Blockflöten und verwandte Flöteninstrumente selbst gebaut

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@ Blockarina
Dann versuche ich mal einen Sprung in einen neuen Thread.
Zunächst der vorausgegangene "Aufhänger"


... Da ich mir öfters mal Flöten baue (Kerbflöten, Indianerflöten, Blockflöten, Panflöten, Okarinas) und auch immer wieder mal etwas neues versuche, finde ich die verschiedenen Klänge, die vor allem durch unterschiedliche Bauart und unterschiedliches Material entstehen, sehr spannend. Zurzeit habe ich einige mit der Kreissäge hergestellten Rohlinge für "eckige" Flöten (ähnlich der Okarina-/Flötenregister-Pfeifen von Kirchenorgeln). Zwei kleine pentatonische (Sopran-)Flöten habe ich schon fertig gestellt: eine aus Buchenholz und eine aus Fichtenholz. Die Buchenholzflöte hat einen feinen, klaren Klang, die aus Fichtenholz einen sehr rauschigen Klang (erinnert etwas an südamerikanische Sikus). Beide Flöten haben ihren besonderen Reiz.

blockarina

-



Zwischenfrage @ blockarina
Mit welchem Werkzeug arbeitest Du die Holzflöten aus? (z.B. die Innenbohrung).
Da ich diesen Thread nicht "sprengen" will, schlage ich eine Antwort mit Verweis auf einen neuen Thread vor.

Viele Grüße
Lisa



(ich kenne mich hier noch nicht so aus! Deshalb antworte ich direkt hier!)

@lisa

Dann werde ich mal mein kleines Geheimnis verraten: Ich säge aus einer dickernen Holzplatte (z.B. 27 mm dick) mit der Kreissäge zwei L-förmige Stücke, die ich später mit einem wasserfesten Kleber verleime. So entsteht ein quadratischer Querschnitt/eine quadratische "Bohrung" ;-)
Vor dem Verleimen werden die Teile bearbeitet, z.B. innen schleifen, einen quadratischen Block und das Labium herstellen (ist einfacher, als es nach dem Verleimen zu machen; beim Typ einer Indianerflöte (NAF) werden die entsprechenden Teile vorbereitet und evtl. schon eingeleimt. NACH dem Verleimen der 2 L-förmigen Seitenteile und der sonstigen Teile öle ich innen (evtl. auch außen) mit einem selbstgemischten Holzöl mit einem Wollflötenputzer oder einem Schwämmchen usw.
Ich verarbeite (zum Testen) auch Ebenholz (z.B. für den Block oder das Labium) oder Plexiglas. ;-) Damit die Flöte besser zu greifen ist, runde ich die Ecken dann noch ab.

Ich versuche mal einige Fotos hochzuladen (das dicke Teil ist eine Orgelpfeife, die Flöte aus dem hellen Fichtenholz ist eine NAF, die aus Buchenholz ist eine Blockflöte:

blockarina


quadratfl%C3%83%C2%B6ten-2013-003-jpg.310413


Foto: blockarina
https://www.musiker-board.de/threads/shakuhachi-sonst-jap-instrumente.502442/#post-6732554

quadratfl%C3%83%C2%B6ten-2013-002-jpg.310412


Foto: blockarina
https://www.musiker-board.de/threads/shakuhachi-sonst-jap-instrumente.502442/#post-6732554

quadratfl%C3%83%C2%B6ten-2013-005-jpg.310414


Foto: blockarina
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quadratfl%C3%83%C2%B6ten-2013-001-jpg.310411


Foto: blockarina
https://www.musiker-board.de/threads/shakuhachi-sonst-jap-instrumente.502442/#post-6732554


Vielen Dank Dank für die Fotos. Die geben interessante Einblicke.
Hat es einen bestimmten Grund, dass Du ein L sägst, anstatt 4 Brettchen zu verleimen?
Ich stelle mir das ziemlich kompliziert vor. Da benötigt man ja einen Ständer oder so irgendetwas (kenne mich nicht mit Schreinerwerkzeug aus), wo man die Säge einspannen und das Holz exakt entlang führen kann.

Viele Grüße
Lisa
 
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@Lisa
Vielen Dank für das Umleiten in diesen Thread!
Da ich einen (rechten) Anschlag bei der Tischkreissäge habe, ist das nicht so schwer z.B. aus einer rechteckeigen/quadratischen Leiste eine dünnere Leiste herauszusägen, so dass die L-Form übrig bleibt. Zwei L-förmige Leisten sind einfacher zu verleimen als 4 einzelne Leisten/Brettchen.

Da bei den ersten Prototypen die Grifflöcher oft noch nicht so optimal positioniert sind und auch mal die Stimmung nicht ganz passt, muss man ab und zu etwas nachstimmen (korrigieren). Hierfür habe ich bei der Buchenholzflöte ganz einfach Kaugummi verwendet ;-)

Die meisten Flöten baue ich aus Plastikrohren (Elektroinstallationsrohre, PVC-Wasserrohre) oder Bambus. Das ist unkomplizierter und geht schneller (das kann man unter Aufsicht von Erwachsenen auch mit Kindern machen. Man benötigt dazu folgendes Werkzeug: kleine Bügelsäge mit Metallsägeblatt, Metall- oder Schlüsselfeilen flach, Schleifpapier und ein scharfes Cutter-Messer - das ist nicht nur für die Kinder das gefährlichste!). Aber mich reizen eben auch ungewöhnliche Wege. Ich möchte auch mal eine Bassflöte aus einem 5 cm dickem Abwasserrohr versuchen, wahrscheinlich nur mit 2 Grifflöchern, um damit die Grundbässe/-Töne zur Begleitung spielen zu können, z.B. alle Löcher geschlossen = tiefster Ton G, unterstes Loch offen = Ton c, beide Löcher offen = Ton f (das wären die Grundtöne der Tonart C-Dur für die Stufen V, I und IV).

Als Grundregel für die Tonqualität einer selbstgebauten Flöte könnte man sagen: Je härter und feiner das Material ist, desto glatter lässt es sich bearbeiten und schleifen und desto besser wird die Klangqualität. Deshalb habe ich z.B. bei der Fichtenholzflöte das Labium durch Aufkleben eines harten Ebenholzstücks verbessert (und für den aufgesetzten "Block" ein Stück glattes Plexiglas).
Je größer und breiter das Fenster (= offene Stelle bis zum Labium) ist, desto lauter, kräftiger und rauschiger wird der Ton, je kleiner und schmäler, desto leiser, feiner und sauberer wird der Ton (so habe ich mir z.B. eine "Whisper-Whistle" zum Spielen am Abend gebaut). Der Mittelweg ist für die meisten Zwecke der beste. Ach ja, ist der Durchmesser der Flöte geringer, lässt sich die Flöte leichter überblasen (2 Oktaven sind dann kein Problem), bei dickeren Durchmessern sind die tiefen Töne voller, aber ein Überblasen ist nur wenig oder gar nicht möglich.

Verschließt man ein dickeres Rohr entsteht eine "gedackte" Flöte = Okarina, die eine Oktave tiefer klingt als die mit einem offenen Rohr gleicher Länge. Die meisten südamerikanischen Quenas, die eine zylindrische Bohrung haben, haben unten eine engere Bohrung. Dies hat den Vorteil, dass die Flöte für den Grundton etwas kürzer wird.

Wer mal versuchen will, eigene Flöten zu bauen (Panflöten wären für den Anfang das einfachste), findet im Internet und bei Youtube viele Anregungen und Anleitungen. Ich begann damit, als es noch kein Internet gab und probierte einfach viel aus. Meine erste Flöte war eine Weidenpfeife, die ich als Kind vor fast 50 Jahren baute (ich werde langsam alt!). Aber so richtig fing ich erst mit ca. 17 Jahren an, hauptsächlich mit dem Bau von Okarinas aus allen möglichen Materialien (Ton, Bambus, Kokosnuss-Schalen, Filzstiften, Plastikrohren, leere Silikonkartuschen, Spritzen ...).

Liebe Grüße,

blockarnia
 
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Hallo Blockarina
Vielen Dank für die Schilderung Deiner Erfahrungswerte und handwerklichen "Kniffe". :great:
Meine intensive Flötenbauexperimentierphase liegt leider schon "ewig" zurück. Mangels Internet habe ich damals auch viel herumexperimentiert und nach hilfreichen Büchern gesucht. Letztere waren gar nicht so einfach zu finden. Heute ist es wesentlich leichter, an Informationen heran zu kömmen. Mit etwas Geduld, findet man eine Menge (mehr oder weniger brauchbarer) Anleitungen im Netz. Auf meiner Homepage habe ich davon einiges zusammengetragen.

An die eigenen Weidenpfeiflein kann ich mich nur noch vage erinnern. Das war eine schöne Spielerei mit dem Großvater, der im Garten ein passendes Aststück schnitt, dann die Kerbe für das Labium schnitzte, die Rinde vorsichtig ablöste, das heraus geschobene Holz fertig schnitzte, alles zusammensetzte - und - voilà - schon ging die Pfeiferei los.
Irgendwann hatte ich ausreichend dicke Holunderzweige im Garten, deren Mark sich heraus stoßen ließ. Auf diese Weise erhielt ich mit ganz primitivem Werkzeug schön klingende Panflötenröhrchen, die sich mit Hilfe von Wachs an einem Ende verschließen und stimmen lassen.
Ich halte stets Ausschau nach Materialien, denen sich mit möglichst wenig "Umformung" Töne entlocken lassen. Dabei erfährt man nebenbei, welche Öffnungen, Anblaskanten und Gefäßformen am besten funktionieren. Klassische Beispiele: hohler Bartschlüssel und Flaschen mit engem Hals. Für Kinder immer wieder spannend, wie sich die Flaschen stimmen lassen, wenn man mehr oder weniger Wasser einfüllt. Bambusrohre funktionieren mit etwas Glück ebenfalls fast ohne Bearbeitung.

Mit Ton habe ich auch mal eine Zeit lang gearbeitet. Mir gefällt an diesem Werkstoff, dass er sich im steifen, jedoch noch formbaren Zustand sehr gut zum Erproben von Gefäßformen, Lochpositionen (Anblasöffnung und Grifflöcher) und Lochgrößen eignet. Klappt es nicht, knetet man den Klumpen einfach wieder durch und fängt von vorne an. Der Töpferkurs, den ich seinerzeit mehrere Jahre besuchte, war zwar mehr auf figürliches Gestalten und dem Bauen von Gefäßen ausgerichtet. Doch die Kursleiterin gab mir die Möglichkeit, ganz frei zu arbeiten. So experimentierte ich auf mich allein gestellt mit dem Bau von "Beutelflöten", Rohrflöten und Trompeten. Auf die Idee mit den Tontrompeten kam ich, als ich in einem Instrumentenbuch Bilder von Tontrompeten südamerikanischer Indianer sah. Die Kesselmundstücke meiner Instrumente formte ich mit Glasmurmeln. Die Teile klingen gigantisch! Mit ihrem Klang kann man das Zwerchfell des Gegenübers "kitzeln". :D Mehr als das dröhnende Tuten eines Nebelhorns krieg ich da allerdings kaum heraus. :rolleyes:
Beim Bau von Kernspaltflöten war die Formung von Labium und Fenster das Schwierigste. Da es niemanden gab, der mir seine Erfahrungen hätte weitergeben können, mislangen erst einmal viele Versuche. Vor allem ging mir immer wieder die dünne Labiumkante kaputt. Wie ich sie dann schließlich doch hin bekam, weiß ich leider nicht mehr so genau. Es hing irgendwie davon ab, den richtigen Feuchtegrad des Tons heraus zu finden. Außerdem musste ich mit der Arbeitstechnik experimentieren. Ich testete verschiedene flache Stäbchen in unterschiedlichen Materialien und Größen, mit denen ich Labium und Kernspalt formte und aufeinander ausrichtete. Da die Kernspaltöffnung die Entwicklung des Blasdrucks beeinflusst, muß diese auf die Größe der Flöte abgestimmt sein. (Die Aufzeichnungen über die Maße sind mir leider in Hochwasserwirren verloren gegangen.) Das Ausrichten des Kernspalts fand ich besonders schwierig. Möglicherweise hab ich es damals einfach falsch angepackt. Auch war mir die Auswirkung von Länge und Breite des Fensters unbekannt. Um leichter zum Ziel zu kommen, baute ich dann Okarinas mit Anblasloch, die wie Flaschen/Querflöten angeblasen werden. In "Ruf: Lexikon Musikinstrumente, Meyers Lexikonverlag" entdeckte ich damals die altchinesische Flöte "Hsüan" (im Internet eher unter dem Namen "Xun" zu finden) Leider enthielt der Lexikoneintrag keine Größenangaben. Also wählte ich die Größen nach eigenem Gutdünken. Schon im lederharten Zustand der Instrumente konnte man ihren Klang erahnen. Nachdem sie ganz hoch gebrannt waren (Gradzahl weiß ich nicht mehr; jedenfalls kamen die Instrumente nicht in Schrühbrand), sahen die pechschwarzen Flöten sehr edel aus und klangen wunderschön. Die unterschiedlichen Lochgrößen ermöglichen eine so gute Abstufung der Tonleiter, dass man mit meiner kleinen 3-Loch-Hsüan die Töne 1 2 b3 3 4 5 b6 spielen kann. Da das Griffsystem nicht linear ist, sondern kreuz und quer durcheinander geht, muß man ziemlich üben, um darauf fließend spielen zu können. Bei Interesse mache ich mal Fotos und dokumentiere den Tonraum. Das braucht aber etwas Zeit.

Viele Grüße
Lisa
 
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Hi Lisa,

das finde ich toll, dass du dich auch sehr viel mit dem Selbstbau von Flöten beschäftigt hast bzw. beschäftigst! Ich kenne nicht so viele Leute, die das machen.
Ich habe mal eine Quena-Okarina gebaut: In ein dickeres Stück Schilfrohr (das ich von einem Toscana-Urlaub mitbrachte) feilte ich eine Kerbe, verschloss das Rohr mit einem Stück Füllstoff für Fugen (-> Fliesenlegerbedarf) und bohrte die 4 Grifflöcher Quenarina 2013 004.jpgQuenarina 2013 002.jpg

Sie klingt gar nicht so schlecht. Die einzige Schwierigkeit (neben dem Anblasen der Kerbe) ist die stabile Haltung der Flöte: Die Kerbe darf beim Anblasen sich nicht verschieben, was passiert, wenn man sie nicht genügend abstützt.

Ich sollte mich demnächst mal über die Rohlinge meiner neuen Flöten machen! Es wird Zeit, dass ich wieder neue Erfahrungen mache!

Blockarina
 

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Hallo Blockarina
Ich freue mich ebenfalls sehr, mit Dir mein Interesse teilen zu können.
Die Idee mit der Schilfrohrokarina gefällt mir.

Schau mal hier > klick <
Da findest Du zwischen anderen (zum größten Teil gekauften) Instrumenten auch meine Hsüan (Bild 7 von 23).
Wenn Du die Bilder anklickst, werden sie schön groß.
Auf Bild 8 v 23 siehst Du eine balinesische Flöte (gekauft) mit einer für Dich vermutlich leicht nachzubauenden Anblashilfe.
Die Idee mit dem Ring ist gleichermaßen einfach wie genial. Er kann abgezogen werden. Die abgeknickten Enden des (möglicherweise Schilfrohr-)Streifens werden mit einer festen Schnur zusammengehalten. Eine naheliegende Form der Herstellung ist sicherlich, einen Holz- oder Schilfspan durch Wässern geschmeidig zu machen. So läßt er sich dann in Form biegen und binden.
Wenn das Anblasen Deiner Okarina so schwierig ist, ist diese Idee vielleicht eine Option für Dich.
Was man auf den Bildern nicht sieht: Die Abdeckung des Flötenrohrs wurde aus einer etwa 3mm dicken Holzscheibe ausgesägt und dann wie ein Deckel aufgesetzt. Wenn man das weiß, ist das Bild, auf dem man die Abflachung der runden Scheibe und den dadurch entstehenden Spalt zwischen Ring und Scheibe sieht, vielleicht besser zu deuten.

Viele Grüße
Lisa
 
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Hallo Lisa,

deine Hsüangs sehen lustig aus (Rübenköpfe ;-) ). Die Anblashilfe der Suling ist vermutlich aus Biegesperrholz herstellt - mit einem erwärmten Plexiglasstreifen wäre das auch leicht möglich. Martin Niethammer hat für seine Quenas (Educcis) auch eine Anblashilfe konstruiert - auf diesem Video zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=oJdyZurtNzk

Sulings kannte ich noch nicht. Durch die Postition des Labiums auf der Rückseite erinnert sie an die ukrainischen (chromtischen) Sopilkas (mit 10 Grifflöchern): Sopilka-Family.gif

Ach ja, nach dem Vorbild der chromatischen Sopilka habe ich auch mal eine chromatische Quena gebaut (die ist dann auch für meine bolivianischen Freunde eine Herausforderung!)

Blockarina
 
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Hi Blockarina
Für Rübenköpfe sind meine Hsüan etwas klein. ;) Das eingeritzte Linienmuster habe ich der Gestaltung des im Lexikon abgebildeten Instruments nachempfunden. Das war ein kostbares Exemplar aus der Shang-Zeit 1520 bis 1050 v. Chr. Der kurze dazu gehörende Lexikoneintrag sagt, dass ausgegrabene Instrumente aus der prähistorischen Hsia-Zeit (2438-1520 vChr) 3 Löcher haben. Erst später kamen dann Instrumente mit 5 Löchern auf. In der Han-Zeiit (206 v Chr. bis 220 n Chr) gehörten Hsüan zu den Instrumenten, die bei Staatsritualen gespielt wurden. Die Gefäßflöten wurden sowohl aus Ton als auch aus Stein hergestellt. Die Modernen Instrumente haben demnach eine rund 3 1/2 Jahrtausende alte Geschichte. Das hat mich sehr fasziniert. (Quelle: Ruf, Wolfgang: Lexikon Musikinstrumente, Meyers Lexikonverlag)

Vielen Dank für Deine Hinweise und Links. Jetzt hätte ich gerne viele Stunden Zeit zum Surfen, Schauen, Lesen und Lauschen. Die Videos habe ich schon geguckt. Dass es Quenas mit Klappen gibt, wußte ich auch noch nicht. Bei der Suche nach Quena Educci stieß ich auf diese Paperwood-Quena Educci >klick< Interessante Idee!

Über die ukrainischen (chromatischen) Sopilkas fand ich auf Anhieb nicht all zu viel. >klick< Zumindest nicht auf deutsch. Mit 10 Löchern zu spielen wäre mal eine interessante Erfahrung. Weißt Du, wo man eine Grifftabelle findet? Die hier für 6 Löcher spuckte die Bildersuche aus >klick< Diese für 10 Löcher ist leider teilweise überdeckt >klick<

Wie schaut Deine chromatische Quena aus?

Viele Grüße
Lisa
 
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Hi Lisa,

auf der Homepage von Roman Dwerij http://sopilka.ho.ua/material.htm findest du neben vielen Sopilka-Noten auch diese Grifftabelle http://sopilka.ho.ua/in_mater/Aplikatura_sopilky.pdf und seine handgeschriebene/-gemalte Sopilka-Fibel (3 Teile, leider nur in Ukrainisch!):
http://sopilka.ho.ua/material/Dverij_-_SOPILKA_(shkola_gry)_chast-1.pdf + http://sopilka.ho.ua/material/Dverij_-_SOPILKA_(shkola_gry)_chast-2.pdf + http://sopilka.ho.ua/material/Dverij_-_SOPILKA_(shkola_gry)_chast-3.pdf
Irgendwo habe ich noch mehr Grifftabellen (ich finde sie gerade nicht auf meiner Festplatte, nur diese:
sopilkaTabelle Griffe.jpg
Ich kopiere dir noch einige Links zu Youtube-Videos, bei der die beste ukrainische Sopilkaspielerin Boshena Kortschynsjka (u.A. mit ihrem Ensemble Sbyranka und beim Bach-Fest letztes Jahr mir Ihre Schülerin Anastasija Arbuzowa) zu hören/sehen ist.
Sbyranka:
Bachfest 2012 in Lviv, Sopilka: 10:40 Min, 20:05 Min, 34:10 Min; 52:23 Min
Sopilka + Gesang ab 1:45 Min, 23:20 Min, 29:30 Min=Telemann, 40:13=Händel
Sopilka ab 16:00 Min + 30:30 Min

Letzte Woche (11.11.13) gab Boshena und ihr Vater + zwei ehemalige Schüler ihres Vaters ein Live-Interview im ukrainischen Fernsehen (leider ist das Video nicht mehr verfügbar). Sie spielten dort auch (als Ensemble Dudalis) drei Stücke (kann man hier MP3s hochladen/anhängen??) Hier ein Eindruck vom TV-Auftritt:
vorne rechts = Boshena Kortschynsjka, hinten link ihr Vater Myroslav Kortschynski
Dudalis 2013 010a.jpg

Eben habe ich doch das Verzeichnis mit den Grifftabellen gefunden:
griffsopilka1b.jpg griffsopilka2.jpg Sopilka vorne und hinten.jpg

Viel Spaß beim Erkunden der Sopilka.

Blockarina
 
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Hi Blockarina

Danke fürs teilen. :great:
Hab das PDF gerade mal überflogen. Die Skizzen sind immer das Interessanteste. :)
Unter anderem wird auch eine Doppelflöte gezeigt. Die finde ich immer wieder besonders faszinierend.

Hier mal zwei Videos mit völlig unterschiedlichen Dreifach- oder Tripleflöten.




Anders als bei meinen kleinen Mehrfachflöten kann der Kernspalt der drei Flöten einzeln angeblasen werden. Wie die ANF haben diese Flöten aufgebundene Blöckchen, was vermutlich bedeutet, dass sie wie diese über Windkammern angeblasen werden. Ich finde den Klang dieser Flöten wunderschön. Muß meine "Double Ocarina" und meine "Pine Flute" gleich unbedingt noch ein wenig spielen! :)

Hast Du Deine Links getestet?
Einer ruft nicht das Buch sondern die Laufkarte auf.

Hast Du schon weitergebastelt?

Viele Grüße
Lisa
 
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Hi Lisa,

bei mir funktionieren alle Links! Welchen Link meintest du? Eine ähnliche Flöte wie im ersten Video (doppelte Blockflöte) hat ein Teilnehmer meines 5-tägigen Instrumentenbaukurses 1981 (wow, ist das schon lange her!) aus Bambusrohren gebaut (ich schrieb kurz darauf meine Diplomarbeit über Instrumentenbau, in der ich u.a. über die Erfahrungen in dem Kurs berichte; diese Diplomarbeit enthielt auch Bauanleitungen/-Pläne für den Bau von Okarinas und anderen Flöten, Stabspielen und Saiteninstrumenten. Ein "Psalter", das ich "Spitzharfe" nannte, baute der Professor, bei dem ich die Arbeit schrieb, gemeinsam mit einer seiner Kolleginnen in vereinfachter Form nach und vermarktet sie als "Zauberharfe"; die "Veeh-Harfe", die Hermann Veeh fast zeitgleich mit dem Bau meiner "Spitzharfe" für seinen behindertn Sohn entwickelte und baute, hat auch eine ähnliche Form, wie meine Spitzharfe (diatonisch gestimmt).

Zum Weiterbasteln hatte ich noch keine Zeit (leider) - nur in meinem Kopf entstehen immer neue Ideen!
Ich habe auch einige Rohlinge für meine neuentwickelten Saiteninstrumente rumliegen, die noch fertig gemachte werden müssten (meine Frau muss sie dann immer im Kindergarten testen - einen Prototypen hat sie schon getestet: den Kids hat es viel Spaß gemacht; man kann damit Lieder mit einem Akkord begleiten oder einfach intuitiv die Akkordtöne darauf anschlagen/zupfen; die Kinder singen dann eigene Melodien und Texte dazu). Saiteninstrumente sind überhaupt sehr beliebt im Kindergarten. So haben wir heuer Ukuleles und kleine (Reise-)Gitarren angeschafft und sie auch den C-Dur-Akkord gestimmt. Sie kommen immer wieder zum Einsatz, wenn sie es schaffen, auch mit "Barrégriff" im 5. oder/und 7. Bund (F/G), so z.B. heuer bei der Einweihungsfeier des neuen Kindergartens. Der Landrat und der anwesende Bundestagsabgeordnete Müller haben daraufhin spontan Unterstützung und Mittel für neue Instrumente zugesagt.

Es gäbe so viele Möglichkeiten, wie man Kinder für Musik begeistern könnte...

Blockarina
 
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Hallo Blockarina

Ich meine den 2. Link
Der erste führt auf eine Webseite.
Dort sind 2 PDF verlinkt. In deinem Post hast Du anscheinend den davon genommen, der eine Karteikarte anzeigt, die die Leihfristen der Bibliothek ausweist.

Diatonische Saiteninstrumente habe ich auch. Es sind aus den 50ger Jahren stammende Erbstücke, die vermutlich Christoph Löcherbach gebaut hat. Ende der 70ger Jahre lernte ich diese Instrumente durch puren Zufall kennen und spielen. Sie wurden Tischharfe genannt. Die Erfahrung, dass bereits Vorschulkinder gerne mit solchen Instrumenten spielen, teile ich. Ihr zarter, schwebender Klang spricht die Kinder offensichtlich sehr an. Ich nutze auch gerne die chromatische Kinder- oder Schülerzither von Hopf oder die Akkordzithern. Der Bereich der Melodiesaiten weist in beiden Bauformen dieselben Mensuren auf. Ein unter die Saiten gelegter Streifen dickes Papier zeigt den Kindern den für eine Melodie benötigten Tonraum an. Dann können Sie auf einem Metallophon gelerne Melodien ganz leicht auf die Saiten übertragen. Die Idee mit den Unterlegnoten, wie man sie für die "Zauberharfe" und andere Tischinstrumente angeboten bekommt, wurde ja bereits vor der Entwicklung dieser Instrumente "geboren". Sie war vermutlich für den großen Erfolg der sogenannten Akkordzither verantwortlich, die um die vorletzte Jahrhundertwende sehr beliebt und verbreitet gewesen sein muß.
"Veeh-Harfe" ist mir vom Hörensagen ein Begriff. Hatte jedoch noch nie eine in den Händen. Der Begriff Spitzharfe war bei mir bislang noch nicht bewußt hängen geblieben. Meinst Du solche Instrumente > Bildersuche <



Kinder begeistern - Ja, da gibt es viele Möglichkeiten ... Nachher werde ich wieder welche anwenden. :D


Den gedanklichen Ausflug zu anderen Instrumenten finde ich sehr interessant. Da das Threadthema sich auf Flötenbau bezieht, fänd ich es gut, den Austauch darüber in einem anderen Thread fortzusetzen. Sonst wird das hier zu unübersichtlich.

Viele Grüße
Lisa
 
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Hi Lisa,

irgendwie bin ich zu blöd: Ich finde nirgends ein Menu oder einen Button, wo man einen neuen Thread erstellt! (Für mich ist dieses Forum etwas unübersichtlich - vermutlich, weil nur wenige andere Foren kenne).

blockarina

P.S. ja Lisa, das ist die Spitzharfe, die ich als Vorbild (für die Form) hatte. Foto siehe hier: https://www.musiker-board.de/harfen...-selbstbau-saiteninstrumente.html#post6736718
 
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Hi Blockarina

Wenn Du z.B. in diesem Thread hochrollst und dann in der Zeile neben dem kleinen Haus auf den Link "Blockflöte" klickst, öffnet sich das Listenfenster des Unterforums "Blockflöte" Dort siehst Du unter dem kleinen Haus ein schwarzes Feld mit dem Hinweis "+ Thema erstellen". Wenn Du da drauf klickst, öffnen sich Eingabefenster für Text und Überschrift. Das war's auch schon.

Wenn es um Saiteninstrumente wie oben geht, passt dieses Forum: https://www.musiker-board.de/f536-harfen-zithern-autoharps-etc-sonst/

Viele Grüße
Lisa
 
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Hi Lisa,

ich habe eben einige selbstgebaute Flöten usw. fotografiert (es ist nur eine kleine Auswahl!)Blasinstrumente 2013 Bambusflöte.jpgBlasinstrumente 2013 Bambusflöten-Mundstück.jpgBlasinstrumente 2013 Bärwurzquerflöte.jpgBlasinstrumente 2013 Doppelflöte.jpgBlasinstrumente 2013 Silikon-Bass-Okarina.jpgBlasinstrumente 2013 Textmarker-Okarina.jpgBlasinstrumente 2013 Ton- und Kokosnuss-Okarina.jpg
1.+2. = Bambusflöte (ohne Block, aber mit natürlichem Windkanal)
3. = Bärwurzquerflöte
4. Doppelflöte (die aus dem Kurs vor ca. 35 Jahren)
5. Silikonkartuschen-Bassokarina
6. Textmarker-Okarinas (ALDI)
7. Ton- und Kokosnuss-Okarina

(wo stelle ich jetzt die Fotos meiner strohfidel-ähnlichen Instrumente rein - zu Saitenistrumenten passen sie auch nicht! Also besser einen neuen Thread "Stabspiele/Percussioninstrumente - selbst gebaut" erstellen!)

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Hallo Blockarina
Vielen Dank für die aufschlussreichen Fotos. :great:
Wie hast Du es hinbekommen, dass der Windkanal der Bambusflöte richtig auf das Labium trifft?
Die Bärwurzquerflöte sieht ja urig aus! Mal was anderes so ein Knick in der Flöte. :)
Die Form der Doppelflöte erinnerte mich spontan an Instrumente der auf antiken griechischen Vasen abgebildeten Aulos-Spieler. Wobei das ja keine Flöten im engeren Sinne sind.
Die Bassokarina würde ich ja mal gerne hören. Zumindest wüßte ich gerne den Tonraum, in dem sie gespielt werden kann. Was steckt da als Block drin? Optisch erinnerte mich das Material an eine irgendwie feinporig aufgeschäumte Bauplatte oder so.
Die Ton-Okarina sieht mit den feinen Mustern sehr liebevoll gearbeitet aus. Gefällt mir!
Und last but not least die Kokosnuss-Okarina. Das Mundstück würde ich gerne noch von der anderen Seite sehen. Geht das?

Kompliment!
Schöne Umsetzung der Ideen!

Ja, für die Percussion-Instrumente würde ich einen neuen Thread aufmachen.

Viele Grüße
Lisa
 
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@ Lisa

hier findest du die Fotos der Stabspiele: https://www.musiker-board.de/bastel...spiele-percussioninstrumente.html#post6751758

Zu deiner 1. Frage: ich säge mit einer Bügel-/Fein- oder Japansäge ca. 2 cm vor dem natürlichen Knoten (also von dort aus, wo später die Grifflöcher sein sollen) in einem flachen Winkel über den Knoten - bis ca. 1 bis 2 cm auf der anderen Seite des Knotens. Dort säge ich dann von oben senkrecht bis zum Sägeschnitt, bis das Teil abfällt (das dickere Teil wird später wieder benötigt, also nciht wegwerfen). Dann muss mit einem Teppichmesser oder einem schmalen scharfen Stechbeitel vorsichtig ein 4 bis 6 mm großes Fenster - vom Knoten aus ausgeschnitten werden; dann muss der Knoten mit einer flachen Schlüsselfeile ca. 1 -1,5 mm tiefer leicht schräg zum Labium gefeilt werden. Mit feinem Schleifpapier (auf ein schmales Stück geklebt) schleife ich dann das Labium und die Knotenkante schön glatt. Dann setze ich das abgesägte Stück an die senkrechte Schnittkante, zeichne an, wo der Knoten endet und säge es dort ab. Diese kleine Teil dann auch fein abschleifen (auch die Kante, dei dann über dem Knoten liegt!). Dann muss man testen, ob der Ton sauber und voll klingt (das kleine Teil mit Klebeband oder Gummiring befestigen) - u.U. muss dann noch nachgearbeitet werden. Ist alles bestens, kann das kleine Teil mit Holzleim oder Heißkleber aufgeklebt werden. Dann kann man de Grundton stimmen (Bambusrohr scheibchenweise durch Säcgen kürzen oder abfeilen/-schleifen) bis das Stimmgerät einen Grundton anzeigt, z.B. d. Und dann die Grifflöcher berechnen und bohren/stimmen (das zu beschreiben würde zu weit führen).

Die Bassokarina klingt gut. Der Block besteht aus Rohrisolierung (PU-Schaumstoff), dessen Hohlraum dann mit Fugenfüllschlauch des gleichen Materials verschlossen ist. Der Windkanal wird mit einem scharfen Cuttermesser leicht schräg zum Labium hin abgeschnitten. Dann müsste sich schon ein Ton erzeugen lassen, der allerdings aufgrund des groben Materials recht rauschig ist. Also beschichte ich die Schräge mit einem glatten Material (dünnes Plexiglas oder glattes dünnes Stück Moosgummi). Auch hier gilt, je sauberer, glatter gearbeitet ist, desto besser klingt es.
Blasinstrumente 2013 011.jpgBlasinstrumente 2013 014.jpgBlasinstrumente 2013 016.jpgBlasinstrumente 2013 015.jpgBlasinstrumente 2013 014.jpg
Wie du siehts, sind die Mundstücke der Kokosnuss-Bassokarinas (C und B) aus mehreren Teilen Holz gefertigt.

blockarina
 
Lisa2
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Vielen Dank!
Die Bilder beantworten meine Fragen.
Jetzt kann man Kernspalt etc. besser erkennen.

Die Beschreibung, wie Du den Schnitt ansetzt, muß ich mir mal im ausgeschlafenerem Zustand :rolleyes: durch den Kopf gehen lassen.

Viele Grüße
Lisa
 

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