Der erstel Elektronik-Neuaufbau - Les Paul-Schaltung -> Bitte um eure Kontrolle

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Al Barrett
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Hi,

ich stehe vor der ersten Restauration einer Gitarrenelektronik. Es ist eine Standard Les Paul-Schaltung. Ich habe mich jetzt eingelesen und soweit ist alles klar. Habe mich danach für folgendes Material entschieden:

- Volume & Tone: 500k Potis, logarithmisch
- Kondensatoren: 22nf

So weit so gut. Nun die Fragen:

1) Ich höre immer wieder von CTS-Potis die wohl gut sein sollen. Deshalb würde ich die auch erstmal nehmen. Oder würdet ihr was anders empfehlen ? Sind diese Made in Japan Potis von Rockinger z.B. genauso gut ? Oder lohnen sich die paar Euro mehr für die CTS?
2) Diese Orange Drop Kondensatoren: Empfehlenswert ? Oder lieber was anderes nehmen ?
3) Für die Verkabelung der Masseverbindungen ist doch unabgeschirmte Litze eigentlich ideal, wenn ich den Elektronikcrashkurs richtig verstanden habe, oder
4) Die Verbindungen Schalter <-> Poti sowie Volumepoti <-> Tonepoti sowie Schalter <-> Klinkenbuchse mache ich doch besser mit abgeschirmtem Kabel, oder ?

Ein Toggleswitch ist schon verbaut und der ist noch in Ordnung, deshalb gehe ich da nciht weiter drauf ein...

Danke für eure Hilfe,

Al
 
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Also die Gotoh Potis sind super und nehme ich fast vornehmlich. Die CTS sind teilweise leichtgängier, vom Klang her kann ich gegen die Japsen nichts negatives sagen. Die Orange Drops von Rockinger sind auch gut. Hab ich letztes WE erstmalig verbaut und klingen sehr schön. Warm, rund und dennoch transparent (soweit man so eine Aussage auf Kondensatoren anwenden kann).

Die Verbindung zwischen den Potis kannst du mit Litzen machen. Dann benötigst du eben zusätzlich noch die Masseverbindung mittels nicht ummantelter Litze.
Du kannst aber auch braided shields verwenden (Litzen mit Massedraht aussen rum). Sind ein wenig teurer, aber auch sehr gut.
Ist aber letztendlich Geschmackssache. Ich mache beides und beides funzt.
 
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Ich kann Azriel nur zustimmen: Die Japan Potis von Göldo oder Rockinger sind keinen Deut schlechter, sogar noch besser vorverzinnt. Günstig für schnelle Lötverbindungen. Dann haben die CTS einen anderen Riffelachsendurchmesser, US Maß, 6,3mm. Da passen nicht alle Knöpfe drauf. Was die Kondensatoren angeht, bin ich nicht voll dahinter, für mich ist das Voodoo mit den Drops - Geldschneiderei! Zur Verdrahtung nehme ich schon viele Jahre nur die ummantelte Litze von Conrad. 0,5 oder 0,75 mm². Dann kann es keinen ungewollten "Kurzschluss" geben, außerdem nehme ich 3 Farben, das fördert die Übersichtlichkeit.
 
Al Barrett
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Ok, das sind doch schonmal hilfreiche Antworten.

Aber eine Verständnisfrage:
Wenn ich das richtig verstanden habe sind die Masseverbindungen ja dazu da um Störladungen aus der Luft abzuleiten. Deshalb da eine isolierte, aber nicht abgeschirmte Litze. Die restlichen Verbindugnen (zwischen Schalter, Potis und Ausgangsbuchse) möchte ich ja gegen diese Störladungen schützen, daher da ein abgeschirmtes Kabel, dessen Abschirmung ich wieder auf Masse lege.

Oder hab ich das falsch verstanden ?
 

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