Der "Aha"-Erlebnis-Thread

von gangstafacka, 28.01.06.

  1. gangstafacka

    gangstafacka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.06   #1
    Grüßt euch ! :D

    Vorgestern beim Spielen kam mir 'ne ganz witzige Idee. Ich dachte mir:
    "Wär's nicht gut, wenn's einen Thread gäbe, in dem jeder einzelne
    Gitarrist mal seine Tricks/alternative Methoden/Lösungsansätze für
    gegenwärtige Probleme/neue Herangehensweisen/Kniffe postet, die ihn
    ganz persönlich ein Stückchen weiter gebracht haben und ihm dabei
    geholfen haben, über Hindernisse hinwegzukommen, die bis vor kurzem
    noch unüberwindbar waren ?"
    Und hier isser ^.^ .
    Oftmals ist es ja so, dass man beim Üben an einen Punkt gerät, an dem
    es irgendwie nicht mehr weiter geht. Methaphorisch ausgedrückt ist
    es so, als läuft man gegen eine unsichtbare Wand: Man kommt auf
    Biegen und Brechen einfach nicht vorran, während man sieht, wie
    andere ungehindert ihren Weg gehen. Das "Aha"-Erlebnis wäre in solch
    einem Fall das Abstandnehmen von der Wand, bei dem man auf einmal sieht,
    dass man 3 Meter weiter ja an ihr vorbeigehen kann ^^ .

    Also, postet, mit was für neuen Ansätzen/Denkweisen und Kniffen ihr kürzlich
    Stellen überwunden habt, die euch zuvor noch Probleme bereitet haben :) .
    Wär' jedoch toll, wenn ihr der Übersicht halber zumindest das fachliche
    Thema und bei welchem Musikstück ihr euer "Aha"-Erlebnis hattet, erwähnt,
    sofern das möglich ist :o ...

    Ich mach' mal den Anfang:

    Hammer-on/Pull-off:
    Stück: Muse - Plug-In Baby [main riff]
    Die Hammer-on/Pull-off-Kombination im Riff hörte sich bei mir immer grausig
    an; ob sie mir gelang, war fast wie russisches Roulette =/ . Sowohl vom
    Timing als auch von der Durchführung war's schrecklich, der Rest des Riffs
    stellte für mich jedoch kein Problem dar und wurde locker mit 'nem soliden
    Wechselschlag durchgespielt.
    Jo, und vorgestern kam ich dann auf die Idee, den Riff superkonsequent
    GANZ mit dem Wechselschlag durchzuspielen, wobei ich den Wechselschlag
    bei der Hammer-on/Pull-off-Stelle nicht anschlug, sondern nur pantomimisch
    über die Saite darstellte ! Ahaaaaaaaaaaa :D .
    Das hat das Timing-Problem schlagartig gelöst und dieses "Darstellen" der
    Hammer-on/Pull-off-Stelle mit der Anschlaghand im Zusammenspiel mit
    dem gleichzeitigen Ausführen der Hammer-on/Pull-off-Kombination mit
    der Greifhand, hat irgendwie viel mehr Sicherheit gegeben und dadurch gelang
    mir die Hammer-on/Pull-off-Stelle auch viiiel häufiger :) .



    Hammer-on/Pull-off:
    Stück: Muse - Stockholm Syndrome [main riff]

    Der Main-riff von diesem Stück ist eine Hammer-on/Pull-off-Serie auf der
    E-Saite in einer hohen Lage. Problem: Geschwindigkeit, Sicherheit, Sauberkeit.
    Großer einschränkender Knackpunkt war die A-Saite, die durch das Abziehen
    der Pull-offs immer berührt wurde und folglich mitbrummte sobald man den Riff
    unbekümmerter spielte und natürlich auch den Bewegungsablauf hinderte,
    weil man das Mitschwingen der A-Saite ja nicht hervorrufen will, was das
    Thema Geschwindigkeit und Sauberkeit natürlich erheblich einschränkte.
    Was mich sehr gewundert hat, war, dass ich noch die Bilder im Kopf hatte,
    wie Matthew Bellamy diesen Riff spielend leicht aus dem Ärmel schüttelte,
    als wenn dieses Problem gar nicht bei ihm bestünde.
    Lösung:
    Die Anschlaghand wird bei dem Main-Riff so gut wie gar nicht gebraucht;
    wenn man die Anschlaghand dazu benutzt, das Plektrum während der
    Hammer-on/Pull-off-Serie leicht auf die A-Saite aufzulegen (Downstroke),
    hat man ungestörten Spielraum und kann sich auf der E-Saite austoben
    ohne sich Gedanken zu machen, was sich natürlich auf das Tempo auswirkt :twisted: .
    ABER: Man muss sich dann wirklich HÖLLISCH drauf konzentrieren, dass
    man das Plektrum ohne Druck gegen die A-Saite drückt, weil die Anschlaghand
    sonst innerhalb kürzester Zeit tierisch verkrampft.



    Akkorde (Transponieren von Akkorden):
    Stück: -

    Dieses "Aha"-Erlebnis drehte sich nur allgemein um ein paar Gedankengänge
    zum Transponieren, die mir mein Lehrer schon vorgekaut hat, aber dennoch ! :D
    Das sprengt wirklich seinen Horizont und eröffnet einem viiiiel mehr
    Möglichkeiten. So spielen sich durch das Transponieren in Verbindung mit
    Barrée-Akkorden jetzt viiiel mehr in meinem "Können"-Bereich ab und
    man erkennt Strukturen von Songs, die einem zuvor verschleiert blieben.
    Naja, aber da euch ja Loblieder auf's Transponieren nichts bringen, hier noch
    mal etwas Inhalt :rolleyes: :
    Man kann jeden Ton der chromatischen Tonleiter spielend-leicht als
    dur- oder moll-Akkord spielen, indem man entweder den E-dur/E-Moll-,
    A-dur/A-moll- oder D-dur-Akkord über das Griffbrett verschiebt und den
    Sattel quasi durch den Zeigefinger ersetzt. Wo man den Zeigefinger für
    den Barrée ansetzt, hängt davon ab, welchen Ton man als Akkord spielen
    will und über welcher Saite man diesen (Grund-)Ton spielen will.
    Es besteht jedoch ein fester Zusammenhand zwischen den Griffschemen
    und über welche Saite man transponiert.
    Beispiel: E-moll als Barrée über die A-Saite spielen -> Griffschema des
    Moll-Griffschema des A-molls verschieben und NICHT das
    Griffschema des E-molls. Zusammenhang: Saite <-> Akkord-Griffschema .
    Die Saite direkt unter dem Griffschema, die ja vom Zeigefinger als Barrée
    abgedrückt wird, enthält also immer den Grundton.
    Klar, dass man dafür die Lage der Töne der E- und A-Saite natürlich in
    und auswendig kennen muss, um schnell zu reagieren :rolleyes: .
    Das Tolle ist jedoch, dass man dadurch Flexibilität gewinnt, weil man
    Akkorde je nachdem, ob man sie über die E-, A-, oder D-Saite transponiert,
    natürlich unterschiedlich spielen kann. Der Geschlechtswechsel gestaltet
    sich auch einfach: Einfach vom Griffschema des bsp.weise E-moll Akkords
    auf das Griffschema des E-Dur Akkords wechseln. Anschaulich:

    E-moll als Barrée über die A-saite:

    e' |--------7------------
    h |--------8----------- >>>
    g |--------9----------- >>> Griffschema des a-mol-Grundakkords
    d |--------9----------- >>>
    A |--------7----------- <<< Grundton des spezifischen Barrée-Akkords: In diesem Fall e
    E |--------x-----------

    E-Dur als Barrée über die A-Saite:

    e' |--------(7 oder "x")---
    h |--------9------------ >>>
    g |--------9------------ >>> Griffschema des A-Dur-Grundakkords
    d |--------9------------ >>>
    A |--------7------------ <<< Grundton des spezifischen Barrée-Akkords: In diesem Fall e
    E |--------x------------

    Wenn man über die E-Saite transponiert und folglich lediglich das E-dur bzw.
    E-moll-Griffschema verschoben wird, wird's sogar noch einfacher:
    Dann entscheidet das Absetzen des Mittelfingers (zum E-dur) bereits
    über das Geschlecht des Akkords.

    Wenn diese paar Denkansätze einem ins Blut übergehen, liest man auf einmal
    viiiel mehr aus Tabs heraus, ist zugleich flexibler ("Was, den H-dur über die
    A-Saite transponiert, wenn darauf ein transponierter A-moll über die E-Saite
    erfolgt ? Nix da, ICH transponier den H-dur der Einfachheit halber auch über
    die E-saite !"), und plötzlich erscheinen Songs wie "Fell in love with a
    girl" von den White Stripes oder "Coffee & TV" von Blur in einem ganz
    anderen Licht und sind auf einmal sowohl spieltechnisch als auch vom
    Verständnis (,dass man weiß, was man da überhaupt macht) machbar ^.^ .



    Naja, falls irgendwelche Fehler in "Aha"-Erlebnissen enthalten sein sollten,
    ist es natürlich GERN GESEHEN, wenn sie korrigiert werden [​IMG] .
    Genau so gern gesehen sind natürlich rege Diskussionen über die
    "Aha"-Erlebnisse, Fragen, Austausch ect. ...


    So, und jetzt seid IHR dran ^^ . Was waren die letzten "Aha"-Erlebnisse von
    euch, die euch kürzlich beim Spielen widerfahren sind ? :> .
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.01.06   #2
    Hab leider nie Aha-Erlebniss :(

    Ist oft praktikabel. Bei Rhythmuspatterns macht man das auch bevorzugt so mit "Leer-Anschlagsbewegungen".

    schreib das lieber so:

    --7--
    --8--
    --9--
    --9--
    --7--
    --x--

    sonst denken Anfänger, das wär ein Powerchord, gefolgt von einer Singlenote, gefolgt von einem Akkord.
     
  3. gangstafacka

    gangstafacka Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.06   #3
    Naja, bei deiner Erfahrung ist dieses Manko verkraftbar ;) :D .

    Aaah ja... so heißt das also... :) .


    Danke für den Hinweis, ich hab's intuitiv aus dem Bauch heraus so gemacht,
    weil das Griffschema so halt schon rein optisch vermittelt wird. Jedenfalls
    hab' ich's jetzt verbessert :) .
     
  4. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.01.06   #4
    Von wegen. Spielerisch bin ich ne Null...

    <- würde gern günstig Aha-Erlebnis kaufen

    Keine Ahnung, wie das richtig heisst. :D
     
  5. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.01.06   #5
    Mein absolutes Aha-Erlebnis war als ich den Knopf entdeckte wo OD-drüber stand :D
     
  6. Leper_Messiah

    Leper_Messiah Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.06   #6
    Mein letztes Aha-Erlebnis ist glaub ich schon ewig her, zumindest das letzte an das ich mich erinnern kann.
    Tappings haben mich immer kirre gemacht weil ich ein Problem damit hatte, das Plektrum schnell genug wieder ordentlich zu greifen also hab ich mit dem Plek getappt.
    Konsequenz aus dem Aha-Erlebnis (oder: Aha-Erlebnis 2):
    Ein gigantischer Plekverschweiß bei häufigen tappen ;)
     
  7. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.01.06   #7
    naja ein aha erlebnis ist es nicht aber eine recht einfache lösung eines problems was mich ne zeitlang geplagt hat:

    neuer bass angekommen (sorry ihr gitarreros :) ) und was ist? die schrauben der sicherheitsverschlüsse sind natürlich zu klein.
    kurz mal im forum n bisschen gesucht und ah: holzleim - streichholz

    gut aber so richtig hab ich mich dann doch nicht getraut und nun (einen monat später als es mir zu blöd wurde ohne festen gurt) hab ich mal bei meinem, handwerklich begabten, schwager angefragt ob er mir bei der streichholzgeschichte helfen kann.

    naja am ende haben wir das pferd dann von hintenaufgezäumt und die schraubenlöcher der sicherheitsverschlüsse aufgebohrt und die köpfe der schrauben abgeschliffen. hat 3-4 min gedauert und jetzt passen die original schrauben mit den verschlüssen. dabei hab ich mich nen monat gescheut da was zu unternehmen.... ah... hmm ... ist das jetzt ein "aha" erlebnis? :D
     
  8. Andreas Gerhard

    Andreas Gerhard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.06   #8
    mein a-ha erlebnis? mal überlegen :D

    ich denke eines was ich mal hatte, war die Schlaghand bei schnellem Picking auf die Brücke aufzulegen, mit frei schwebender Anschlagshand bin ich kaum auf 100bpm 16tel gekommen auch nicht Tremolopicking!! meistens so 90 und das war schon unsauber

    nachdem ich das mit dem Auflagen seit längerem Mache, kann ich auch mal ohne Probleme Tremolopicking bei 150bpm-160bpm machen, oder das Thunderstruck Mainintro bei ~130 gepickt, ok es ist bei den hohen Geschwindigkeiten noch nicht Rhythmisch 100% aber wenigstens habe ich gesehn, dass es überhaupt schneller geht, wenn man vorher nie mal die 100bpm Grenze überschritten hat und dann merkt, hey das geht ja viel schneller :D
     
  9. gangstafacka

    gangstafacka Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #9
    Boah geil, DAS muss ich erstmal festhalten...

    Powerchords:
    Stück: Black Sabbath - Iron Man [main riff]

    Dieses "Aha"-Erlebnis hab' ich youtube.com zu verdanken, wie an dem dorthin
    verweisenden Link unschwer zu erkennen ist :D : Für härtere Songs sind
    Powerchords in hohen Lagen auf den dickeren Saiten besser, weil...
    • sie so einfach "heavier" und satter klingen.

    Des Weiteren birgt sich darin noch der pragmatische Vorteil, dass...

    • Slides so einfacher und unbeschwerlicher in beide Richtungen gehen
    • und man einfach kürzere Strecken auf dem Griffbrett so zurücklegen muss.

    Beispiel H5:

    nicht
    Code:
    e -|-------|
    B -|-------|
    G -|---4---|
    D -|---4---|
    A -|---2---|
    E -|-------|
    ...

    sondern
    Code:
    e -|-------|
    B -|-------|
    G -|-------|
    D -|---9---|
    A -|---9---|
    E -|---7---|
    Spielt man die Powerchords so, bricht man dem Klang auch keinen Zacken
    aus der Krone, wenn man in den noch höheren Lagen zur Minimal-Version
    des Powerchords greift, indem man die Oktave weglässt.


    Handhaltung:
    Stück: Muse - Plug-In Baby [main riff]

    Der Daumen sollte IMMER ungefähr auf Höhe des Zeigefinger sein, egal ob
    man Läufe oder Power-chord-Folgen spielt. Das erhöht einfach die
    Kontrolle, was sich wiederum in der Sauberkeit niederschlägt. :great:
     
  10. booooobby05

    booooobby05 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #10
    Mein Aha-Erlebnis war ( schon einige zeit her aba egal^^), dass man beim bending die vorderen finger mit zur hilfe nehmen kann/muss. Wie einfach es doch plötzlich war :D

    MFG boooobby05
     
  11. SuiMizu

    SuiMizu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #11
    AHA!
    KLar, darauf hätte ich schon selbst kommen können. War gestern auf einem Konzert und da haben die auch immer auf den letzten Saiten gespielt, die Powerchords, weit hinten, anstatt irgendwie mal ein paar Saiten runterzugehen.

    Guuuut, ich dachte schon, ich werd das nicht checken. :great:


    Noch einmal für alle : Bei mir hat's AHA gemacht. :D:cool:
     
  12. KingKeule

    KingKeule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #12
    naja, ich weiß nich ob das als aha erlebnis durchgeht, aber: als ich angefangen hab musste alles so schnell und verzerrt wie möglich sein, auch wenn rhythmisch mies war. also hab ich irgendwann angefangen clean und langsam zu üben, dann ist auch geschwindigkeit kein thema mehr gewesen
     
  13. franky_707

    franky_707 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #13
    ach ich hatte schon so einige aha-erlebnisse, und wenns nur banalitäten waren.

    z.b.

    - angeschlagene akkorde über alle saiten klappen viel besser, wenn man beim aufschwung das pick leicht nach oben neigt. ich habs immer so gehalten wie beim abschlag, und da hats dann immer etwas gehakt.... *g :D

    - man lernt etwas im rhythmus zu spielen, wenn man es mit metronom übt

    - wechselschlag erleichert schnelles spielen :D

    und eben zig andere kleine sachen, wie funkionieren bendings richtig, wie läuft das mit dem kippen des fingers, wenn man 2 nebeneinander liegende saiten nacheinander mit dem gleichen finger spielen will......
    und fast jeden tag werdens mehr erkenntnisse...... :rolleyes:
     
  14. bimbimfranzi.xx

    bimbimfranzi.xx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.06   #14
    mein größtes Aha-Erlebnis war als ich draufgekommen bin dass es im Internet Tabs für Lieder gibt :D

    das lässt sich einrichten :D , ich schick dir mal meine Kontodaten :D
     
  15. grufti

    grufti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #15
    Bei mir wars auch die Entdeckung des Gain Reglers am Verstärker. :o

    Hab mich gewundert, warum es sich bei den andren Gitarristen immer alles so geil anhört und bei mir so überhaupt nicht nach E-Gitarre. :D
     
  16. Chad Savage

    Chad Savage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #16
    ..da wollte ich effekte antesten. es waren auch sehr viele da und auch schon verkabelt. schön, nur kommt kein ton, obwohl der verstärker angeschaltet ist:confused:. und dann sind auch noch ewig viele regler dran die entweder mit level oder gain beschriftet sind. und auch knöpfe zum kanalwechsel. hehe.
    das war dann nicht nur mein aha-erlebnis, sondern etwas für den ganzen laden.. auf knopfdruck höllisch laut. ihr kennt das vllt:D.
     
  17. CMatuschek

    CMatuschek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.06   #17
    Ich hab aha-erlebnise in letzter zeit oft bei musiktheorie! und das ist auch das coole an der theorie: egal von welche seite man sie angeht, irgendwann merkt man alles fügt sich zusammen! total cool! gestern im gita-unterricht hab ich z.b. gelernt das terzen-stapelung auf tönen einer tonleiter die gestapelten töne immer teil der tonleiter sein müssen und ich daher weis ob nun moll oder dur oder b5 :D war wieder ma n tolles erlebnis!
     
  18. gangstafacka

    gangstafacka Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.06   #18
    Vibrato:
    Stück: -
    Ich hab' heraudgefunden, wie man einen Vibrato bei Leer-Saiten machen kann ! :D
    1. Leer-Saite anschlagen :rolleyes:
    2. Eine beliebige Saite über oder unter besagter Leer-Saite sehr stark
    benden, und das, natürlich möglichst so, dass man den typischen
    Grundcharakter eines Vibrato's nachahmt.

    ... jaja, schon gut, ich weiß, streng genommen ist das Ergebnis kein
    Vibrato, aber es klingt schon verdammt ähnlich danach ! :D
    So ähnlich, dass ich wie oben beschrieben in Zukunft Leer-Saite mit
    Vibrato spiel, wenn mir danach ist :cool: ...
     
  19. Hänschenkleinman

    Hänschenkleinman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.06   #19
    Wenn du nicht grade einen fixierenden Sattel hast (wie bei Floyd Rose Systemen) kannst du auch die jeweilige Saite zwischen Sattel und Mechanik runterdrücken.
     
  20. gangstafacka

    gangstafacka Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.06   #20
    *an meiner Yamaha Pac112, die jedoch kein FR-System hat, ausprobier*... oh, tatsächlich ! :eek: :great:
     
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