Clavia Demos covern...

von Armin, 08.02.06.

  1. Armin

    Armin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.11.04
    Zuletzt hier:
    8.05.16
    Beiträge:
    606
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    30
    Erstellt: 08.02.06   #1
    hi,

    seit ich die Entwicklung von Clavia Nord Stage und Electro beachte, hab ich auch immer wieder mal in die entsprechenden Musikbeispiele auf der Page www.clavia.com reingehört.
    Sind zum Teil sehr genial: Aber Rhodes rhythmisch richtig und akzentiert zu spielen lernt man ja in keiner Musikschule... Gibts da also ein Buch oder etwas (Internet?), dass sich genau damit beschäftigt: Orgel und Rhodes, Clavi blabla?

    Weil das Rock Piano vom Moser hilft mir in der Richtung nicht wirklich weiter - oder verstehe ich einfach nicht, was mir das zu dem Thema bringen soll? :confused:

    bye
    Armin
     
  2. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    20.07.05
    Zuletzt hier:
    19.08.16
    Beiträge:
    6.125
    Zustimmungen:
    93
    Kekse:
    7.499
    Erstellt: 08.02.06   #2
    also am besten ist immer noch hören hören hören und versuchen das umzusetzen.
    was man sich da erarbeitet, das sitzt dann auch.

    ein buch ist natürlich auch nicht verkehrt: ich hab mir für die semesterferien mal "funk keyboards" von gail johnson besorgt. gibts bei amazon für 15€ - da ist einiges drin. an orgel-grundlagen kann man mit dave liminas "hammond organ complete" einiges lernen. kommt auch in den ferien dran.
     
  3. Armin

    Armin Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.11.04
    Zuletzt hier:
    8.05.16
    Beiträge:
    606
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    30
    Erstellt: 12.02.06   #3
    naja einfach raushören ist nicht alles.

    ich brauch einfach nen ganzen berg voll tips.
    Auch wie man Effekte einstellt und zugriegel... einfach bisschen Info.

    Und eben auch für Rhodes und nicht nur organ :)
     
  4. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    20.07.05
    Zuletzt hier:
    19.08.16
    Beiträge:
    6.125
    Zustimmungen:
    93
    Kekse:
    7.499
    Erstellt: 12.02.06   #4
    Also ich schreib dir hier einfach mal, was mir zur Technik einfällt. Ich weiß natürlich jetzt nicht, was du für Instrumente besitzt - mal schauen, ob du mit den Sachen was anfangen kannst. Hilfreich wäre natürlich, wenn du mir sagen würdest, was du überhaupt für Instrumente besitzt, sonst geht das hier mehr oder weniger ins Leere.

    Fangen wir mal mit dem Rhodes an. Klassische Effekte, die fast immer gehen, sind z.B. Chorus und Tremolo. Overdrive, also ein übersteuernder Verstärker macht sich auch gut, genauso wie Phaser. Diese Effekte stellt man am besten durch ausprobieren ein. Entscheidend ist der eigene Geschmack. Sofern nicht im Instrument eingebaut - oder beim echten Rhodes - fährt man mit Gitarreneffekten ganz gut. Kann man nebenher auch schön von Gitarristen ausleihen - einfach ausprobieren, was am besten klingt.
    Original-Rhodes am besten über aktive P.A.-Box oder Gitarrenamp. P.A. klingt neutraler, Gitarrenamp hat mehr Dynamik. Aber beides ist geil.
    Achja: Ganz ohne Effekte klingts übrigens auch sehr sehr gut.

    Andere E.-Piano-Sounds wie Wurlitzer, CP-80 oder Clavinet: Wurlitzer am besten mit Vibrato, CP-80 vorzugsweise mit Chorus und Clavinet am liebsten mit Phaser oder Wah-Wah. Overdrive bekommt Wurlitzer und Clavinet auch sehr gut.

    Orgel: Klassische Einstellung ist die ersten drei Zugriegel ganz raus (888 000 000), Leslie langsam, Chorus/Vibrato nach Geschmack dazu, Overdrive ebenfalls. Für Solo-Linien 2nd oder 3rd Percussion einschalten, das gibt mehr Biss und bringt manchmal sogar den Amp kurz zum Zerren. Hehe.
    Klangliche Schärfe bekommt man, indem man einen oder mehrere der nicht gezogenen Zugriegel etwas herauszieht. Das ist wieder eine Sache zum Ausprobieren, welche(n) und wieweit man zieht.
    Einen etwas weniger wuchtigen Sound bekommt man, wenn man den ersten nur auf 7 stellt, den zweiten auf 1 und den dritten wieder auf 7 (717 000 000).
    Und natürlich zwischendrin alles...
    Eine Orgel muss eigentlich über einen Leslie laufen, bei digitalen Nachbauten sind allerdings schon bessere oder schlechtere Simulationen eingebaut, außerdem gibt es auch externe Simulationen von Hughes & Kettner und von Boss.

    Mal schauen, was mir zur Spieltechnik noch einfällt...
     
  5. Armin

    Armin Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.11.04
    Zuletzt hier:
    8.05.16
    Beiträge:
    606
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    30
    Erstellt: 13.02.06   #5
    hi,

    also an geräten hab ich momentan das Roland RD700SX und ein altes Yamaha.
    Folglich also:
    Preset-Rhodes
    Drawbar-Organs
    bis 2 Effekte gleichzeitig (alles was man kennt, aber digital :D)

    Aber grundsätzlich gehts ja nicht um "meine" Keys sondern darum, die Sache "grundsätzlich" zu erlernen. Da sind deine Tips schonmal eine gute Grundlage :)


    Jetz eben noch spieltechnik: Akzentierung, Rhythmik, Harmonie, li-re-Hand Zusammenspiel,...
    Ich weiß leider gar nicht, wo ich anfangen soll, damit es am ende wie diese clavia demos klingt :(
    Deswegen wärs cool, einfach Songs oder Patterns zum Ideenklau in einem Buch zu haben.
    Alles was dir zur Spieltechnik einfällt, nehm ich natürlich auch gerne an :)


    ist denn dieses "funk keyboards" wirklich das was ich suche? Ist diese Musikrichtung denn funk? Weil wenn ich funk hör, denke ich immer an hektischere Sachen ;)
    Auch das eine Funkstück im Moser Rock1 ist nur im Ansatz die Richtung.


    ähm... ist euch überhaupt noch klar, nach was ich suche - ich merke nämlich grade, dass es evtl etwas unübersichtlich geworden sein könnte ^^
    €dit:
    hab mal die files rausgesucht, die mir besonders gefallen:
    http://www.clavia.com/MP3s/MP3 files/NordStageClavinetD6.mp3
    http://www.clavia.com/MP3s/MP3 files/NordStageRhodes2.mp3
    http://www.clavia.se/MP3s/MP3 files/Keyboards/RhodesRing.mp3
     
  6. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    20.07.05
    Zuletzt hier:
    19.08.16
    Beiträge:
    6.125
    Zustimmungen:
    93
    Kekse:
    7.499
    Erstellt: 14.02.06   #6
    nene funk muss nicht hektisch sein...keine sorge :)

    mit funk-keyboards hast du auf jeden fall eine grundlage zum selbststudium. es sind viele grundlegende rhythmen für alle instrumente drin, einige hammerharte clavinet-grooves - da sind wir übrigens wieder beim punkt raushören: die kannst du nämlich i.d.r nicht vernünftig lesen. zuviele sechzehntel :)

    ich schreib dir nacher von daheim aus nochmal mehr, dann hör ich mir mal die clavia-demos an.
     
  7. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    20.07.05
    Zuletzt hier:
    19.08.16
    Beiträge:
    6.125
    Zustimmungen:
    93
    Kekse:
    7.499
    Erstellt: 16.02.06   #7
    also...diese clavia-demos sind als anstoß nicht schlecht, aber insofern schwierig, als dass man da 55sec. isoliertes solospiel ohne band hat.
    ich würde dir empfehlen, dich mal ein bisschen in die materie einzuhören. besorg dir am besten mal ein paar alte aufnahmen von herbie hancock, z.b. "head hunters", oder "hit the rhodes, jack" von brown sugar records, damit du größere zusammenhänge kennenlernst, in denen man rhodes und clavinet (bei herbie) einsetzen kann.
     
Die Seite wird geladen...

mapping