Bass über PA?? Sinnvoll oder nicht?

von derporis, 06.04.08.

  1. derporis

    derporis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.08   #1
    Grüss euch

    Da meine Freundin, ein Kumpel und ich uns dazu entschlossen haben eine Band zu gründen, und ich zur zeit der einzige mit Instrument bin.
    Wollte ich mal fragen wie das mit der PA so funktioniert. Also ich besitze einen kleine 100 watt combo von huges & kettner, da wir aber sowieso eine gesangsanlage und einen gitarrenverstärker brauchen, und meine combo wohl nur zum üben reicht.
    Dachten wir (oder ich) daran eine PA zu kaufen, und gitarre,gesang und Bass da anzuschliessen.
    Jetzt hab ich aber die suchfunktion verwendet, und da stand meistens drine, dass es besser ist der bassist hat seinen eigenen verstärker.
    ich möchte eigentlich ne pa anschaffen, die zukunfts tauglich ist. also wo mann viellleicht später mal was aufnehmen kann, ne zweite gitarre oder irgendwelche anderen sachen ranhängen kann.

    Vielleicht hat ja der eine oder andere von euch nen tipp für mich.
    achja, musik geht in richtung rock ala rose tattoo,motörhead.....
    budget ist klein ca 2000€

    danke euch schon mal

    boris
     
  2. Punkt

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    Erstellt: 06.04.08   #2
  3. derporis

    derporis Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.08   #3
    servus

    danke erstmal,
    ich mus aber gestehen dass ich keine ahnung habe was das ist und wohzu ich das brauche.:confused:

    vielleicht hast ja kurz lust mich ein klein wenig aufzuklären:o
    also was haltest von den boxen.
    https://www.thomann.de/at/hk_audio_premium_pro_set.htm

    und was brauch ich noch dazu, da gibts ja so powermixer gut für mich oder nicht
    danke
     
  4. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 06.04.08   #4
    Eine PA mit Komplettabnahme des ganzen Gerödels ist in den meisten Fällen für den Proberaum oversized.
    Üblich und sinnvoll ist für den Basser und den/die Gitarristen einen akzeptablen Combo, so wie du ihn z.B. hast.
    Ganz wichtig im Proberaum sind gute Gesangsboxen, auch zu benützen für eventuelle Keys.

    Die von dir verlinkte Anlage ist eine grade noch so einigermaßen akzeptable Anlage für kleine Veranstaltungen. Was fehlt ist noch ein einigermaßen tauglicher Amp.
    Einigermaßen gut klingen täte diese Anlage mit 2 Amps - einen für die Bässe und einen für die Topteile und das ganze abgetrennt mit einer aktiven Frequenzweiche - z.B. die günstige von Behringer
    https://www.thomann.de/de/behringer_cx2310_super-x_pro.htm

    Dann könntet ihr im Proberaum die Tops als Gesangsboxen nehmen und für kleine Gigs die komplette Anlage.
    Da kämen aber grob dann nochmal ca. 600-800 Euro für die Amps dazu.
    + Mischpult natürlich. Vvon Powermixern halte ich nix, da funktioniert die Sache mit der aktiven Trennung z.B. gar nicht :-(
    Und nur aktiv getrennt klingt das Ding einigermaßen - weil LAUT wollt ihr es ja bestimmt haben, oder? :-)
     
  5. Punkt

    Punkt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.08   #5
    Oh sorry ich ging von der Live Situation aus :o

    Zu ner DI-Box:
    Ein Bass z.B. liefert über ein Klinkenkabel ein unsymmetrisches Signal. D.h. du hast die Schirmung und das Signal über den dünnen Draht in der Mitte.
    Nachteil: Bei Störeinstreuungen auf dem Kabelweg hast du diese eben auf den Boxen drauf.

    Ne Di-Box macht folgendes:
    Durch einen Symmetriertrafo wird das Signal "verdoppelt", allerdings phasenverkehrt.
    Man hat jetzt einmal den Schirm und Signal 1 normal und Signal 2, welches das selbe ist, allerdings in der Phase gedreht.
    Wenn jetzt eine Störung daherkommt ist sie auf Signal 1 und zugleich auf Signal 2 drauf.

    Im Mischpult angekommen wird Signal 2 in der Phase gedreht. So jetzt kommts: Die Störung wird mitgedreht und wenn Signal 1 und Signal 2 addiert werden ist die Störung weg, weil jetzt nicht mehr das Signal phasenverkehrt ist, sondern die Störung.
    Bei langen Kabelwegen, besonders Live über ein Multicore => wichtig.

    Die zweite DI-Box die ich gepostet hab ist vom Prinzip das gleiche, nur dass du nen EQ und grundlegende Soundeinstellungen für den Bass onboard hast.
     
  6. the flix

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    Erstellt: 06.04.08   #6
    Ich denke, dass du mit deinem Basscombo ganz gut auskommen solltest.

    Der Gedanke, die PA zukunftsfähig zu halten, ist vernünftig. Wenn Recording gefragt ist, könnte man über ein Mischpult mit eingebautem Interface nachdenken. Das kann man dann später bequem per USB oder Firewire an den PC stöpseln. Dabei sollte man auf die Anzahl der Mikrophoneingänge achten, so 8 Stück sollten es schon sein, wenn man an das Schlagzeug denkt.
    An Boxen würde ich mir erst mal 2 ordentliche Monitore zulegen, denn die kann man für Auftritte immer gut weiterverwenden. Subwoofer würde ich mir sparen und den vorhandenen Bassamp benutzen.

    Für die E-Gitarre gibt es 2 Ansätze:
    Wenn man über die PA spielen will, braucht man einen Vorverstärker, der einen Gitarrenverstärker simuliert, auch Modeller genannt. Das hat den Nachteil, dass man ohne PA-Box nichts hört, also zu Hause auch eine Box oder zumindest einen Kopfhörer braucht. Außerdem kann man sich in den vielfältigen Möglichkeiten dieser Geräte schnell verlieren.
    Ich würde daher eher einen richtigen Gitarrenverstärker empfehlen, so ab 400-500€ gibt es da durchaus taugliche Modelle.
     
  7. derporis

    derporis Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.04.08   #7
    erstmal danke an euch,für eure antworten.

    also denkt ihr dass ich mit meiner combo gegen ein schlagzeug mitkomme??
    ich dachte ja nur dehalb an eine pa, da ich nicht nochmals geld für den bassverstärker ausgeben möchte, und zusätzlich der gitarrist für seinen amp und dann auch noch meine freundin für gesangsding( ja bei uns singt der drummer, drummerin)
    also dachte ich alle geben den die kohle in einen topf, und mann kauft eine "gesammtlösung"
    und die kleinen combos stehn dann zuhause zum üben .
    und wenn die pa auchmal für nen gig taugt, is auch gut.
    da wir in ner stamm kneipe von uns sowieso spielen können. da sind dann auch nur unsre kumpels und ein paar alte rocker(motorradclub) drine.
    auserdem könnte man die ja auch mal verleihen und so die bandkasse aufbessern.
     
  8. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 06.04.08   #8
    Das kommt auf den Drummer an. :D
    Pauschal gesagt, sind 100 W Transistor Combos nicht viel mehr als Übungsgeräte. Kann hinhauen, wenn der Drummer spielen kann und ein proberaumtaugliches Set verwendet.

    Das stimmt nur bedingt, denn zum einen machen Subwoofer die PA wesentlich teurer als eine Gesangsanlage und zum anderen kosten Gitarrenpreamp/-modeller und ggf. DI-Box(en) ja auch gutding Geld. Soll eine Stromgitarre per DI-Lösung annähernd so gut klingen, wie über einen Gitarrenamp, geht das ziemlich ins Geld.

    ... oder zubuttern, weil nach dem Verleihen was hinüber ist und keiner will's gewesen sein, geschweige denn bezahlen! :D


    der onk mit Gruß
     
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