Vorhin ist das Line6 G70 eingetroffen.
Auch das G 70 macht von der Verarbeitung einen recht soliden Eindruck. Da wirkt nichts billig. So möchte ich es haben.
Batterien rein, alles angeschlossen.
Das G70 bietet von den Möglichkeiten doch etliches mehr. Kabelsimulation, Gainregelung,
3 umschaltbare (programmierbare) Ausgänge, davon einer XLR; Stimmgerät, Szenenspeicher, zusätzlicher Klinkeneingang als AUX IN.
Das beiliegende verschraubbare Klinkenkabel ist noch kürzer und für Geiger völlig ungeeignet, wenn man den Sender an den Gürtel klippen will. Unter die Schulterstütze bekomme ich den Sender nicht.
Die Stromversorgung des Empfängers über ein USB Kabel (Mini-USB wie beim Fotoapparat geht in den Empfänger) ist nicht sonderlich geschickt gewählt, das hält garantiert nicht lange. Optional kann man aber einen 9V Anschluss, wie bei Effektgeräten benutzen.
Testaufbau genau wie beim
Shure, also: der Empfänger steht im Raum, einen Meter vor einer geöffneten Holz-Terassentür mit Sichtkontakt nach außen, dahinter eine aktive Box, das iPhone liegt in ca.3 m Entfernung zum Empfänger auf dem Tisch, WLAN im iPhon an und die Fritzbox steht etwa 8-9 m weiter im selben Raum, WLAN an.
Ich kam diesmal mit Sichtkontakt ca. 14m weit, bis der Ton das erste mal aussetzte. Dann kam meine Tochter und beschwerte sich, dass sie kein WLAN hat.
Sender und Empfänger ausgeschaltet, WLAN funktioniert wieder.
Hier hätte ich eigentlich schon abbrechen müssen.
Dann habe ich das iPhon aus dem Raum verbannt und die Reichweite betrug 20m.
Der WLAN Empfang des iPhones ging wieder immer mal aus, wenn ich zu dicht am Sender war oder das Iphone in der Achse Sender- Empfänger war.
Also: Mittlerweile bin ich absolut ratlos.
Wenn ich damit WLAN-Netze stören und lahmlegen kann, fliege ich im hohen Bogen aus jedem Hotel. Auch auf der Bühne habe ich es immer öfter, dass die Techniker ihr eigenes WLAN aufbauen und mit dem Pad den Ton machen. Ich kenne kaum noch Veranstaltungsumgebungen, wo es nicht mehrere WLAN Netze gibt.
So gut ist mein Rechtsanwalt auch nicht, dass ich es mir wagen würde, damit in der Öffentlichkeit zu arbeiten.
Die Musikindustrie wäre wohl der Einzige gewesen, der beim Frequenzverkauf auf den Tisch hätte hauen können. Aber nein, sie haben das als wunderbares Weihnachtsgeschenk angesehen, weil sich jeder nun was Neues kaufen muss.
Aber, sie haben es nicht in den Griff bekommen !
Ich bin pappesatt!
😡😡😡 




