Diagnose Stegneigung und Deckenwölbung

von cmr, 20.06.16.

  1. cmr

    cmr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.16   #1
    Hallo zusammen,

    das ist die Gitarre meiner Schwester, eine Admira Sevilla. Was sagt ihr zu dem Steg und der Deckenwölbung? Ist das noch normal so oder eher bedenklich? Für mich sieht danach aus, dass der Steg anfängt, sich abzulösen. Der Knüpfblock ist schon ziemlich stark geneigt. Sollte man da irgendwas machen? Sollten wir vorsorglich Saiten mit weniger Zug verwenden?


    IMG_20160619_183818.jpg IMG_20160619_183859.jpg IMG_20160619_183926.jpg
     
  2. gustavz

    gustavz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.16   #2
    zum Gitarrenbauer damit. Der Steg löst sich ab, sobald ein Spalt sichtbar wird, sollte das vom Profi behoben werden. Das wird auch keine Unsummen kosten.
     
  3. Andique

    Andique Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.16   #3
    Ich bin kein Fachmann, daher ist alles, was ich hier schreibe, ohne Gewähr.
    Der Gitarrenbauer Achim - Peter Gropius hat einmal zu mir gesagt, dass man an einer Gitarre alles reparieren könne ... falls es sich lohnen würde.
    Leider hast du nicht geschrieben, welche Gitarre es ist und ein Bild, die die Gitarre im Totalen zeigt, fehlt leider auch. Aber anhand der Tatsache, dass der Knüpfblock keine Knochenränder hat, würde ich darauf tippen, dass es sich um eine einfache Schülergitarre handelt. Der Steg ist wahrscheinlich relativ schnell und einfach wieder auf die Decke leimbar, aber die Decke vor dem Steg ist stark eingesunken und meines Wissens ist das nur schwer reparierbar.
    Genaues kann natürlich nur einE GitarrenbauerIn sagen.

    Ah, habe das erst jetzt gelesen, eine Admira Sevilla. Die Frage bleibt, ob es sich lohnt.

    liebe Grüsse, Andreas
     
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  4. hatschipu

    hatschipu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.16   #4
    Machen muss man das auf alle Fälle. Frag den Fachmann, der sagt dir was es kostet. In Pullach kann ich Michael Ruhe empfeheln, aber es gibt noch mehr Gitarrenbauer in München.

    Andererseits reden wir hier über eine 300-Euro-Gitarre, und die Decke hat sich deutlich gehoben. Aber eine Kostenschätzung kostet ja nichts.
     
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