Daumen schmerzt bei Rock'n Roll

  • Ersteller Marschjus
  • Erstellt am
OK ich finde nicht das die Bassaiten zu dominant sind, das gehörtbei dieser Art Lick eigentlich so.

Also vorrausschicken möchte ich das du mal 3 Jahre gespielt hast und jetzt seit 3-4 Monaten neu gestartet hast.
Hab ich das richtig verstanden ? Das ist natürlich nicht allzuviel Erfahrung .....

Ob Rock`n Roll dazugehört oder nicht ist eine andere Frage, ABER Beispiel 1 klingt einfach recht lustlos gespielt.
Sorry du solltest dir überlegen ob du nicht erstmal Sachen lernst (stilistisch) die dir mehr gefallen. Sonst kann
sowas auch in Frust umschlagen. Ich mag solche RnR Begleitung auch nicht und mir tut auch irgentwann
der Daumen dabei weh. Und ich spiele schon ein paar Jahrzehnte. Also versuche ich sowas soweit es geht
zu vermeiden oder kreativ damit umzugehen. Aber der Daumen in der Halsmitte ist einfach nix für mich
Bei mir sieht das bei Akkorden zu 95% so aus
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Also solange du autodidaktisch vorgehst

1) lerne Sachen/Stile die dich richtig anmachen, nicht weil etwas dazugehört.
2) übe und spiele Sachen die du noch nicht gut kannst langsamer, sonst ist das Üben uneffektiv
3) übe Rhythmussachen mit Drumcomputer/Metronom.
4) Überhaupt ist (kein Wunder) dein Rhythmusgefühl noch nicht gut.
Suche nach Videos, Büchern was auch immer um dein Rhythmusgefühl zu verbessern.

Und irgentwann solltest du mal über Unterricht nachdenken ;)
 
Danke erstmal für die Tips
Also vorrausschicken möchte ich das du mal 3 Jahre gespielt hast und jetzt seit 3-4 Monaten neu gestartet hast.
Hab ich das richtig verstanden ? Das ist natürlich nicht allzuviel Erfahrung .....
genau so schaut es aus.
1) lerne Sachen/Stile die dich richtig anmachen, nicht weil etwas dazugehört.
ich glaub da hast du mich ein wenig missverstanden. Ich mach das nicht nur weil ich denke es gehört dazu sondern ich hab schon Spass dabei wenn ich es selber Spiele.
Anhören tu ich mir derartige Musik nur eher nicht. Und ja, so Begleitgeschichten sind natürlich nicht so spannend aber irgendwo muss man ja mal anfangen.
Und irgentwann solltest du mal über Unterricht nachdenken ;)
nunja...das sagt sich so leicht. ein guter Lehrer ist a nicht günstig. Und durch meine Schichtarbeit hab ich nicht regelmäßig Zeit. Das ist bei fast allen das Hauptproblem.
Steht aber prinzipiell auf meine Agenda.
 
ich glaub da hast du mich ein wenig missverstanden. Ich mach das nicht nur weil ich denke es gehört dazu sondern ich hab schon Spass dabei wenn ich es selber Spiele.
Anhören tu ich mir derartige Musik nur eher nicht. Und ja, so Begleitgeschichten sind natürlich nicht so spannend aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

Nunja Beispiel 1 klingt einfach nicht nach "hab schon Spass dabei" .......

Und Begleitgeschichten finde ich extrem spannend (OK ich mache haupsächlich R&B, Rock, Blues).
Mit anderen Musikern was GEMEINSAM etwas zum grooven zu bringen,ein Song zu performen ist megageil.
Und eine extrem wichtige Grundlage für Groove, Rhythmusgeschichten aber auch coole Soli ist
RHYTHMUSGEFÜHL. AC/DC wären ohne das nix .Hier sind die Songs mMn interessanter als die reinen Soli
 
Nunja Beispiel 1 klingt einfach nicht nach "hab schon Spass dabei" .......
hmmm....stimmt schon, klingt recht gequält. Kam mir beim Aufnehmen garnicht so vor.
Beispiel 1 war die Ursache für diesen Threat. Ich hab es absolut nicht hinbekommen über 4 Bünde halbwegs treffsicher zu greifen.
Beispiel 2 war dann die zweite Übung aus dem Buch, gefällt mir auch irgendwie besser....aber da verhaue ich mich ständig was ich wie oft jetzt spielen muss.

Ich bleib einfach am Ball und übe es mal langsamer.

Gruß Marcus
 
@Marschjus: Ich denke auch, die Bässe sind nicht das Problem, das ist so in Ordnung. Man hört aber deutlich, dass du zum einen rhythmisch noch Luft nach oben hast, und dass das Tempo für dich einfach noch zu hoch ist. Das äußert sich zum einen in dem stellenweise recht unsauberen Spiel, und zum anderen spürt man, dass du noch nicht so weit bist, dich bei dem Tempo auf das Musizieren einzulassen, sondern du versuchst irgendwie durchzukommen. Da fehlen dann einfach die Betonung und gewollten Variationen im Anschlag, die so ein Stück spannend machen. Insgesamt klingt gerade die zweite Aufnahme dadurch nach einem ständigen Kampf gegen die Gitarre. ☺

Das ist alles überhaupt kein Problem, sondern wirklich ganz normal. Mit dem langsamen Üben kommt die Sicherheit im Spiel, dann wird es von ganz alleine besser.

Zu den Griffen über 4 Bünde hinweg gibt es einen ganz einfachen Tipp: Schaue beim Spielen auf den Zielbund, nicht auf deine linke Hand. Mit ein bißchen Übung klappt es dann schon.

Zum "Ich vergesse, was ich wie häufig spielen muss": Das ist auch ein ein ganz typisches Symptom bei technischer Überforderung, geht mir bei zu schwierigen Geschichten ganz genauso. Alle Energie wird in die Koordination der Finger gesteckt, aber man hangelt sich nicht musikalisch durch das Stück. Ist aber ebenfalls ganz normal, und wird besser sobald es dir technisch leicht von der Hand geht.

Also, summa summarum kämpfst du eigentlich mit den gleichen Herausforderungen wie fast jeder Anfänger. ☺
 
Aber der Daumen in der Halsmitte ist einfach nix für mich
Bei mir sieht das bei Akkorden zu 95% so aus

War bei mir auch so, bis meine Sehnen- Probleme kamen !

Kann es nicht sein, dass es ganz schön auf das Daumengelenk geht, wenn man sich immer mit dem Daumen quasi "einhängt" am oberen Griffbrettrand ?

Mir haben jetzt zwei Gitarrenlehrer (davon einer, der klar aus der "Rock-Ecke" kommt) unabhängig voneinander empfohlen, den Daumen so weit es geht hinter dem Hals zu belassen....

Ich merke es jetzt nun, dass es für mein Handgelenk eine gewisse Anstrengung darstellt, wenn sich die Hand nicht mehr mittels des Daumen oben einhängen und festhalten kann.
 
Ich denke mal das die Daumenhaltung von fielen Faktoren abhängt, nicht zuletzt auch von der Anatomie. Hände sind unterschiedlich groß,Finger unterschiedlich lang usw.
Und dann sind ja auch nicht alle Gitarrenhälse gleich..

Also wie bereits gesagt, danke für das Feedback. Ich werde da am Ball bleiben und es weiter probieren, langsamer und weiterhin mit Metronom.
Je nachdem wie gut oder schlecht es läuft kann ich ja evtl. in einem viertel oder halben Jahr das gleiche nochmal aufnehme. So als Vergleich.

Zu den Griffen über 4 Bünde hinweg gibt es einen ganz einfachen Tipp: Schaue beim Spielen auf den Zielbund, nicht auf deine linke Hand. Mit ein bißchen Übung klappt es dann schon.
Also wie beim Auto fahren....immer dahin schauen wo man hin will und nicht wo man gerade ist??

Gruß Marcus
 
Jupp, gleiches Prinzip, probiere es mal in Ruhe aus. Üblicherweise ist es der Genauigkeit bei weiten Bewegungen der Greifhand sehr zuträglich.
 

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