bassdrum zu leise/clipping

von Unforgiven, 23.10.06.

  1. Unforgiven

    Unforgiven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #1
    also, es dreht sich um folgendes:
    Ich nehme im moment verschiedene demostücke mit meiner band auf.
    Mein Drumset nehme ich mit 2 x T.Bone SC100II Overheads ab, die Snare mit einem Sennheiser 840 :o und die Bass mit einem DAP PL-02.

    Das ganze geht in ein 8 Spur billig Pult von Behringer ohne gescheite Preamps oder so...von da dann in den Mikroeingang meines Laptops...
    klar, dass man da keine top quali erwarten kann, trotz allem stört mich eine sache:
    Ich mische mir einen guten sound ab mit dem mischpult, so dass mir auch die aufnahme gefällt und lautstärke verhältnisse stimmen und der line in bei cubase nicht clipt...
    Bis dahin ist alles wunderschön, ich arbeite dann gitarre und bass dazu, gleiche mit kompressoren alles etwas an...
    Doch sobald gitarre und bass dazu kommen geht der kick meiner bassdrum völlig unter...
    Ansich kein Problem, aber:
    1. Bei Cubase kann ich die Bassdrum nicht einzeln bearbeiten, da ich ja nur Stereosumme des Drumsets aufnehmen kann

    2. Sobald ich die Bässe im EQ bei ca. 80HZ anfette (ca.6dB), ein bisschen bei 120Hz(ca.10dB) zugebe und den Kick bei ca 1kHZ auf +8dB anhebe kriege ich einen halbwegs ordentlichen Sound, bei dem auch nur ein wenig der Bass des Standtoms zusätzlich mit angehoben wird, was ich verschmerzen kann, da es eh sehr leise war weil am wietesten vom Overhead weg...
    Jedoch führt das anheben im EQ unweigerlich zum clippen des Master Volumes und der Spur selbst, was dazu führt, dass ich das gesamte Stück leiser machen muss....

    Hier ein paar Soundbeispiele:
    Drums, unbearbeit, nach der Aufnahme: http://home.telebel.de/raschne2/ohnealles.mp3

    Drums, Kompressor: http://home.telebel.de/raschne2/komp.mp3
    Drums, Kompressor + Git. (Kick futsch): http://home.telebel.de/raschne2/kompgit.mp3
    Drums, Kompressor + EQ + Git.:http://home.telebel.de/raschne2/kompgiteq.mp3

    Wie man sieht bringt auch das EQen kein wirklich befriedigendes Ergebnis...
    Ich bin ein bisschen hilflos, ich könnte natürlich nochmal alles aufnehmen und ein bisschen mehr höhen und mitten dazugeben damit der kick der bassdrum deutlicher wird und die nicht so "schwammig" klingt, aber da hab ich eigentlich keine große lust drauf....
    Ev. hat ja einer von euch ne idee wie ich die aufnahme noch etwas verbesser und was ich bei der nächsten besser machen kann...
     
  2. Exciter

    Exciter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.06   #2
    Ich kann mir leider die Samples nicht anhören (keine Boxen hier), aber bei so ner Anhebung kann ich mir gut vorstellen, dass es clippt ;)

    Erstmal: hast du der Git-Spur nen Lowcut verpasst? Auch da kann einiges mitschwingen, was untemrum schnell undefiniert klingt. Und die Frequenzen, die du bei der Drumspur angehoben hast, hast du die auch bei der Bassspur abgesenkt? Dann wäre eventuell eine nicht ganz so hohe Anhebung der Drumspur-Frequenzen nötig, wenn du beim Bass etwas Platz für die BD schaffen würdest.
     
  3. Dieter B.

    Dieter B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.06   #3
    Erstmal ist das Beckengeraschel viel zu laut.
    Du hebst den Kick bei 1 khz an? ist das nicht ein bisschen sehr tief?
    Ich würde eher ab 2 khz anfangen zu suchen, 1 khz liegt noch voll im Gitarrenterritorium.
     
  4. Unforgiven

    Unforgiven Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.06   #4
    naja, ich kenn bei frequenzen nicht so aus und muss halt auch aufpassen, dass ich nicht die snare und toms zu sehr im klang verändere...von daher, ich werde wohl mal ein bisschen weiter rumbasteln...
    die becken rascheln in der tat zu sehr mit, aber das mach ich dann wenn ich die sache mit der bassdrum gelöst habe
     
  5. Laguna

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    Erstellt: 26.10.06   #5
    Imo sehe ich 2 Varianten für dich :
    1) Nimm die unbearbeitete Drumspur und hau deine EQs drüber. Dann den Kompressor.
    2) Wie wäre es, wenn du am Mischpult den Bassdrum-kanal einfach soviel lauter drehst, dass es nicht clipt, aber besser durchklingt ? Klar, dann müsstest du nochmal einspielen, aber das wäre wohl die sinnvollste Variante. Mit EQs auf die Ganze drumspur zu gehn, da machste ohne ausreichend Hintergrundwissen imo im Endeffekt nur irgendwas komisch mit.

    Also ich find, das Bekken-rascheln klingt im Bandkontest eigentlich richtig geil, würd ich jetzt nicht unbedingt bei der Aufnahme wegmischen. Klar, in ruhigeren Parts stört sowas eher, aber wenns kräftig zur Sache geht, ist des nedmal schlecht. Mir gefällts! :great:
     
  6. JOGofLIFE

    JOGofLIFE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.06   #6
    du hast cubase und einen laptop - wenn du in ein gescheites interface investierst könntest du es dir viel leichter machen.
    ich bin wirklich kein recordinggenie aber mit der oben erwähnten ausrüstung bastle ich mittlerweile songs zusammen, die im vergleich zu früheren studioaufnahmen um längen besser sind. ich bin von cubase so begeistert, aber wenn ich so arbeiten würde wie du es zur zeit machst würde für mich der vergleich aufwand=ergebnis nicht passen.

    ich will dich jetzt wirklich nicht dumm anlabern, aber versuch es z.b. mal mit einem 8-fach interface - das ergebnis spricht für sich. du kannst alles sauber einzeln einpegeln und bearbeiten. auf die basedrum kannst du z.b. dann(wen es zu deiner musikrichtung passt) einen softwaretrigger legen - ich will ihn nicht mehr missen.
    hier mal der link:

    Storm Recording Studio - Free VST plugin page (freeware!!!)

    ein gutes interface kostet einen batzen - evtl. kannst du dir bei einem bekannten oder in einem musikgeschäft ja eins zum testen ausleihen.
     
  7. Unforgiven

    Unforgiven Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.06   #7
    ja, wir haben auch schon über ein firepod von presonus nachgedacht, auf der anderen seite will ich nur halbwegs vernünftige demos aufnehmen und kann nicht alle 2 monate 3oo€ für musik machen ausgeben, seien es mikros für 200€, neue felle, sticks, proberaummiete, laptop, cubase usw.
    von daher investier ich lieber etwas mehr zeit, solange ich ein halbwegs brauchbares ergebnis kriege...
    ich bin imo auch ganz zufrieden, habe noch mal gebastelt, mich schlau gemacht und experimentiert...

    habe jetzt bei 80Hz, 123Hz angehoben, dann bei ca. 1700Hz nochmal um den kick etwas zu betonen und habe bei 7000Hz abgesenkt um die becken etwas "weicher" zu machen...
    mir gefällts jetzt, zumindest so gut, dass ich sagen würde für die bessere quali die ich mit einem interface kriegen würde lohnt sich der preisliche aufwand nicht...
    zumal dass experimentieren und abmischen mir imo spaß macht
     
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