Besen - Unterschiede?

von Berliner Drummer, 09.01.08.

  1. Berliner Drummer

    Berliner Drummer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #1
    Halli Hallo,

    nach dem durchforschen der SuFu und trotzdem nichts genaus dazu finden, habe ich mich dazu entschlossen, seit langem mal wieder nen Thread zu öffnen. (Falls ich das Thema schonmal gibt und ich nur mal wieder vor lauter Bäumen den Wald mal wieder nicht gesehen hab entschuldigt.)

    Also:

    Ich wollte eigentlich schon lange mal Besen kaufen, schon allein um paar Sachen auf der Snare damit zu lernen, weil mich das schon irgendwie immer fasziniert hatte, was die Jazz-Drummer da so drauf gemacht haben.
    Allerdings war es nie von nöten und deswegen habe ich es doch nie getan.

    Jetzt brauch ich diese Dinger aber (mehr oder weniger), denn in meinem Profilkurs musik soll ich oft Schlagzeug spielen (meistens danach doch i-was auf Congas oder so), aber da es meistens zu laut ist soll ich halt "leise" spielen. Und das wobei ich die Felle mehr streiche als drauf schlage.

    Und damit ich dieses Problem nicht mehr hab und nicht immer wieder auf Percussion zurückgreifen muss, wollte ich mir halt nen paar Besen zulegen.

    Allerdings habe ich mich mit diesem Thema noch so ziemlich gar nicht beschäftigt und wollte gerne wissen:

    - Worauf muss ich beim Kauf achten?
    - Gibt es Unterschiede zwischen den Besen?
    - Sind teuere Besen gleich bessere Besen?
    - Gibt es verschiedene Arten von Besen?
    - Gibt es genau so wie bei Sticks verschiedene Größen/Dicken?
    - Gibt es Besen die schneller "kaputt" gehen bzw. gehen Besen überhaupt kaputt (also natürlich gehen die kaputt, aber ist das Vergleichbar mir Sticks)?

    Ja mehr fällt mir dazu nicht ein, wenn es dennoch was wichtiges gibt, wo ihr meint, das müsste man auch erwähnen würde mich das auch freuen...

    Ich danke im voraus auf alle Antworten und hoffe wirklich, dass es nicht wieder so'n Thema ist was schon tausend mal durchgekaut wurde und ich nur den richtige Thread nicht gefunden habe.


    MfG MrBlst
     
  2. Funky Claude

    Funky Claude Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #2
    Also ich persönlich würde für diesen Fall gar nicht auf Besen, sondern Rods zurückgreifen.
    Denn: Besen sind kürzer als Sticks/Rods und brauchen einen gewissen Kraftaufwand, um die Kessel der Trommeln und den Teppich der Snare wirklich anzusprechen. Damit sind sich auch nicht so super leise, wenn man wirklich Sound erzeugen will. Kontrollierter lässt sich hier mit Rods spielen, bei den sogar die Becken auch noch nach was klingen. Die HiHat ist zum Beispiel mit Besen gespielt nicht so dolle bis untauglich und das Crash lässt sich auf fast nur (meist recht leise) riden.

    Edit sagt: Ich muss dazu sagen, dass ich bisher nur einziehbare Besen mit Stahl"haaren" und Gumm-/Metalligriff gespielt habe. Deshalb kann ich meine Aussage nicht verallgemeinern, sondern nur darauf beziehen.
     
  3. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #3
    - Worauf muss ich beim Kauf achten?
    daß du mindestens zwei hast, daß das Rausgeld stimmt,....:D:cool:

    - Gibt es Unterschiede zwischen den Besen?
    es gibt verschiedene Bauarten und verschiedene Materialien, z.B. feststehende Besen und einziehbare Besen, welche mit Holzgriffen, welche mit Kunststoff- oder Gummi-Griffen, welche mit Stahlbesen, welche mit Kunststoffbesen.

    - Sind teuere Besen gleich bessere Besen?
    Qualität kostet Geld, nach Adam Smith macht es keinen Sinn zu wenig Geld für ungeeignete Qualität auszugeben, da man sonst Gefahr läuft, Geld und gekaufte Ware zu verlieren.

    - Gibt es verschiedene Arten von Besen?
    siehe oben

    - Gibt es genau so wie bei Sticks verschiedene Größen/Dicken?
    jein, durch die Bauarten ergeben sich zwangsläufig Unterschiede, wenn im Griff eine Metallhülse enthalten ist, in die Die Besen eingezogen werden können, dann ist das zwangsläufig dicker als ein reiner Holzgriff

    - Gibt es Besen die schneller "kaputt" gehen bzw. gehen Besen überhaupt kaputt (also natürlich gehen die kaputt, aber ist das Vergleichbar mir Sticks)?
    Besen gehen sehr wohl kaputt, die meisten wohl wegen ungenügender Vorsicht beim Transport, sprich die Drähte verbiegen sich, stehen seltsam ab und machen unliebsame Geräusche - ich habe auch schon welche gesehen, die aussahen wie eine 10 Jahre alte Drahtbürsten...
    Ansonsten "verlieren" sie Drähte, werden irgendwann dünner, bis es einfach zu wenig ist, um vernünftig damit zu spielen.

    Der übliche Hinweis: Antesten gehen!!

    ich sehr persönlich spiele schon fast 30 Jahre feststehende Besen in Stahl mit einem Holzgriff, ich finde, daß die am besten ausgewogen sind und sich am handlichsten spielen lassen, im Gegenzug mag ich solche mit Metallhülse im Griff überhaupt nicht, weil dadurch (für mich!!) der Griff gegenüber den Besen zu schwer wird - dafür habe ich ein Transportproblem. Ich muß die Besen immer sorgfältig einpacken, damit sie nicht verbiegen und "verfilzen".
    Ich spiele extrem viel mit den Besen, meine halten schon mal bis zu zwei Jahren, dann haben sie selber soviele Drähte verloren oder ich habe verbogene rausgezogen, daß ich Neue brauche.

    Wer also eher weniger spielt, nicht so sehr an eine bestimmte Handhabung gewöhnt ist, für den sind die transportgünstigeren einziehbaren Besen eventuell besser?!

    Genauso mit dem "Griffgefühl", ich mag die Plastik- bzw. Gummi-Teile nicht - das muß aber jeder selber wissen, bzw. ausprobieren.

    Der Unterschied zwischen Plastik- und Stahlbesen ist spieltechnisch nicht so sehr unterschiedlich, beim Stahl ist der Rebound (der eh nicht sehr groß ist!) vielleicht geringfügig mehr, die Plastikbesen sind dafür einen Hauch leiser.
     
  4. derMArk

    derMArk Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 09.01.08   #4
    - Worauf muss ich beim Kauf achten?
    Keine billigen nehmen, die gehen zu schnell kaputt. Sie müssen dir gut in der Hand liegen. Denn jede Beschichtung der Griffe ist anders. Ich würde keine Plastikbesen kaufen. Nur Stahl.

    - Gibt es Unterschiede zwischen den Besen?
    Wie schon gesagt, der Griff. Die sträke des Stahles von den einzelnen Besenstäbchen und die Anzahl der Stäbchen.

    - Sind teuere Besen gleich bessere Besen?
    Jein, wie immer kann man den Name auch mitbezahlen. Aber tendenziell würde ich keine Billigbesen nehmen.

    - Gibt es verschiedene Arten von Besen?
    Ja!

    Um es mal an Vic Virth festzumachen.
    http://www.musik-produktiv.de/vic-firth-vfwb.aspx
    http://www.musik-produktiv.de/vic-firth-vfbjr.aspx
    http://www.musik-produktiv.de/vic-firth-vfhb.aspx
    http://www.musik-produktiv.de/vic-firth-vfdlks.aspx

    - Gibt es genau so wie bei Sticks verschiedene Größen/Dicken?
    Nein. Die Griffe sind beim Hersteller immer die gleiche Größe.

    - Gibt es Besen die schneller "kaputt" gehen bzw. gehen Besen überhaupt kaputt (also natürlich gehen die kaputt, aber ist das Vergleichbar mir Sticks)?
    Besen halten sau lange. Es kann sein, dass der Stahl mit der Zeit sich biegt oder labbriger werde, aber sonst sind die fast unkaputtbar.
     
  5. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #5
    Das sehe ich natürlich überhaupt nicht so!
    Rods sind Krücken, keine Sticks und keine Besen, klingen vor allem auf der Snare ziemlich Kacke und auf den Becken nicht viel besser.
    Rods sind was für Menschen, die sich nicht die Mühe gemacht haben, richtig mit Besen spielen zu lernen...:cool:
    ...aber ein geeignetes Erste-Hilfe-Mittel, wenns schnell leise werden soll.

    Werbung! Ich würde immer raten, sich intensiv mit Besen auseinander zu setzen, die sehr wohl (richtig gespielt!) auf den Becken klingen - für die Snare sind sie überhaupt kein Problem. Wer akustisch spielt, hat eh selten einen tiefen "Eimer" und ein breiteren Teppich als 24.
     
  6. De-loused

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    Erstellt: 09.01.08   #6
    Also Unterschiede gibt es schon, zum einem beim Material des Griffs, der oft aus Gummi, manchmal jedoch auch aus Holz (bei teureren Modellen) besteht, was wohl an das Spielgefühl mit Sticks erinnern soll. Für mich reicht ein Gummigriff aber völlig aus, was jedoch (wie immer) Geschmacksfrage ist.
    Zum anderen gibt es auch bei den Borsten unterschiede, die sind entweder in der Regel aus Stahl oder aus Nylon hergestellt, was auch beim Sound einen Unterschied macht. Ich spiele mit Stahlborsten und komme damit super zurecht, andere schwören auf Nylon.....einen Qualitätsunterschied macht das jedoch nicht.
    Es gibt keine expliziten, systematischen Größen so wie bei Drumsticks, allerdings bestehen je nach Modell unterschiede in der Dicke des Griffs und in der Länge des Besens, die auch innerhalb der einzelnen Hersteller schwanken. Von daher einfach mal in die Hand nehmen und vergleichen.....
    Besen halten auch viel länger als Sticks, sie nutzen sich kaum ab. Allerdings können die Borsten leicht verbiegen und die Besen dann ausfransen, was den Sound und das Spielgefühl beeinträchtigt, bis der Besen dann auch unbenutzbar wird. Ich benutze allerdings immer noch die Besen die ich mir vor 2 Jahren gekauft habe (Regal Tip) und da sind bisher nur ein paar Borsten verbogen, die ich aber vorsichtig wieder zurecht biegen konnte, und ich spiele und übe regelmäßig mit ihnen.
    Wichtig bei Besen ist das diese ausziehbar sind (sind heute aber eh die meisten), damit die Borsten nicht so schnell verbiegen, denn die nicht ausziehbaren 10 Euro-Teile kannste nach ein paar Tagen spielen vergessen. Meiner Meinung nach braucht man aber auch keine irre teuren Besen, weil die Unterschiede einfach zu gering sind, das Material ist immer das selbe, das Spielgefühl auch nicht um Welten besser. Ich rate dir, in einem Musikhaus kurz zu testen welche Besen dir gut in der Hand liegen, und dann welche aus der preislichen Mittelklasse zu kaufen. Andererseits, da Besen so lange halten kann man auch einmal mehr bezahlen, aber das ist dir dann überlassen......;)

    @Funky Claude: dann zeig mir mal einen, der DAS mit Rods hinkriegt:
    http://www.youtube.com/watch?v=tCn7mRURbgQ
     
  7. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #7
    tztztztz, bitte nich alles in einen Topf werfen...

    ich spiele auch Regal tip (-> http://www.regaltip.com/phpshop/htd...&category_id=c14a1ced6db4242e3b58f444677a8107 ), wäre schön, wenn die nur 10.- € kosten würden...
     
  8. De-loused

    De-loused Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #8
    Ich wollte damit aber auch keineswegs sagen das alle nicht ausziehbaren schlecht sind, nur so etwas meinte ich:
    https://www.thomann.de/de/millenium_tc54_schlagzeugbesen_nylon.htm
    Dinger in dieser Art hatte ich mal, und die waren ganz schnell kaputt. Hab mich wohl ungenau ausgedrückt.;)
     
  9. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #9
  10. derMArk

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    Erstellt: 10.01.08   #10
    Eben sind sind halt was ganz eingenes. Für einen speziellen Sound. Gerade für Percussionisten sehr interessant. Für sie auch ursprünglich hergestellt wurden.
    Ich persönlich finde Rods sau geil! Für manche Songs echt unersetzbar.

    Das stimmt doch gar nicht. Wegen Sound etc. s.o. Man kann Rods mit Besen in keinster Weise über einen Kamm scheren. Das sind beides eigenenständige Schlagwerkzeuge.
    Rods alleine spielt man genau wie Sticks und Besen haben ihre ganz eigene Technik.


    Kann ich dir Rods nur empfehlen. In meinen Augen einfach das Beste für solche Sachen.
    Am Besten du gehst in Laden und probierst beides aus. Wie schon oben schon oben gesagt braucht man für Besen eine andere Technik. Du kannst sie natürlich so spielen wie Sticks, aber dabei entsteht ein ganz anderes und in meinen Augen kein richtiges Spielgefühl.

    Und WilliamBasie nein! Ich spiele auch mit Rods und kann trotzdem mit Besen umgehen. :p

    Edit: Ach ja! Und zum Thema rein/rausziehbare Besen. Würde auch solche bevorzugen. Gerade für Leute wie mich, die etwas schusselig sind und gerne mal einfach Equipment verlegen, wenn du dann feststehende Besen hast und irgendwas schwere draufstellt o.ä. dann geht das Metal schneller kaputt. Wenn du sie reingezogen hast, dann entstehen dann weniger Schäden.

    *Offtopic anwerf*

    Sagt ein Metaldrummer zum Jazzdrummer:" Hey du! Ich habe mir Besen gekauft" Fragt der Jazzdrummer:" Und wie sind sie?" Metalldrummer:" Kein Ahnung, hab mir Sticks draus gebaut." :D :D :D
     
  11. Funky Claude

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    Erstellt: 10.01.08   #11
    Ich glaube ihr habt mich falsch verstanden, auch wenn ich mich eindeutig ausgedrückt habe: Ich denke, dass Besen durchaus ihre Berechtigung haben und benutze auch selbst öfter welche! Ich meinte aber, dass sie nicht dafür geeignet sind, wenn man einfach nur leise spielen will. Die Zielsetzung eines Besensounds liegt doch woanders!
     
  12. Leberfläkel

    Leberfläkel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #12
    Krücken? Dann sollte man wohl noch ein bisschen in Technik investieren, dann klappts auch mit der Snare...
    Spaß beiseite: Rods haben genauso wie die allermeisten anderen Dinge ihre Daseinsberechtigung (die einzigen wirklich akustisch besch.. Artikel in diesem Segment sind die Promark Webs, da würde ich dann der Krückentheorie noch zustimmen).
    Es wird aber auch mit ihnen nicht automatisch und schnell wesentlich leiser; auch hierfür ist mal wieder die eigene Technik maßgeblich, wenns wirklich leise werden soll!
    Besen nicht spielen können? Wie genau spielst Du denn eine Besenfigur mit Rods? :)
     
  13. Puncher

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    Erstellt: 10.01.08   #13
    Es kommt auch auf die Rods an und wie man damit spielt. Hab jetzt schon so manche Variante durch; momentan spiel ich meist die Flix Rods ( http://www.musik-service.de/MSA-Flix-Rods-pink-fluoreszierend-prx395743581de.aspx , aber nicht-floureszierendes Modell). Die geben einen recht normalen Sound, aber einiges leiser, auch auf Snare oder Ride, was bei den meisten Rods eher ein Problem darstellt. Haupt-Nachteil ist, dass sie so flexibel sind (und daher leise), dass man sehr wenig Rebound hat.

    Bei Besen hatte ich no-name Billigbesen, aber die waren überhaupt nicht gut. Die Drähte waren für meinen Geschmack viel zu weich, so dass ich eher mit dem Griff gespielt habe... Jetzt hab ich mir die VicFirth Jazz Besen geholt ( http://www.musik-service.de/Vic-Firth-Jazz-Brushes-wire-prx395679338de.aspx ), die mir schon einiges besser gefallen.

    Am Besten du gehst zu einem Laden, der einige Modelle hat und probierst mal aus.
     
  14. derMArk

    derMArk Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 10.01.08   #14
    Genau die habe ich auch! In meinen Augen die besten Besen. Also von denen die ich getestet habe auf jeden Fall! Und ihr Geld wirklich wert! Vorallem, weil sie sau lange halten.

    Schade, ich dachte du hättest die pinken Hot Rods. :D
     
  15. Puncher

    Puncher Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.01.08   #15
    Ich hab die normalen Flix Rods (rot, nicht floureszierend).
     
  16. Berliner Drummer

    Berliner Drummer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #16
    Erstmal vielen dank für die vielen Antworten. Das Thema scheint ja doch noch nicht vorgekommen zu sein, da keine verweise auf die SuFu aufkaumen.

    Also eure Beiträge widersprechen sich teils, der eine meint ja und der andere halt nein. Das liegt bestimmt mit den jeweiligen Erfahrungen zusammen, die jeder so macht. Dass ich am besten in ein Musikladen gehen sollte und welche anspielen sollte, das weiß ich, das hatte ich es vor, nur wollte ich vorher wenigstens etwas über diese Dinger wissen, nicht dass ich dann irgendeinen Müll kaufe und dann in 1-2 Monaten wieder neue brauch -> wieder Geld ausgeben muss.

    Also Rods wären natürlich eine Alternative, darüber hatte ich auch schon nachgedacht, aber eig. wollte ich das praktische mit dem nützlichen verbinden und mir Besen zulegen, da ich wie gesagt schon immer daran interessiert war, aber es nie für nötig gehalten hab mich näher damit zu beschäftigen.

    Ich bin zwar Metaldrummer, im tiefsten inneren bin ich aber nicht festgelegt. Ich kann genau so gut auch ein paar Latin Grooves (JAAA das als Metaldrummer) und versuche mich zur zeit an ein paar Jazz-Figuren (bis jetzt noch nicht sehr erfolgreich, aber deswegen arbeite ich dran). Und da ich sehr am Jazz interessiert bin (JAAAA ALS METALDRUMMER XDD) hätte ich mir früher oder später eh Besen gekauft.

    Durch eure zahlreichen Antworten (damit hätte ich nicht gerechnet), habe ich auf jeden fall einen guten Überblick über die Thematik erhalten und weiß jetzt die wesentlichen Unterschiede und natürlich kamen auch einige Details.

    In den Dingen in denen ihr euch nicht einig seid, versuche ich mir einfach eine eigene Meinung zu bilden, wenn ich erstmal Besen hab. Ich hoffe ich mache keinen Fehlkauf, die scheinen ja Ar...teuer zu sein. In anbetracht dessen dass sie so lange halten, ist es aber dennoch akzeptabel.

    Da ich besen ja aus 2 Gründen kaufen will, zum einen um das leisere Spielen zu ermöglichen und zum anderen um den Umgang mit ihnen zu lernen, würde mich interessieren, wie ihr das Spiel mit Besen gelernt habt? Hat es euch euer Lehrer gezeigt (hab momentan keinen Unterricht aber bald wieder), habt ihr auf Lehrvideos zurückgegriffen, Bücher - oder habt ihr euch einfach darin probiert und dann nach und nach halt alles erlernt (nach dem Motto learning by doing).

    Meint ihr die "andere Spieltechnik mit Besen", ist diese erlernbar in dem man spielt, oder sollte man da gleich auf einen Lehrer zurückgreifen, damit keine technischen Probleme später oder gleich auftreten.

    MfG Berliner Drummer
     
  17. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #17
    jetzt hast Du mich unabsichtlich zum Schmunzeln gebracht...

    ...sowas alles gab es 1960 noch nicht und mein Lehrer (ein strenger Klassiker) hätte mir Besen um die Ohren gehauen, wenn ich damit angekommen wäre...

    Ich habe damals nur durch raushören und ausprobieren angefangen, deshalb spiele ich auch seitenverkehrt mit den Besen. Da ich grundsätzlich Trad. Grip spiele, mache ich das natürlich auch mit den Besen.
    In meinem späteren Leben bin ich viel rumgekommen und habe eine Menge Drummer getroffen, u.a. hatte ich das Glück bei Ed Thigpen einige Privatstunden nehmen zu können - er hat mich auch darin bestärkt meine Technik nicht umzustellen, sondern seitenverkehrt zu belassen.
    Von Thigpen gibt es auf jeden Fall auch gute Lehrbücher und wahrscheinlich auch Videos/DVDs, kannst ja mal bei Drummersworld oder You Tube nach ihm suchen. Zu Besen-Lehrmaterial sollte es aber schon einen Thread hier geben - ich meine da schon was gelesen zu haben...?!
     
  18. Berliner Drummer

    Berliner Drummer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #18
    Also gibs da nicht so tolle Lehrbücher wie "Stick Control" für Übungen auf der Snare (die man ja im endeffekt auf dem ganzen Set verteilen kann).

    Aber ich wette mein Lehrer kann mir da bestimmt was zeigen, die Frage ist nur ob das der beste Weg ist mit Besen. Ich weiß es ja nicht, bin ein Besen-Neuling. =P (Hab noch nie gerne geputzt, HAHA) :)

    Ich denke das beste wäre, ich kauf mir nen paar wo ich meine es passt mir und probier erstmal rum. Wenn ich dann irgendwann verzweifelt bin, nerv ich meinen Lehrer und wenn der mir auch nicht weiterhelfen kann, dann durchstöber ich das Musiker-Board. Vlt. auch schon vorher.

    Jedenfalls danke ich für diese vielen guten Tips und Informationen.

    MfG Berliner Drummer
     
  19. rubberbeat

    rubberbeat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #19
    Wenn du im Forum nach Gillmann oder Thigpen suchst wirst du schon was finden. Vom Gillmann gibt es sehr schöne DVD. Kleiner Eindruck. Besenspielen lernen lohnt sich auf jeden Fall.
    gruß rubberbeat
     
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