Die Qual der Wahl - Altblockflöte Fehr Modell V Bubinga oder Küng Superio Palisander?

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GanaRamm
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Hallo!

Ich hab mir vor ein paar Tagen eine Auswahlsendung mit einigen Altblockflöten für fortgeschrittene Spieler von Katze Kunath zuschicken lassen und bin schlussendlich bei diesen zwei hängen geblieben:

- Fehr Modell V in Bubinga
- Küng Superio Palisander

Ich hab sie jetzt auf Herz und Nieren getestet und muss sagen, dass ich beide Instrumente wunderbar finde und mich immernoch nicht entscheiden kann...

Was kann und soll ich noch testen, um eine entgültige Entscheidung zu treffen?

Die Ansprache ist bei beiden perfekt, der Klang super (obgleich die Fehr etwas lauter und ein wenig steriler wirkt, die Küng eher warm und doch durchsetzungsstark).
Wenn ich sie spiele, tendiere ich eher zur Fehr, vielleicht aber nur weil sie so laut ist?
Ich habe ein paar Tonaufnahmen gemacht und finde den Klang je nach Spielstück unterschiedlich gut.

Bereits besitzen tu ich eine Fehr III in Birne oder Ahorn, die aber nicht gut anspricht, und seit gestern eine 30 Jahre alte Moeck Rottenburgh in Ebenholz, die einen sehr klaren Klang hat.

Was würdet Ihr mir empfehlen? Sie sollte ein guter Allrounder und auch für Renaissancestücke und moderne Stücke geeignet sein.
Was kann ich noch für "Tests" machen?

Momentan neige ich jedenfalls eher zur Küng, bis Montag habe ich noch Zeit!

Danke für euer Schwarmwissen! :)
 
Ich habe mich aus meiner Auswahlsendung damals für eben dieses Fehrmodell entschieden und bin nach wie vor sehr begeistert von dem Instrument.
Von der Superio war ich nicht so begeistert, da hätte ich dann eher die Masya genommen.
 
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Ich habe mich aus meiner Auswahlsendung damals für eben dieses Fehrmodell entschieden und bin nach wie vor sehr begeistert von dem Instrument.
Von der Superio war ich nicht so begeistert, da hätte ich dann eher die Masya genommen.

Wie würdest du den Klang am besten beschreiben?

Warum hat dir die Superio nicht gefallen?

Danke!
 
Die Superio habe ich für mich persönlich als zu "arbeitssarm" empfunden.
Während ein Kollege von mir sie gerade deshalb und weil sie schön laut kann sehr gerne spielt.
Ich dagegen mag die Fehr Modell V und die Masyas sehr gerne, weil für mein empfinden das Spielen wie fast von selber funktioniert.
Klanglich und von der Ansprache her sind beide Modelle sowohl die Fehr als auch die Superio tolle Flöten, was eine Entscheidung daher eben auch nicht so leicht macht ;)
 
Wie modern bzw authentisch Renaissance soll es denn sein? Für Renaissance hast du ja schon mal die Tenor und damit eine gute Klangvorstellung . Die Ansprüche für Renaissance und Moderne sind sehr unterschiedlich- Renaissance braucht die Kraft in Tiefe und Mitte und da meist mehrstimmig gute Mischbarkeit. Moderne Stücke wollen oft hoch hinaus. Da gibt es sehr zugängliche Sachen zum Beispiel Barbara Hellers Klangblumen und sehr avantgardistische Sachen, die das Instrument ordentlich stressen.
 
Zuletzt bearbeitet:
moin, kannst du hier hochladen?


Man verzeihe mir bitte die vielen Fehler und Rhythmusprobleme. Ich habe seit 15 Jahren nicht mehr gespielt.

Küng:
https://recorder.google.com/58462962-1c31-4d37-a5ec-7a90b28daa66

Fehr:
https://recorder.google.com/3af0733d-6bf0-4ff4-89f7-615f4bf40a1f

Küng:
https://recorder.google.com/1fd2f810-e0eb-43f2-93d4-1f18a266ea4c

Fehr:
https://recorder.google.com/96f1c040-dda6-4d64-85c2-a050c532d9b3

Küng Renaissance:
https://recorder.google.com/9896dc3d-c0b6-4a14-a826-a7f782d9bb36

Fehr Renaissance:
https://recorder.google.com/4be5b8ad-f8d6-49eb-a9b8-2b9a7d1b08b0

Zum Vergleich die 30 Jahre alte Rottenburgh in Grenadill:
https://recorder.google.com/8921d56f-1195-4a16-859e-989f54941e5a

Wie gesagt, bitte entschuldigt die Aufnahmequalität und die Qualität des Spieles, dass ich noch viel üben muss ist mir klar!
 
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Im Renaissance Bereich finde ich die Fehr schöner.
Die Rottenburgh hat doch einen tollen Klang. Da merkt man der Flöte das Alter nicht an.
 
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Am schönsten finde ich die Rottenburgh, aber die beiden Neuen sind noch nicht eingespielt, schlecht zu vergleichen.
Bleib bei der Rottenburgh:LOL:
 
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Am schönsten finde ich die Rottenburgh, aber die beiden Neuen sind noch nicht eingespielt, schlecht zu vergleichen.
Bleib bei der Rottenburgh:LOL:

Haha, die Rottenburgh ist auch noch nicht eingespielt, hab sie erst seit letzter Woche!
 
Bei Renaissance war die Küng jetzt eher meins- total subjektiv. Bei der Rottenburgh sehe ich das auch so wie Hardy. Ihr passt perfekt zusammen. Das Alter ist gar nicht soo schlimm. Meine ist fast 50 Jahre alt und schon einmal repariert und hat immer noch einen strahlenden Klang über 2 1/2 Oktaven. Allerdings würde ich die jetzt sehr sorgsam wieder einspielen und ihr noch nicht zuviel zumuten. Dann sollte sie sich noch mehr entwickeln. Wenn man die Tropenholzflöten gut pflegt und ihnen ab und zu mal einen Kururlaub beim Flötenbauer gönnt, dann können die tatsächlich auch 100 werden.
 
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Bei Renaissance war die Küng jetzt eher meins- total subjektiv. Bei der Rottenburgh sehe ich das auch so wie Hardy. Ihr passt perfekt zusammen. Das Alter ist gar nicht soo schlimm. Meine ist fast 50 Jahre alt und schon einmal repariert und hat immer noch einen strahlenden Klang über 2 1/2 Oktaven. Allerdings würde ich die jetzt sehr sorgsam wieder einspielen und ihr noch nicht zuviel zumuten. Dann sollte sie sich noch mehr entwickeln. Wenn man die Tropenholzflöten gut pflegt und ihnen ab und zu mal einen Kururlaub beim Flötenbauer gönnt, dann können die tatsächlich auch 100 werden.

Irgendwie find ich die Küng auch "geiler".... Ist es normal, dass die hohen Töne am Anfang die Flöte schnell verstopfen?
 
Verschieden -jedenfalls würde ich mir das korrekte Einspielen noch mal erklären lassen wenn es richtig losgeht. Welche Flöte verstopft denn?
 
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Verschieden -jedenfalls würde ich mir das korrekte Einspielen noch mal erklären lassen wenn es richtig losgeht. Welche Flöte verstopft denn?

Beide eigentlich, aber die Küng bei den hohen Tönen eher!

Nachher werd ich nochmal ein paar Tests machen....
 
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