Digitech GSP1101 + Marshall 6100 Probleme im Sound

Jaydee79
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Hi, ich habe ein Problem mit dem GSP1101. Gekauft, weil mir das G Major 2 einfach zu kompliziert zum Programmieren war und das Digitech 4 Lexcon Reverbs besitzt.

Egal wie ich es aktuell einstelle, es klingt, speziell im verzerrten Modus des Amps, immer so, als würde ein Chorus Effekt mitlaufen.

Nutzen will ich an sich nur das Gate, das Dela und die Reverbs ....

Habe den Wizard schon auf "Im FX-Loop eines Brit Röhrenverstärkers" eingestellt.

Hat wer ne Idee????
 
Hi

Egal wie ich es aktuell einstelle, es klingt, speziell im verzerrten Modus des Amps, immer so, als würde ein Chorus Effekt mitlaufen.
Hast du vielleicht ein sehr kurzes Delay am laufen (was dann effektiv ein Chorus ist)? Vielleicht im Amp?

Hast du nach dem Kauf einen Factory Reset gemacht? Welche Software Version ist drauf? c63?

Wie hast du den GSP genau verdrahtet?

Ich habe den GSP inner noch ab und zu im Einsatz und der Sound ist sehr transparent, ohne ungewollten Nebeneffekte. Hab den schon in allen Kombinationen und mit verschiedenen Amps genutzt, ohne Probleme.
 
Ich vermute mal, dass Du den GSP1101 in den Insert (send/return) des Marshall 6100 eingesteckt hast. Den Insert des Marshall 6100 (meiner Meinung nach ein toller Amp) kann man entweder parallel oder seriell betreiben. Wenn der Insert auf parallel steht, dann läuft da immer das Originalsignal vom Amp mit. Hat nun das GSP1101 eine gewisse Signalverzögerung (Latenz) die sich dann auch noch abhängig vom der Prozessorauslastung des GSP1101 ändert, dann könnte es zu solchen Phasing-Effekten kommen. Schalte mal testweise den Insert des 6100 auf Seriell. Du musst dann natürlich das Originalsignal auch durch das GSP1101 schicken, sonst hörst Du nur den Reverb.
 
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Verkabelung wie folgt:
Gizarre-Amp-FX send-Loop return des Digitech- Line Out Digitech - FX Return Amp.

Habe den sowohl mal seriell, mal parallel gestellt und hatte immer irgendwie diesen Phasen drin. Was auch auffiel: wenn ich das GSP auf Bypass hatte, klang der Sound am Amp "so schön wie ein billiger 90er Transen-Amp" aus dem Baumarkt.

Habe ein Factory Reset gemacht, die C63 Version ist auch drauf.

Gibbet ggf n Trick für das interne Routing des GSP?

Kann man da eigentlich irgendwo noch Input und Output einstellen?

Das Gerät direkt in den FX Return des Amps klingt an sich sehr gut, wenn man mal die veralteten Ampsimulationen außen vor lässt. Aber speziell Hall und Delay genau das, was ich gesucht habe.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

PS: nein, kein Delay oder sonst was laufen. Der beschriebene Effekt tritt auch auf, wenn ich in der FX Kette alles deaktiviere im GSP. Plus: irgendwie macht es den Eindruck, dass das Signal durch einen dezenten Enhancer oder Kompressor geschickt wird, wenn das Gerät aktiv ist. Das könnte aber auch an nicht optimaler Pegelanpassung liegen.....
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Meine Hoffnung ist tatsächlich, dass das am FX Weg des 6100 liegt. Live und im Proberaum soll das an einen JCM 2000 DSL, der hat nen schlichteren FX Weg....
 
Kann man da eigentlich irgendwo noch Input und Output einstellen?
Ja, Einstellungen gibt es einige.

Ich kann mal schauen, wie's bei mir ist. Dauert aber so zwei Wochen. Aber wie gesagt, Probleme hatte ich in keiner Konstellation und ich hatte sie alle (interner Amp, externer Amp, vorne, im Loop, an einer Endstufe, Röhre, Transistor...).

Meine Hoffnung ist tatsächlich, dass das am FX Weg des 6100 liegt. Live und im Proberaum soll das an einen JCM 2000 DSL, der hat nen schlichteren FX Weg....
Ich drücke die Daumen.
 
Hey,
denke unser "boisdelac" liegt 100 richtig (y) (y) (y) (y) ...deckt sich mit meinen Erkenntnissen.
Da gibt es eigentlich nur zwei Lösungen:

1.) Abschalten des "Originalsignals" beim Multieffekt ("Effect only"). Der Anteil wird dann mit dem Poti im Effektweg geregelt.

Das verzögerte "Originalsignal" aus dem Effektgerät mischt sich mit dem Ampsignal und ergibt dieses Phasing.
Wenn der Multieffekt nicht auf "Effect Only" gestellt werden kann, kannst du versuchen in den Effektparametern den Effektanteil immer auf "wet" zu regeln und das Volumen der Effekte so hoch wie möglich zu drehen, dass insgesamt möglichst wenig Originalsignal aus dem Effekt zurück in den Amp geht und die Effekte viel lauter sind....bei einem alten Zoom G3 klappt das übrigens recht gut - hier bekommt man die Effekte gut 3/4 mal lauter als das Originalsignal...was dann im regelbaren Effektweg schon recht gut funktioniert....aber eben nicht perfekt und deswegen:

2.) Mit dem Multieffekt nicht(!) wieder zurück in den Amp gehen.

Deswegen klingt es super, mit dem Effekt Send des Amps in den Multieffekt zu gehen...dort wie beschrieben die Effekte im Verhältnis zum Originalsound so laut wie möglich zu regeln...und damit dann in nen zweiten Amp zu gehen den man etwas weiter weg aufstellt.
Ich benutze dafür diverse 1/12er Transistorcombos...klingt besonders gut mit nem alten Carlsbro Cobra...hab ich auf großen Bühnen auch schon mit nem Jazzchorus 120 gemacht...richtig fett!

So bleibt der Ampsound immer definiert und der Effektsound kommt schön räumlich....;).

Bei Gigs brauchst du dann natürlich 2 Mikrokanäle...

Gruß,
Bernie
 
Vielen Dank für die Anregung bzgl auf Möglichkeit 2.
Das fände ich allerdings etwas mit Kanonen auf Spatzen geschossen, zumal das ja anders gedacht ist ab Werk.
 

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