Blättchen

von florek, 17.10.07.

  1. florek

    florek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #1
    Hab mal sonne frage, was bringt es wenn ich ein härters/weicheres blättchen nehme?
    ich weiß, das bei mir ein 1,5 scheiße klang:p hab jezz 2 und steig auf 2,5 um...
    also alles was mit blättchen zu tun hat (stärke und so:p) kann hier rein^^
    nja bitte um viele antworten^^
     
  2. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #2
    ^^ Blätter sind ne Wissenschaft für sich, was das schleifen und alles
    angeht.
    Was die Stärke angeht : Bei "schweren" Blättern spricht meist die
    untere Lage nicht so toll an, dafür ist der Sound in der mittleren und
    hohen recht ausgeglichen. Bei "leichteren" ist die Ansprache besser,
    aber der Sound oft hell bis schrill und "dünn".
     
  3. saxy didy

    saxy didy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #3
    Hi Flo,

    die Sache mit den Blättern ist eine heikle Geschichte. Grundsätzlich jedoch sollte die Die Blattstärke mit der Bahnöffnung harmonieren, abhängig vom Ansatz.

    Der klassische Spieler bevorzugt eher eine kleinere Mundstückbahn, dafür ein stärkeres Blatt. Die meisten mir persönlich bekannten Jazzer lieben eher das offenere Mundstück und dafür leichtere Blätter, muss aber nicht die Regel sein.

    Albie Donelley beispielsweise spielt ein zusätzlich aufgeschliffenes Claude Lakey Jazz Tenormundstück ( Bahn "9" !!!!!?? ) mit 5er Rico Blättern.
    Ich sprach Ihn anlässlich eines Workshops den ich mit Ihm durchführte darauf an, wie man einen solchen Bärenansatz haben kann. Er antwortete locker: "always drinking beer and playing pool".

    Mann soll nicht glauben, dass man mit dieser Kombination noch zart spielen kann, er kann's.

    So, last not least gibt es die unterschiedlichsten Blattschliffe. Vandoren beispielsweise hat die Serien Java, V16, Jazz und Classic. Wie diese Schliffe aussehen kannst Du z.B. auf den Infoblättern die den Verpackungen beiliegen sehen.

    Ich persönlich spiele auf meinem Yanagisawa Sopran ein Yamaha MPC Bahn 5 mit 3er Vandoren Classic Blättern, auf meinem Yamaha Alto C. Lakes MPC 6* mit 3er Vandoren Java, auf dem Yamaha Tenor ein Otto Link "New York" mit Bahn 8 und 2 1/2 Vandoren V 16, auf dem Yanagisawa B5 Bariton das Originalmundstück mit 2 1/2 Rico Blättern.

    Ich rate Dir, einmal mit verschiedenen Schliffen zu experimentieren. Was Dir letztlich liegt und gefällt hängt vom Ansatz, dem MPC, und klanglich von Deinen körperlichen Resonanzräumen ab.

    Mit saxistischen Grüssen,

    Saxdoc Dietmar
     
  4. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.07   #4
    Kann er ? :D
    Das letzte Mal als ich ihn gehört hab, war's nur laut und fetzig, aber
    ich hab auch schon was anderes gehört ^^
     
  5. wiesenforce

    wiesenforce Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.10.07   #5
    Was ich noch gehört habe, wo ich es nicht bestätigen kann, weil ich bisher noch nicht viel mit Flagolett gearbeitet habe, ist, dass härtere Blätter das Flagolett spielen vereinfachen.

    xD
     
  6. kryz

    kryz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.07   #6
    Also im Vergleich zu anderen "Großen" ist das garnicht so viel.
    High Baffle Mundstücke sprechen besser an als welche ohne.

    Auch Rico Blätter sind die weichesten die gibt.

    Ernie Watts hat glaubich ein .160 auf dem Tenor mit 3,5 Vandoren. Pepper Adams ein .170 Berg mit 5er Rico Reeds.
    Lustigerweise hat Adams dann auf ein 5er Dukoff mit Bari Plastik Reeds gewechselt und klang immernoch wie Pepper. Er hats einfach drauf^^
     
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