :great:

Bei mir steht seit vorletzer Woche eine Stanford Big Bang 1.


Die unterscheidet sich von "üblichen Verdächtigen" dadurch, dass sie eine 725mm(!) Mensur hat und mit 70er Saiten bis zum B (deutsch "H") runtergeht, ohne zu schlabbern oder zu wummern. Nach rel. kurzer Eingewöhnungszeit hatte ich mich an die lange Mensur gewöhnt. Mann muss in den unteren Lagen etwas sorgfältiger greifen, damit es nicht schnarrt (man benötigt etwas mehr Kraft) und der breitere und etwas dickere Hals ist auch gewöhnungsbedürftig - aber mit "normalen Händen" sicher gut zu meistern.

Willst du die Gitarre für Picking oder eher Strumming?
Die Stanford ist in meinen Ohren eine ideale Gitarre für Fingerpicker, beim Strummen (mit Plek) wird sie doch recht laut und man muss die tiefen Saiten etwas "vernachlässigen" damit die Diskantsaiten gut durchkommen.

€: bevor die Frage auch zur Stanford kommt: die Saitenstärken sind .070 - .060 - .048 - .029 - .022 - .016 :)
 
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0.16!!!! da braucht man tatsächlich "etwas mehr" kraft!
 
Tja, beim 0.09 E-Gitarristen ist 0.16 die G-Saite :D
 
Das relativiert sich ein wenig, da ja die Mensur auch deutlich länger ist.
 
Die Tacome Thunderhawk ist für mich die Jumbobaritone schlechhin, damit hat man den Growl der bis runter geht. 29"! Da geht was. Ich möchte sie nicht in meiner STaffel missen. Is leider schwer da ran zu kommen, da das Unternehmen nicht mehr existiert, leider! Gebraucht für ca. 700,- zu haben, leider sind die dann auch etwas lädiert, aber nun ja.

Ansonsten gibts noch die Stanford Big Band für 599,- mit 28". Klingt für mich auch nicht schlecht im unteren Preissegment.

Die Ovations sind super Stagegitarren und sind nicht so rückkopplungsanfällig(mit Multisoundhole), die D-Scale ist gut im Strumming zu Hause.

Für Drygebrauch und Fingerpicking würde ich eher zur Stanford greifen.

Alvarez habe ich leider noch nicht anspielen können...
 
Yepp, strumming ist das, was ich mit der D-Tune mache.
Und es ist .18 bis .73 ...
 
@peter55

Die Stanford schaut nicht schlecht aus, hab auch scho spekuliert, aber ein eingebauter Tonabnehmer wäre schon Top. :)
Hättest du vll ein Soundbeispiel? :)
Hast du Erfahrungen mit nachrüsten, also eben nachträglich einen Tonabnehmer verbauen? Ich meine, wie verträgt sich das mit einer Bariton?
 
Woooah nicht gerade ein Schnapper das Micro! Was spielst du Hauptsächlich darauf?

Wärs ja fast billiger eine mit integriertem zu kaufen wie die Alvarez ABT60E nur müsste man sie importieren das ist der mist.

http://www.alvarezguitars.com/instrument/abt60e
full_0031_ABT60E_large.png

Alvarez hat sich ja einen guten Namen gemacht und auf youtube hab ich einiges gesehen wo ich Gänsehaut bekommen habe :eek:
Leider sind die Baritons noch sehr wenig verbreiten, da ist noch so viel Potential!!! :great:
 
Von Folkfriends gibt es noch eine mit 76cm mensur für ~500 Euro. Video dazu.

Gruss, Ben
 
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Was spielst du Hauptsächlich darauf?

Hauptsächlich Fingerpicking, Blues und auch ein paar Jazzausflüge sind dabei :)

Auch als Begleitinstrument (Folk/Blues im weitesten Sinn) macht "Barney" eine gute Figur.

@Ben: Ui, 76 cm sind ja ordentlich :eek:
Würde mich interessieren, wie die sich greift, sind ja nochmal 3,5 cm mehr ... ich denke, da käme ich an die Grenze
meiner "Reichweite" (zumindest bei meiner Gitarrenhaltung, die in etwa der "Klassischen" mit dem Hals rel. steil nach oben entspricht - allerdings mit Gurt).
Wenn ich länger spiele, spüre ich schon in der Oberarmmuskulatur, dass ich die Hand im Vergleich zur normalen Mensur weiter wegstrecken muss.
 
Tjaja, der junge mann dort im video macht auch einen leicht angestrengten eindruck :D

Mit 76cm bist du aber auch schon gleichauf mit der mensur von shortscale-bässen, da dürften punkto runterstimmmen kaum wünsche offen bleiben.

Gruss, Ben
 
Deswegen habe ich ja die Ovation genommen. Mit der kann ich Open G mit C-Bass spielen und breche mir dennoch nicht die Finger oder habe einen tauben Arm, weil der Hals sooo lang ist.
 
@Ben: Naja, der "Normalbassist" spielt ja auch selten Akkorde auf seinem Bass in der ersten Lage ... ;)
 
Ja, das meine ich auch. Für um eine terz oder quart tiefergelegtes DADGAD-zeug oder ähnliches - spiel mit viel offenen saiten - könnte ich mir das schon als reizvoll vorstellen, für akkordspiel weniger. Ich habe ja auch schon länger bock auf eine bariton, aber die wär mir wahrscheinlich zu lang.

Gruss, Ben
 
Mir spukte eine Bariton schon länger im Kopf rum ... etwa seit Pat Methenys Album "One Quiet Night", dann kam der nächste Schub letztes Jahr bei der Musikmesse, als ich die Walden B1 sah und bei mir dachte, so was musst du unbedingt mal anspielen. Anfang November konnte ich dann bei einem Freund seine Stanford anspielen und war nach dem ersten Schreck über die Saitenstärke, die Halsbreite und -dicke sowie -länge total begeistert vom vollen Klang dieses Instruments. Ich hab dann auch die Walden gar nicht mehr im Vergleich dazu angetestet (mein Freund hatte das getan und sich eben für die Stanford entschieden) und mich gleich hier im Rhein-Main-Raum auf die Suche nach der Big Bang gemacht. Big T hat sie z.Zt. leider nicht lieferbar :(

€: und mir gefällt die Stanford auch optisch besser als die Walden, das Offset-Schallloch der Walden ist für mich - ich bin da recht konservativ, mag auch mein Alter sein :D - doch gewöhnungsbedürftig. Ich hab mich in den letzten 30 Jahren mit Mühe an die Multisoundholes bei Ovation gewöhnt ;)
 
@Ben
Die Bariton von Folkfriends sieht echt nice aus, aber die Mensur ist echt für ne Bariton schon ungewöhnlich lange.
Das Teil würde ich echt gerne mal anspielen! :D
Nein Baritons sind nicht wirklich was für Akkorde aber Fingerstylemäßig ein Traum!!!
Wenn du vielleicht Andy Mckee kennst?
Ich bin ja ein reiner Fingerstyle Enthusiast :)

@peter
Hat dein Freund klanglich für die Stanford entschieden oder wegen dem Design? :)
Ja das Design hebt sich wirklich total vom Rest ab, is mal was anderes!
Hab gelesn, dass die Platzierung des Schallochs auch Stabilitätsbedingt ist.
Mit der fällt man ganz bestimmt auf, das hat für mich auch einen Reiz:D
 

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