Digitale Noten

  • Ersteller mr_beam
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Hauzerl
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Hallo Harald,
zum Thema externer Monitor fällt mir noch ein, dass sich der Aufwand meist ausgleicht, weil man ja keine Notenbände mitschleppen muss. Darüber hinaus hat man bei Tonaufnahmen auch kein Rascheln mehr beim Umblättern.
In Zukunft wünsche ich dir noch viel Freude und Erfolg mit deiner Musik.

Viele Grüße
Achim
 
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Christian_Hofmann
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Fällt es euch nicht auch schwerer die Noten von einem Display abzulesen? Ich empfinde es immer anstrengend für die Augen von einem abzulesen. Ich hatte zwischendurch mal ein E-ink Tablet geliehen, damit ging es so wie von Papier, nur war das Modell nicht wirklich schnell im umblättern.

Ich finde eben Displays im allgemeinen schwierig für die Augen, es strengt zumindest mich immer mehr an.
 
HaraldS
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zum Thema externer Monitor fällt mir noch ein, dass sich der Aufwand meist ausgleicht, weil man ja keine Notenbände mitschleppen muss. Darüber hinaus hat man bei Tonaufnahmen auch kein Rascheln mehr beim Umblättern.
Ja, gut, aber die Vorteile gibt es ja grundsätzlich bei Tablets, das ist ja jetzt kein Vorteil eines externen Monitors.

Fällt es euch nicht auch schwerer die Noten von einem Display abzulesen? Ich empfinde es immer anstrengend für die Augen von einem abzulesen. Ich hatte zwischendurch mal ein E-ink Tablet geliehen, damit ging es so wie von Papier, nur war das Modell nicht wirklich schnell im umblättern.

Ich finde eben Displays im allgemeinen schwierig für die Augen, es strengt zumindest mich immer mehr an.
Ich kenne nur die iPads (4. Generation, wurde mit "Retina-Display" beworben) und das iPad Pro 1. Generation. Da kann man schon größere Mengen von Noten ablesen. Chorkonzerte und Musicalshows in meinem Fall. Partituren für Big-Band und Sinfonieorchester sind natürlich schwieriger, weil man wegen des starken Verkleinerungsfaktors nur noch grobe Strukturen erkennt.

In meinem Fall strengt es meine Augen nicht mehr an als Papiernoten. Dagegen sind die Situationen, wenn irgendwelche Noten in der Probe plötzlich nicht vorhanden sind noch viel anstrengender. Und die finden halt nicht mehr statt, wenn man immer alle Noten dabei hat.
 
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Je kleiner das Tablet bzw. der Monitor, desto anstrengender wird das Lesen, das ist logisch. Mit einem 10,4"-Tablett, wie ich es zunächst im Unterricht benutzt hatte (Samsung Tab S6 Lite), kam ich ganz gut zurecht. Allerdings wirklich nur beim Unterrichten, denn da ist normalerweise immer etwas Zeit für das Scrollen, wenn das Tablet im Querformat benutzt wird und nur halbe Seiten dargestellt werden. Für Auftritte habe ich es aber nicht verwendet, da mir das halbseitige Scrollen zu unsicher war.
Das Dienst-iPad mit 12,9" (und dem für Notenblätter günstigen Seitenverhältnis) schlägt sich da schon besser und ist definitiv Konzert-tauglich.

Seit letztem Dezember arbeite aber ich mit einem Notebook "ASUS VivoBook" welches ein 14"-Display hat. Das Full-HD-Seitenverhältnis ist zwar im Hochformat nicht ganz optimal für A4-Formate, aber die Größe macht es dann wieder wett und die Darstellung finde ich in der Praxis noch besser als beim 12,9"-iPad.
Im Querformat lassen sich auf dem VivoBook gut zwei Seiten nebeneinander darstellen, dazu eignet sich das Full-HD-Format sogar besser als das Display des iPads. Die Noten sind dann etwas größer als das übliche Taschenpartitur-Format, was für den Unterricht gut passt.
Ich hatte es auch schon für Auftritte in Gebrauch.

In Mobile-Sheets Pro kann man als Papierfarbe u.a. Sepia einstellen, das ist zwar etwas dunkler als das klassische leicht gelbliche/Sepia-artige Notenpapier, es ist aber sehr gut Augenschonend.
 
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borstolone
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Hat jemand schon mal das IPad Air probiert? Könnte man Eurer Meinung damit Konzerte ernsthaft bestreiten?
 
borstolone
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Hallo,
nach langem Recherchieren habe ich mir jetzt ein Microsoft Surface Pro 7 Plus für 629,-- Euro beim Mediamarkt bestellt. Das ist ein absolutes Superangebot, womit Lenovo, Samsung und Apple zumindest im Moment nicht mitkommen. Das Surface hat den Vorteil, dass das Seitenverhältnis ähnlich wie beim Apple Tablet ein Seitenverhältnis von 3:2 hat und nicht wie bei Lenovo und Samsung 16:9, womit Noten im DinA4-Vormat grösser dargestelt werden können. Vom Betriebssystem muss ich nicht umlernen, da ich als Linux- und früherer Windowsuser nicht wirklich ein zusätzliches OS kennenlernen wollte. WLAN und LTE-Zugriff mit Simcard ist möglich. Die Akkudaten, die Screenqualtität sagen mir zu, also entschieden!
Schade ist, dass es das Programm MobileSheetsPro nicht unter Linux zu geben scheint. Ich werde sofort an die Arbeit gehen Noten einscannen und unter MobileSheetsPro speichern und das Gerät im rauhen Betrieb testen. Gelegenheit gibt es genug. Ich werde berichten.
 
LordB
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Ich persönlich bin ein fan des iPad. Das Air liegt im gleichen Preisbereich, das Display eines iPad ist ungeschlagen das Beste, was der Markt hergibt. Und die gewünschten Apps gibt es ja im Appstore. Ich/wir nutzen Songbook+ synchronisiert zw. iPad Pro 12,9 und iPad und sind super zufrieden und glücklich. Allerdings nicht für Notendarstellung sondern unsere eigenen PDFs, die dann scrollen und per AirPlay auf einen 42“ TV (Probenraum)oder Monitor am Boden (Live) gestreamt werden. So ist immer alles im Blick und funktioniert zuverlässig.
 
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Christian_Hofmann
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Schade ist, dass es das Programm MobileSheetsPro nicht unter Linux zu geben scheint. Ich werde sofort an die Arbeit gehen Noten einscannen und unter MobileSheetsPro speichern und das Gerät im rauhen Betrieb testen.
Im Windows Store gibt es die App. Eine Option wäre eben Windows auf dem Gerät zu lassen um dort die App zu nutzen. Gegen ein Dual Boot spricht ja nichts.

BTW auf einem Touch Gerät ist Windows inzwischen sehr angenehm. Bei Linux ist das eher nicht so schön im Moment. KDE hat theoretisch eine Oberfläche für Touch und Gnome ist inzwischen auch dafür gut optimiert, aber die Anwendungen eher nicht. Den super Gau hat man bei einem solchen Gerät aber wenn aus welchen Gründen auch immer die grafische Oberfläche nicht startet und man ohne Tastatur in der Konsole landet. Ich spreche aus lediger Erfahrung 😅

Google ChromeOS in Tablet Form mit Android Apps support könnten auch eine Alternative sein. Die Hardware ist dort sehr offen und ein Linux kann auch meist ohne Einschränkungen genutzt werden. Für Microsoft Geräte sind da nicht so offen.
 
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