Combo oder Head mit Cabinet?

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Munkya
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Halli liebes Forum,

ich spiele mit dem Gedanken, mein kleines Probe-Equipment auf "das nächste Level" zu befördern, da mir mein Peavey Vypyr 15 zwar mehr als laut genug ist, soundtechnisch aber mittlerweile nicht mehr richtig zusagt. Vorallem wird dies bei Aufnahmen deutlich, auf denen der Amp sehr kratzig/schrill klingt.
Ich habe bisher nur auf Modelling Combos gespielt, hab also mit anderen Verstärkern keine Erfahrung.

Meine Frage deshalb: wie sinnvoll ist es, von meinem jetzigen Amp auf einen Comboamp mit Röhren oder einen Head mit einem Cabinet umzusteigen?
Ich habe mir bspw. den Tubemeister 18 von Hughes & Kettner angesehen, den es sowohl als Comboversion mit einem 12" Speaker, als auch als reines Topteil gibt.
Vorallem die Powersoak Funktion spricht mich hierbei an, da ich dem Amp vorwiegend zum Üben benutze. Gigpflichten hat er nicht zu erfüllen.

Leider habe ich zu den Unterschieden absolut keinen Referenzwert. Meine Überlegung war, das Topteil mit einem 2x12 Cabinet zu verbinden (bspw. HB G212V), oder eben bei der Comboversion zu bleiben.

Ich hoffe, mein Anliegen wird einigermaßen deutlich?

Schonmal Danke im Vorraus für eure Antworten!
 
Eigenschaft
 
Ich persönlich favorisiere Top + Box. Ist besser zu tragen und Soundmässig für mich besser. Ich mag keine Combosounds. Aber das kann bei dir natürlich anders sein. Das musst du testen.
 
Welchen Budgetrahmen hast du denn und geht auch Gebrauchtkauf?
 
Meine Frage deshalb: wie sinnvoll ist es, von meinem jetzigen Amp auf einen Comboamp mit Röhren oder einen Head mit einem Cabinet umzusteigen?!

Moin,

dein Vorhaben kann auf der einen Seite total sinnvoll sein, aber auf der anderen ggf. auch total sinnfrei ;-) so eine richtige Aussage dazu kann ich zumindest so ohne weiteres nicht treffen.

Du sprichst ja in deinem Beitrag viele Punkte an was die Voraussetzungen bei dir sind. Von der Lautstärke würde dir der Vypyr reichen, du nimmst auf und möchtest das ganze Setup primär zuhause nutzen um zu üben. Was mir jetzt noch fehlt um Empfehlungen abzugeben ist z.B. wie hoch dein Budget ist was du für dieses Vorhaben einsetzen möchtest, welche Sounds der zukünftige Amp händeln soll/muss (Zwischen Surf und Deathcore gibt es wenige Amps die alles abdecken können ;-) ) und ob Ambitionen da sind sich früher oder später Gleichgesinnte zu suchen um ne Band zu starten.

Vielleicht kannst du dazu ja noch etwas schreiben?!

Gruß
 
Mein Budget liegt insgesamt bei ca 1000€, die ich dafür ausgeben würde. Drunter wäre natürlich auch nicht verkehrt.
Soundtechnisch sollte der Amp vorallem zwei Dinge abdecken: ein warmer, offener Cleansound und im Gainbereich Richtung Metalcore/Deathcore, durchsetzungsfähig und klar.

Ich werde es (vorerst) beim Homerecording belassen, Bandambitionen gibt es momentan keine.

Nachtrag: Gebrauchtkauf möchte ich eher vermeiden, ich habe damit leider schlechte Erfahrungen gemacht.
 
Mit der Musikrichtung kenne ich mich nicht so gut aus, aber vielleicht ist der ja was für dich.
Ist zwar keine Röhre, kann aber auch leise gespielt werden.
Ins Budget paßt er allemale...Gebraucht-Angebot ist eher überischtlich bis gar nicht vorhanden.

 
ich habe Combos die ich mal in der Wohnung von links nach rechts Trage und auch ein Top mit Cab.

Ich würde eigentlich immer ein Top mit Cab bevorzugen. Selbst meine Combos betreibe ich fast immer über meine 2x12 macht auch leise mehr Spass. Da gibt es gute gebrauchte schon sehr günstig.
 
Ich liebe meinen Combo. Funktioniert einfach so allein und kann trotzdem bei Gelegenheit an jede Box angeschlossen werden. Sei es ein 112er als Ergänzung oder das bereits mikrofonierte Cab auf der Bühne.
 
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@Noddy vielen Dank für die Empfehlung! Ich habe mich noch noch gar nicht mit Transistor Verstärkern auseinander gesetzt, wie sind da die klanglichen Eigenschaften gegenüber den Röhren?
 
Les dir mal die Bewertung bei thomann durch. Der soll einer röhre sehr nah kommen. Ich selber habe ihn noch nicht gespielt, aber mein Band kollege hatte das top und war sehr angetan. Der spielt normal nur vollröhre.
Ich Spiel selber einen OR15 von orange, aber der ist eher nix für dich, da einkanaler . Da können dir die Kollegen bestimmt bessere Tips geben.
Nur wenn du mal in einem Laden zum testen bist, solltest du den CR-120 einfach mal probieren.
Gibt er auch kleiner mit 1x12 - heisst CR60
 
Was mich an den meisten Topteilen (wie beispielsweise der genannte Engl Fireball 60) stört, ist die nicht einstellbare Wattzahl. Gerade da ich nur zuhause spiele brauche ich eine solche Lautstärke gar nicht, sondern möchte vernünftigen Sound bei gemäßigter Lautstärke.
Trotzdem Danke für die Empfehlung! Was sind deiner Meinung nach die Vorteile des Palmer Cabinets gegenüber dem Harley Benton G212V?
 
Also ich habe am OR15 auch die Möglichkeit den auf 7 Watt zu betreiben, hört sich für mich aber kastriert an. Wenn der amp einen gut funktionierenden Master hat, dann kannst du ihn darüber regeln.
Aber genau deshalb hatte ich ja einfach mal eine transe in den Raum geschmissen.
Viele röhren amps klingen eben leise nicht unbedingt gut.
Aber da findest du hier im board viele threads zum thema Röhre und Wohnzimmer ...
 
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Was mich an den meisten Topteilen (wie beispielsweise der genannte Engl Fireball 60) stört, ist die nicht einstellbare Wattzahl. Gerade da ich nur zuhause spiele brauche ich eine solche Lautstärke gar nicht, sondern möchte vernünftigen Sound bei gemäßigter Lautstärke.
Trotzdem Danke für die Empfehlung! Was sind deiner Meinung nach die Vorteile des Palmer Cabinets gegenüber dem Harley Benton G212V?
Zum leise spielen gibt es einen Lautstärkeregler.
 
Zum leise spielen gibt es einen Lautstärkeregler.

Mir ist gesagt worden, dass gerade bei Röhren eine gewisse Lautstärke vorhanden sein müste, um den vollen Klang zu erreichen? :nix:
Da bin ich wohl fehlinformiert!
 
Ich werde es (vorerst) beim Homerecording belassen, Bandambitionen gibt es momentan keine.
Was mich an den meisten Topteilen (wie beispielsweise der genannte Engl Fireball 60) stört, ist die nicht einstellbare Wattzahl. Gerade da ich nur zuhause spiele brauche ich eine solche Lautstärke gar nicht, sondern möchte vernünftigen Sound bei gemäßigter Lautstärke.

Homerecording und cooler Amp sind zwei paar Schuhe. Es sei denn, du hast ein wirklich gut ausgestattetes Studio zu Hause ...
Investier die 1000 Flocken doch lieber in gutes Homestudio Equipment. Software, Interface, Monitorboxen, Raumakustik ... mit einer guten Ampsimulation wie Scuffham S-Gear hast du alle Sounds die du suchst. ;)
 
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Klar klingt ein Amp lauter meist besser, das hat aber nichts mit Lautstärkeregler bzw. Power Attenuator zu tun. Die Speaker wirken da auch stark mit. Einen Marshall JVM klingt z. B. leise auch wirklich gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sind halt unsere Ohren, die uns austricksen. Alles mit Mastervolume funktioniert auch leise.
Ich finde allerdings für den genannten Verwendungszweck die Anschaffung eines Amp heutzutage nicht mehr wirklich sinnvoll.
Amp für Recording:
Entweder muss man sich mit Kompromissen rumärgern oder es wird richtig teuer.
 
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Ich muss dem @stonarocka beipflichten. Für den genannten Einsatzzweck setze ich auf ein ElevenRack gepaart mit JBL 305 Nahfeldmonitoren und Kopfhörern die ich in der Woche abends und in der Nacht benutze.

Das ElevenRack ist nun aber etwas in die Jahre gekommen. Es klingt nach wie vor großartig sofern man sich etwas Zeit nimmt und sich mit den Möglichkeiten beschäftigt. Zeitgemäßer wäre aber wohl ein Helix LT dessen Menüführung eher in Richtung Plug&Play geht. Ansonsten wird auch immer wieder der Laney Ironheart Studio genannt der sowohl als klassischer Verstärker mit einer Box betrieben werden kann als auch via USB als Recordingpreamp. Dazu dann noch ein paar gute Boxensimulationen und dir steht nichts im Weg.
 
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Mir ist gesagt worden, dass gerade bei Röhren eine gewisse Lautstärke vorhanden sein müste, um den vollen Klang zu erreichen? :nix:
Da bin ich wohl fehlinformiert!
Vor 50 Jahren war das der Fall, ja.
Seit mindestens 30 Jahren gibt es genug Amps, die das auch mit dem Master alleine erträglich machen.
Es steht und fällt letztenendes mit den Lautsprechern, wenn Du solche nutzt, die eben gefördert werden wollen, musst Du auch laut spielen.

Übrigens, spare nicht an der Box, die kann viel Sound kaputt machen. Auch wenn gute Lautsprecher verbaut sind.

Meine Tipps für dein Budget und deine Anforderungen:

Klein und leicht, kann laut wie leise.
Hat n integriertes Interface für Aufnahmen direkt am PC.



Mit die beste Box im Einstiegssegment.
Einziger Nacheil: ist vergleichsweise schwer. Wenn Du dauernd schleppen würdest, würd ich was anderes empfehlen - die klingen aber Top.


Alle Tipps sind, wie immer, Anspieltipps ;)
 
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