Clean Sound: Marshall DSL 100 vs. Vintage Modern

Aber ich fasse nochmal zusammen: ihr seid alle der Meinung, dass der VM den besseren Cleansound hat als der DSL, richtig?

Und ein JTM mit KT66 klingt noch fetter? Also im cleanen Bereich? Bei dem hätte ich aber Angst, dass die Laustärke nicht reicht - sehr großer Proberaum und sehr lauter Drummer. Denn der JTM fängt doch bestimmt ab Mittelstellung an zu crunchen, oder?

Und ja, ist natürlich auch Budget abhängig...

Wie weit ist der VM vom Clean-Sound eines JTM mit KT66 entfernt (beim live spielen)? Kommt man mit dem VM nicht schon nahe daran? Und hat dann den Vorteil des größeren Headrooms?
 
Ob der Clean Sound direkt besser ist kann ich nicht sagen, hat auch niemand behauptet. Die Zerre ist halt um einiges "besser" und "clean" kann er, mehr hab ich nicht dazu gesagt. Um Beim JTM zerre zu holen brauchst halt ein Pedal, so weit kannst du den sicherlich nicht aufreißen, bis er zerrt, bzw. genug zerrt.
 
alles richtig
der JTM zerrt nicht, da muss du schon mit Pedalen arbeiten.
Der VM zerrt ganz gut ist aber nur 1 Kanaler, muss man mit dem Poti an der Gitarre arbeiten.
Der DSL wird wahrscheinlich der richtige Amp für dich.
Anspielen wird schwierig, da nur gebrauchte am Markt
 
Der Low Dynamic Range Modus vom VM basiert ja auch auf einem JTM45, siehe Wattzahl, Röhrenbestückung, Body/Detail Regler.

Und ich finde auch, dass er diesem ziemlich nahe kommt! Vll. hat er ein klein bisschen mehr Zerre, aber das wars.
Reiß mal Body und Detail voll auf, und hau das MV auf 7, dann kriegst du puren "Woman" Ton!

Schau dir doch einfach mal ein paar Demos auf Youtube zu den amps an!


Greets
moe
 
Es bleibt schwierig. Ich sehe mich schon zwei oder drei Amps kaufen... Und den Twin bin ich auch noch nicht los... :)
 
Also ich spiele neben einem alten Fender Pro Reverb (fast Baugleich zum Twin nur eben 70 Watt) einen Marshall VM 2266C Combo. Beide clean und Zerre nur über Pedale. Wenn es etwas härter zur Sache gehen soll nehme ich den Pro Reverb nur als Unterstüzung (etwas Stereo Sound), bei cleannen Teilen umgekehrt. Der VM kann schon sehr schön clean gespielt werden - klingt aber eben anders clean als ein Fender. Den DSL habe ich auch und ich behaupte das klingt auch gut. Es ist wirklich Geschmacksache. Manchmal ist es eben schwierig und man braucht mehrere Amps, um einen breiten offenen cleanen und trotzdem durchsetzungsfähigen Sound zu erreichen.S.
 
Auch eine Überlegung wert. Wie bekommst Du diese Mischverhältnisse hin? Machst Du das über Looper oder Effektgeräte?
 
Wenn es die Bühne zulässt nehme ich möglichst zwei Amps (Schlagzeuger und Bassist kriegen immer das Grausen wegen Platzmangel und Lautstärke .... Angst !!!!?:eek: was hat der wieder vor). Ein Amp klingt immer so ein bischen stereotyp und ggf. etwas verloren - kann also schon mal eher laut aus einer Ecke quäken oder nur in einer Richtung beamen, was dem Gesamtsound nicht immer förderlich ist insbesondere dann, wenn eine Abnahme per Mic zu größeren Problemen führt . Die Lautstärken regele ich von Hand an den Amps. Wennn also z. B. ein ACDC Stück kommt, wird der Marshall etwas aufgedreht .... und umgekehrt. Wenn es dann mal nicht passt weil einer im Wege steht oder so dann macht das auch nichts. Grundsätzlich ist der Marshall immer etwas lauter eingestellt. Der Hall des Fender etwas höher - kommt dann geil von links.
S.
 

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