bin isch hier ritisch? :D... bräuchte kleine hilfe zu 2 stimmigen einlagen!!!

von roastbeef, 13.02.05.

  1. roastbeef

    roastbeef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.05   #1
    hi, ich bräuchte von euch ne hilfe zu 2stimmigen einlagen.

    es geht um kleinere licks z.b:
    Code:
    e--15-14------------------
    b---------13-12----12-9---
    g---------------14---------
    
    ich möchte diesem zu diesem lick eine gitarren-bassstime hinzufügen (nicht einfach die oktave). wie geh ich sowas richtig an?
    bitte nicht ZU theoretisch!
     
  2. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.02.05   #2
    Du musst wissen, in welcher Tonart bzw. über welchem Akkord du dich befindest. Es ist natürlich ein wenig eigensinnig, dass als Tabs herzuschreiben. Ist das g-fis-c-h-a-h-a? Na, ich vermute mal das typische Gitarristen-e-moll. Du nimmst jetzt im einfachsten Fall die entsprechende Pentatonik bzw. auch die ganze Tonleiter, und legst deine zweite Melodielinie drüber. Dabei solltest du auf den Klang/die Wirkung der entstehenden Intervalle achten sowie auf passende Zieltöne. Hilft dir das erstmal weiter?

    Gruß,
    Jay

    Edit: PS: Auch hier bringt dich probieren weiter ... ;)
     
  3. jogi_music

    jogi_music Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.05   #3
    Hallo!

    Ich kümmere mich nicht um DIESE AKKORDE, mit Tabs habe ich es nicht, und Gitarrist bin ich auch nicht!

    Aber ich gebe Dir nen Tipp:
    Basslines werden richtig interessant, wenn sie z.B. mal 'ne Terz des betreffenden Akkords enthalten ;)

    Viel Glück,
    Grüße, Jogi
     
  4. roastbeef

    roastbeef Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.05   #4
    da hängt weder ein akkord drüber noch sonst was.
    das was ich da oben hingeschriebenhabe ist kein lick den ich benutze sonder irgendwas schnell ausgedachtes!
    ich dachte es gibt eine art "kochrezept" wie man sowas anstellt! (auch ohne akkorde)

    aber ja es ist in E moll.
    ich könnte was mit der penta anstellen... stimmt auch wieder nur ich dacht eben ich könnt auf ein "rezept" zurückgreifen das mir sagt: "wenn du von dem ton so und so viele töne weitergehst dann bekommst du einen passenden basston"
    so dachte ich das eigentlich! ^^
     
  5. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.02.05   #5
    Punkt eins: Der Akkord kann sich auch aus den Einzeltönen ergeben, harmonisiert sozusagen. Auch wenn er nicht komplett gespielt wird, gibt er einen Anhaltspunkt.

    Punkt zwei: Ein Rezept gibt es natürlich nicht, weil sonst alle Lieder gleich klingen würden und Songs schreiben einfach wär. Wie stellt ihr euch das eigentlich vor?

    Punkt drei: Du kannst natürlich immer ein bestimmtes Intervall nach unten gehen. Das ist aber im Prinzip nichts anderes als mit der Oktave, nur dass du dann halt eine Terz oder Quinte spielst. Immer. Laaangweilig. Eine echte Gegenmelodie wirds erst, wenn sich das Intervall auch mal ändert.
     
  6. roastbeef

    roastbeef Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.05   #6
    k danke für die hilfe.
    werds mal versuchen!
     
  7. metalpete

    metalpete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.05   #7
    Amen!
    Wenn's ein einfaches Rezept dafür gibt, dann heißt das "Experiment".
    Aber Vorsicht mit Mollsubdominantenterz und Durdominantenterz im Bass - das kann sich lt. klassischer Stimmführung etwas komisch anhören.

    @roastbeef:
    Welche Musikrichtung ist es denn? Wenn es sich um klassischen Deathmetal handelt, dann versuch mal konsequent ne reine Quarte drunter oder drüber zu spielen. Das macht man da recht gern. Man mag's darauf schieben, dass die Leute sich nie groß mit Harmonielehre beschäftigt haben und einfach versucht haben die gleiche Melodie einfach eine Saite tiefer zu spielen - wie dem auch sei: hört sich jedenfalls ziemlich "strange" an und kann so gewollt sein - nur nicht zu oft so machen, sonst denken alle du hast keine Ahnung ;) .
     
  8. moo

    moo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.05   #8
    Erstens Tonleiter ausfindig machen. Dann den gleichen Lick auf einer anderen Stufe der Tonleiter anfangend gleichzeitig spielen (unter Beruecksichtigung der Intervalle der Tonleiter!).
    Hier dein Beispiel (der Klarheit des Tabs wegen 2 Oktaven tiefer): du faengst in deinem Lick mit einem G an (3. Stufe), meine Begleitmelodie auf E (1. Stufe). Probiere nicht einfach nur "mathematisch" den Lick zu versetzten, sonder setz damit es schoen klingt dein Ohr ein und waehl die tonleitereigenen Toene die gut klingen ein, die 2. Stimme spielt so eine eigene Melodie.

    --------------------------------
    ------------------------------
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    ------------------6--7----
    --5--4--2--2--2--7--7---------
    --7--5--4--3--3--------------
     
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