DI-Box oder Mikroabnahme vom Amp?

von Daniel Johns, 26.09.03.

  1. Daniel Johns

    Daniel Johns Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.03   #1
    Was ist für Gitarre besser?
    Was ist für Bass besser?
    ist ein effektgerät ein ersatz für die DI-Box?
    Ist es allgemein besser mit billigen Micros (etwa im der preislage einer Di-Box) abzunehmen und dan in den Mischer oder mit ner billigeren Di-Box in den Mischer. z.B. von behringer oder Millenium???
     
  2. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 26.09.03   #2
    Hi,

    Gitarren nehme ich eigentlich grundsätzlich mit einem Mikro vor der Box ab, es sei denn der Gitarrist besteht unbedingt auf eine Alternative, Für meinen Geschmack muss der Gitarrensound erst "einmal durch die Luft", bevor er ins Mischpult geht, da sowohl der Amp als auch der Leutsprecher viel zu dem Sound beitragen.

    Einen Bass kann man problemlos mit einer DI-Box abnehmen. Die macht aber nichts anderes als das Sigal des Bass "auf Mikrofonlevel" zu bringen und zu symmetrieren, damit man es ohne Einstreuungen und große Verluste über längere Strecken schicken kann. Man kann aber auch den Basslautsprecher mit einem geeigneten Mikrofon abnehmen - das kostet allerdings ein Mehrfaches der DI-Box.

    Manche Gitarrenamps und Bassamps haben auch schon von "Haus aus" einen symmetrierten XLR-Ausgang, an den man das Kabel für den Mischer anschließen kann. Bei der Gitarre fehlt dann aber der "einmal-durch-die-Luft-Effekt" ;-)

    Beim Bass werden Effekte vor der DI-Box angeschlossen, die reine DI-Box kann kein Effektgerät ersetzen...

    Ich hoffe, das hilft schon mal ein Stück weiter....

    Gruß Günter
     
  3. Daniel Johns

    Daniel Johns Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.09.03   #3
    Wie steht es so mit der Qualität der Micros! Also dass für die Bassabnahme sollte schon was drauf haben. Ist dass für die Git-Abnahme nicht so wichtig?creicht da ein solches: http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-132024.html?sn=9f54baa80bf60fe9a49a183ad08f3643 oder muss da ein besseres her?
     
  4. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 26.09.03   #4
    Für die gitarre: SM 57
    Für den Bass ne billige DI Box

    Oder man hat nen Bass mit symetrischem XLR Ausgang wie ich :-)
     
  5. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 26.09.03   #5
    Hi,

    für die Abnahme eines Bassamps solltest Du schon mal ~ 200 Euro einplanen, um ein ordentliches Ergebnis zu erreichen ;-)

    Das hier ist ganz nett dafür - das hier ginge auch - da ist eine DI-Box schon günstiger - nicht wahr?

    Für rinen Gitarrenamp ist das Mike auch wichtig, die Mikros die den Frequenzbereich einer E-Gitarre übertragen, sind aber nicht soooo teuer wie Mikes, die gut mit den tiefen Frequenzen können. Das wohl am häufigsten am Gitarrenamp eingesetzte Mikro ist das Shure SM57. Vin dem Mike gibt es auch einen recht brauchbaren Nachbau von DAP, der so um die 45 Euro zu haben ist. Drunter würde es schon sehr schwierig, das Mikro muss ja auch einen ganz schönen Schalldruck "abkönnen"....

    Gruß Günter
     
  6. Doc.Jimmy

    Doc.Jimmy Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.09.03   #6
    Moin.

    Also ich bin auch fürs mic vor den amp in sachen gitarre .
    Ich hab an meim top auch ne DI box und hab die mal rein zum test genutzt , bei mir läuft dann nur die vorstuffe über die DI box was den klang dann auch um einiges an druck und wärme nimmt also nicht grad toll klingt .

    Ich hab auch mal rein zum test mit einem gesangs mic abgenommen , das klang schon recht gut im gegensatz zur DI box .
    Meiner meinung ist die DI box nix für gitarre beim bass schauts ja wieder ganz anderst aus aber auch da solte man nicht sparen schlieslicht geht der sound durch das teil und was weg ist kann ein mixer nicht wieder raushollen .

    Also leiber ein paar Euro in solche sachen stecken schlieslich gehts um den sound und was hat man davon eine super gitarre und nen guten amp zu spielen wens aus der PA nicht rauskommt ;)
     
  7. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.09.03   #7
    Beim Bass ist eine weitere Möglichkeit, ihn über DI Box und mit einem ordentlichen Mikro (AKG D112) abzunehmen. Das belegt dir zwar zwei Kanäle auf dem Pult, aber du hast auch den Sound des Amps mit drauf. Ganz interessante Möglichkeiten ergeben sich dadurch beim Mixing.

    Bei der Gitarrenabnahme wird natürlich ein Mikro verwendet, eine DI wären hier die berühmten Perlen vor den Säuen ;)
    Ich bevorzuge hier das Sennheiser E 609 oder (besonders bei "elektrischen" Akustikgitarren) das EV ND 357.

    Gruß, Jürgen
     
  8. Dutchnoel

    Dutchnoel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.03   #8
    Mann kann am besten eine aktive DI-box nehmen für Bassgitarre, wenn notwendig (Homestudio). Zum Beispiel der Behringer DI20; der hatt zwei Kanalen. Auch als spitter zu nützen (Gitarre ins Amp UND direkt ins Mischpult. Ein gute (und günstige) Alternative.
     
  9. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 27.09.03   #9
    Ist ne passive DI-Box nicht günstiger/besser geeignet als ne aktive um brummschleifen zu umgehen???

    @Günter
    wie macht sich die DAP kopie denn an der snarre, da da ja auch oft ein 57 zum einsatz kommt?
     
  10. magicgynnii

    magicgynnii Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.09.03   #10
    Hi,

    ich habe zwei von den DAP-Kopien, wenn ich mal nicht genügend Originale habe kommen die auch zum Einsatz...

    klanglich sind sie den SM57 recht ähnlich, vielleicht etwas "voller" in den Mitten. Problem bei den billigen Chinaprodukten ist halt, dass da nicht ein Mikro wie das andere klingen muss - eine Garantie auf Produktgleichheit gibts also nicht unbedingt.

    Gruß Günter
     
  11. Daniel Johns

    Daniel Johns Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.03   #11
    Ist die DI-Box eigentlich unbedingt nötig wenn ich kein Mic hab? oder kann ich auch mitm bass-->effekte-->mischpult-->endstufe-->boxen gehen?
     
  12. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 27.09.03   #12
    vor dem mischpult muss ne DI-Box (oder es ist auf jedenfall sehr empfelenswert!!!) um das signal zu symetrieren und auf mikrofonpegel zu bringen.
    So ein ding kostet ja nun auch nicht die welt!
     
  13. Dutchnoel

    Dutchnoel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.03   #13
    [code:1]Ist ne passive DI-Box nicht günstiger/besser geeignet als ne aktive um brummschleifen zu umgehen??? [/code:1]

    Nö, ich denke das 24 Euronen fast unschlägbar ist. Der active DI-box hatt keine Grenzen wenn es um die Impedanz geht. Ein Passiv DI-box ist preisgünstiger, ihre Leistungsfähigkeit hängt allerdings von der Impedanz des angeschlossenen gerätes ab. Bitte lese:

    http://www.behringer-download.de/DI20/DI20_GER_REV_A.pdf
     
  14. Brunni

    Brunni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.04   #14
    HI!

    Tut mir leid, dass ich wieder so nen alten Thread ausgrabe, hab aber noch ne Frage dazu.

    Ist es nicht sinnvoll, den E-Bass zwischen Endstufe und Box abzunehmen?
    Also mit der DI-Box?
    Man kann da ja 2*20db PADs reinmachen, damit die DI nicht peakt.

    Dann hab ich die ganzen EQ und Gain Einstellungen mitdrinnen. Und oft ist ja preamp nicht von amp zu trennen. Ansonsten natürlich zwischen Pre und Amp oder?

    Vielen Dank
    Michael
     
  15. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 19.03.04   #15
    nicht n bisschen umständlich?
     
  16. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 19.03.04   #16
    Wenn es geht, natürlich hinter dem Preamp.

    Ansonsten wäre ich mit "zwischen Endstufe und Box" vorsichtig, weil nicht jede DI für sowas geeignet ist, trotz Pad. Und gerade beim Bass ist es auch eher nicht nötig. Grund:
    Situation 1) Clubgig - da braucht man den Bass auf der PA eigentlich nur zum "Andicken" des Basses, der ja meist von der Bühne her schon ganz gut schiebt. Dafür reicht aber auch das "reine" DI-Signal direkt vom Bass.

    Situation 2) Studio - Da ist man meist besser beraten, den Bass auch per DI direkt ins Pult zu spielen und nachher den EQ anzuwerfen. Es sei denn, man hat einen wirklich guten, "klingenden" Preamp, Geräte von der Sorte, die ich damit meine, lassen sich aber immer "post preamp" abnehmen...

    Situation 3) Gig auf richtig großer Bühne (voller Sound wird auf der PA gebraucht) - das ist eigentlich die einzige Situation, bei der man sich die obigfen Gedanken machen muss. Und gleichzeitig auch eine, in der sich diese Gedanken besser der höchstwahrscheinlich vorhandene Tonmann machen sollte, denn der muss aus dem Signal (wo immer es herkommt) was machen. Wenn du jetzt "der Tonmann" sein solltest und somit auch überdas nötige Equipment verfügst, dann fährst du wahrscheinlich mit einer Kombi aus DI-Box direkt am Bass und Closemiking am besten - damit ist man für alle Eventualitäten gerüstet...

    Jens
     
  17. Brunni

    Brunni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.04   #17
    Hmm, diese Antworten verwundern mich ein wenig...
    Aber wenn ihr das so meint...

    Das mit 1,2,3 mag schon sein. Aber wir haben meistens 3...

    Die Behringer UltraG DI-Box sollte das können und steht auch in der Anleitung als Anschlussbeispiel. Aber ihr habt ja wohl die Praxiserfahrung...

    MfG
    Michael Brunner
     
  18. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 19.03.04   #18
    Ich hab ne Palmer passiv DI, hervorragendes teil und relativ günstig, da Palmer gute DI boxen macht
     
  19. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 19.03.04   #19
    @Brunni: Klar, das ist eine, die es kann. Nur muss man sich im klaren drüber sein, dass man manche Übertrager damit auch schlachten kann (die GI ist ja nebenbei auch aktiv)...
    Also insofern: immer ran!

    Nur etwas Umsicht gehört bei "zwischen Endstufe und Box" halt schon dazu. Insbesondere bei Röhrenamps z.B. berücksichtigen bzw. dran denken, dass die DI kein Lastwiderstand ist und man somit eben auch nicht auf die durchgeschleifte Box verzichten darf. Und dass man beim Umstöpseln den Amp ausmacht etc. Im Gegensatz zu vor der Endstufe kann dahinter nämlich dann doch einiges an Equipment draufgehen, wenn man nicht weiss, was zu tun ist...

    Wenn man sich über mögliche Stolperfallen klar ist, spricht aber nichts dagegen, den Eindruck wollte ich hier auch nicht erwecken...

    Jens
     
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