Cream JTA-45

von attitudelukk, 03.11.09.

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  1. attitudelukk

    attitudelukk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #1
    Heeey

    Ich werde mir diese Woche ein Cream JTA-45 Head kaufen. Gigantischer Sound und sehr guter Preis. Die einzige Frage die ich noch habe ist: Wie kann man Effekte wie Delay oder Hall am besten anschliessen, wenn kein Effect Loop vorhanden ist. Wie haben die Gitarristen das in den 60'er 70'er Jahre gemacht. Wenn ich das Delay zwischen die zwei Kanäle schalte, funktioniert es bestens, solange ich Clean spiele. Wenn ich den Amp voll aufdrehe, geht das Delay verloren.

    Mehr Infos zum Amp auf: http://www.twinsound.de/index.php?id=47,0,0,1,0,0

    [​IMG]

    Danke für die Antworten

    Luk
     
  2. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.11.09   #2
    Wer in den 60ern oder 70ern ein Marshall-Top gespielt hat, hat üblicherweise KEIN Delay benutzt. Damals gab's bestenfalls Bandecho-Maschinen. Die ersten analogen Delays und brauchbaren Verzerrer (die ein Musiker sich leisten konnte) gab's erst Mitte der 70er. Die Kombination Verzerrung + Delay ist bis Mitte/Ende der 70er ohne Zuhilfenahme eines Mischpults kaum realisierbar gewesen.

    Wenn du einen JTM45-Klon voll aufdrehst, geht nicht nur das Delay verloren....sondern langfristig dein Gehör. Und die Freundschaft deiner Bandkollegen.
     
  3. jf.alex

    jf.alex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #3
    Den Amp in moderater Lautstärke fahren und Zerre per externem Fußpedal zuschalten. Delay kommt zwischen Distortion und Amp. :)

    Alex
     
  4. Seven 11

    Seven 11 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #4
    Ich hab den Amp bislang noch nicht gehört, aber ihm eilen ja schon einige Vorschusslorbeeren voraus.

    Ich denke auch dass ein Vorschaltpedal das Mittel der Wahl ist. Dies schränkt zwar während der Nutzung von Pedalen das Potenzial des Amps ein, verhindert aber matschigen Sound.

    Solche puristischen Amps erzeugen ja letztlich eine Zerre die sowohl die Vor-, als auch die Endstufe einschliesst. Bei moderneren Pendants kannst Du die domestizierte Vorstufenzerre in Kombi mit Einschleifweg bemühen, hast aber im Gegenzug niemals diesen fetten und magischen Ton.

    Du wirst Dir also intensive Gedanken über das Overdrivepedal machen müssen.

    In den späten 6T's und Anfang der Siebziger wurde gern der Big Muff eingesetzt. Violinenartiges Sustain hat so ein Teil am Start, aber diese Germanium Fuzz Pedale sägen bei bestimmten Intervallen wie ein Rasierapparat.

    Ich überlege die ganze Zeit was man Dir empfehlen sollte.....Du könntest es mit einem Roland Space Echo 201 oder einem EHX Deluxe Memoryman versuchen. Beide erzeugen bei aufgedrehtem Feedback Regler Overdriveähnliche und sehr volle Sounds welche Deinem Klangideal entsprechen könnten. Ich würde das tonale Ergebnis am Ehesten in der Rubrik Psychedelic verorten. Radiohead und Muse sind mit solchen Zeug am Start....
     
  5. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 03.11.09   #5
    hi!

    in unserer alten band haben beide gitarristen über einen marshall jtm45 gespielt. unser lead-gitarrist hat gerne - und viele - effekte benutzt und hat sie immer wacker vor den input gehängt. bei konzerten haben wir immer komplimente für unseren gitarrensound bekommen.

    ich würde sagen - mach dir mal nicht so viele gedanken ;)


    cheers - 68.
     
  6. Tobi-85

    Tobi-85 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #6
    Erstmal herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Entscheidung =)

    Ich würde mich gerne mit einer Frage einklinken.

    Gibt es vom JTM-45 eigentlich eine Combo Version?
     
  7. skerwo

    skerwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #7
    Einen JTM45 ähnlichen Amp mit Endstufenzerre zu spielen, bedeutet normalerweise Verlust der Hörfähigkeit und der Freunde in der Band ;). Ich würde Dir empfehlen, den Amp mit gepatchten Kanälen zu spielen und Zerre sowie Delay vor den Amp zu hängen. Das sollte prima funktionieren, da der Amp in vernünftigen Lautstärken sowieso kaum zerrt.

    Zu den gepatchten Kanälen eines JTM45 (als Komboversion im übrigen auch Bluesbreaker genannt, dann mit zusätzlichem Tremolo) kannst Du eine nette Abhandlung auf der Seite von Diet

    www.guitartest.de

    lesen. Dort sind Funktion und Wirkungsweise wunderbar beschrieben.

    Die JTM45 sind von allen Amps, die mir bisher so untergekommen sind, die absolut treterfreundlichsten. Da funktioniert eigentlich jedes vorgeschaltete Zerrpedal super.


    Gruß Rainer
     
  8. knechtrupprecht

    knechtrupprecht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #8
    Ja gibt es, den Twinsound Bluesmaker.

    Thomas
     
  9. attitudelukk

    attitudelukk Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #9
    Danke für die zahlreichen Tipps! Ich werde mir den Amp kaufen und noch ein bisschen herumtüfteln, dann finde ich bestimmt früher oder später eine Lösung für die Effektgeschichte.

    Luk
     
  10. sebhala

    sebhala Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #10
    wie schon gesagt, alles davor! spiele einen ähnlichen Amp mit (ungefähr, mitlerweile schon wieder umgebaut)das da davor. Da diese Amps keine Zerrkanäle haben brauchen sie eben auch keine Effektschleifen, denn die Endstufenzerre wirst du weder bei proben noch bei Gigs (es sei denn du steigst bei ner Band in der Größenordnung von AC/DC ein) jemals fahren können...
     
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