Bin noch ganz Grün hinter den Ohren und hab ein paar Fragen

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Triple-B
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Hallo Bassergemeinde,

seit einem Jahr schon möchte ich unbedingt Bass lernen, ein Kumpel von mir wollte immer E Gitarre lernen und lernt jetzt schon auf einer A Gitarre. Nun ja, jetzt habe ich auch endlich mal ernst gemacht, nachdem ich bei meinem Ex Chef mal einen Bass ausprobieren durfte. Ich konnte zwar nix, ausser peinlich rumklimpern,aber spass gemacht hat es dennoch und das interesse ist geweckt. :D

was möchte ich?

1.) bass lernen, also das werkzeug an sich. ich denke hierfür eignen sich am anfang tabs

2.) Noten lesen und schreiben lernen ( hier wird auch ein Lehrer mittelfristig her halten müssen)

3.) selber bass-lines komponieren ( so in 5 jahren oder so :D)

jetzt hab ich auch mal gleich den ersten schritt gemacht und mir einen der mittlerweile rar gewordenen Ibanez Iceman ICB300 EX Bässe ersteigert. Ja, ein Anfänger übertreibt hier maßlos, warum kein Jumpstart? Ganz einfach, mich hat nur dieser eine Bass "angemacht". Ich finde die meisten Korpusformen langweilig oder schlichtweg "too much" vgl. BC Rich. Auch hat mich der Iceman klanglich überzeugt und wenn die klampfe nicht toll aussieht und toll klingt, spiele ich sicherlich nicht drauf. Also musste er her :cool:

Mein Ex Chef war so freundlich und hat mir schon einen Combo Amp, so heisst doch der Amp mit Lautsprecher? zur Verfügung gestellt.

Ein solider Gurt kommt mit dem Bass. Die Sicherung des Basses übernimmt der "Flenslock":D, hab bisher nur gutes über diese günstige aber effektive art der sicherung gelesen. frage hier: greift das unechte gummi tatsächlich den gurt an? der lack kann ja nicht beschädigt werden, weil das gummi nur den gurt berührt. Bei tone toys scheint das ja,das verkaufsargument zu sein

http://www.tone-toys.com/shop/Flaschendichtungen

Ich werde mir dann noch ein klassishes Korg stimmgerät besorgen ( ja,echte profis stimmen nach gehör, ich weiss) und noch ein Kabel, sowie ein Buch.

Meine recherchen ergaben das wohl das "Monster Cable Bass" recht gut sein soll. Hat einen sehr stolzen Preis, aber aus dem Car Hifi bereich weiß ich genau, dass man niemals am kabel sparen sollte, wenn man guten klang und ein langlebiges kabel haben möchte,was ja auch zur spielfreude beiträgt. hat jemand von euch dieses kabel? kann man es empfehlen?

Welches Buch könnt ihr empfehlen? Mein Kumpel nutzt " E Gitarren für Dummies" und ist begeistert. Kennt einer die Bassvariante? Ich habe keine Vorkenntnisse, bin also totaler Basseinzeller :redface:

Mir wurde auch mal " Die Bassgitarre 1" empfohlen, weil das wohl auch im Musikunterricht verwendet wird, hat einer Erfahrung mit dem Buch? Es gibt dann auch noch " Die Bassgitarre 2".

Bei der Reinigung (Mit Microfasertuch) habe ich von "Lemon Oil" gelesen, für unbehandeltes Holz. Im Falle des ICEMAN wäre das doch gut für das Palisandergriffbrett geeignet oder? Den Rest der Klampfe würde man dann mit Guitar polish reinigen oder? Wie putzt ihr die Saiten, auch ruhig mit dem "Lemon Oil"?

Und warum machen einige sich Graphit auf die Saiten?

Wann müssen Saiten gewechselt werden, woran erkenne ich das?


Vielen Dank für eure Hilfe, ich habe tausend fragen und immer das gefühl, ich hätte was vergessen zu beachten.:eek:
 
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Moin Triple-B und herzlich Willkommen

Ich halte deinen Bass nicht für überzogen, und wenn genau der dich angemacht hat - alles super. Man muss sich gerade zu Beginn quasi den ganzen Tag darauf freuen, das geile Teil ENDLICH in die Finger zu kriegen, das steigert die Lernmotivation ganz enorm.

Ich würde dir empfehlen, den Basslehrer möglichst früh zu nehmen. Nichts geht so schnell wie sich selbst Mumpitz anzutrainieren, und wenig ist schwieriger, als sich so etwas dann wieder abzutrainieren. Dann lieber direkt richtig lernen. Suche dir auf jeden Fall für die Anfangszeit einen guten Lehrer.

Stimmgerät ist Pflicht, auch für später. gerade Profis stimmen nicht ohne ihren Bodentreter... aber für Bass halte ich auch ein Metronom für Pflicht!

Kabel: nicht übertreiben. Sommer oder Klotz machen grundsolide Kabel für wenig Geld. Ich würde nicht mehr als 20-30€ für ein Kabel zahlen. Die Monsterteile sind aber noch ok - leider haben die aber eher brüchige Kontakte bzw Stecker.

Lemon Oil für Griffbrett - super! Dünn auftragen, kurz einwirken lassen und dann gründlich wieder abwischen. Mache ich bei jedem Saitenwechsel, auch weil dadurch das Griffbrett schön dunkel bleibt.

Korpus einfach sauber machen, keine angriffslustigen Substanzen nehmen und gut is.

Saiten würde ich nicht reinigen, sowas macht man als komplett einkommensloser Schüler oder so ;) Wechseln: Sobald sie nicht mehr klingen bzw. den Biss verlieren. Das dauert in aller Regel einige Monate, je nach Saitentyp.
 
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...
Kabel: nicht übertreiben. Sommer oder Klotz machen grundsolide Kabel für wenig Geld. Ich würde nicht mehr als 20-30€ für ein Kabel zahlen. Die Monsterteile sind aber noch ok - leider haben die aber eher brüchige Kontakte bzw Stecker.
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Hi!
Also meine Monster Kabel halten jetzt schon seit c.a. 10 Jahren ohne den Anflug von Verschleiß zu zeigen.
Aber ich bin auch der Meinung, dass man nicht unbedingt so viel Geld für Kabel ausgeben muss.
Hervorheben sollte man djaxup's Tip mit dem Basslehrer! :great:
Gruß
 
Das Lemon Oil musst du allerdings nicht besonders oft anwenden, alle paar Monate reicht locker. Ich hab auf meinen Instrumenten noch nie welches aufgetragen, zum nächsten Saitenwechsel werd ich aber auch mal welches benutzen.

Die Flenslocks funktionieren ganz gut, hatte ich mal auf meiner alten SG-Kopie. Mittlerweile bin ich aber auf die Dunlop Straploks umgestiegen, die sind bezahlbar und funktionieren absolut perfekt. :great: Am liebsten nutze ich die "Dual Design", weil man auf die auch ein normales Gurtende draufziehen kann, sollte man seinen eigenen mal vergessen und einen leihen müssen oder zu Hause keine Lust auf das an- und abgefummel haben. :D
Die Gummidinger haben sich aber in keiner Weise aggressiv verhalten, zumindest nicht an den Lederenden des Gurts, den ich damals benutzt hab, und an den Lack kommen die nun mal wirklich nicht.

Dass Profis "nur" nach Gehör stimmen ist absoluter Humbug. Gerade im Proberaum und auf der Bühne ist ein Bodentuner wie der Korg Pitchblack ein großartiger Begleiter, da er das Ausgangssignal stumm schaltet, wodurch man für Publikum bzw. Bandmitglieder lautlos stimmen kann.

An Kabeln kann ich wie djaxup die Sommer Cable und Sommer Cable XXL empfehlen. Ein 6m-Kabel kostet um die 20€, Qualität und Haltbarkeit sind sehr gut.
 
Hallo,

das Thema "Klang von Kabeln" wird immer wieder heftig diskutiert (was wir hier nicht wiederholen müssen ;) ).

Nur so viel dazu:
Bei einem aktiven Bass, der in der Regel aufgrund der aktiven Elektronik ein Ausgangssignal mit geringer Impedanz liefert, ist der Einfluss des Kabels auf den Klang mit den üblichen Kabeln (ausreichender Leitungsquerschnitt, funktionierende Abschirmung, technische einwandfreie Lötarbeiten und Stecker vorausgesetzt) absolut zu vernachlässigen.
(Bei einem passiven Bass kann die Kabelkapazität, abhängig von der Kapazität pro Meter und der Länge des Kabels, Einfluss auf die Hochtonwiedergabe haben.)

Deshalb würde ich auf gute, robuste Materialien und eine einwandfreie Verarbeitung Wert legen - dafür muss man aber nicht viel bezahlen.


Gruß
Ulrich
 
Hallo und willkommen Triple-B!

zu 1.)
Klar. Bass Tabs sind am Anfang ziemlich gut, weil man schnell Erfolgserlebnisse hat. Mir persönlich kam es aber so vor, als ob ich, wenn ich nur Tabs nachspielte, langfristig nicht solche Fortschritte machte, als wenn ich mich ein paar Stunden hingesetzt habe und wirklich bewusst mit Metronom und allem geübt habe oder täglich meine Fingerübungen gemacht habe.
zu 2.)
Jaja... wenn man nur im Musikunterricht aufgepasst hätte :D. Es geht aber auch ohne Lehrer; ist aber vielleicht ein wenig schwerer/mühseeliger das alles autodidaktisch zu erlernen. Wichtig sind am Anfang aber eigentlich nur die Notenwerte (also wie lange du die Note oder Pause spielst), wenn du davon ausgehst, dass du ohnehin hauptsächlich von Tabs spielst. Hierzu solltest du dir ein Programm holen mit dem du Guitar Pro/Powertab-Dateien einlesen kannst. Tux Guitar ( http://tuxguitar.herac.com.ar/ ) wäre da sehr empfehlenswert, falls du kein Geld für Guitar Pro ausgeben willst.
Mit so einem Programm kannst du dir die Tabs auch anhören und auch sehen, was die anderen Instrumente so spielen. Das ist vor allem am Anfang sehr Nützlich, wenn du noch die Rythmen "nach Gehör" nachspielst.
Mir war ein Lehrer zu teuer (~100++€ pro Monat für gerade mal 4 Stunden? Und ich dachte Manager wären überbezahlt!), also habe ich mich selbst rangesetzt... und was soll ich sagen: Es geht. Ich spiele zwar viel lieber von Tabs, weil ich zwar recht lang brauche bis ich die Noten identifiziere und weiß, was ich auf dem Griffbrett spielen muss, aber es geht. Ich denke ohnehin, dass hier die Harmonielehre und die Skalen viel wichtiger sind, als das Noten lesen an sich.
Klar ist ein Lehrer sehr gut, weil er dir zeigt, wie du Sachen "richtig" machst, aber ich finde nicht, dass er nicht Pflicht ist... also ich würde sagen: wenn du das Geld hast und investieren willst: ja; sonst nicht unbedingt.
zu 3.)
In 5 jahren oder so? :D So eine geduldige Einstellung ist sehr lobenswert, aber ich denke, dass du kaum so lange brauchen wirst. Ich würde mal frech behaupten, dass man einen schönen Groove schon ab dem Moment schreiben kann, ab dem man weiß, wie man eine Saite zupft.

Zu Büchern:
Ich habe hauptsächlich aus "E-Bass für Dummies" gelernt. ( http://www.amazon.de/-Bass-für-Dumm...1338/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1308218089&sr=8-1)
Für mich war das Buch wirklich optimal, weil es eine gelungene Mischung aus Theorie und Beispielen für verschiedene Stilrichtungen.

Davor (eigentlich hab ich mir beide gleichzeitig gekauft, aber ich hab mit diesem hier angefangen) hab ich mit "Beginner's Bass" von Manuel Steinhoff angefangen. (http://www.amazon.de/Beginners-Bass...=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1308218402&sr=1-1)
Gut an dem Buch war, dass du schnell viele interessante Grooves lernst, die auch Spaß machen. Nicht so gut fand ich die Erklärungen. Ich habe da sehr oft nicht verstanden, was(/wie es) gemeint ist bzw. was ich machen soll. Mir kam da auch die Theorie zu kurz.


Ich merke aber gerade, dass das (außer die Sache mit dem Buch) nicht die eigentlich Fragen waren, aber was solls.. vielleicht hilfts ja ein wenig x).

Schönen Gruß,
~
 
Wow, also erstmal danke für eure rege beteidigung :)

Also ich möchte schon nach einer Weile mit Noten spielen können/lernen, die Tabs sollen wirklich nur für den Anfang sein, um eben die Finger/koordination zu trainieren. Parallel wollte ich mich erst einmal mit einem Buch weiterbilden, auch für den Anfang. Auf den Lehrer lege ich schon Wert, wenn ich das Projekt Bass anfange, möchte ich es wirklich richtig lernen und ich denke für so ein schönes Hobby kann man ruhig Geld investieren. Den Lehrer wird man ja auch nicht für ewig brauchen, obwohl 100€ im Monat schon echt wehtun..

Der Flenslock hat mich dank der Erfahrung von shadowsoul dann auch erst einmal überzeugt und rein von der Logik her, müsste das ganze auch halten,weil die Gummidichtung den Pin und Gurt einfach mal eng umschliesst.

@ Buch: ist das didaktische system von " E Bass für Dummies" zu empfehlen?


@ Kabel: Grundsätzlich ist Monster aber zu empfehlen? kennt einer das "Basskabel" von denen?
 
@ Kabel: Grundsätzlich ist Monster aber zu empfehlen? kennt einer das "Basskabel" von denen?

Wie ich schon schrieb, ich besitze zwei Monster-Bass-Kabel seit über 10 Jahren. Die haben einige Gigs mitgemacht und haben viele Fusstritte abbekommen. Sind bis heute weder bruchig noch wackelig noch sonstwas.
Aber trotzdem muss man kein Vermögen für Kabel ausgeben. Ich war jung und dachte: teure Kabel = gute Kabel.
Den Klangunterschied höre ich aber nicht raus. Und die Diskussion darüber sollten wir uns echt sparen.
Sommer, Klotz und Konsorten reichen völlig aus!

Gruß
 
@ Buch: ist das didaktische system von " E Bass für Dummies" zu empfehlen?

Nein :) Das Buch ist sehr Breit gefaechert, und damit für den Anfaenger völlig ungeeignet. Als nachschlagewerk
oder arbeitsbuch für den fortgeschrittenen Bassisten ok, aber als Anfaenger ein klare sein. Waerend passende bücher
sich seitenlang mit dem anschlag beschaeftigen, wird der da z.B. auf einer doppelseite mal in jeder form erwaehnt.
Da gibt es wirklich bessere Bücher, leider kann ich keines direkt empfehlen ;)

@ Kabel: Grundsätzlich ist Monster aber zu empfehlen? kennt einer das "Basskabel" von denen?
Kenne ja. In verschiedenen Tests haben die Sommer Kabel aber deutlich besser abgeschnitten als die von Monster. Mal abgesehen davon ist der Preis jenseits jeglichen Sinns. Teuer=Gut ist nun einmal falsch. Aber weil viele so denken auch erfolgreich. Die Monster sind qualitativ gut, halten genauso lange wie die von Sommer und sehen dazu noch besser aus ;)
(Car audio/hifi und instrumente sind nicht dieselbe welt! Aber selbst da wird Kabel gerne viel zu wichtig genommen. Man muss jeden einfach mal fragen, ob er selber schon einen blindtest mit den kabeln gemacht hat. Du wirst lachen wie viele
einfach nur Meinungen haben, ohne die irgendwie mal selber aufgestellt zu haben... Wenn dich das thema interessiert gibts hier im board einen machbaren blindtest)

Aber allein der Gedanke über ein solches Kabel sollte wirklich spaet kommen. Das ist wieder Super+ Benzin beim Auto.
Es macht erst sinn, wenn du einen Montor faehrst, der das mitmacht (Porsche etc.pp.)
Also wenn du einen 2000€ Bass hast, und einen 1500€ Amp, dann ist es auch ok ein 70€ Kabel zu haben.
Wer aber Live mit nem 70€ Kabel und nem 300€ Bass auftaucht, erntet eher Mitleidsblicke ;)
(Wie die Jungs, die Super+ in ihren 70ps Golf tanken ^^)

 
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Nutzt Ihr eigentlich für euer Stimmgerät ein extra Kabel? so ein 0,5m Chinadings, oder steckt ihr jedesmal euer hauptkabel um?


mmh, mir wurde mal " Die Bassgitarre 1" empfohlen als Lehrbuch.. vielleicht schau ich mich da noch einmal um..
 
Buch kostet auch Geld! Es gibt das Internet - und Lehrer! :)
Gönn dir wenigstens ein paar Monate einen Lehrer, der dir deine ersten Schritte leichter und um ein vielfaches (!!) schneller macht. Es wird sich lohnen.
Ich hab in meinem Leben noch nicht so gerne Hausaufgaben gemacht!

Ich hab ein kurzes Kabel für das Stimmgerät, find ich praktischer.
 
Falls Bodentuner: Stimmgerät einfach vor den Amp hängen, noch 'n kurzes Kabel vom Stimmegrät zum Amp, fertig. Zum Stimmen drauftreten -> Signal weg, fertig gestimmt -> noch mal drauftreten, Signal wieder da, Bass in Tune :great:

Falls günstiger Kompakt-Tuner: Zum Stimmen schnell umstecken.

Und noch mal zu "E-Bass für Dummies" - immer noch eines meiner meist geschätzten Bücher im Bassisten-Buchregal. Aber zum Einstieg völlig ungeeigent - eher ein hervorragendes Nachschlag- und Arbeitsbuch für "praktizierende " Bassisten ;) 'n wirklich gutes Anfängerbuch kann ich dir leider nicht empfehlen, sorry, da wissen andere evtl. mehr. Vielleicht ja auch mal Richtung DVD-Kurs überlegen, wenn da jemand 'nen Tip hat? Da sieht man die Grundlagen für Haltung und Bewegungsabläufe evtl. besser als auf statischen Bildern, und minimiert etwas die Gefahr, sich grobe technische Schnitzer anzueignen.

Ich empfehl' auch immer gerne, sich zumindest für die allerersten technischen Grundlagen 'nen Lehrer zu nehmen - es geht auch ohne, aber mit kommste grade am Anfang ungleich schneller voran! Es iss, wie's iss - die eigene Bequemlichkeit macht es einem anfangs extrem schwer, sich 'ne saubere Technik anzueignen. Da ist 'n Lehrer, der ganz klar Schwachpunkte anspricht, nicht nur sein Geld, sondern regelrecht Gold wert ;)

@itsValle: Du findest 100€ für vier Stunden viel? Sind grade mal 25€ Stundensatz, zieh' mal Steueren, Versicherungen, Altersvorsorge, Miete und andere Fixkosten ab ... Weißt Du, was dann von den 25€ noch bleibt? Da dann mal besser kein' Urlaub planen, und am besten NIE krank werden ;)
 
Ich finde du machst dir zu viele Gedanken für den Anfang. Wenn du das Instrument hast, einen Verstärker und ein Stimmgerät kannst du sofort loslegen. Der Rest behindert einen nur in seiner Kreativität. Einfach drauf los spielen. Einfach eine Melodie die man für gut erachtet.

Dann vll langsam mal Abends hinsetzen und mit den Fingern über das Griffbrett wandern. Man wird jeden Tag besser. Hauptsache nicht mit zu viel Kleinkram wie Pflegemittel aufhalten.....das Kann man auch nach 1-2 Jahren noch nachholen :)
 
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@ jubai: ich mach mir eher weniger sorgen um das pflegemittel.. ohne einen "plan" kann ich im prinzip gar nix machen,ausser dumm "rumklimpern". ein wegweiser mit lehrplan ist wichtig, sprich zuerst ein buch, damit ich überhaupt ein konzept habe. leider bin ich total unsicher welches buch geeignet ist :gruebel:
 
Ich hatte "Rock Bass" von Jacky R. - das hat mir so gut wie garnicht geholfen bzw dadurch, dass ich mir den Kontrabassfingersatz angewöhnt hab (der mich nun nach all den Jahren immernoch störend begleitet..). Vieles hab ich von justchords.de oder einfach so aus dem Internet gesucht. Per youtube gibts ja auch ne Menge Videos - wobei es als Anfänger prinzipbedingt da problematisch ist zu erkennen was davon nun gut oder schlecht ist.
 
@ jubai: ich mach mir eher weniger sorgen um das pflegemittel.. ohne einen "plan" kann ich im prinzip gar nix machen,ausser dumm "rumklimpern". ein wegweiser mit lehrplan ist wichtig, sprich zuerst ein buch, damit ich überhaupt ein konzept habe. leider bin ich total unsicher welches buch geeignet ist :gruebel:

Dieses "dumm" rumklimpern mache ich jeden zweiten Tag. Das ist das, was du Bassline komponieren nennst und erst in 5 Jahren anfangen willst. Warum nicht schon heute anfangen?

Dann such dir lieber einen Kumpel mit einer Gitarre und begleite ihn mit den Grundtönen. Glaub es einfach, die Zeit die du hier im Forum oder mit nachdenken verbringst, wie du es ohne Fehler richtig machen kannst, ist verlorene Zeit in der du auf dem schönsten Instrument der Welt schon stundenlang spielen könntest. ;)
 
Hab' grade mal die Bass-Bibliothek meiner Liebsten geplündert ;) Die fängt ja auch grade das Bass-Spielen an, und arbeitet mit "BAss Elements" von Andreas Lonardoni. Macht 'nen ganz guten Eindruck - sauberer Aufbau, ausführlich bebildeterter Teil zu Haltung und Technik, konsequenter Wechselschlag (wobei das Ansichtssache ist, ich würd' auch am Anfang schon das "Durchrutschen" beim Wechsel auf tiefere Saiten bevorzugen), rhythmische Grundlagen, schrittweises Erarbeiten des Tonvorrats auf allen Saiten in der ersten Lage, Wechselbass, Akkord-Begleitung und dann viele Bespiele für Bass-Licks verscheidener Stilrichtungen (allerdings eher rock-orientiert). Zum Abschluss 'ne durchaus brauchbare Lick-Sammlung sowie eine Übersicht harmonischer Grundlagen.

Denke, damit kann man arbeiten, und dürfte v.a. als Einsteiger nicht überfordert sein (was bei einigen Einsteiger-Bass-Werken, die ich in der Hand hatte, leider durchaus der Fall ist) - so bleibt ein möglicher Motivations-Knick aus, wenn das Buch plötzlich zu viel verlangt.

Einziger wirklicher Kritik-Punkt, den ich habe: Das Buch behandelt die erste und zweite Lage sauber mit Fingersatz-Angaben, später bei den Beispiel-Songs tauchen aber plötzlich auch höhere Lagen und Lagenwechsel ohne jede Erklärung auf. Sicher auch nicht verkehrt, wenn man das grundlegend gecheckt hat und sich selber die passenden Fingersätze suchen kann - trotzdem schade ... Ansonsten eigentlich ein ordentliches Einsteiger-Buch!
 
Da der Lehrer Tip hartnäckig ignoriert wird schätze ich mal das ist nicht interessant für dich.

Was du machen kannst bzw. sogar solltest sind sogenannte Fingerübungen. Im Idealfall sollte man dieser teilweise etwas stumpfen Tätigkeit ein paar Minuten täglich opfern. Hier ist eine ganz nette Anleitung:
http://www.groovemonster.de/content/inhalt/spieltechniken/fingeruebungen.shtml?navanchor=1010012

Metronom an (!!! Übungen ohne Beat oder Metronom sind ungleich sinnfreier als mit) und los gehts. Erst langsam und auf jedem Metronom Impuls, später dann Achtel statt Viertel spielen, schnelleren Beat usw... damit wird man einfach sicherer was die Koordination beider Hände angeht.

Ich kann dir auch wärmstens diese Seite hier ans Herz legen, speziell für die Musk Theorie: www.justchords.de (http://www.justchords.de/theory/index.html)
Die ist großartig, und hat auch ein pdf Übungsbuch. http://www.justchords.de/bass/practicebook/index.html

Das kann man durcharbeiten. Da sind auch alle Tonleitern usw drin, eigentlich alles, was man braucht.

Aber: mit Lehrer isses sauberer und vor allen dingen schneller! Und wenn du nur einen Monat nimmst. Wie gesagt, schlechte Angewohnheiten abtrainieren ist das fieseste was es gibt.
 
Schau mal unter dem Stichwort openmusicschool ins Youtube und anschließend auf die passende Internetseite! Eventuell ist das ja eher was für Dich?

Gruß
Roman


PS: Kauf Dir statt teuren Kabeln lieber ein paar CDs von guten Bassisten! Das Zuhören ist ungemein wichtig für den Start!!!! Und ansonsten werfe ich hier noch mal eine dritte Kabelmarke in den Raum: Cordial. Wenn schon, dann dort die Variante mit dem Neutrik-Silent Plug kaufen (rote oder grüne Stecker an einer Seite). Dein Amp wird's Dir danken ;-) Da bist Du auch mit 25,-/6m dabei, und das reicht allemal bis weit in die Semiprofiliga...
 

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