Basscombo als Gitarrenverstärker missbrauchen?

von Grillo, 20.08.07.

  1. Grillo

    Grillo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.07   #1
    Hallo zusammen,

    ich spiele neben meinem Hauptinstrument den Keyboards auch noch etwas Bass und Gitarre.
    Ich setze bisher den Bass vor allem beim Homerecorden über einen Bass Pod XT ein und möchte mir aber nun für Sessions mit anderen Musikern (wechselnd Gitarre oder Bass) auch noch eine kompakte Verstärkung zulegen.
    Nachdem ich jetzt möglichst nicht jeweils einen Gitarrencombo und Basscombo mitschleppen möchte (bzw. auch nicht beides kaufen möchte) hatte ich jetzt folgende Idee:

    Ich würde mir einen kompakten Basscombo kaufe (z.B. Roland Cube 100, der hier schon öfters empfohlen wurde) und bei Bedarf bei einer Session auch über einen Preamp (ich dachte jetzt mal an den "Pocket Pod") die Gitarre in den Bass-Amp spielen.

    Kommt es da zu vernünftigen Ergebnissen oder sollte ich mir für die Gitarre doch auch einen kleinen Combo zulegen?

    Viele Grüße

    Grillo
     
  2. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.07   #2
    Ich hab das auch schon gemacht und es war jetzt nicht so schlech. Würde das aber mal selber ausprobieren.
    Aber es wäre nicht der erste Bassverstärker der von Gitarristen "missbraucht" wird.

    Stichwort Fender bassman
     
  3. Bassistenschwein

    Bassistenschwein Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.08.07   #3
    Normalerweise ist es kein Problem (umgekehrt schon eher). Mit dem Cube hab ich keine Erfahrung aber über meinen Bassamp klingt meine Billiggitarre ganz brauchbar. Evtl ist der Klang sogar etwas schöner, da ein Gitarrenverstärker den Sound stärker beeinflusst als ein Bassverstärker. Ich habe schon von Bluesgitarristen gehört die Bassboxen benutzen, wegen dem weichen Cleansound.
     
  4. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 20.08.07   #4
    Hallöli,

    der "berühmteste Gitarrenverstärker aller Zeiten" ist ein Bassverstärker! :eek:

    Ich meine den Fender Bassman.
    Er war anfangs als Bass-Amp gedacht und hat(te) 410er.
    Dieser Verstärker war gleichzeitig das Vorbild für die ersten Marshall Amps.
    Ich habe selbst ein paar Jahre Gitarre über ein Marshall Bass-Vollröhrentopteil gespielt (mit Gitarrenboxen).

    Normale Transistorcombos dürften nicht gerade der Bringer sein. Es wäre aber einen Versuch wert den Bass-Cube auszuprobieren! Wichtig sind die verzerrten Sound, da Speaker von Bassamps meistens viel mehr Höhen liefern als Speaker von Gitarrenamps.

    Ansonsten schließe ich mich meinen Vorschreibern an.
    Gitarre über Bassamp geht, Bass über Gitarrenamp lieber nicht (da man zu leicht die Speaker schrotten kann).

    Gruß
    Andreas
     
  5. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 20.08.07   #5
    Wenn über den Combo bevorzugt Bass gespielt wird wäre das denkbar.
    Wenn Bass und Gitarre gleichmäßig benutzt werden wäre eine alternative Lösung ein Bass-Preamp und ein Gitarren-Preamp und eine aktive Box.
     
  6. Grillo

    Grillo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.07   #6
    Danke schon mal für die vielen Antworten.
    Nachdem die Idee offensichtlich nicht so abwegig ist, werde ich versuchen den Pocket Pod mal über den cube 100 probespielen zu können.
    @ Harry
    Der Gedanke mit der Aktivbox klingt auch nicht schlecht (nachdem ich ja bereits einen Bass Preamp besitze). Was würdest Du denn da empfehlen?
     
  7. Nomei

    Nomei Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.07   #7
    Hallo
    wenns ne Aktivbox sein soll würde ich, aus eigener Erfahrung, diese http://www.toepperwein-music.com/PA...EVP-X-15::88.html?referer=froogle&language=de
    empfehlen. Hatte mit meiner Band anfangs ein ähnliches Prob wie du. Der Verstärker vom Gitarristen wollte einfach nicht ankommen, und die Bassistin hatte kein Geld für was vernünftiges. Also beide in Effektgerät, und dann in die schon vorhandene Box hat super funktioniert, hörte sich nach was an und war alles andre als leise. Hilfreich ist es auch das die box vorne im Gitter ne LED hat die clipt wenns knapp wird, dann weis man das man bass wegnehmen, oder leiser machen sollte.

    MfG


    Sry falscher Link : http://www.toepperwein-music.com/PA...n/Aktive-Boxen/Wharfedale-EVP-X-15P::463.html
     
  8. RAUTI

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    Erstellt: 20.08.07   #8
    Nächste Variante: Da Du ja neben Bass und Gitarre eigentlich Keyboards spielst: Wie wär´s denn mit einer leistungsfähigen Keyboard-Combo? Mit Basspreamp und Gitarrenpreamp sollte so ein Teil alles gut reproduzieren können (und ist im Notfall auch schon mal als Vocal-Verstärkung zu gebrauchen). Nebenbei sind die Dinger eingangsseitig meistens mehrkanalig, die Kanäle sind oft einzeln mischbar (also so eine Art Mini-PA), da entfällt dann sogar das umstöpseln!
     
  9. Grillo

    Grillo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.07   #9
    Keyboard-Combo ist natürlich unter den genannten Gesichtspunkten auch eine geniale Idee! - Dankeschön!
    Die müsste eigentlich auch einen E-Bass abkönnen.
    Dann werde ich mal recherchieren :-)

    Vielen Dank an Alle!
     
  10. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 20.08.07   #10
    da gibts natürlich diverse Möglichkeiten - je nach Geldbeutelgröße.
    Grundsätzlich zu empfehlen wäre hier eher eine mit 15". Ich hab das eine ganze Zeitlang mit einem Sansamp und einer JBL EON-Box gemacht. Der Sansamp hat Presets für Bass und für Gitarre. Das reicht dann auch beim E-Bass für Clubigs.
     
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