Hallo zusammen,
ich will ein Update geben. Mein Warwick hat beim Saitenwechsel den Just-A-Nut II Sattel "verloren", ist gekracht, also musste ein neuer her. Den habe ich anpassen lassen in der Bassklinik. Super Fachmann dort. Haben uns noch verquatscht, kam zur Probe zu spät. ;-) Warwick ist jetzt wieder einsatzbereit.
Meinen Fender Precision habe ich auch bei ihm vorgestellt. Er meinte "man kann ihn shimmen", sagte aber auch "er spielt sich wie Butter". Die Saiten (die ich ja neu drauf gemacht habe) hat er noch an den Saitenreitern gebogen, die Saitenreiter auch etwas begradigt, aber er war mit dem kompletten Setup an sich zufrieden. Die Madenschrauben stehen weit raus und will man noch niedrigere Saitenlage rauskitzeln, scheitert es am Reiter der E-Saite, der schon fast an Grundplatte steht.
Ok, so weit wie zu Beginn. :-(
Jetzt habe ich zwei Proben mit Plek gespielt. Da bleibt man mit der Handseite schon an den rausstehenden Schrauben hängen. Unangenehm.
Wenn man einen shim einsetzt, dann muss ja alles nachgerückt werden. Brücke und Pickups, inkl. Intonation, Halskrümmung dafür nicht. Ich kann mich absolut nicht entscheiden. Top spielbares Setup "riskieren" und höhere Saitenreiter erzielen, die dann auch mehr Saitendruck erfahren, was zu Stabilität führt. Schrauben bündig oder leicht versenkt bedeutet keine Schrammen an der Hand beim Sägen. Wenn selbst der Bass-Experte 50/50 ist, dann macht das die Entscheidung noch schwerer.
Er hat mir berichtet, dass shims selbst bei einem Musicman Bongo für 2500-3000 Euro ab Werk eingelegt sind, also kein Grund die Liebe zu seinem Instrument zu verlieren. Werden schätze ich eh maximal 0,4mm eingelegt, dann kommen die Saitenreiter 1,6-2mm höher und die Schrauben verschwinden.