Immer wieder lustig, was einem die Leute so empfehlen.
Solche Geräte sind völliger Blödsinn. Wenigstens wollen die Ersteller dieser Seite - anders als die Hersteller des sogenannten "Gripmaster" (dazu gibts hier mehr als genug Threads - Suchfunktion!) damit nicht noch groß Geld machen.
Das Einzige, wofür man beim Gitarrrespielen ein wenig Kraft braucht, sind Bendings (Saiten auf dem Griffbrett ziehen, um die Tonhöhe zu ändern). Aber auch hier ist vor allem Technik gefragt. Wenn man das richtig (aus dem Unterarm, nicht aus den Fingern!)macht, ist der reine Kraftaufwand gering.
Wer zum Greifen viel Kraft braucht, macht technisch was falsch. Das geht auf ner gut eingestellten Gitarre ganz leicht. Wenn Saiten schnarren oder sonst nicht sauber klingen, muss man ein wenig mit der Grifftechnik variieren. Brutalst draufzudrücken bringt nix. Dadurch verkrampft man nur.
Auch die immer wieder aufgestellte Behauptung, für Tapping bzw. hammer-ons brauche man Kraft, ist schlicht falsch. Da kommt es eher auf den "Attack", auf die Dynamik an - man muss die Finger schnell und genau im richtigen Moment auf die Saiten "hämmern". Übermäßige Kraft ist dafür nicht vonnöten, sondern Beweglichkeit und Koordination. Und diese Koordination lernt man nur, indem man sorgfältig und so langsam, dass man alles noch wirklich sauber hinkriegt, an der Gitarre übt.
Also: Lasst Euer Mutter ihre Wäscheklammern - sie hat dafür mehr Verwendung als ihr.
