Die Modi der dur-Tonleitern

von Stoli, 13.01.06.

  1. Stoli

    Stoli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.06   #1
    Hi,
    ich nehm grad im Gitarrenutnerricht die Modi durch :

    lydisch
    mixolydisch
    aeolisch
    lokrisch
    ionisch
    dorisch
    phrygisch

    Jetzt will ich wissen, wann man welche Modi bei best. Akkorden spielen muss und welche Akkorde zu den oben genannten modis passen
     
  2. Wödan

    Wödan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.06   #2
    Mal mit C als Beispiel

    C-Ionisch /C-Dur : Cmaj7 | Dm7 | Em7 | Fmaj7 | G7 | Am7 | Hm7/b5
    also die ganz normalen Akkorde der entsprechenden Tonleiter.

    C-Dorisch benutzt die Akkorde aus Bb/Gm also : Cm7 | Dm7 | Ebmaj7 | F7 | Gm7 Am7/b5 | Bbmaj7 | Cm7. Hier wird der zweite Ton der Tonleiter Bb-Dur zum ersten Ton die Vorzeichen bleiben gleich.

    C-Phrygisch aus Ab-Dur/Fm also auch die Akkorde aus der Tonleiter um Phrygisch zu erhalten wird der 3. Ton der Tonleiter zum Grundton.

    C-Lydisch aus G-Dur/Em. C als vierter TON der G-Dur Tonleiter wird zum Grundton

    C-Mixolydisch aus F-Dur/Dm. C als fünfter Ton wird Grundton.

    C-Äolisch/Reines Moll aus Eb-Dur. Hier ist C der sechste Ton und wird zum Grundton.

    C-Lokrisch aus Db-Dur/Bbm. C als siebter Ton wird zum Grundton.


    Ich habe jetzt nicht überall die Akkorde dazu geschrieben da du das selbst herleiten kannst. Habe aber versucht zu erkären wie man die Tonleitern bildet, so dass du zu jeden Ton die richtigen Akkorde in dem entsprechenden Mode finden kannst. Ich hoffe du hast verstanden was ich geschrieben habe:great:
     
  3. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.06   #3
    ich finde es zum Lernen systematischer und zweckmäßiger, sich die Kirchentonleitern über die Intervalle zu merken, daran wird dann auch klar, dass sie unabhängig von irgendwelchen Dur-Tonleitern als Eselsbrücken sind und man erkennt die Zusammehänge der Kirchentonleitern untereinander, was sehr hilfreich ist:

    Ionisch (Dur): 1,2,3,4,5,6,maj7
    Lydisch: 1,2,3,#4 (charakteristisches Intervall),5,6,maj7
    Mixolydisch: 1,2,3,4,5,6,b7 (charakteristisches Intervall)

    Äolisch (nat. Moll): 1,2,b3,4,5,b6,b7
    Dorisch: 1,2,b3,4,5,6 (charakteristisches Intervall),b7
    Phrygisch: 1,b2 (charakteristisches Intervall),b3,4,5,b6,b7
    Lokrisch: 1,b2,b3,4,b5 (charakteristisches Intervall),b6,b7

    wenn man sich die Intervalle anschaut, erklärt sich auch meine etwas ungewöhnliche Reihenfolge: man kann die Kirchentonleitern in Dur-ähnliche und Moll-ähnliche Modi unterteilen und stellt dabei fest, dass diese sich jeweils nur in einem charakteristischen Intervall von Ionisch bzw. Äolisch unterscheiden, d.h.: Lydisch = Ionisch(#4), Mixolydisch = Ionisch(b7), Dorisch = Äolisch(6) etc.

    edit: wie ich gerade sehe, zielt meine "Antwort" etwas an der Frage vorbei. Dein Problem wurde aber schon in diesem etwas kontroversen, aber sehr interessanten thread besprochen:

    https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=104017
     
  4. Stoli

    Stoli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.06   #4
    Ja dazuspieln das hat sich erledigt. Ich check des nur noch immer ned wann man welche Modi nimmt.. ich weiss nicht mal wann man welche pentatonik spielt...
     
  5. S.O.D

    S.O.D Guest

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    Erstellt: 14.01.06   #5
    Bei der Tonart C-Dur sähe das so aus:

    Code:
    Cmaj7      Ionisch
    Dm7        Dorisch
    Em7        Phrygisch
    Fmaj7      Lydisch
    G7         Mixolysisch
    Am7        Aeolisch
    Hm7b5      Lokrisch


    Gruß

    Edit: Warm werden eigentlich meine Zwischenräume geraubt?
     
  6. Stoli

    Stoli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.01.06   #6
    Ja aber es geht mir ums Theoretische warum man z.b den Dm7 zum Dorischen spielt?
     
  7. S.O.D

    S.O.D Guest

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    Erstellt: 14.01.06   #7
    Die vorherigen Akkorde sind durch die Terzstappelung entstanden.

    Das heißt, man hat dazu in diesem Fall die C-Dur Tonleiter genommen.

    Bei dem ersten Akkord

    C Dur sind das die Töne C,E,G und der ionische Modus C,D,E,F,G,A,H

    bei dem zweiten Akkord

    D Moll D,F,A und der dorische Modus D,E,F,G,A,H,C

    Das heißt soviel wie... Die Stufenakkorde werden mit dem jeweiligen Modus bedient.

    etc.

    Gruß
     
  8. Stoli

    Stoli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.06   #8
    Ich versteh nicht wenn mein Gitarrenlehrer sagt:

    also ich spiel n D- akkord und welches Modi müsst ihr dann spielen?... einfach zurückzählen, des geht ja auf der Gitarre so einfach.

    Und dann hab ich kein peil was meint er mit zurückzählen?
     
  9. S.O.D

    S.O.D Guest

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    Erstellt: 15.01.06   #9
    Die Frag wär da... In welchem bezug der Dmoll steht, bzw. welche Tonart.

    Tonart:

    C-Dur wäre D dorisch
    Hb-Dur wäre D phygisch
    F-Dur wäre D aeolisch

    Mit dem zurückzählen meint er wohl, dass Du auf die Durtonleiter zurückkommst (ionisch)
    In C-Dur wäre das bei D-Dorisch, zwei halbtöne zurückgezählt, und Du kannst die C-Durtonleiter benutzen.
    Ich find es jedoch sinnvoller die einzelnen Modi seperat zu lernen.

    Gruß
     
  10. der_jan

    der_jan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.06   #10
    Hmm, also so ganz kann ich dir auch nicht folgen...

    das was dein Gitarrenlehrer von dir will hört sich aber verdächtig nach einer Diatonik in Dur an, die da lautet:

    Imaj7 | IImoll7 | IIImoll7 | IVmaj7 | V7 |VImoll7 |VIImoll7(b5)

    also in C Dur:

    Cmaj7 | d7 | e7 |Fmaj7 | G7 | a7 |h7 b5


    Welche Tonleiter mann genau über den Akkord / Stufe der Diatonik spielt ist im Anhang nachzulesen


    hoffe ich konnte dir helfen

    PS: mache das mit dem Anhang das erste mal und hoffe das es klappt...
     

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  11. yamcanadian

    yamcanadian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.06   #11
    Naja, zurueckzaehlen auf den urspruenglichen Anfangston.
    Dorisch 1 Schritt, Phrygisch 2 Schritte, Mixolydisch 3 Schritte...

    D-Akkord selbst heisst noch nichts. Die Frage ist nach der Tonart des gesamten Stueckes. Da in Beispielen gerne C genommen wird, muesste man also ueber Dm (D-Dur gibt es nicht, waere zumindest nicht leitereigen) D-dorisch spielen, weil Dorisch 1 Schritt zurueck von D=C)
     
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