Bohemian Rhapsody

turko

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Meine (üblichen) Kollegen und ich haben uns an diesen Song herangewagt ... als reines Spaßprojekt.
Ich habe das entsprechende Chor-Arrangement vor einigen Wochen geschrieben (was im Sängerforum damals schon Thema war ...), und wir wollten einfach vorab ausprobieren, wie es so funktioniert.
Das Playback habe ich mit CUBASE gemacht.

Viel Spaß beim Zuhören !
LG - Thomas

 
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Gern gehört.
Wie lange hat alles zusammen gedauert?
 
  • Ersteller
  • #3
Die Gesangsaufnahme 4 Stunden (sind alles trainierte Sänger/innen, die sich ihren jeweiligen Part schon davor im Selbststudium angelernt hatten).
Das Anfertigen des Playbacks und des Chor-Arrangements einige Tage (7 bis 10 ... ich arbeite an so etwas immer nur einige Stunden pro Tag).
Die Nachbearbeitung der Aufnahme und das Mischen (welches noch gar nicht wirklich fertig ist) 2 Tage.

Thomas
 
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Super gesungen, dennoch eine Anmerkung.

Was hast Du denn da als Effekt auf den Stimmen? Sie klingen etwas "phasig", haben so einen dunklen Chorus Effect.

Viele Grüße

Ray
 
  • Ersteller
  • #5
Ja, genau das. Ein Studio-Chorus.
Aber der mischt sich mit einer denkbar ungünstigen Raumakustik, und einem unglücklichen Aufnahme-Setup mit massenweise Übersprechung.
 
Nein Turko, das mit dem ungünstig, unglücklich kann ich leider im Gesamten nicht gelten lassen: die Umsetzung und das Arrangement ist echt hammermässig gut und das bei einem solchen Stück, puh, von einer Band, die als Perfektionisten bekannt waren/sind. Der einzige winzige Kritikpunkt mag sein, dass die Gitarre etwas zu leise war. Ansonsten war das großes Kino und Lob auch an die Mädels.
 
Mir gefällt es sehr gut. Vielleicht 85 bis 90%
Ich weiß wie viel Arbeit darin stecken kann.
Die restlichen Prozent wären für mich die, bei manchen etwas breite Aussprache, und ich weiß nicht, ob man da beim Abmischen noch etwas ändern könnte, sind die Konsonanten am Wortanfang, die wirken für mich etwas zaghaft. Möglicherweise also etwas mehr Zwerchfell...
 
Das klingt sehr gut! Alle Achtung!
Wie hast du das Playback gemacht?
Rein über Midi oder virtuelle Instrumente programmiert?
Oder manche Instrumente echt eingespielt?

Du hast einen Studio-Chorus erwähnt. Braucht man den unbedingt?
Oder würde es auch etwas dezentes Reverb/Hall tun?
Der Gesang ist sehr super gesungen!
 
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  • Ersteller
  • #9
... die Konsonanten am Wortanfang, die wirken für mich etwas zaghaft. Möglicherweise also etwas mehr Zwerchfell...
Ich teile die Beobachtung, für mich hat diese allerdings andere Gründe als die reine Singtechnik. Ich meine, es hängt vorwiegend daran, daß diese singenden Menschen wenig geübt und routiniert darin sind, rhythmisch intensiv zu singen.
Wie hast du das Playback gemacht?
Rein über Midi oder virtuelle Instrumente programmiert?
Ganz verstehe ich die Frage nicht, denn was soll "rein über Midi" konkret bedeuten ?
Jedenfalls habe ich manches mithilfe von VST-Instrumenten eingespielt (Klavier, Bass, Sologitarre), manches einprogrammiert (Schlagzeug, Hit für Hit),
und manches über intelligente Loops (Begleitgitarre) integriert.

Du hast einen Studio-Chorus erwähnt. Braucht man den unbedingt?
Oder würde es auch etwas dezentes Reverb/Hall tun?
Reverb ist natürlich sowieso auch drinnen.
Ob man den Chorus wirklich braucht, ist letztlich eine Geschmacksfrage. Mir fehlte beim ersten Abhören eine gewisse "Dichtheit" in den Vocals, und mit dem Einsatz des Chorus wurde das dann für mein Empfinden eine Spur besser.

Thomas
 
  • #10
Ganz verstehe ich die Frage nicht, denn was soll "rein über Midi" konkret bedeuten ?
Jedenfalls habe ich manches mithilfe von VST-Instrumenten eingespielt (Klavier, Bass, Sologitarre), manches einprogrammiert (Schlagzeug, Hit für Hit),
und manches über intelligente Loops (Begleitgitarre) integriert.
Ach so.
Ich dachte daran, dass etwa Bass oder E-Gitarre* als echte Instrumente als Audio eingespielt sein könnten...
Reverb ist natürlich sowieso auch drinnen.
Ob man den Chorus wirklich braucht, ist letztlich eine Geschmacksfrage. Mir fehlte beim ersten Abhören eine gewisse "Dichtheit" in den Vocals, und mit dem Einsatz des Chorus wurde das dann für mein Empfinden eine Spur besser.
Du schriebst ja auch:
Ein Studio-Chorus.
Aber der mischt sich mit einer denkbar ungünstigen Raumakustik,
Klang für mich ein wenig so, als bedauertest du den Chorus, weil er aufgrund von Gründen Probleme bereite.
Vielleicht hört sich der Gesang für das nicht in den Aufnahme-Prozess involvierte Ohr sogar noch besser ohne Chorus an...?
Ich finde den Gesang sehr sehr gut gelungen. Auch das Playback klingt sehr gut dazu.
Meine Fragen waren also reine Verständnisfragen zur Produktion des Playbacks, und des Gesangs.
 
  • Ersteller
  • #11
Klang für mich ein wenig so, als bedauertest du den Chorus, weil er aufgrund von Gründen Probleme bereite.
Nein. Den Chorus habe ich nicht bedauert.
Was ich bedauere, ist die Unsauberkeit der einzelnen Vokalspuren und der viele Klangmüll, der da mit im Spiel ist. Und der unschöne Raumklang, der leider auch immer gut hörbar bleibt.
als echte Instrumente als Audio eingespielt sein könnten...
Da sieht man mal … auf so eine Idee komme ich schon gar nicht mehr … ;)
 
  • #12
Und ich hör genau jetzt den Song in einem Pub bei nem Guinness, und geh auf Musiker Board und genau ein Thread zu dem Song existiert.

Any way the wind blows *Gongschlag*
 
  • Ersteller
  • #13
Nur für die wirklich Interessierten:

Hier ist eine verbesserte Mix-Version. :)

 
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  • #14
Die Sprachverständlichkeit, auf die ich speziell geachtet hatte, ist viel besser geworden.
 
  • Ersteller
  • #15
Ja, der Hallraum ist jetzt kleiner und weniger schwammig …
 
  • #16
Hallo Turko,

ich war ja nie Qeen-Fan (ich weiß... Banause) aber wenn ich Cover davon höre finde ich die Lieder ja doch gut.

Ich wollte dir nur mal eben meinen Ersteindruck von der letzten veröffentlichen Version mitteilen. Beim zweiten Hören hat man sich ja bereits ein wenig daran gewöhnt.

Ich denke die Stimmen sind von der Position nicht so gut angeordnet. Die Sopran links kommt mir oft bei 100% pan vor und die (vermutlich) Alt-Stimme rechts nur bei 45% pan. Das Instrumental geht rechtsseitig über die Stimme hinaus.... Wenn Stimmen in der Mitte vorkommen, dann sind sie für mich auch irgendwie daneben angelegt... vermutlich auch zur besseren Verständlichkeit.

.... so kam mir es zumindest vor, obwohl ich meine an einigen stellen gehört zu haben, dass es links eher bei 75 und rechts bei 45% oder weniger ist. Ich denke mal, dass du die Stimme rechts aufgrund von dem Becken nicht so weit rechts machen wolltest....

Zur Verständlichkeit der Stimme:
Ich habe letztens einen guten Tipp bekommen. Einfach einen plate-Hall fast unhörbar mit reinmischen (Tipp war, nicht mehr als 10%)..... (Ich bin mir jedoch auch nicht sicher ob man es vor oder nach der Kompression macht.... Ich habe davor versucht. Danach kommt mir die Sache irgendwie sehr fragil vor).

Ich hoffe du kannst etwas damit anfangen!

Gruß
Wirr
 
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