Bassaiten in der anfangsphase zu grell

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Hi,
Ich bin derzeit etwas am Schrauben meines Basssounds.
Ich nutze Daddario EXL165-5 auf meinem Bass. Deren Sound nach 1-2 Wochen gefällt mir sehr gut, jedoch empfinde ich diesen davor als zu grell.
Gibt es Saiten, deren hohe Frequenzen irgendwie schneller "verschwinden"?
Könnte natürlich sein, dass sich mein Ohr in den zwei Wochen an die hohen Frequenzen gewöhnt und davor diese als neu empfindet, weil es die eher abgespielten Saiten gewohnt ist. Ich wechsle meine Saiten etwa alle 2 Monate.
Zusatzinfo: Ich spiele meinen Bass circa 1-2 Stunden täglich.

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Flatwounds
 
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Dass die Roundwounds am Anfang "spritziger" sind und dann etwas an Höhen verlieren, ist durchaus normal. Probier doch mal die Ernie Ball Cobalt Flatwounds aus. Die kommen soundmäßig schon recht gut an Roundwounds ran und sind in der Anfangsphase weniger spitz, wenngleich auch sie ein wenig "Britzeligkeit" verlieren. Ich spiele die selber und bin sehr zufrieden damit. Halten übrigens auch lange, dann relativiert sich der Anschaffungspreis wieder ... ich wechsel' die Teile gewohnheitsmäßig jedes Jahr, und die würden eigentlich locker noch länger halten. Ob's Deinem Spielgefühl entgegenkommt - na, einen Versuch ist es sicherlich wert.

Guckst Du hier:

[URL="https://www.thomann.de/de/ernie_ball_2816.htm"]Ernie Ball 2816​
​
*​
[/URL]

Bässte Grüße

MrC
 
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Hast du mal probiert, das einfach mit dem Tone-Poti (oder dem Höhenregler, falls du nen aktiven Bass spielst) auszugleichen? ;)
 
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Du könntest auch auf ELIXIR Saiten umsteigen - die ursprüngliche Serie, Nanoweb, hat Cobaltanteile in der Legierung, was den Sound etwas weicher macht, ausserdem sind die beschichtet, was zum einen den anfänglichen Höhen-Overkill abmildert und zum zweiten die Saiten deutlich länger haltbar macht. Die neuere Serie heisst Elixir Stainless Steel, hat kein Cobalt und klingt etwas brillanter, hat aber alle Vorteile der Nanowebs.

Ich persönlich habe sehr aggressiven Handschweiss, musste früher alle sechs bis acht Wochen die Saiten wechseln, aber jetzt mit den Elixirs können die Saiten schonmal ein Jahr drauf bleiben - ich habe zwei Haupt-Bässe und spiele jeden davon ca. vier Stunden pro Woche (und dann gibt es da noch zwei Nebenbässe und div. Gitarren, die auch etwas von meiner Zeit haben wollen).
 
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  • Ersteller
  • #6
Danke für eure Antworten!

Ich mag das Gefühl von Flawounds nicht so. Hab solche auf meinem Fretless und das Gefühl der Saiten stört mich jedes Mal.




Dass die Roundwounds am Anfang "spritziger" sind und dann etwas an Höhen verlieren, ist durchaus normal. Probier doch mal die Ernie Ball Cobalt Flatwounds aus. Die kommen soundmäßig schon recht gut an Roundwounds ran und sind in der Anfangsphase weniger spitz, wenngleich auch sie ein wenig "Britzeligkeit" verlieren. Ich spiele die selber und bin sehr zufrieden damit. Halten übrigens auch lange, dann relativiert sich der Anschaffungspreis wieder ... ich wechsel' die Teile gewohnheitsmäßig jedes Jahr, und die würden eigentlich locker noch länger halten. Ob's Deinem Spielgefühl entgegenkommt - na, einen Versuch ist es sicherlich wert.

Die klingen attraktiv. Ich wird mir mal mehr dazu durchlesen.


Hast du mal probiert, das einfach mit dem Tone-Poti (oder dem Höhenregler, falls du nen aktiven Bass spielst) auszugleichen? ;)
Ja, aber das reicht irgendwie nicht. Vielleicht sind die Frequenzen meines Höhenreglers nicht passend gewählt.

Du könntest auch auf ELIXIR Saiten umsteigen - die ursprüngliche Serie, Nanoweb, hat Cobaltanteile in der Legierung, was den Sound etwas weicher macht, ausserdem sind die beschichtet, was zum einen den anfänglichen Höhen-Overkill abmildert und zum zweiten die Saiten deutlich länger haltbar macht. Die neuere Serie heisst Elixir Stainless Steel, hat kein Cobalt und klingt etwas brillanter, hat aber alle Vorteile der Nanowebs.

Ich persönlich habe sehr aggressiven Handschweiss, musste früher alle sechs bis acht Wochen die Saiten wechseln, aber jetzt mit den Elixirs können die Saiten schonmal ein Jahr drauf bleiben - ich habe zwei Haupt-Bässe und spiele jeden davon ca. vier Stunden pro Woche.
Die Nanowebs klingen auch interessant. Wird ich mir auch mal näher anschauen.

Haut rein!
 
Hi,
mach's wie John Rostill, der ehemalige Bassist der Shadows. Kauf dir einen gebrauchten Bass und nimm dessen Saiten.
 
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Flatwounds sind einiges dumpfer als die Nanoweb.
Wenn Dir im "eingespielten Zustand" die Roundwounds gefallen, rate ich eher zu Nanoweb (wie beschrieben).

Alternative sind noch Halfrounds, die ein Mittelding zwischen Roundwounds und Flatwounds sind.
Die Nanoweb halten ein Jahr, Flatwounds 20 Jahre, Halfrounds nur 15 Jahre... :D
 
  • Ersteller
  • #9
Hi,
mach's wie John Rostill, der ehemalige Bassist der Shadows. Kauf dir einen gebrauchten Bass und nimm dessen Saiten.
Naja, ich möchte auch keinen "toten'" Basssound. Aber Danke für die Idee!

Wenn Dir im "eingespielten Zustand" die Roundwounds gefallen, rate ich eher zu Nanoweb (wie beschrieben).

Alternative sind noch Halfrounds, die ein Mittelding zwischen Roundwounds und Flatwounds sind.
:D

Danke für die Bestätigung zu Nanoweb und die weitere Idee!

Haut rein!
 

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