Blutiger Anfänger: Pedalboard zusammenstellen

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ProTon85

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Hi!

Nicht lachen. Ich habe gerade mit Justinguitar gestartet E-Gitarre* zu lernen.
Für mich gehören die Effekte einfach dazu, und tatsächlich macht für mein Üben der Looper sicher Sinn um sich selbst abzuhören.
Auch möchte ich das Board für meine Klaviere nutzen (über Logic und Audio Interface…).
Ich spiele auf einer Fender* Strat aus der Player Serie an einem kleinem Marshall* DSL5, oder über AI/Logic n meinen Studiomonitoren.

So würde das aktuell als Einstieg und Grundausstattung aussehen:

Entweder Nebeinander oder2 Reihig, da bin ich noch unschlüssig…
IMG_0087.webp


IMG_0088.webp

Fehlt etwas oder ist überflüssig?

Danke,

Lg Flo
 

Equalizer, Tremolo, Octaver, Pitch-Shifter, Gitarren-Synthesizer, Volumenpedal und Wah-Wah fehlen noch, dann hast du alles beisammen. ;)

Aber im Ernst, was hast du mit diesen vielen Effekten vor?
Was du "brauchst" hängt doch davon ab, welchen Sound du haben willst...

Grüße
 
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Welche Musikrichtung soll es denn werden?

Das sind erstmal gute Standardeffekte, aber zB für Metal würde eine andere Zerre statt Blues Driver sinnvoller sein.
Generell bin ich ein Fan von digitalen Multieffektgeräten. Da kann man herumprobieren und kommt meist günstiger weg als mit Dutzenden Pedalen.
 
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Eine gescheite Stromversorgung, am besten eine mit galvanisch getrennten Ausgängen. Ansonsten bin ich ein Freund davon, immer nur sehr wenig Effekte zu nutzen und immer nur die zu kaufen die ich wirklich benötige.

Um Effekte kennenzulernen und ein wenig auszuprobieren was dir überhaupt gefällt, wäre auch ein günstiger Modeler eine Alternative.
Auch möchte ich das Board für meine Klaviere nutzen (über Logic und Audio Interface…).
Wie soll ich mir das vorstellen? Du gehst mit dem Klavier zum Interface und dieser hat dann ein FX-Loop der auch mit Gitarrensignal-Level umgehen kann (nicht Line-Signal)?

Ich bin auch kein Freund von alle Pedale von einem Hersteller.

Übrigens: Üblicherweise gehst du nach dem DS1 in den Marshall* Amp und die anderen Pedale werden dann im FX-Loop des Amp angeschlossen. Üblicherweise weil ich z.B. lieber alles vor dem Amp spiele. Es gibt da viele Wege und man entwickelt by Doing seine Vorlieben.
 
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  • #5
Danke!

Ich möchte bewusst keine Multieffekte: ich ertape micj selbst in Logic dann immer wieder zuviel an der Technik herumzuspielen als Musik zu machen. Es darf gerne auch einml Analog bleiben. Wirklich peoduzieren, auftreten etc. werde ich sicher nie. Es geht mir rein um meinen eigene Zeitvertreib ubd Spass an der Freud.

Musikrichtungen: möchte micht nicht festlegen, aber generell nicht zu hart. Mit Metal kann ich wenig anfangwn, Hard Rock, ev. Powermetal, aber eher rockige leads, „Klassiker“. Vielleicht auch einfache Hirn-aus-Popgitarre.

Zum Klavier: Loopen, ist hier das Hauptthema. Klavier wird mikrofoniert ubd aufgenommen, wiedergabe dann über die Monitore. Oder eben nir das virtuelle Klavier loopen - aber außerhalb der DAW sondern mittels Pedal
 
Gerade am Anfang kann man doch kaum wissen, was man wirklich braucht (abgesehen davon, dass man mMn gar nichts „braucht“ außer vielleicht ein Stimmgerät)
Pedalboards aus Einzelpedalen ist ein riesiges Rabbithole, was definitiv auch Spaß machen kann. Aber am Anfang halte ich das nicht für allzu sinnvoll, zumal Effekte auch Spielfehler verdecken können. Wenns Effekte sein müssen, hol dir erstmal irgendein Multieffekt-Board, kann ja auch was ordentliches sein. Dann hast du die Möglichkeit, alles mögliche erstmal kennen zu lernen, bevor du dich in der individuellen Zusammenstellung von Einzelpedalen verlierst. Zumal Multieffektboards auch eine vollwertige Alternative sein könneny da ist nichts per sé schlechter dran.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich möchte bewusst keine Multieffekte: ich ertape micj selbst in Logic dann immer wieder zuviel an der Technik herumzuspielen als Musik zu machen.
Das Risiko hast du bei analogen Pedalen nicht weniger. Einstellungen, Reihenfolge, im Loop oder vorm Loop, dann doch ein anderes Pedal interessant…..
 
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Fehlt etwas oder ist überflüssig?
Envelope Filter und Phaser fehlen, ein Fuzz und Delay macht auch Spaß ;-)

Pedalboard ist auf jeden Fall ein riesiges Rabbit Hole in das ich auch letztes Jahr gefallen bin nach dem ich lange mit nur wenigen Pedals gespielt habe.

Auf jeden Fall nicht bei der Stromversorgung sparen wenn man sich schon ein schönes Board zusammenbaut, da kommen schnell Summen zusammen wo man dann auch eben am Netzteil nicht sparen sollte, Cioks kann ich auf jeden Fall empfehlen.

Ich bin auch Fan von einem analogen Board wo ich alle Parameter im Auge habe und gleich eingreifen kann, in Menüs herumzudrücken bin ich nicht so ein Fan von daher hab ich auch keine Multieffektgeräte gerade im Gebrauch, aber die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden :-)

Edith sagt: Space Echo hast eh oben, aber Octaver ist auch noch nice aber der wurde davor schon genannt :D
 
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Ich möchte bewusst keine Multieffekte: (...)

Musikrichtungen: möchte micht nicht festlegen, aber generell nicht zu hart. Mit Metal kann ich wenig anfangwn, Hard Rock, ev. Powermetal, aber eher rockige leads, „Klassiker“. Vielleicht auch einfache Hirn-aus-Popgitarre.
Stromversorgung war ein guter Punkt von @HD600. Ich habe gute Erfahrung mit Palmer-Stromversorgungen gemacht.

Dein Marshall* hat ja schon verschiedene Gain-Steller (also Verzerrung) und Reverb.
Von daher "braucht" man sowas nicht unbedingt auf dem Pedalboard.

Was benutze ich selber gern?
Equalizer, Distortion (Rat), Delay, Reverb, Flanger.
Praktisch ist ein Tap-Delay, wo man die Verzögerungszeit mit dem Fuß zum Takt eintappen kann.

Ich erwerbe Pedale gerne nach und nach auf dem Gebrauchtmarkt. Das ist günstiger, und ich kann sie ausprobieren, und wenn sich nach Monaten herausstellt, ich benutze sie kaum, so kann ich sie gut wieder verkaufen.

Grüße
 
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  • #10
Dein Marshall hat ja schon verschiedene Gain-Steller (also Verzerrung)
Genau, Amp-Schalter gehört auch noch auf dem Pedalboard.

Kann den hier nur empfehlen für den Hausbetrieb:
 
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  • #11
Alternativ den Powerplant Tuner von Harley Benton. Ein schickes Wah würde ich noch einplanen.
 
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  • #12
Mir persönlich gefällt Dein Ansatz gut, Pedale eines Herstellers, wenigstens aber gleicher Größe bzw. Bauweise zu bevorzugen.

Das eröffnet den Weg zu den mMn sehr praktischen Pedalboard-Koffern von BOSS:

Boss BCB-90X Pedalboard*
*

Die neueren Ausführungen dieser Koffer (afaik erkennbar am X im Modellnamen) lassen aber auch andersformatige Pedale zu.

Warum ich so einen Koffer empfehle? Trotz des mMn etwas hohen Preises ist das eine aufgeräumte Lösung, sie ermöglicht einen einfachen Transport, und bei Nichtgebrauch verstaubt nicht gleich alles.

Bei den größeren Varianten ist auch ein Netzteil dabei; ich habe mich aber für mich bewusst auf die 3er Ausführung (alt, ohne X) beschränkt. Looper, Stimmgerät und Verzerrer.

Mein Stimmgerät ist von Behringer, passt aber auch.

Sich darauf zu beschränken, hat auch seinen Reiz.
 
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  • #13
Warum nicht mit virtuellen Effekten über die DAW arbeiten? (Oder habe ich da etwas falsch verstanden?)

Dein Argument, dass Dich ein Multieffektboard überfordern könnte, überzeugt mich nicht: das kann Dir bei jeder Lösung passieren. Denn die Anzahl der Regler unterscheidet sich nicht und auch die Soundveränderungen durch das Schalten mehrerer Effekte hintereinander (wobei auch die Reihenfolge der Schaltung eine Rolle spielt) bleibt sich insgesamt gleich.

Im Übrigen würde ich mich persönlich eher langsam an Pedale herantasten und mit nicht mehr als drei oder vier anfangen. Die Stilrichtung ist dabei entscheidend, sowohl für die Wahl der Effekte als auch für die Auswahl der konkreten Effektvariante: allein an Boost- bzw. Overdrive bzw. Fuzz-Pedalen kommst Du auf mehrere hundert - und da macht es schon einen Unterschied, ob Du high-gain-Metal, hard rock, Garage, Punk oder sonstwas spielst.

Meine persönliche Auswahl wäre ein vernünftiger Equalizer (weil der für gezielte Einflussnahme auf Grundsounds viel Einfluss hat), einen Boost oder Overdrive oder eine Kombination aus beidem (weil hier gute Auswahlmöglichkeiten zwischen Rhythm-Gitarre und Lead-Sounds möglich sind) - und dann kommt es schon drauf an: WahWah macht Spaß (und wäre auf jeden Fall ein physischer Effekt, weil Du da mit einem Pedal arbeiten solltest), macht aber bei einige Genres mehr Sinn als bei anderen; einen anderen Verzerrer-Typ würde ich nur empfehlen, wenn die Grundsounds, die Du haben willst, mit deinem gewählten Amp nicht zu erreichen ist (und auch da wäre die Frage, ob Du nicht einfach einen anderen virtuellen Amp suchst, der besser passt); andere Effekte wie Chorus etc. würde ich erst mal nach hinten schieben.

Wenn Du mit einer DAW (logic) arbeitest, brauchst Du keinen Looper, weil Du ja eine Spur einspielst, die Du beliebig lange ablaufen lassen und außerdem noch mit Effekten bearbeiten kannst - und nichts anderes macht ein Looper. Auch einen Tuner sehe ich nicht als zwingend an: Sowas bekommt man für 20 € als ein kleines Gerät, das man direkt an die Gitarre klemmen kann.

Ich habe ein bißchen den Eindruck, dass für Dich ein physisches Pedal-Board einfach zum Gitarre-Spielen dazu gehört - und wenn das für Dich so ist, ist das einfach eine Entscheidung, die Du triffst (genauso wie Du Dich für eine spezielle Gitarre oder einen Amp entscheidest - und da gehören auch Bauch, Gefühle und Vorlieben dazu) - aber wenn Du fragst, wie Du Dich als Anfänger an die Soundwelt von Effekten hereinfinden kannst und was gut zu Deiner Grundausstattung passt: Dann wäre meine Empfehlung, mit virtuellen Pedalen einzusteigen.

x-Riff
 
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  • #14
Für den Anfang: Looper (+Metronom)

Und dann Schritt für Schritt was dir fehlt / was du brauchst.
Spart dir das Risiko zu viel auf einmal und evtl in unnötiges Zeugs zu investieren bzw dich in all den Effekten zu verlieren.
 
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  • #15
Fang doch erstmal etwas einfacher an und investiere vielleicht auch gerade am Anfang mal in ein paar Trainerstunden.
Bluesdriver (Overdrive nach Wahl) vor dem Amp, Delay und Reverb im FX. Sofern es denn ein klassischer Amp sein soll.
Ich meine, der DSL5 hat einen Effektweg?

Die beiden letzteren Dinger hast du doch am Anfang auch eher erstmal damit es ein bisschen "hübsch" klingt. Wobei ich auch damit sparsam umgehen würde. Es ist wichtig, das du dich sauber hörst und deine ersten Übungen nicht in einem "Effektbrei" untergehen.

Das ist oft alles so ein bisschen nach dem Motto:
"Mit Sahne koche ich dir alles lecker und wenn das nicht hilft, dann wird mit Käse überbacken." ;-)

Ein Looper "kann" Spaß machen und ist zum Üben ggf. auch allgemein ganz hilfreich.

Alle wirklich "blutige Anfänger", sind aber auch damit wahrscheinlich alle erstmal überfordert. Da ist man ja eher noch dabei die Finger zu sortieren. ;-) Und das ist auch wirklich erstmal weit wichtiger.

Wenn dich auch das Spiel mit Amp/Boost/Overdrive ganz grundsätzlich interessiert, dann vergiss auch deine Gitarre nicht. Der Volume Regler taugt nicht nur zum laut/leise machen. :rock:
 
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  • #16
Sieht doch gut aus. Die Pedale gibt es alle gebraucht, man bekommt sie ohne großen Verlust wieder verkauft und kann das Ganze bei Bedarf erweitern oder reduzieren.
Auf die fehlende Stromversorgung wurde bereits hingewiesen, ansonsten könnte man damit direkt loslegen.
 
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  • #17
Die Pedale gibt es alle gebraucht, man bekommt sie ohne großen Verlust wieder verkauft
Ja, das stimmt. Boss-Pedale gelten ja auch als durchaus robust und ordentlich verarbeitet. Und wenn man unbedingt diesen Boss-Look haben will, führt auch kein Weg an Boss vorbei...

Behringer-Pedale in ähnlichem Formfaktor wie Boss-Pedale fand ich wegen des Plastik-Gehäuses (und der fummeligen Art, die Batterie zu wechseln) nicht so ansprechend.

Wenn es "klassisch" sein soll, könnte man auch grüne Tubescreamer von Ibanez, oder schwarze Ratten von ProCo (bzw. Ratdistortion) ins Auge fassen..

Wenn es vom Formfaktor noch kleiner als Boss sein darf... ich habe gute Erfahrung mit einigen Mini-Pedalen von Donner, Harley-Benton, Sonicake und Moskyaudio gemacht. Die haben auch ordentliche Metallgehäuse, es passen aber keine Batterien mehr ins Gehäuse.
Ich habe auch einen einfachen Looper von Nux, da kann ich auch nicht klagen.


Grüße
 
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  • #18
(....) ich habe gute Erfahrung mit einigen Mini-Pedalen (...) gemacht.

Das wollte ich auch gerade schreiben, da bekommt man viel kompakt auf ein Board:

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(...) es passen aber keine Batterien mehr ins Gehäuse.

Was aber mit einem Netzteil wie dem HB PowerPlant kein Problem ist!





In meinem Fall bin ich aber dennoch auf ein Multi umgestiegen, denn jede Kabelverbindung zwischen den Pedalen ist im Live Betrieb für mich(!!) eine potentielle Fehlerquelle. Such und finde die mal, wenn am Beginn des Auftrittes nix geht, weil ein Kabel locker geworden ist. Hektik pur!
Meine Ansicht muss aber nicht für andere gelten. :-)

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  • #19
Ich würde das etwas anders angehen:

- Looper macht durchaus Sinn von Anfang an. Je nach Looper hast Du dann auch schon ein Metronom oder einen brauchbaren Drummer mit an Board.

Dann wie folgt weiter:

Pedale nur dann ausprobieren und anschaffen, wenn irgendwas fehlt an Deinem Sound. Je nach gewünschtem Sound können das sehr unterschiedliche Pedale sein. Aber grundsätzlich ist weniger mehr! Bedenke, dass mit jedem Meter Kabel und mit jedem Pedal wo das Signal durch geht auch Sound verloren geht.

Auch würde ich keinerlei Wert darauf legen, dass alle Pedale vom gleichen Hersteller sind, sondern vielmehr versuchen, das jeweils beste für meinen Sound zu finden.
 
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  • #20
Fuzz, WahWah, Volume-Pedal, Guitar-to-Midi? Ansonsten vielleicht bei That Pedal Show nachschauen, was es sonst noch alles gibt und wie das klingt?
 
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