Bass recording

von flowart, 31.01.08.

  1. flowart

    flowart Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.08   #1
    Hey Leute,

    ich wollte mal in die Runde fragen, ob mir jemand ein par gute Tipps zum Thema "E-Bass recording" geben kann bezüglich "Druckvoll" "Klar" usw.. Damit meine ich, auf was man ganz besonders achten sollte, sowohl bei als auch nach der Aufnahme!

    Infos zu meiner Aufnahme:

    Ich gehe mit meinem Bass direkt in ein Mischpult und von dort aus über meine Soundkarte (MAYA44) in den PC! Ich arbeite am PC mit Cubase SX!

    Ich muss dazu sagen das ich absoluter Anfänger bin.
    Über Tipps würde ich mich sehr freuen!
     
  2. gincool

    gincool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.08   #2
    bass über DI kann gut klingen, aber in den meisten fällen erziehlt man mit lineout von guten amps wesentlich besser ergebnisse (zudem kannst hier deinen sound auch schon gut beeinflussen und färben)

    den wirklich druckvollen basssound wirst eh nachträglich mit eq, kompressor und multiband kompressor einrichten müssen ;)
     
  3. flowart

    flowart Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.01.08   #3
    Das ist gut zu wissen, ich habe einen Warwick sweet 15.2 welcher auch einen LineOut hat, gleichzeitig besitzt er auch einen 8Band EQ, meinste das ich damit ein besseres Ergebnis erzielen kann?
     
  4. gincool

    gincool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.08   #4
    ich kenn den amp nicht ;) allerdings muss man beim rein mit DI aufgenommen bass meistens noch sehr viel mim eq arbeiten um den sound zu bekommen den man haben will. bei nem amp kann man das ganze ja relativ unkompliziert so einstellen wie mans haben will und dann nur noch feintuning am pc machen. allerdings klingt halt nicht jeder lineout gleich gut. wir ham z.b. 2 bass amps im proberaum. einmal nen warwick irgendwas (etwas kleinerer 100W amp) und nen ampeg 400t oder sowas in die richtung (bin gitarrist man verzeihe mir ;) ).
    ersterer klingt lineout zwar nicht schlecht aber auch nicht wirklich geiler als lineout mit bissl eq. zweiterer klingt dafür richtig knackig und krachend.
    allerdings is bass im mix einbringen je nach musikart schon nen bissl nen gefrickel. entweder man hört was er spielt oder man fühlt es ;) beides gleichzeitig geht zwar auch aber braucht bissl zeit.
    am ehesten wirst da mit nem multibandkompressor hinkommen (natürlich wieder nicht übertreiben)

    am besten nimmst einfachmal line out, mikro und DI auf und hörst dir an was die beste quali hat, was am besten klingt und was man am einfachsten hinbiegen kann ^^ bei unseren letzten aufnahmen wars lineout vom ampeg aber muss bei euch ja nicht das gleiche sein ^^
     
  5. flowart

    flowart Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.08   #5
    Vielen Dank für die Anwort, ich werde es mal ausprobieren. Ich habe mal auf meine bassspur einen Multibandkompressor gelegt und wollte die etwas höheren Frequenzen anheben, um einen klareren sound zu bekommen, das funktioniert auch ganz gut, der bass ist nun sehr kräftig in den tiefen, man spürt ihn gut:-)..Die Höhen sind auch gut zu hören und bringen dem Ganzen Dynamik, leider nur bringt das gnaze auch ein leichtes rauschen mit sich! Da du mir ja wieder dazu geraten hast diesen Multiband kompressor zu benutzen, hast du sicher eine Ahnung was ich noch falsch mache oder auf ich besonders achten sollte bei zuhilfenahme eines multibandkompressors!? ...fragen über fragen...!
     
  6. JayT

    JayT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.08   #6
    Hi,

    Multibandkompressoren sind nicht gerade einfach zum Einstellen. Das die Frequenzverhältnisse ähnlich wie bei einem EQ geändert werden können ist eher eine Nebenerscheinung. Die Hauptaufgabe ist die Frequenzband-getrennte Kompression.

    Und klar, wenn man z.b. die Höhen stark komprimiert und dann auf gleiche Lautheit mittels Make-up-Gain anhebt, dann ist das quasi eine reine Anhebung vom Rauschen und
    nichts anderes.

    Mein Tipp: Zuerst mit konventioneller Kompression und EQing einen guten Sound einstellen.

    Wenn du viel Anschlag haben willst und es eher ein funkyger, perkussiver Bass sein soll:
    Nimm großzügige Werte beim Attack vom Kompressor (10-30ms) und dem Rhythmus angepasste eher schnellere Release Zeiten. Die Kompression ist dann zwar nicht
    besonders "effektiv", aber sie hebt den Anschlag mehr raus (wenn man keinen SPL Transient-designer hat). Beim EQ dann den Anschlag raussuchen (zwischen 2k und 4k) und kräftig rausheben. Achtung: In dem Bereich kann man Konflikte mit dem Gesang verursachen. Alles was matscht (zwischen 200 und 800Hz) so viel als nötig rausnehmen.

    Wenn du eher einen fetteren bzw. rockigen Bass haben willst:
    Komprimier stark. Ist auch nicht so tragisch wenn die Transienten dann etwas mehr untergehen. Eventuell kann man (um höhen zurückzugewinnen) das Signal noch kopieren und in einer parallelen Spur stark verzerren. Auch parallele Kompression wird hier oft verwendet. Beim EQen ist hier das wichtigste die unteren mitten (um die 100Hz). Viele suchen sich da den Grundton der aktuellen Tonart aus, man kann aber auch nur nach Gehör den Bass so fett wie möglich machen. Achtung: Mögliche Konflikte mit der Kick-Drum. Die Höhen bzw. den Anschlag würde ich hier aber trotzdem mit dem EQ etwas anheben, weil "fett" nicht funktioniert, wenn der Bass zuweit nach hinten verschwindet.
    Zum breitermachen könnte man dann noch Chorus, Flanger oder Phaser verwenden.

    lg. JayT.
    PS.: ui, hab i da an Aufsatz gschriebn.
     
  7. flowart

    flowart Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.08   #7
    Vielen Dank für die ausführliche Antwort, ich werde mir deine Tipps mal zu Gemüte führen und ein wenig herum probieren!
    Für weitere Tipps und Tricks bin ich natürlich immer offen!
     
  8. gincool

    gincool Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.08   #8
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