Die neuen Legends von Viscount/KeyB

gwhs
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legend01.jpg legend02.jpg legend03.jpg legend04.jpg legend05.jpg legend06.jpg legend07.jpg legend08.jpg legend09.jpg legend10.jpg legend11.jpg legend12.jpg


Hier ein paar Impressionen der Viscount/KeyB Legend Orgeln.
Die Bilder zeigen die Legend Live und Legend Solo.

Fotos der Legend folgen...

Für mich waren die neuen Legends ein Highlight der Musikmesse. Machen richtig Spaß die Orgeln...

Sound:
Soundtechnisch finde ich das einen überragenden Hammondclone.
Richtig fetter Sound und sehr lebendiger und detailreicher Sound, klingt nahezu wie eine klassische Hammond. Kann auch richtig schreien, ohne das es digital oder spitz klingt. Perfekt!
Am meisten hat mich die Lebendigkeit des Sounds überrascht.
Für Livebedingungen, etc kann der Sound noch über die Drehregler schnell angepasst werden (Drive, Crosstalk, Keyclick, Tone control, Percussion Decay/Volume, etc, etc.)
Klasse wäre noch eine Tastenkontakt-Simulation wie bei der XK-5. Das fehlt hier komplett. Das wäre noch das i-Tüpfelchen.

Effekte:
Vibrato und Chorus Simulation ist sehr gut gelungen, vor allem C3. Reverb ist ok.
Der eingebaute Leslie-Effekt ist OK. Finde ich nicht besonders gelungen. Für den einfachen und schnellen Liveeinsatz kanns vielleicht genügen.
Wie die meisten digitalen Simulationen kein Vergleich zu einem echten Leslie. Leslie steht neben der Legend und über dieses klingt alles so wie echt.

Tastatur/Zugriegel/Basspedal:
Die Tastatur ist mir im Vergleich zu den alten Hammonds ein wenig zu straff. Vielleicht gibts ja mal eine leichtere Fatar-Variante... Aber vielleicht auch nur Gewohnheit.
Die Zugriegel gehen für mein Empfinden auch etwas streng. Formfaktor der Zugriegel finde ich schön. Die Drawbar Presets Tasten sind super.
Basspedal ist richtig klasse, spricht top an und spielt sich schön.

Sonstiges:
Es sind symmetrische! Klinkenausgänge L+R eingebaut. Für schnellen Liveeinsatz top!

Feeling:
Designtechnisch finde ich die Mischung aus Nachahmung altes Vorbild und moderner praktischer Bühnenorgel gelungen. Die Orgel macht richtig Spaß.
Nur die B3 ähnlichen Füße finde ich relativ greislich.
Die Verarbeitung ist gut, die hellen Holzseitenteile find ich richtig klasse! Schalter, etc. sind alle da, wo sie sein sollen. Und kein überflüssiges Display! Braucht kein Mensch bei Hammonds..
Nur ein komplettes Set Drawbars, Rocker Tabs und den Leslie Fast/Slow Halbmondschalter.. Und los geht’s!

Fehlt nur noch eine digitale Geruchssimulation mit einer Mischung aus Generatoröl, altem Holz und Metall.

Mein Favorit bei Clones: die neue Legend!
Weiter so Viscount/KeyB!
 
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Danke für die Eindrücke!
Macht richtig Apetit...
;-)

Nur zum Verständnis:
Auf den Bildern steht neben der Legend KEIN Leslie sondern
ein aktiver Speaker von Viscount!
Wenns darüber wie ECHT klingt, dann scheint die Simulation gelungen!!!
;-)
 
gwhs
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Nur zum Verständnis:
Auf den Bildern steht neben der Legend KEIN Leslie sondern ein aktiver Speaker von Viscount!

Den Speaker von Viscount meinte ich natürlich nicht...
Kann sich der auch drehen? Der legendäre Rotationsviscountspeaker :)

Das Leslie steht neben der Legend (hier habe ich noch keine Bilder hochgeladen), nicht neben der Legend Live.
Auf dem 4. Bild ist es im Hintergrund unscharf zu sehen...
Da dreht sich was! :)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Tippe auf ein Leslie 760N..


leslie_.jpg
 
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jens
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Auch ich war auf dem Messestand und habe die Legend Live angespielt. Der Grundsound hat mich überzeugt. Die Leslie Simulation ( Rock und Classic Leslie) ist gelungen, aber keines falls überragend wie man es auf den ersten Videos vermutete.
Was mir überhaupt nicht gefiel war die doch relativ miese Tastatur. M.E. viel zu schwergängig für eine Hammond. Auch die Verarbeitungsqualität fand ich nicht so toll. Die Klinkenbuchse für den Kopfhörer hatte ständig Kontaktprobleme und auch so manchem Schalter
merkte man seine eher durchschnittliche Verarbeitung durchaus an. Der CV Drehschalter war m.E. eine Katastrophe, viel zu hartgängig. Die Zugriegel hatten keine ordentliche Rasterstellungen und gingen etwas schwergängig. Für mich waren Vibrato und Perc. guter Durchschnitt.
Die Verarbeitungs- bzw. Qualitätsmängel trübten bei mir leider dann doch sehr den Gesamteindruck. Hier sollte nachgebessert werden, dann gehört auch sie zur Topklasse.
 
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Thomas55
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Hallo meine Herren,
ich war am Mittwoch auf dem Messestand von Hammond und Viscount.
Ich will nur mal über die Legend sprechen.
Sound: nach diesen vielen Lobgesängen hätte ich mehr erwartet.
Der Sound is ok, aber mehr nicht. Mit dem Chorus C3 wird der Sound dünne und glasig.
Percussion ist ok. Das Leslie ist Mittelklasse.
Zur Mechanik: Tastatur ist Standard Fatar. Bei der Legend wurden jetzt die alten Farfisa Wippschalter verwendet. Geht gar nicht. Ansonsten sind die restlichen Schalter nicht sehr vertrauenswürdig.
In der Summe ist die Orgel für mich nichts besonderes. Sie hatte mir letztes Jahr 2016 besser gefallen. Das war der Prototyp.
Auch wenn einem eventuell das Design der Uhl nicht gefällt, weil sie vom Original abweicht, so ist diese aber klanglich und von der Verarbeitung einiges besser.
Somit entspricht der günstige Preis der Legend auch dem Instrument. Schade.
War für mich etwas zu viel Lobhuddelei.

Gruss Thomas
 
M_G
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Interessante Eindrücke!

Man könnte fast meinen, dass hier unterschiedliche Geräte angespielt wurden.....
 
T
Thomas55
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Hallo meine Herren,

die große Legend wurde über ein großes Holz-Leslie gespielt. Darüber klingen viele Clones besser.
Bei der Legend Live konnte man das wahre Gesicht sehen. Das Signal wurde über 2 Standard Viscount-Boxen wiedergegeben.
Das Video (Legend mit Holz-Leslie) mit Herrn Wurzenrainer ist ja ok. Aber da verweise ich auf ein Video vor ein paar Jahren mit Herrn Wurzenrainer.
Da hat er über eine B3000 mit integrierten HX3-Modul gespielt. Das war ja schon besser.

Mich hat vor allen das Design und die Mechanik enttäuscht.
Die Seitenteile stimmen von den Dimensionen her, überhaupt nicht. Farfisa Wippschalter für Chorus und Percussion, warum das denn?
Standard Fatar-Tastatur. Da ist die XK5 ein anderes Kaliber, wenn ich Tastaturen vergleiche. Sonstige Schalter und Potis sind nicht
von hoher Qualität. Dann noch der überdimensionierte Leslie-Umschalter. Mir ist dann klar, warum dieser Preis möglich ist.
Dann das B3-Untergestell. Das stimmt ja gar nicht. Was sind das für Proportionen.

Das hat Hammond auch besser gemacht.
Ich will Hammond nicht als Nummer 1 darstellen. Aber das Design stimmt dort.

Lasst uns doch nochmals wirklich die Besten richtig vergleichen:
Uhl X3, Hammond XK5 und Viscount Legend.

Gruss Thomas
 
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Helmut
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Lasst uns doch nochmals wirklich die Besten richtig vergleichen:
Uhl X3, Hammond XK5 und Viscount Legend.
Du kannst in einem Forum doch keinen wirklichen Vergleich machen, denn das wichtigste - der Sound - ist m.E. nur in einem 1:1 Test also auf dem gleichen Lautsprechersystem vergleichbar. Und ich wollte dann schon selber spielen. Die Beiträge hier im Forum sind hilfreich, ersetzen aber nie das eigene Testen. Gleiches gilt doch auch für Tastatur, oder ?
Und vieles ist und bleibt Geschmacksache.
 
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jens
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Ich sehe derzeit mit halbwegs objektiven Blick in allen Belangen die Hamond XK-5 als Masstab an. Daran sollten sich die Mitbewerber orientieren. Kann ja nicht schaden wenn man den großen Bruder näher mal unter die Lupe nimmt. Das Teil klingt einfach klasse.
 
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Die Seitenteile stimmen von den Dimensionen her, überhaupt nicht. Farfisa Wippschalter für Chorus und Percussion, warum das denn?
Standard Fatar-Tastatur. Da ist die XK5 ein anderes Kaliber, wenn ich Tastaturen vergleiche. Sonstige Schalter und Potis sind nicht
von hoher Qualität. Dann noch der überdimensionierte Leslie-Umschalter. Mir ist dann klar, warum dieser Preis möglich ist.
Dann das B3-Untergestell. Das stimmt ja gar nicht. Was sind das für Proportionen.

Die Viscount Optik ist in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Wirkt alles etwas grobschlächtig. Und das Fußgestell geht ja mal gar nicht...
 
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Schon irgendwie SEHR konservativ, der typische Orgler ;)
Ich geb ja zu, dass die Optik einer B3 oder eines 122 wirklich schön ist. Aber hey, bei so vielen guten bis sehr guten Clones, die es heute gibt, muss doch nicht wirklich jeder genau gleich aussehen. Gibt ja nun wirklich genug Auswahl...
 
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Ist nicht so ernst gemeint, in eine Hotellobby unter künstliche Palmen passt es ja auch hin. Ich muss aber schon täglich mit dem äußerst üblen Rot meines Nordstage 2 kämpfen...;)
Hier sowieso OT.
 
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OK, da gebe ich dir recht - rot geht gar nicht ;)
 
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Ehrlich gesagt stellt auch dieser Clon schon vom Preis her keine Alternative zu einer A-100, einer C-3 oder RT-3 dar. Bei Betram kriegt man ein gut erhaltenes Modell für um die 5000;-, und soviel muss man für das komplette Viscount-Set auch hinblättern, hat dafür aber nur den Clon.
Da bleibt dann nur noch das Gewicht als Gegenargument.
 
Helmut
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Ehrlich gesagt stellt auch dieser Clon schon vom Preis her keine Alternative zu einer A-100, einer C-3 oder RT-3 dar. Bei Betram kriegt man ein gut erhaltenes Modell für um die 5000;-, und soviel muss man für das komplette Viscount-Set auch hinblättern, hat dafür aber nur den Clon.
mit 5 T€ bei Bertram wird es eng, wäre denn diese Orgel komplett restauriert oder nur soweit repariert, dass sie halt spielt? Erfahrungsgemäß kostet eine komplett restaurierte A100 dann eher 6-7 T€.
Das Klientel für die Clones aber sind zum einen Leute, die etwas für unterwegs suchen, zuhause steht das Original. Wenn man das Original mitnehmen will, muss man sich auch noch die richtigen Gedanken zum Transport machen. Der andere große Teil der Clone-Käufer sind eher die jüngere Generation, die mit den alten Originalen nicht so viel anfangen und so gut wie die Clones heute klingen, ist das nachvollziehbar.

Ich habe beides - Clone und Chop. Neben dem Chop, komme ich aber um einen Clone nicht herum. Allein die Proben und manchmal auch der Zuweg in den Auftritts-Locations verhindern den Chop zu verwenden.

Ich für meinen Teil würde mir aber jetzt keinen Clone für zuhause kaufen.
Langer Rede kurzer Sinn, für die Clones gibt es eine ganze Reihe von Argumenten.
 
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Langer Rede kurzer Sinn, für die Clones gibt es eine ganze Reihe von Argumenten.
Das schon. Allerdings wundert es mich auch etwas, dass es wirklich so viel Marktpotential für hochpreisige und optisch "große" Clones (mit gedrechselten Beinen und Vollpedal) gibt. Denn die würde ich doch eher zuhause sehen als auf der Bühne - leichter mögen die "Vollorgel-Clones sein", aber nicht unbedingt wirklich leicht zu transportieren. Denn entweder sind die eben vom Volumen her immer noch genauso groß wie die Originale oder man muss sie jedesmal zerlegen. Und auch dann weiß ich nicht, ob man mit einem Kombi noch auskommt...

Ich finde es gut, dass es sie gibt, die "edlen, großen" Clones. Wundern tut mich das in der Menge allerdings schon...
 

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