Der Jackson / Charvel User-Thread

  • #9.021
Oh ja, entweder im klassischen Rainbow Crackle oder einem richtig gut gemachten Fire/Lava Crackle.

Also so in der Art z.B.:

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Man muss Jackson zu Gute halten, das sie in den letzten Jahren immer wieder mal Crackle finishes hatten - insbesondere bei RR Modellen habe ich schwarz/rot und blau/weiss in Erinnerung.
 
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  • #9.022
Danach fing man mit der Bundabrichtung an… und verpackte die Gitarre direkt für den Versand. Es wurde also Fret Leveling durchgeführt, die Bundkronen wurden aber danach nicht mehr wiederhergestellt.
Hm, kann es sein, dass man in Ensenada die Gitarren nun auch durch PLEK Kisten jagt und sich danach nicht mehr um's Crowning kümmert?
 
  • #9.023
Hm, kann es sein, dass man in Ensenada die Gitarren nun auch durch PLEK Kisten jagt und sich danach nicht mehr um's Crowning kümmert?
Ohne mich mit Plek auszukennen, aber macht die Maschine nicht alles, also auch die Krone dann auch wieder zu feilen und polieren?

@dingens2k Danke für den Abgleich mit deiner Jackson. Die Nut-Schrauben werde ichbei nächster Gelegenheit rausnehmen und schauen, was da los ist. Notfalls lege ich unter den tieferen Schraubkopf eine Unterlegscheibe mehr, damit es optisch und haptisch besser passt, aber beim Spielen kommt meine linke Hand eh nicht dran, daher ist es für mich eher unwichtige Kleinigkeit. Bei deinem Detailfoto sieht auch gleich beide angesprochene "Charaktereigenschaften" der blonden Dame :-D - flach gelevelte Bundkronen und Schleifspuren am Griffbrett. Die Schleifspuren sieht man auch wenn man etwas genauer das Griffbrett betrachtet, es war keine 240er Körnung. Aber das kann man beim nächsten Saitenwechsel schöner mit etwas Liebe nacharbeiten. Das größte Manko bleiben aus meiner Sicht die nicht zuende bearbeiteten Bünde. Und trotzdem würde ich diese Gitarre kaufen, da sie für mich einen hohen ideellen Wert hat, aber auch weil ich ihre Bespielbarkeit auf höhere Mittelklasse - Oberklasse ohne schlechtes Gewissen einstufen würde, was natürlich sehr individuell ist.
 
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  • #9.024
Ohne mich mit Plek auszukennen, aber macht die Maschine nicht alles, also auch die Krone dann auch wieder zu feilen und polieren?
Genau kenne ich die Maschine auch nicht, aber eine gebraucht gekaufte Gitarre von mir, die geplekt wurde, hat teils auch diese kronenlose, abgeflachten Bünde.
Etwas quer gelesen taucht zumindest immer auf, dass man in den Produktionsstätten von Fender* auf manuelle Skills statt PLEK setzt.
 
  • #9.025
Jemand Bock auf ein Projekt? Preis ist doch ganz gut

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  • #9.026
Gerade angekommen😍
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  • #9.027
Gerade gegoogelt: Über 700 Seiten?!? Wow!
Macht aber auf den ersten Blick einen guten Eindruck:


Wieso gibt es so etwas nicht über Charvel/Jackson USA? Die existierenden Bücher über Wayne Charvel sind ja grottig.
 
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  • #9.028
Wieso gibt es so etwas nicht über Charvel/Jackson USA?
War auch mein erster Gedanke :biggrinB:

Und danke dir @DirkS für die Ergänzung, zu mehr hatte es in der Mittagspause nicht gereicht als dieses kurze Foto zu schiessen. Aber erstes hektische Durchblättern macht richtig Appetit, extrem viele Bilder, Catalogue-Scans und Insights. Ich gebe mal ein Feedback!

Ich glaube der Mensch aus Frankreich macht das mit extrem viel Herzblut, lag auch ein netter Zettel dabei.

Seine Collection ist übrigens auch...erwähnenswert :biggrinB:
 
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  • #9.029
Das sieht sehr interessant aus, habe mir das Buch jetzt auch bestellt.
 
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  • #9.030
...offensichtlich ein Fan der 80er Shred Ära 😁

Ich wollte das das schon seit Sonntag posten, Jake E. Lee's 41 Jahre alte blaue Charvel
kommt zum Service rein. Und Grover Jackson schaut ebenfalls vorbei und erzählt von
damals. Zum Beispiel das die Messing Saitenreiter bei Standardbridges von Gary Kahler
kamen mit dem er befreundet war ..


View: https://www.youtube.com/watch?v=wBiikaedT8Y&t=525s
 
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  • #9.031
Das sieht sehr interessant aus, habe mir das Buch jetzt auch bestellt.
Warum hast du das eigentlich nicht geschrieben? Vielleicht zusammen mit @Death-Eule und ein paar anderen Kennern hier im MB? Jetzt ist es zu spät. ;):prost:
 
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  • #9.032
Das Video über die blaue Jake E. Lee habe ich auch vor ein paar Tagen gesehen. Der Custom-Shop-Nachbau daneben sah aber ebenfalls sehr lecker aus.

Hier ist übrigens noch der Reverb Shop des Autors und Sammlers aus Frankreich, dessen Webseite ich bei der Suche nach Jackson Charvel Katalogen von damals auch schon gefunden hatte. Sorry, falls irgendwer deswegen dann Geld für den Charvel Gurt versenken wird. :whistle:
https://reverb.com/shop/firewinds-guitar-den
Ja, er hat allerdings einen klaren Fokus auf die in Japan hergestellten Gitarren. Ich würde aber sagen zum Glück für das Buch. Man stelle sich mal vor, der amerikanische Part wäre auch noch in dem Buch gelandet, weil er da dieselbe Leidenschaft gehabt hätte. Was aber wohl ohnehin unmöglich zu managen sein dürfte, es sei denn, er hätte einen eineiigen Zwilling, der diesen Part übernommen hätte. Trotzdem, das Buch wäre vermutlich dann wohl nur auf Europalette zu ordern gewesen.

Die amerikanische Instanz in Sachen Leidenschaft für 80's Shredding-Gitarren und ebenfalls Nerd mit Kompendium rund um Gitarrenmodelle und Hardware etc. scheint der Betreiber von AXN Guitars zu sein. https://alienxnation.com/

@Death-Eule
Apropos Gitarrenkataloge: Ist das hier dieselbe Dame, die du in deinem Profilbild hast und deren Name, glaube ich, auf deiner King V eingraviert ist?
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  • #9.033
Ist das hier dieselbe Dame, die du in deinem Profilbild hast und deren Name, glaube ich, auf deiner King V eingraviert ist?
Das kann ich leider nicht sagen. Der Vorbesitzer @eternalhate hatte hier aber schonmal etwas dazu geschrieben :-)

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  • #9.035
Gebaut in San Dimas ist sie schonmal nicht (wenn das wichtig ist, das ging nur bis 1986, hinter dem Jackson Logo auf der Kopfplatte würde dann auch ein TM statt ein R stehen).
Der Humbucker wurde wohl ausgetauscht (oder nur die Kappe entfernt ?) .
Ansonsten schöne Gitarre aus der Zeit, preislich für die heutige Zeit auch attraktiv.
Ob das Angebot aber real ist kann ich nicht sagen.
 
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  • #9.036
Ich kann mich da nur anschließen. Letztlich kann man das nicht immer ganz sicher ohne das Logbuch oder das "Hangtag" sagen. Es kann auch sein, dass der Korpus von 85 oder 86, also in San Dimas gebaut ist, und der Hals von 87. Aber das JT-6-Tremolo gab es, meine ich, auch erst ab '87, was mich zu meinem Satz mit dem Hangtag zurückbringt. Die Korpusform ist auf jeden Fall eine Strat, wobei man, glaube ich, synonym auch von der San Dimas Form sprechen kann. Auf jeden Fall keine Dinky, weil korpulenter in der Form.
Für den Zustand und Preis definitiv ein Schatz, weil faire Angebote extrem selten sind.
Ich frage mich, ob das Griffbrettholz Rio-Palisander sein könnte, optisch könnte das meiner Meinung nach durchaus sein. Das denke ich aber öfters, wenn das Rosenholz hell aussieht. Von daher bestimmt normales Palisander.
 
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  • #9.037
Jep, da fehlt dann ein Bild der Rückseite. Anhand der Größe des E-Fachs könnte man es dann genauer bestimmen.
 
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  • #9.038
Dann lade ich bei der Gelegenheit mal ein paar Bilder meiner zuletzt "geschossenen" Dinky aus Kleinanzeigen hoch. Habe auch circa 1200€ für sie bezahlt. Überlege seit Monaten, ob ich die Bünde selber abrichte, zum Gitarrenbauer bringe oder mit dieser mal einen Plek-Service ausprobiere. Sie ist also immer noch nicht perfekt spielbereit, es juckt mir aber ordentlich in den Fingern, weil sie geil klingt, halt nur ordentlich schnarrt. Unter Umständen muss auch der Steg angepasst werden.

Die Dinky ist von 1988/89 und war vermutlich eine Limited Edition für Guitar Center. Meine Quelle war diese extrem ähnliche in den Staaten verkaufte gewesen:
https://reverb.com/item/6478777-jackson-usa-custom-shop-25th-anniversary-edition-no-7-of-25?show_sold=true
Meine war dann wohl vermutlich ein verlängerter Run dieser Edition gewesen?! Falls da jemand mehr weiß... :giggle:

@eternalhate Das mit dem E-Fach kenne ich noch nicht. Was ist denn der Unterschied da? Und ist dadurch eine genaue Trennung vor und nach dem Umzug möglich?
Wann war der Umzug in etwa, war das circa November 1986 oder Anfang 1987?
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  • #9.040
Sehr coole Gitarre! Habe ich so noch nie gesehen.
Ja, ganz genau. Gerade aus der Zeit 1988/1989 kennt man ja vor allem die "gar-nicht-mal-so-limitierte" Dinky Firecrackle limited edition, wovon, glaube ich, 100 von Grover Jackson mit Textmarker signiert sind. Ich meine aber, dass es noch mehr derselben Art gibt und die haben auch oft dieses sehr helle Rosenholz gehabt, das schon fast wie Rio-Palisander aussah. Meine finde ich fällt aber optisch gar nicht mal so wirklich gegenüber dem Firecrackle ab und klanglich ganz bestimmt nicht.
 

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