Blockflöte

von ROKR, 27.07.06.

  1. ROKR

    ROKR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.06   #1
    Hallo!
    Ich hab heut etwas im Keller rumgeforstet und bin auf eine Kiste mit Musikinstrumenten gestoßen. Darunter unter anderem 4 Blockflöten. 3 davon sind glaub ich nicht wirlich hochwertig aber da war dann auch eine Hohner dabei. Weiss zwar nur vom Mundharmonika-Bereich, dass die öfters empfohlen werden, aber die Blockflöte kann ja dann nicht so schlecht sein :D

    Ja eigentliche Frage(n):
    Wie kann man auf der Flöte denn Halbtöne spielen? Hab bis jetzt nur C,D,E,F,G,A,H,C gefunden:er_what:
    Gibts irgendwelche schönen Lieder die man auf der Flöte dudeln kann?

    Danke schonmal,
    ROKR
     
  2. Doin

    Doin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.06   #2
    halbtöne: ich glaub das hat was mit dem loch zu tun, welches du mit dem linken daumen hältst. aber ich hab nich viel ahnung davon

    zur letzten frage, fällt mir spontan riding the fourth wave von catch 22 bzw. streetlight manifesto ein,

    ich hab auf der blockflöte aber nur kinder- und weihnachtslieder gelernt ^^
     
  3. darknezzz

    darknezzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.06   #3
    Also meine Blockflöten Versuche liegen schon etwas zurück, aber ich hab dir mal eine Grifftabelle für eine C Flöte (ich hoffe deine ist eine) abgeschrieben:
    Code:
      7 6 5 4 3 2 1 D
    C x x x x x x x x
    D 0 x x x x x x x
    E 0 0 x x x x x x
    F 0 0 0 x x x x x
    G 0 0 0 0 x x x x
    A 0 0 0 0 0 x x x
    H 0 0 0 0 0 0 x x
    
    Eine Oktave Höher:
      7 6 5 4 3 2 1 D
    C 0 0 0 0 0 x 0 x
    D 0 0 0 0 0 x 0 0
    E 0 0 x x x x x /
    F 0 0 0 x x x x /
    G 0 0 0 0 x x x /
    A 0 0 0 0 0 x x /
    H 0 0 x x 0 x x /
    
    Die Halbtöne:
    
       7 6 5 4 3 2 1 D
    f# x x x 0 x x x x
    g# 0 0 x x 0 x x x
    a# 0 0 0 x x 0 x x
    c# 0 0 0 0 0 0 0 x
    d# 0 x x x x x 0 0
    
    Mag vielleicht etwas unübersichtlich aussehen,
    aber hier eine kurze Erklärung:
    Die sieben Zahlen stehen für die sieben
    oberen Löcher, wobei das siebte Loch
    am weitesten vom Mund entfernt ist.
    D steht für das Daumen-Loch,
    0 bedeutet offen, x geschlossen,
    / halb geöffnet.
    Es gibt für manche Noten mehrere Griffe, aber das
    erstmal als grobe Übersicht.
    :)
     
  4. saatkraehe

    saatkraehe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.06   #4
    die griffe sind immer die gleichen, nur transponiert, wenn man bsp. auf einer altflöte spielt ... die klingt finde ich besser als die sopranflöte, die ist mir zu schrill und hoch ... da bekomm ich immer kopfweh vom spielen ;)
     
  5. Rope

    Rope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.06   #5
    Wichtig wäre auch zu wissen ob es eine Deutsche-oder eine Barock-Griffweise ist. Dort gibt es nämlich doch noch leichte Unterschiede.
    Die oben angegebene ist zum Beispiel eine deutsche Griffweise.(soweit ich das noch erkennen kann...) üblich sind heutzutage eigentlich eher die Barocken. Zusätzlich gibt es noch in den "spezial Flöten" abweichungen geringerer Art.(Barrock-Flöten, Renaissance e.t.c

    Ansonsten:
    Interactive Recorder Fingering Chart
     
  6. IcePrincess

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    Erstellt: 28.07.06   #6
    Hören kann man ob Barock oder Deutsch am besten am Fis. Das klingt distinktiv verschieden.
     
  7. Thoron

    Thoron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.06   #7
    So gut wie alle Dudelsackstücke die derzeit von einschlägigen Verbrech.......Bands auf dem Markt sind, können auch von Blockflöten gespielt werden. So üben wir nämlich die Melodien.
    Smash-Hits wie das Palestinalied, ai vis lo Lop, oder Stella splendens sollen da nur kurz genannt sein.
    Bei Fragen kannst du dich gerne an mich wenden.
    Solltest du im Übrigen eine los werden wollen.......:D
     
  8. ROKR

    ROKR Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.06   #8
    Danke das is super!

    Danke auch an darknezz, für die Mühe!

    Obs eine Alt, Sopran oder C Flöte ist, weiss ich nicht, hab von Flöten gar keine Ahnung ^^

    und: Wie geht denn das mit dem Halboffen? Wenn ich den Daumen halb wegtu, klingts bei mir gleich als ob ich ihn ganz wegtu?
     
  9. IcePrincess

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    Erstellt: 28.07.06   #9
    Reinblasen. Dann gaaanz langsam den Daumen wegziehen, irgendwann bildet sich ein Schlitz, der groß genug ist. Halb-Offen ist eigentlich schon zu viel.
    Der Anblasdruck darf beim Überblasen - also den hohen Tönen mit Halb-Offen - auch etwas stärker sein.

    Ansonsten:
    Sopranflöte = C-Flöte, ca DIN-A4 lang.
    Altflöte = F-Flöte, ca 50 cm lang.
     
  10. Rope

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    Erstellt: 28.07.06   #10
    Wenn das mit dem wegziehen net so gut klappt. Ich habe es mit aufstellen gelernt.so das der Fingernagel(aber mach ihn kurz sonst gibts macken in der Flöte) knapp uinter 90 ° zur Flöte steht.Das Loch müsste sich eigentlich Automatisch teilen.
     
  11. darccord

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    Erstellt: 07.08.06   #11
    Hallo Ihr lieben Leut,

    das ist ja echt lustig. Ich bin heute hier, um zu fragen, wie das mit den hohen Tönen auf der Blockflöte geht.

    Wie einige Wissen, möchte ich ja bald Klarinette lernen und da bin ich mit Blockflöte angefangen, autodidaktisch. Macht echt Spaß! Ich bin nun bei den hohen Tönen angelangt, also ab e und bei mir kommen auch so schrillen Töne heraus. Wenn diese klar klingen, dann wiederrum viel zu "dünn". Bin echt am Probieren, bisher nur mit marginalem Erfolg.

    Zu einer Altblockflöte muß ich sagen, daß ich auch eine in der Hand hatte. Ich hatte wohl das falsche Lehrbuch, denn die Töne waren viel viel höher als die einer Sopranflöte. Schrecklich war das und dort wurde gleich mit halb offen bzw. halb geschlossen Daumenloch gespielt.

    Wie bekomme ich denn einen vollen klaren Ton hin. Fingernägel habe ich nicht....:o die kaue ich ab...

    Lieben Gruß
    D.

    P.S.: das halb offen schon viel zu viel des Guten ist, habe ich auch schon mitbekommen. Fies und gemein wird es ja, wenn man ein Stück spielt und dann auch noch ein hohes e oder f (das gefiepse geht ja noch), ein g ist ein Graus, zum Auf- und Davonlaufen. Hilfe.

    Außerdem macht mir die Speichelproduktion zu schaffen. Hab gar keinen Zeit dazu....Ganz schon mit der Koordination hab ich da zu tun...aber lustig...

    Oder liegt es daran, daß meine Flöte eine eher preisgünstige ist?
     
  12. bod

    bod Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.06   #12
    Also ich spiele ganz gerne zwischendurch eine Alt-Flöte, die ich auf Mütterchens Dachboden ergattert habe. (Und mich gezwungen auf einer Sopran zu leiden, die fiese! ;))

    Wenn man am Anfang schnell verschiedene Griffweisen ausprobieren möchte etc. kann man mit dem Programm 'Myriad Harmony Assistant' sehr schnell Ergebnisse erzielen. Dieses ermöglicht nämlich das Anzeigen von Flötentabulatur. Wenn man also irgend einen Song spielt entweder die richtige Note nicht mehr im Kopf hat oder im schlimmsten Falle gar keine Noten lesen kann, ist dieses Programm eine große Hilfe. Aber bitte bitte: Noten lernen. Die Tabulatur ist nie ein probater Ersatz für richtige Noten! :)
     
  13. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.08.06   #13
    Überblasene Töne gehören auch bei einer Blockflöte zu den Dingen, die man üben muss. Die klingen am Anfang einfach schlimm, später wird's besser. Und erst wenn Du das "normale" überblasen sauber klingend hinbekommst, hast Du eine Chance auf eine schöne dritte Oktave. (ja, eine Blockflöte hat so was ;) )

    Wobei das "preisgünstige Flöte" ein nicht zu unterschätzendes Argument ist. Selbst mit all meiner Technik bekomme ich aus einer klassischen Schulblockflöte keine wirklich saubere zweite Oktave, die quietschen dann schnell kreischig, die dritte versuch' ich da gar nicht.

    Kunststoff hab' ich allerdings in letzter Zeit nicht mehr angespielt, nur die alten Holzflöten. Und da finde ich Ahorn schon mal als Tonholz schmerzhaft, da gibt es keine Sopran, die ich spielen würde. Mindestens Birnbaum muss es da für mich schon sein (von Küng ohne Mehrpreis erhältlich).

    Was spielst Du für eine Flöte? - Vielleicht liegt der Hund ja schon da begraben.

    Dir Tips zu geben, wie Du's besser machen kannst ist jetzt ziemlich schwierig, denn um zu hören was da schief läuft müsst' ichs eben hören.

    ... und was die Altflöte anbelangt: Die Griffe sind exakt die selben, nur klingen sie halt tiefer.

    Liebe Grüße

    Ice
     
  14. darccord

    darccord Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.06   #14
    Also, ich habe eine Anfänger Flöte, Barock. Die Firma ist Moek, glaube ich. Der Schnabel ist Plastik, der Rumpf immerhin aus Holz.

    Du meinst also Birnbaum von der Fa. Küng???? Spielt man diese mit der Barocken Spielweise? Habe ich mich gut gewöhnt.

    Ach, Danke Ice Princess...ich werde noch weiter üben üben üben...habe auch gehört, daß eine Flöte eingespielt werden muß.

    Also bis dann
    D.
     
  15. IcePrincess

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    Erstellt: 07.08.06   #15
    "Moeck Flauto 1 plus" nehme ich jetzt mal an. Das ist eigentlich nicht das schlechteste. Ich hatte ehrlich gesagt mit einer Yamaha-Plastik-Quietsche gerechnet. Mit der kannst Du eigentlich schon arbeiten und solltest zumindest in der ersten überblasenen Oktave saubere Töne erhalten. Das leicht schrillige liegt eben am Material "Plastik".

    ... meine Ansprüche sind da halt schon etwas... gehobener und das vergess' ich gerne. Ich selbst spiele die Blockflöte eben auf dem Niveau, wo Querflötisten unter Vollsilber gar nicht anfangen :o

    Ja, Küng-Flöten sind alle barock. Was die anbelangt bin ich allerdings geprägt, weil's meine Leib-und-Magenflöten sind.
    Und... wenn ich ehrlich sein darf sind sie nicht ganz billig. Da kosten die Einsteigermodelle schon um die 100 Euro. Ob's Dir das Wert ist, solltest Du Dir gut überlegen.
    Dafür hast Du mit denen schon ein anständiges Instrument, das Qualitativ klar über den Moeck-Schulblockflöten liegt. (... die - manchmal ist das Internet praktisch! - inzwischen auch in Birnbaum angeboten werden und die Hälfte kosten!)

    Ein kleiner Haken - oder Vorteil - die Küng-Flöten werden immer Doppel-Loch geliefert. Das macht das Halbtonspiel bei tiefem C und D erst richtig möglich, aber das Ausspielen von C und D nicht leichter.

    Link zur Küng-Sopran, da stehen auf der Website auch die Preise.
    Alternativ Moeck-ganz-Holz-Flöten.

    Die mit Plastik-Kopf nicht. Es geht beim Einspielen darum, dass sich der Holz-Kopf eben nicht durch "Nass" an die Spielfeuchtigkeit gewöhnt, sondern dass das Holz ganz langsam quellen kann. Dazu steht auf der Küng-Website aber einiges, also warum und wie.

    Liebe Grüße

    Ice
     
  16. darccord

    darccord Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.06   #16
    okay ein Blockflöte habe ich mir aus dem von Dir vorgeschlagenen Link ausgedruckt....

    Is´ schon nicht preiswert, allerdings hat man ja auch was davon...

    ich sag dir Bescheid, was daraus geworden ist...

    :great: nächsten Monat habe ich ja auch noch Geburtstag....:) kann ich mir ja auch selbst schenken, gel...

    Winke, winke
    d.
     
  17. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 08.08.06   #17
    Na dann bin ich ja mal gespannt :D

    Wenn Du Glück hast, lassen sie Dich im Musikladen die Flöten auch mal ausprobieren (ich durfte jedes Mal). Dann kannst Du vielleicht noch besser entscheiden, welches Holz und welche Flöte. Ist ja auch eine Frage des Handgefühls.

    Grüße

    Ice
     
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