Baudokumentation Ceriatone Yeti 50

von Clipfishcarsten, 11.01.19.

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  1. Clipfishcarsten

    Clipfishcarsten Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.19   #41
    Sooo, ein kleines Update zu den Geschehnissen vom Donnerstag, hatte mal wieder etwas Zeit für's Gerät :hat:. Wie es so oft ist, oft brauchen die letzten 5% Optimierung das Meiste an Zeit :rolleyes:.

    Die Sache mit dem Einbau des Loops gestaltet sich leider doch nicht so einfach wie ich das zuerst vermutet habe.
    Zum Vergleich: Im Schaltplan ist der ursprüngliche passive Loop eigentlich nach dem Tonestack, aber auch NACH dem Master-Volume.

    YETI50Sht2.jpg YETI50Sht3.jpg

    Was das heißt: Drehe ich den Master relativ fett auf und spiele übers Captor, ist der Klangunterschied ohne/mit Loop recht gering. Spiele ich aber an einer richtigen Box mit zurückgedrehtem Master-Volume, hab ich fast das Gefühl Olli Kahn käme gleich um die Ecke, so sehr fehlen dem Amp dann die Eier :rofl:.

    Leider verliert der Amp mit dem Loop auch etwas an "Lockerheit" im Plexi-Mode, fuzzt also bei Rechtsanschlag Gain 1 nicht mehr so dolle und der AC/DC-Crunch klingt eher zu "fest". Insgesamt also kein Zustand, den ich unbedingt so lassen will.

    Problem war nur: Das mit dem Soundverlust an einer richtigen Box hab ich erst bemerkt, als ich den Amp mal probeweise schon ins Headshell eingebaut hatte :confused:. Der muss also bei nächster Gelegenheit erstmal wieder raus.

    Kurzfristig werd ich wohl - bis ich für das Gesamtproblem eine Lösung habe - eins der Fußschalter-Relais vorerst dazu nutzen dem Amp einen True Bypass vom Loop zu verpassen, vorallem um direkt beim Testen einen A/B-Vergleich zu haben. Mein eigentliches Ziel wäre aber, den Loop wirklich so klangneutral zu bekommen wie es geht, um im günstigsten Fall das Relais von der FS-Einheit für sinnvollere Sachen verwenden zu können.

    An die Experten die hier doch ab und zu mal reinschauen hab ich zwei Fragen, die ich mir noch nicht hinreichend beantworten konnte:

    1. Um gleichbleibenden Pegel am FX-Insert zu haben müsste ich das Master Volume im Endeffekt verschieben, so dass es direkt vor dem 22nF Kondensator vorm PI landet (siehe angehängte Schaltpläne). Frage hier: Verändere ich irgendwas ungutes an der Schaltung wenn ich das MV an der jetzigen Position einfach entferne (also vom 220nF/Era-Switch direkt an den Tonestack gehe) und stattdessen FX-Return ---> 1M MV-Poti ---> PI gehe? Somit könnte ich zumindest sicher gehen dass die Aussteuerung vom FX-Loop konstant bleibt und die Trimm-Potis dort so einregeln dass der Loop neutral arbeitet.

    2. Die genaue Verschaltung außen vor: Ich kenne es noch von verschiedenen M/B-Amps (Mark V, Roadster, 3ch Recto), dass der "Solo" Poti davon immer zwischen das eigentliche Master-Volume und Masse geschaltet wurde, um das Signal insgesamt zu boosten. 5-6dB oder mehr waren zumindest bei meinem Roadster da immer überhaupt kein Problem. Die Überlegung geht aktuell dahin das mit einem Festwiderstand zu machen für die beiden Zerr-Modi jeweils. Aber funktioniert das an der Stelle im Signalweg überhaupt vernünftig?

    Und dank schonmal an jeden der sich an der Beantwortung versucht :o.
     
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  2. Clipfishcarsten

    Clipfishcarsten Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.19   #42
    Kleines Update - nur leider aufgrund des perversen Wetters immernoch ohne neue Soundfiles...den Temperatur-Harakiri, PC UND Amp anzumachen wollte ich mir diese Woche ersparen :o.

    Eine gute Neuigkeit zu der Loop-Geschichte: Irgendwas im Loop klaut dem Amp immernoch ein bisschen Low-End, aber mir ist im Manual des Loops aufgefallen dass es dort ja einen Kondensator zum "snippen" gibt (C7), den ich gleich mal rausgerupft habe. Siehe da, die Situation hat sich enorm gebessert. Ist zwar immernoch nicht klangneutral, aber zumindest nahe dran und der Loop ist jetzt im Kontext absolut benutzbar :great:.


    Ausfälle durch den Gain1-Pot hatte ich auf wundersame Weise seit meiner Rückkehr letzten Freitag überhaupt keine mehr zu vermelden. Werde das mal weiter beobachten, da der Amp ja sowieso keinen Live-Einsatz zu befürchten hat sitze ich da nicht auf heißen Kohlen falls doch mal was wäre. Hab aktuell echt den Verdacht dass am Schleifer vom Poti irgendwas murksig war was sich jetzt abgeschliffen hat.

    Aktuell gefällt mir der Amp aber auf jeden Fall super so :rock:. Das einzige, was ich in Zukunft angehen werde ist vllt. mit ein paar Extra-Relais (die Heizungswindungen haben ja noch Reserven) eine Umschaltung auf einen JTM-Mode (also Bypassen von Gain1) und evtl. eine Umschaltung der Era-Modi einzubauen, um den Amp ein wenig flexibler zu machen. Auch der Volume-Verlust stört mich aktuell noch ein wenig, aber vllt. lässt sich mit dem Return-Regler des Loops da noch etwas deichseln.
     
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