@MAI, die klassische Geschichte eben. Eigentlich stehe ich ja nicht auf 60s Strats, aber Deine würde mir auch gefallen...

Bei mir war das damals mit einer Gibson SG 50th :-D der Fall.
Die Zufälligkeiten bergen manchmal die größten Chancen. Wollte vor ein paar Monaten meine Gibson Les Paul Special verkaufen und mir wurde eine Strat angeboten. Na, ich wollte nicht noch eine, war ich doch mit meinen neuen Player´s gut dabei. Aber natürlich will man wissen, was einem da angeboten wird. Es ging zwar nicht um eine Fender und eigentlich gehört sie nicht hier hin, aber weil es sich zumindest um eine Art Road Worn handelt, will ich sie der Vollständigkeit halber doch einmal hier zeigen:
@EAROSonic
Schönes Teil!

Lake Placid Blue geht immer!
Ich geh da mittlerweile ziemlich aufs Bauchgefühl und es hätte mich geärgert, hätte ich sie mir durch die Lappen gehen lassen. Hätte ich danach keinen unmittelbaren Verwendungszweck für z.B. eine SSS-Konfiguration gefunden, wären halt Humbucker reingebaut worden. Durch die Tatsache, dass ich ja schon lange dabei bin, habe ich glücklicherweise alle meine Schäfchen weitgehend im Trocknen, d.h. ich habe meine für mich ultimative SSS-Strat, LP, ES und dergleichen gefunden.
Das führt allerdings jetzt dazu, dass auch Exoten plötzlich interessant werden.
Da ich ja schon ein Weilchen dabei bin, hab ich gewissermaßen alle meine Schäfchen im Trocknen, also die Klassiker, die man als Jungspund gerne gehabt hätte.
Den letzten, langgehegten Traum einer ES-335 habe ich mir vor zweieinhalb Wochen gegönnt. Das war ein Vorhaben, das mich seit 15 Jahren beschäftigt und hat sich durch Corona jetzt ermöglicht, da wg. ausgefallen Urlaub plötzlich Geld über war.
Kannst Du das bitte einmal näher beschreiben? Würde mich mal interessieren, was sich da im einzelnen getan hat.
Bei den Preisen wird wahrscheinlich beim Ageing eine andere Herangehensweise angewandt. Die obere Korpusschräge und hinten, wo die Gürtelschnalle scheuern würde, wirkten irgendwie mit dem Schleifer nochmal durchgeschliffen, im Vergleich zu meiner 57er CS sah es einfach wie frisch angeschliffenes Holz aus. Die CS ist an der Stelle, wo das Holz blank durchschaut, wohl schon nachgedunkelt worden, als ich sie kaufte.
Auf natürlichem Wege würde ja erst eine kleine Stelle entstehen, die durchgescheuert wird, die dann nach und nach immer größer wird. In der Zeit, die das braucht, hat das freigelegte Holz natürlich Zeit, natürlich nachzudunkeln.
Mittlerweile hat das freigelegte Holz der Roadworn eben diesen natürlicheren Look angenommen, weil jetzt tatsächlich der Arm an der Stelle aufliegt und dementsprechend das Holz nachgedunkelt ist. Das freie Holz wird ja auch speckiger. Der Übergang vom blanken Holz zum Lack franst jetzt auch langsam ein wenig aus, ist also nicht ganz so ein scharfer Rand beim Lack. Aber da vergehen noch ein paar Jahre, bis das wirklich realistisch aussieht.
Wenn man sich die obigen Bilder ansieht, sieht man, dass das Pickguard einen bräunlichen Rand hatte, der sich etwas vom Rest abhebt. Als ich sie kaufte, war das Pickguard in der Mitte nahezu unberührt und auch noch heller. Das passte nicht zum Rand. Durch das Spielen ist natürlich das Pickguard rauer geworden, wo man mit dem Plektrum oder der Hand auftrifft. Das hat sich dann wohl über den Laufe der Jahre zugeschmoddert und mittlerweile ist der Übergang vom dunkleren Rand zur Mitte hin nicht mehr ganz so hart, sondern mehr fließend.
Das war es eigentlich im Wesentlichen.