Booster für Soli gesucht !!

SpaceMax7
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Hey Leuts,
Ich suche ein Booster Pedal und habe nur wenig erfahrung im Umgang mit Booster Pedalen... jedoch brauche ich einen "boost" für meinen Solis in der Band. Ich spiele als Lead/Rhythmus Gitarrist und mein Problem ist das wenn ich ein Solo spiele das es untergeht im Rhyhmusspiel des zweiten Gitarristen. Ich spiele derzeit einen Marshall DSL 50 und eine 4*12 Box. Im Soundmatch kann ich mich sehr gut durchsetzten aber meine Lautstärke ist auf die Rhythmus Gitarre abgestimmt da ich nicht soo oft solos spiele und wenn ich dann doch ein Solo spiele ist es einfach zu leise. Am Marshall selbst gibt es zwar noch einen Knopf der noch mehr Power rausholt allerdings gibt es für diese Funktion keinen Fußschalter.
Demnach suche ich ein Pedal welches mir ermöglicht meinen Solo Sound durchsetzungs stärker und comprimierter zu spielen.
Weiter leiden meine Solos besonders darunter das tiefe Töne meist ineinander verschwimmen kann man das mit diesem Pedal dann auch etwas beheben ?
Mein Budget liegt bei ca.80 Euro wenn es billiger geht dann ist es natürlich auch gut ^^.
Ich habe auch schon versucht einfach ein Boss DS 1 davor zu schalten aber das hat nicht gut geklappt.
Ich weiß nicht inwiefern es wichtig ist aber mein Solo Still ist sehr weit von Willd über alle Seiten schrammeln bis Blues Soli hier und da.
Wenn es so einen Thread schon gibt (habe selbst keinen besonders hilfreichen gefunden) einfach schreiben.

Danke für alle Antworten,
Mfg Max
 
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QOTSA_Lover
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Da du eh nen DSL spielst hast du ja nen Effektloop der dein Problem lösen kann. Kauf dr einen Equalizer als Bodentreter und booster dann die oberen mitten. Bei Bedarf kannst du noch etwas die Bässe rausziehen. Deine Solos werden so nie mehr ungehört bleiben. Versprochen!

Wenn es das Budget zulässt empfehle ich dir den 10 Band EQ von MXR. Der at wenig Nebengeräusche und man kann zusätzlich die Lautstärke boosten. Super Teil und seit Jahren meine Allzweckwaffe für Solis.
 
hairmetal81
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Hi @SpaceMax7

klingt für mich so, als würdest Du einen bereits rotzenden Amp weiter in die Sättigung schicken wollen?
Ich weiss nicht, ob dafür ein klassischer Cleanboost das Richtige ist...

Demnach suche ich ein Pedal welches mir ermöglicht meinen Solo Sound durchsetzungs stärker und comprimierter zu spielen.
Weiter leiden meine Solos besonders darunter das tiefe Töne meist ineinander verschwimmen kann man das mit diesem Pedal dann auch etwas beheben ?
Eigentlich ist das genau die Tätigkeitsbeschreibung für einen Tubescreamer oder eines seiner Derivate. Dann SRV-mässig den Boost aufdrehen und das Gain am Pedal runter. Dann zerrt er nur noch wenig, aber glättet und komprimiert den Ton UND räumt deutlich in den Bässen auf, damit es nicht mehr matscht.
Wegen all dieser tollen Eigenschaften, mag ich persönlich TS Pedale nicht gar so gern. Aber bei mir darfs untenrum auch matschen ;)

Ein SD1 von Boss ist schaltungstechnisch sehr sehr nahe am Tubescreamer und kostet deutlich weniger als Dein Budget. Der wesentliche Unterschied ist, dass der Boss asymmetrisches statt symmetrisches Clipping hat, was den Ton weniger in die Kompression treibt, aber für MEINE Ohren eigentlich natürlicher und interessanter klingt.

Eine andere Variante wäre noch ein klassischer TrebleBooster a la Rangemaster. Viele Hersteller bieten das mittlerweile mit unterschiedlichen Abstufungen an, sodass man selbst bestimmt, wie stark der Bass dabei aufgeräumt wird. Zum Beispiel der RangeKing von TAD.
Im Gebrauchtsegment, dürfte der in Deinem Bereich zu finden sein. Es gibt im Clonebereich aber auch unendlich viele Anbieter von Rangemasterderivaten, die eine etwas flexiblere Regelmöglichkeit haben, als das Original (zB die Pedalversion von PigeonFX oder der hochgepriesene Analog.Man Beano Boost). Ist aber dann schon rauher als ein modernerer Boost.

viel Spaß beim Finden
s´Zwieberl
 
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Nein. Durch einen Tubescreamer bekommst du zwar mehr Schmalz und Drive, aber nicht mehr Lautstärke und Durchsetzungsvermögen gerade im Kontext mit einem zweiten Gitarristen. Ganz im Gegenteil. Oftmals führt mehr drive dazu, dass man noch mehr untergeht.

Es braucht also definitiv nen Mid/Volume boost und den erreiche ich eben nur, wenn ich nach der Verzerrung ansetze. Das geht bei einem zerreden Amp eben nur über den Effektweg.

Ich mache das z.B. mit einem Tubescreamer und einem EQ:
Ich spiele den Amp mit relativ wenig Gain und habe dann ein geiles, trockenes Rhythmusbrett. Wenn ich dann z.B. ne Leadline spiele, schalte ich nen TS oder ähnliches dazu (sitzt vor dem Amp) und erhalte mehr Drive und Kompression für singende Leadlines.
Wenn ich ein Solo spiele und mich dazu kurz aus dem Gesamtmix hervorheben muss, drücke ich noch auf meinem MXR EQ (sitzt im Loop) mit dem ich die Mitten Booste und ich steche wunderbar aus dem Gesamtmix heraus.

Ich würde an deiner Stelle zuerst den EQ probieren. Nur der liefert dir erstmal das Durchsetzungsvermögen gegenüber deinem 2. GITARRISTEN das du suchst. Oftmals haben sich dann alle Probleme schon erledigt. Sollte dir dann doch noch Kompression und Drive fehlen, überlege mal, ob du dir nen Tubescreamer oder ähnliches zusätzlich noch VOR den Amp schnallst.

LG
 
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bagotrix
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Hi,

wenn "tiefe Töne ineinander verschwimmen", spricht einiges dafür, dass Du schon jetzt nicht zu wenig, sondern zu viel Kompression hast. Ein weiterer Rerrer macht das nicht zwangsläufig besser. Dennoch kann es eine sinnvolle Lösung sein, einen TS oder DS-1 vorzuschalten, um Deinen Sound nämlich grundsätzlich mal ewas "aufzuräumen".

Ich habe den Eindruck, dass Du Deinen Amp zu sehr auf einen Sound einstellst, der für sich alleine schon gut klingt - das ist aber nicht unbedingt das Beste für den Bandsound. Alleine will man immer gerne ein paar Bässe, die den Sound andicken- In der Band braucht das kein Mensch, eher wird der Gesamtsound schlechter, weil sich das mit der zweiten Gitarre, der Bassdrum und dem Bass überlagert. Genau deshalb spielen viele einen TS vor einem Rectifier (der weiß Gott genug Zerre hat) und dünnen damit den Bassbereich vor der Verzerrung aus.

Funktioniert der Grundsound tatsächlich auch nach kritischer Betrachtung gut, würde ich auch dem EQ im Effektweg den Vorzug geben. Auch hier reicht oft eine minimale Anhebung - es geht weniger um einen großen Lautstärke-Boost als darum, gezielt die Lücke im Gesamtsound zu finden, und dort eine Frequenz anzuheben. Noch was: bei GraphicEQs ist man immer versucht, die Regler alle zu benutzen, schließlich hat man sie alle bezahlt... :D Das sollte man lieber lassen und gezielt arbeiten. Man muss da keine "optisch schöne" Kurve einstellen, eher nur 1 bis 3 Bänder anheben und nur wenn nötig woanders etwas absenken. Und nicht übertreiben, zu viel klingt gerne künstlich.

Eine Alternative wäre übrigens ein parametrischer EQ. Hier wird meist nur ein einziges Band beeinflusst, das aber sehr gezielt, weil man die Ansatzfrequenz stufenlos veschieben kann. Davor scheuen Gitarristen oft zurück, dabei ist das auch keine Raketenwissenschaft - einfach ein bisschen anheben, am Frequency-Poti drehen und hinhören, wann es am besten klingt bzw. sich durchsetzt.

Alle Geräte solltest Du letztlich mal ausprobieren, um festzustellen, wie Du damit zurecht kommst. Nicht zuletzt muss der Bodentreter auch mit dem Pegel im Effektweg arbeiten können, ohne zu verzerren.

Gruß, bagotrix
 
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SpaceMax7
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Ich habe den Eindruck, dass Du Deinen Amp zu sehr auf einen Sound einstellst, der für sich alleine schon gut klingt
Stimmt genau ^^.

Alleine will man immer gerne ein paar Bässe, die den Sound andicken- In der Band braucht das kein Mensch
Ich habe immer den Eindruck das ich an Druck verliere wenn ich die Bässe rausnehmen aber ansonsten ein guter Tipp für das Band spielen.

Darauf würde ich mich jetzt auch einlassen dann stellt sich nur noch die frage welcher EQ.
Der MXR gebraucht wäre im Budget aber gebraucht ist immer so "mehh" :engel:

Wenn man auf Thoman springen einem beim EQ viele EQ´s ins gesicht und da frage ich mich gleich lässt sich da sparen oder fällt man zwangsläufig in ein Soundloch.
Welcher EQ mir ins Auge gesprungen ist, ist der hier:

Meinung schon mal gesehen gespielt ?
Der MXR ist mir neu zu teuer.

LG Max
 
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Hi Max,

der GE7 passt schon. Nicht mehr nicht weniger. Der MXR ist halt viel flexibler und vor allem rauscht der weniger. Aber mit dem GE7 machst du erstmal nichts falsch.
Das mit dem Sound an sich ist ein guter Punkt von @bagotrix.

Man macht Jahrelang den Fehler, dass man als Gitarrist in den Spielpausen oder alleine im Proberaum vorm Halfstack steht und sich die Kiste einstellt wie es für einen ALLEINE gut klingt. Das ist dann in der Band total kontraproduktiv (oft zumindest).
Gerade alleine ist man geneigt Bässe rein, Höhen rauszudrehen und viele machen dann noch den Matsch perfekt indem sie die Mitten einfach unter 12 Uhr lassen.

Wir Gitarristen stecken total in den Mitten. Das heißt überprüfe erstmal grundsätlzich deinen EQ. Wo steht denn dein Mittenregler?

Dann guck gleichzeitig mal was dein Kollege macht. Macht der nämlich das selbe, dann überlagert ihr euch gegenseitig. Ihr müsst euch abstimmen und einer muss frequenztechnisch nen Platz einnehmen, den der Andere nicht einnimmt.
Dann könnte der Rhythmusgitarrist z.B. etwas mehr "Badewanne" unf fetter fahren und der Leadgitarrist Mitten- und Höhenlastiger. Dann räumt das schonmal ungemein auf. Nehmt euch da mal Zeit und tüftelt etwas.

Das mit den Soli ist dann trotzdem oftmals noch ein Problem, da man ja mit einzelnen Noten durch ne Band durchschneiden muss.
Hebe bei dem EQ mal die Mitten ab 400hz etwas an.

->400 hz bisschen
->600 hz bisschen mehr
->1,6khz wieder bisschen weniger

so ne Mittennase eben. Dann bekommen die einzelnen Noten mehr "Fleisch" und drücken sich im Bandmix mehr in den Vordergrund.

Beste Grüße
 
de_lang
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BaWü
Ich benutze ebenfalls einen Boss GE-7 im Effektweg. Genau wie QOTSA-Lover und bagotrix das beschreiben. Die Mitten am GE-7 etwas hoch, den Pegel allgemein ganz leicht hoch, funktioniert wunderbar.

Beim EQ am Amp hab ich Bass etwa auf 10 Uhr, Mitten auf 14 Uhr, Höhen auf 12 Uhr.
Du spielst ja auch ne 4x12er-Box, die bringt imho schon von sich genug Volumen untenrum. Der Basser muss ja schließlich auch leben ;)
 

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