DI-Box oder nicht?

von DschoKeys, 06.06.04.

  1. DschoKeys

    DschoKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.04   #1
    Hallo zusammen!

    Ich habe ein Yamaha MG10/2 als Submixer für Keyboards. Von dort bin ich bisher immer über zwei MONO-Klinkekabel in einen Stereoeingang des Hauptmischers gegangen. Also unsymmetrisch.
    Meine Frage ist, ob ich für ein symmetrisches Signal zusätzliche DI-Boxen brauche.
    Der Yamaha hat Klinkenbuchsen im Summenausgang, im Datenblatt steht dazu:

    Klinkenbuchse (TRS), symmetrische Impedanz [T: spannungsführend; R: kalt; S: Masse]

    Heißt "symmetrische Impedanz" in diesem Zusammenhang, dass ich mit einem symmetrischen Klinke-XLR-Kabel [Klinke->Yamaha, XLR->Hauptmischer (oder Stagebox)] auch ein wirklich symmetrisches Signal hätte und keine DI-Box mehr bräuchte?

    Wohl eher nicht, oder?

    Vielen Dank im Voraus und Gruß!!!

    Johannes

    Edit: Hatte nicht gesehen, dass dieses Unterforum NUR für Amps und Boxen gedacht ist. Bitte um Verzeihung!!!
     
  2. DschoKeys

    DschoKeys Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.04   #2
    ...oh, Thread im selben Moment schon verschoben...Danke!
     
  3. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.04   #3
    Im Prinzip nicht, richtig.

    Zwei Probleme gibt es aber: Diese Ausgänge dürften elektronisch symmetriert sein, also zwar symmetrisch, aber nicht erdfrei. Ergo kann es zu Brummschleifen kommen (muss nicht, aber mit passiven DI-Boxen ist man da auf der sicheren Seite).
    Zweitens: Um das so machen zu können, muss das Hauptmischpult auch über symmetrische Line-Eingänge verfügen. Normalerweise landen die XLR-Anschlüsse von der Stagebox ja in Mikroeingängen, und die wirst du mit einem Mischer-Ausgang gnadenlos überfahren.

    Also kurz gesagt: Als improvisierte Lösung machbar, aber besser und flexibler bist du mit DI-Boxen schon...

    Jens
     
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  4. sonicwarrior

    sonicwarrior Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.04   #4
    Die Mikro Eingänge kann man doch normalerweise in nem ziemlich weiten Bereich regeln, das müsste eigentlich klappen, hab's aber bisher noch nicht probiert, der Submischer hängt bei mir in den Aux Returns (mit nem unsymmetrischen Kabel).
     
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  5. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.06.04   #5
    Stimmt, aber mit Line-Signalen kommen viele trotzdem nicht klar. Bzw. die Preamps eigentlich nie; bei den Pulten, die das können, kann meist der Preamp per Schalter "ausgeklinkt" werden, d.h. man geht von Eingangstrafo gleich ab in den EQ.

    Typische Verstärkung eines Mikropreamps ist ~60dB, der Regelbereich der Vordämpfung ist meist in der Größenordnung 15-30dB. Wenn ein PAD (-30dB) vorhanden ist, dann eher die 15...
    Alles in allem bleiben meist +10dB Verstärkung minimum.

    Jens

    Ergänzung: Eine ganz andere Frage ist, ob es sinnvoll ist, erst massiv zu dämpfen (per Dämpfungsglied...) und dann incl. dessen Rauschen wieder hochzuziehen. Die DI-Box dämpft ja nicht ohmsch, fügt also dem Signal gemessen an der Dämpfung nicht so viel Rauschen zu...
     
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