Der Jackson / Charvel User-Thread

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Schraubensicherung
 
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  • #8.942
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  • #8.943
…passend dazu kurzer Boxenstop bei mir. So ein schönes Stück Holz
Wunderschönes Stück Holz..
Aber was liegt da genau auf dem Tisch? Ist das deine Charvel Custom Shop und aus welchem Jahr ist Gitarre denn, vonwegen 80's Revival.
 
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  • #8.944
Danke!

Es ist eine 2024er Custom Shop, die ich im August 2024 neu bei Music Zoo gekauft und dann importiert habe. Specs sind:
  • Alder Body
  • Quartersawn Maple Neck
  • Rosewood Fingerboard
  • 25.5" Scale Length
  • 1 11/16" Nut Width
  • Pearl Dot Inlays
  • 22 Jumbo Frets
  • 12-16" Compound Radius
  • Seymour Duncan '59 and JB Humbuckers
  • EVH Low Friction 500k Single Volume Control and Three-Way Toggle
  • Floyd Rose 1984 Tremolo
  • Gotoh Tuners
  • Black Hardware
  • 8 lbs. 13 oz.
  • .770" Neck Profile at 1st Fret
  • .860" Neck Profile at 12th Fret
Ich kann nicht sehen, ob eine spezifische San Dimas aus den 80er damit nachempfunden wurde - ich glaube es geht einfach um die ganze Ära. Zumindest lassen es die Specs auch so lesen: Holz, verrückt flacher Hals, 1984 „nos“ Floyd Rose.

Es gibt gerade auch einen Rückläufer leicht reduziert :-)
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  • #8.945
Danke!

Es ist eine 2024er Custom Shop, die ich im August 2024 neu bei Music Zoo gekauft und dann importiert habe. Specs sind::)
Wow 🤤 Glückwunsch zu dieser geilen Axt. Und vielen Dank für die Bilder! :)
Genau diese Farbkombination von Schwarz und Gelb trifft genau meinen Geschmack. Ich hatte als Kind mal so ein Bmx Rad und habe es wegen diesen Farben geliebt, obwohl dieses tatsächlich fast mehr in diese Bengal-Tiger Richtung ging, wenn ich mich richtig erinnere. 😅
Und hat das Halsprofil schon Ibanez* Ähnlichkeiten, wie bei einer Jem bzw RG-550?
 
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  • #8.946
Was mir in der Pro Origins Serie auch gut gefällt ist die moderne Version der Charvel Model 2:

Ich stehe auf die 80er und mag auch minimalistische Gitarren. Die musste ich mir also mal ansehen: Frisch aus dem Lager ausgepackt, nahezu in Tune, Saitenlage für mich perfekt, Verarbeitung ohne sicht- oder spürbare Mängel. Und sie klingt genau so amtlich, wie man sich das vorstellen würde.

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Der Hals fühlt sich gut an, eigentlich klassisch Jackson/Charvel. Bei der Kombination Ahorn/Ahorn habe ich immer ein bisschen Angst, ich habe da so eine USA Fender* Strat, bei der der Hals samt Griffbrett gefühlt in einem Panzer aus durchsichtigem Plastik steckt. Davon ist hier jedenfalls keine Spur zu fühlen.
 
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  • #8.947
  • #8.948
Ich stehe auf die 80er und mag auch minimalistische Gitarren. Die musste ich mir also mal ansehen: Frisch aus dem Lager ausgepackt, nahezu in Tune, Saitenlage für mich perfekt, Verarbeitung ohne sicht- oder spürbare Mängel. Und sie klingt genau so amtlich, wie man sich das vorstellen würde.

Der Hals fühlt sich gut an, eigentlich klassisch Jackson/Charvel. Bei der Kombination Ahorn/Ahorn habe ich immer ein bisschen Angst, ich habe da so eine USA Fender Strat, bei der der Hals samt Griffbrett gefühlt in einem Panzer aus durchsichtigem Plastik steckt. Davon ist hier jedenfalls keine Spur zu fühlen.
Optisch ist sie ein absoluter Traum. Sündhaft heiß die blonde Lady... du provozierst den schlafenden GAS... Hast du sie auch nachhause mitgenommen? Oder ist es erstmal nur bei einem Date geblieben? :)
 
  • #8.949
Für mich ganz klar im Bereich Jumbo. Vielleicht etwas schmaler, aber nicht unbedingt flacher als bei z.B. der Danhage Strat.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Optisch ist sie ein absoluter Traum. Sündhaft heiß die blonde Lady... du provozierst den schlafenden GAS... Hast du sie auch nachhause mitgenommen? Oder ist es erstmal nur bei einem Date geblieben? :)

Die durfte schön mit nach Hause kommen. Das hätte mich sonst die nächsten Tage nur unnötig beschäftigt...
 
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  • #8.950
Nach den beiden vorherigen Gitarren MUSS ich jetzt meine nochmal zeigen, sie passt einfach zu gut zu euren.^^
Ist eine aus den ersten Serien (1983er).

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2026-02-28_172014.JPG

Sie ist seit 1986 bei mir und damit meine mit Abstand "dienstälteste" Gitarre.
Da man damals noch nicht an Sammlerwerte dachte, erhielt sie ein paar Veränderungen (Tausch des Kahler- durch ein Schaller-Vebrato, Tausch der Mini- durch etwas größere Switches)
Menschen, die mich musikalisch aus früheren aktiven Jahren kennen, verbinden mich mit genau dieser Gitarre.^^
Sie hat alles aus der Zeit miterlebt, als wir noch große oder sagen wir größere Auftritte hatten, mit der verbinden mich neben dem tollen Klang und der wie für mich gemachten Haptik auch viele sehr schöne Erinnerungen.
 
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  • #8.951
Nach den beiden vorherigen Gitarren MUSS ich jetzt meine nochmal zeigen, sie passt einfach zu gut zu euren.^^
Ist eine aus den ersten Serien (1983er).
Mein Gott, ein Einhorn.. 🤯
Mir gefallen diese ikonischen Griffbretteinlagen - sehen auf Fotos irgendwie bernstein-farblich aus. Kannst du was zu dem Material sagen und was da für ein Humbucker drin ist? Absolut famos 👍
Kann man als Liebhaber so eine Gitarre überhaupt irgendwann verkaufen oder ist das nicht eher was zum vererben? 😉
 
  • #8.952
Danke! Das Material der Dots kenne ich nicht, ist aber mit der Zeit nachgedunkelt.
Vom Humbucker habe ich ein Bild, ist offenbar irgendein früherer Seymour Duncan.

2026-02-28_174407.JPG


Verkaufen kann ich sie nicht. Bin selbständig unterwegs und selbst in schlechteren Jahren kam das nie in Betracht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich diese Meinung nochmal ändere.
 
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  • #8.953
Danke für die Bestätigung. So würde ich mir das bei mir auch vorstellen. Schön zu wissen, dass es auch in unseren Landen überhaupt eine so frühe Charvel gibt. :great:
 
  • #8.954
Ich darf gar nicht daran denken, dass ich 2 noch ältere hatte, die 1602 (die erste Seriennummer überhaupt war die 1001) und eine Vorserie (5-digit)
2026-02-28_213313.JPG

Hier rechts die 1602:
2026-02-28_213417.JPG

Etwas wirklich Besonderes war auch eine `84er original Stripes, hier mal im Gemeinschaftsbild mit anderen Charvels, die ich nie hätte verkaufen dürfen.
2026-02-28_213825.JPG Grund des Verkaufs: Ein Arzt hatte mir nach einem Motorradunfall (fälschlich) erklärt, dass ich nie wieder würde Gitarren mit der Mensur spielen können,..
 
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  • #8.955
Also ist die Vorserie noch früher als die 1602, richtig? Hier auf dieser Händlerseite
https://www.gbase.com/gear/charvel-san-dimas-1981
Ist eine 5-digit mit 16019, weißt du wie die gelesen werden? Wenn die hintere Zahl sequentiell wäre, dann wäre es ja die Gitarre nach deiner gewesen.

Ist deine weiße 83er deine Lieblingsgitarre von diesen Mega raren Charvels? 🤗

Edit: bin vielleicht gerade darauf gekommen, bezüglich wie man die Seriennummer liest. 1 für 1981 6, bzw. 8 für den Monat und 018 bzw. 019 für die Gitarre. Könnte passen, oder?
 
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  • #8.956
Könnte passen, oder?

Lies mal was er im Charvel Thread dazu geschrieben hat (ein Fundus für Details)

aa) Kategorie 2 (5digits pre pros)

Die Seriennummer besteht aus 5 eingestanzten Ziffern.
Diese wirken relativ lustlos angebracht, die einzelnen Ziffern sind oft nach unten oder oben versetzt, auch sind sie unterschiedlich tief und z.T. etwas schief eingestanzt.

Immerhin folgt die Seriennummer einem System:

Die erste der 5 Ziffern ist stets eine 1, vermutlich aufgrund des Herstellungsjahres 1981.

Die 2. und 3. Ziffer folgen einem Zehnersystem, diese Ziffern bestehen also stets aus den Zahlen 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80 oder 90. Häufig scheinen die 80 und 90 verwendet worden zu sein.
Diese beiden Ziffern sind auch sorgfältiger und gleichmäßiger eingestanzt als die anderen, sie heben sich optisch von den Ziffern 1, 4 und 5 ab. Die Einsen sind oft etwas tiefer eingestanzt als andere Ziffern.

Bei den Ziffern 4 und 5 ist kein System erkennbar, es handelt sich möglicherweise um eine fortlaufende Nummerierung.

Dieses System der Nummerierung gibt zugleich die theoretische Höchstanzahl an 5digits pre pros an.
Selbst wenn jede denkbare Ziffer verwendet worden wäre, dann wäre dieses Zahlensystem nach 900 Exemplaren (9 Varianten der Ziffern 2,3 multipliziert mit 100 Varianten der Ziffern 4,5) ausgereizt.

Tatsächlich wurden jedoch viel weniger dieser pre pros hergestellt. Wir wissen heute, dass diese pre pros nur in dem sehr kurzen Zeitraum von April bis Mai 1981 hergestellt wurden.
Direkt im Anschluss folgte die Serie (Kategorie 3). Charvel stellte in den verbleibenden 7 Monaten des Jahres 1981 94 Gitarren der Kategorie 3 her, also im Schnitt 13 ½ Gitarren pro Monat.
Da dieser Schnitt der Serie zugleich das Maximum der Vorserie darstellen durfte, errechnen sich für die 2 Monate der Herstellung der 5 digits pre pros 27 Exemplare.

Genaue Listen existieren nicht. Es dürfte aber auf der Hand liegen, dass diese Gitarren die seltensten Sammlerstücke darstellen.
 
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  • #8.957
Genau, danke!
Noch genauer mit Fotos habe ich es hier beschrieben:

Deshalb habe ich auch Zweifel, ob das verlinkte Verkaufsexemplar echt ist.

1. Die kitschige Grafik mit der nackten Frau passt so gar nicht in diese Zeit. Die Grafiken waren einfacher (Linien, Kreise, Flames usw.)

2026-03-01_230424.JPG

2. Vor allem aber: Sie hat auf dem Headstock unter dem Charvel-Logo den Schriftzug "Made in USA".

2026-03-01_230118.JPG

Den hatten die frühen 5-digits gar nicht. Wieso auch? Damals gab es noch keinen anderes Herstellungsland.

3. Falscher Sattel: Frühe Charvel hatten kein weißes Plastik, sondern den braunen "phenolic nut"

2026-03-01_230132.JPG

4. Weitere Echtheitsmerkmale finden sich in der Halsplatte. Die hat der Verkäufer nicht in Großaufnahme abgelichtet. Seltsam, oder? (Nur ein Beispiel: Die Platte der ersten Charvels war zu dünn, bei fast allen echten Platten finden sich Risse um die Schraubenlöcher)

Ich fürchte, dass da jemand auf einen Fake hereingefallen ist. Weil es so viele davon gibt (die Originale sind satt 5-stellig, da lohnt sich das leider), habe ich seinerzeit den Post geschrieben.

Zur Frage: Klar, meine ist echt, wenn auch wie beschrieben modifiziert. Hintergrund:
- Das originale Kahler war super (ganz eigenes System), es gibt aber keine Ersatzteile mehr, daher Wechsel zu Floyd/Schaller.
- Die originalen Mini-Switches waren für den Life-Betrieb zu klein und rutschig, deshalb verbaute ich damals etwas größere, die auch mit Handschweiß bei Auftritten sicher funktionierten.
 
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  • #8.958
Hat eigentlich einer von Euch die Fire Crackle Jackson bei Guitar Point gekauft? Die war ziemlich schnell weg... mit knapp unter 3 T€ allerdings für den Laden auch in einer noch interessanten Preisrange.

Apropos schnell weg... die Pro Origins Yellow Bengal tauchte letztes Wochenende plötzlich beim Session auf. Ich wollte dieses WE mal dahin um die Gitarre zu testen, konnte aber in den letzten 1-2 Tagen beobachten wie der Lagerbestand online plötzlich verschwand. Entweder haben die 2 Interessenten da ihre Gitarre gekauft, oder das Ding trifft einen Nerv in der breiteren Masse.

Schaunmermal, die anderen großen Händler haben da ja auch geplante Zugänge in ihren Büchern stehen.
 
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  • #8.959
  • #8.960
Bin auch unschuldig, geht mir aber ähnlich wie @Death-Eule Prinzipiell interessant, aber zu viel Kohle. Die Red Crackle Rhoads würde mich auch anlachen, aber 5.000 Euro für eine fast 40 Jahre alte Gitarre... da bin ich raus. Jackson hat ja noch einige interessante Eisen im Feuer für dieses Jahr, da warte ich lieber noch etwas ab :D
 
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