Als kurzen Nachtrag.
Ich hatte mir ja vor einiger Zeit diese Graph Tech Tusq Sättel für meine Japan Mustang gekauft:
Anfangs machten die Sättel einen guten Eindruck.
Nach einiger Zeit gefiel mir aber der Klang der Mustang immer weniger.
Ich schob es zuerst gar nicht auf die Tusq Sättel, sondern experimentierte mit anderen Potis herum,
wie man an meinen Postings weiter oben lesen kann.
Der Klang kam mir aber auch mit 500er Potis sehr mulmig, mittig, wenig definiert und einfach 'tot' vor.
Einzelne Noten hatten keinen Twang mehr, kein metallisch-knackiges Attack.
Akkorde ließen das Schimmern und die feinen, gleißenden Obertöne vermissen.
Außerdem musste ich extrem mit den Saiten und gegen die Gitarre allgemein ankämpfen, um überhaupt ein paar annehmbare
Töne aus der Mustang zu holen.
Da ich die Mustang erst seit ein paar Monaten habe und sie nicht meine Hauptgitarre ist, dachte ich zunächst,
dass das Modell vielleicht doch nicht mein Fall ist.
Ich habe darauf hin ein bisschen gegoogelt und unter anderem bei offsetguitars.com mehrere User gefunden,
die ähnliches über diese Sättel zu berichten hatten.
Nachdem ich sie dann wieder gegen die Originale aus Metall getauscht hatte, glaubte ich meinen Ohren
kaum.
Es war, als hätte man ein feuchtes Handtuch vom Amp genommen.
In einigen US-Foren findet man Gitarristen, die ihre gesamte Gitarrensammlung mit Tusq-Sätteln ausgestattet haben.
Entweder sie hören nicht richtig hin beim Spielen oder sie fallen einfach auf den Voodoo rein.
Bei Westerngitarren ist Tusq (was ja künstliches Elfenbein sein soll) als Bridge oder Nut eventuell sinnvoll, aber für E-Gitarren kann ich nur davon abraten.