Drum Mikrofonierung Pro

von Stammi99, 30.08.10.

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  1. Stammi99

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    Erstellt: 30.08.10   #1
    Moin Moin,

    ich diskutiere oftmals mit unsern Technikern über eine erstklassige Drumabnahme. Dabei kommen immer wieder verschiedene Mikros zum Einsatz. Ob Flächenmikro (SH) oder Ei (AKG), ob Kondensat auf Becken oder nicht!?
    Was sagen eure Erfahrungen zur Anschaffung neuer Mikros!?

    Meine Tendenz geht hin zu Sennheiser e604 oder e904 nebst e901 und e602 für Toms & Bassdrum, sowie 614 oder 914 für die Abnahme der Becken.

    Was meint Ihr?

    Gruß
    Christian
     
  2. Broadwoaschd

    Broadwoaschd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.10   #2
    Kondensat auf den Becken halt ich für ungut, die Rostgefahr steigt dadurch :D

    Scherz beiseite^^ Ich persönlich mag die Beyerdynamic Opus Kondenser an den Toms (sowie das BD Mikro aus dem Set), aus diesem Set:
    Beyerdynamic Opus Drum-Mikro Koffer XXL
    [​IMG]

    An der Snare hab ich gerne oben nen Clip Mikro und unten nen Shure Beta 57.

    In der Base hab ich mal gute Erfahrungen mit ner Shure Grenzfläche gemacht (bin mir nicht sicher welche das war).
     
  3. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 30.08.10   #3
    Bei Shure gibt es nicht ganz so viele. War wahrschelich ein Beta 91. Übrigens schreibt es sich Bassdrum und nicht Basedrum.
     
  4. Broadwoaschd

    Broadwoaschd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.08.10   #4
    Das haben geltungsbedürftige Schlagzeuger sich einfallen lassen ;)
    Wenn ich beim Soundcheck über die Monitore "Bass" durchsage, ist unklar was ich will. Bei "Base" weiß jeder was ich mein ;)
     
  5. Stammi99

    Stammi99 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.10   #5
    Hat zwar nix mit meinen Mikros zu tun, aber richtig ist es so:

    Das Wort Basedrum gibt es nicht. Geschrieben wir es Bassdrum, auch wenn es natürlich "Base" gesprochen wird. Also sprichwörtlich "Bass" und "Base" werden beide "BASS" geschrieben.
    Kommt alles von der nachbar Insel, hab mal nen langen Artikel darüber gelesen, da ich mir selbst 123.495 mal die Frage gestellt habe.
    Also:
    Der Bass
    Die Bassguitar
    Die Bassdrum gesprochen "Baisdrum"

    Für die nächste Unterrichtsstunde nehmen wir uns dann die "Currywurst" vor. :-)
     
  6. Navar

    Navar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.10   #6
    Ach, so dann in etwa?

    Ich mag die Opus 87/88 Reihe an den Toms einfach gut leiden, die machen ihren Job richtig gut und sind auch so günstig, dass man sich davon auch noch 1-2 Mics als Backup mitnehmen kann. M421s auch ab und an, aber live eher selten, es sei denn, dass Drumset gibt das jetzt platzmäßig her. Mein persönlicher Geschmack geht da eher zu Beyerdynamic oder Audix anstatt zu Sennheiser.
    Bei der Bassdrum ist für mich Audix D6 und Yamaha Subkick eine der schönsten Kombination, wahlweise auch mit Grenzfläche und mit dem Opus 99 kann ich eigentlich auch immer gut arbeiten. Hier entscheidet aber die Musikrichtung, VA Größe und Anlage.
    Bei HiHat und Ride kommen bei uns AKG C451 zum Einsatz, ich find die bei der Nahabnahme von Blech wirklich großartig und ich hab auch auf sehr lauten Bühnen immer gute Erfahrungen gemacht.
    OHs je nachdem, Rodes, Audixe, Sennheiser.
    Snare sind meist zwei SM57 mit umgebauten e604 Clips im Einsatz, ab und an auch ein Opus 88.
     
  7. MischerÄl

    MischerÄl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.10   #7
    also ich hab auch 2 mal bass auf meim mischpult stehen:D

    Also ich bin mit den e 604 sehr zufrieden habe noch nie probleme gehabt den sound den ich will hinzubekommen. Ob die Opus 88 besser wären für dich ist glaub ich Geschmackssache. Die klingen einfach anderst. Leider hab ich noch nicht die e 904 gehört deshalb würd ich einfach mal sagen ausprobieren, sollen aber vom hören sagen ob etwas brillianter auflösen.

    Mit dem e 901 kannst du überhaupt nichts falsch machen. Wir haben die in der Schule gegen eine Shure beta 91 getestet und keiner wollte die beta 91 sich kaufen.Die e 901 lösst einfach sehr schön oben rum auf und du griegst einen sehr sauberen kick rüber.
    Zu e 602 kann ich dir nichts genaures sagen da ich das e 902 habe. Zusammen mit dem e 901 gibt das aber einen sehr runden Sound.

    @Mhumann Becken sind nicht aus Eisen sie können nicht Rosten nur Oxidieren:D(War Chemikant und konnte mir das nicht verkneifen sorry)
     
  8. Astronautenkost

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    Erstellt: 31.08.10   #8
    Die Bassdrum wird mit scharfem S gesprochen. Die basis Base mit weichem S!
     
  9. Broadwoaschd

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    Erstellt: 31.08.10   #9
    Das war auch eher nur ne Anspielung, ich war selber Chemie Leistungskurs ;)

    Die Sennheiser 600er Serie hab ich mir mal für Aufnahmen von nem befreundeten Schlagzeuger geliehen, ich fand sie nicht so prickelnd. Vor allem die Tom Mikros haben mich überhaupt nicht überzeugt, da hat mir sogar das zuvor verwendete DC1500 vom großen T besser gefallen. Da war zuviel Gate/EQ einsatz notwendig um nen schönen Klang raus zu bekommen.

    Wenn wir mit der eigenen Band unterwegs sind haben die zugemieteten Techniker meistens die Sennheiser 900er Serien dabei. Die Tommikros der Serie gefallen mir wiederrum richtig gut,
    machen schon von Haus aus schön Druck und verzeihen auch mal das ein oder andere schlecht gestimmte Schlagzeug. Dafür gefällt mir das BD Ei nicht so gut und die Kleinmembraner an der Hihat klingt mir zu aufdringlich.
    Ich kann jetzt allerdings nicht genau sagen welche mikros das exakt sind.

    Btw.: Du schreibst die Instrumente aus? bei mir steht nur BD, T, B, G, K und V auf den Pulten, eventuell mit Zahl dadrunter oder Pfeilen ;)
     
  10. mix4munich

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    Erstellt: 31.08.10   #10
    Wo steht denn bei Dir "Sn" auf dem Pult? :gruebel:

    Also ich nutze das Sennheiser e902 an der BD und das e905 an der Snare. Beides sehr easy zu handeln, und mit beiden komme ich sehr schnell zu guten Ergebnissen, ohne großes Rumschrauben am Pult. Einziger Nachteil: Die Sennheiser 900er Serie haut sehr viel Pegel raus, damit können nicht alle Pulte umgehen, wenn sie keinen PAD haben. Yamaha MG-Serie z.B. ist kein guter Partner für diese Mikros.

    An den Toms und auch an der HiHat nutze ich derzeit am liebsten Beyerdynamic M422, klingt schön crisp und wummert nicht an den Toms, das gibt es aber nicht mehr neu. Wenn die sich irgendwann mal verabschieden, werden es Sennheiser e904 an den Toms, weil ich die 604 auch nicht übermäßig prickelnd finde.

    Bei den Overheads nutze ich ein Pärchen Beyerdynamic M201 - geht gut.

    Viele Grüße
    Jo
     
  11. Stammi99

    Stammi99 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.08.10   #11
    Das hört sich gut an, die 900 er Serie wurde mir auch schwerstens empfohlen.

    Was sagt ihr zum Flächenmikro Shure Beta 91 oder Sennheiser E 901.
    Ebenfalls fing unser letzter Mischer an, Snare und Hihat über ein Micro zu steuern! Hat da jemand Erfahrungswerte? Ich hatte immer je eins!

    Danke...
     
  12. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 31.08.10   #12
    Das Beta 91 habe ich schon benutzt. Der Sound ist gut, das Handling m.e. schlecht - an dem Mikro muss man erstmal so ein dünnes Fitzelkabel anschliessen, dann erst kommt das XLR-Kabel. Für mich persönlich ein KO-Kriterium (und soweit ich wiess, ist das bei den meisten anderen Grenzflächen auch so). An das e901 geht man direkt mit einem XLR-Kabel dran.

    Früher habe ich oft Snare und HH über ein Mikro abnehmen müssen. Sieh Dir die Richtcharakteristik des Mikros an, und dann richte es von der Richtung und Entfernung so aus, dass die HH in der richtigen Lautstärke kommt. Der Höhenregler im Snare-Kanal war damals oft mein Lautstärkeregler für die HiHat. Mit etwas Übung kommt man hin. Aber allein wegen der größeren Flexibilität möchte ich da nicht mehr hin zurück ...

    Viele Grüße
    Jo
     
  13. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 01.09.10   #13
    Ich benutze Beta 91 jetzt seit über 6 Jahren und habe bisher nur an einem das Problem gehabt, dass sich einer der mini-XLRs durch extreme Gewalt verabschiedet hat (man sollte Trommlern nicht die Gelegenheit geben die Mikros selbst abzubauen).
    Ansonsten ist das seit Jahren mein Standard und sorgt mit einem mittlerweile fast automatische eingestellten EQing (Low Shelf + 6...10dB, Low Mids bei 180 oder 250 um 3...10dB abgesenkt, hohe Mitten/Höhen irgendwo zwischen 3 und 12kHz angehoben) für genau den Bassdrumsound, den ich haben will - solange ein Loch im Resofell ist.
    Das e901 hatte ich bisher nur ein einziges Mal in der Hand, weil das ein Trommler mitgebracht hatte - wie es klingt: Keine Ahnung. Es lies sich nämlich leider nicht anschließen.
    IMHO hat Sennheiser da eine glatte Fehlkonstruktion abgeliefert, denn sobald ein Codierring auf dem XLR-Weibchen steckt, bekommt man das leider nicht mehr ins Mikro. Also ein Beta 91 aus dem Koffer geholt und alles gut.

    Ansonsten kann ich das Audix D6 empfehlen: Im 1:1 Test gegen ein Beta 91 konnten wir blind nur marginale Unterschiede hören - beides sehr gut. Minimal anders, aber beides sehr punchy und crisp.

    Danach kommt irgendwann das Beta 52 (muß man schon mögen, kann man aber mit arbeiten), dann lange nichts und dann irgendwo das D112. Für meine Begriffe taugt das nur als Hammer (stabil ist es nämlich), klanglich ist das absolut nicht meine Baustelle.
    Soll es jazziger werden oder ist kein Loch im Resofell: MD421 oder MD441 - letzteres auch gerne am Schlagfell. Klingt untenrum nicht so fett und macht mehr "plöck", kommt aber bei jazzig-bluesigen Sachen gut (besser als ein Beta 91 in dem Bereich).

    An der Snare hatte ich lange Zeit nur SM57 im Einsatz, bin aber irgendwann durch Zufall auf das Audio-Technica AE6100 gekommen, das seit dem mein Standard ist. Auch nett machen sich Kleinmembraner wie KM184, NT-5 oder AT4041 - sofern sie den dort herrschenden Schalldruck aushalten. Sehr schnuckelig auch: Das Beyer M201. Quasi das bessere SM57 :-)
    Die Snare mikrofoniere ich gerne sehr flach (Mikro fast parallel zum Schlagfell, Kapsel am Rim). Das geht sehr gut mit einer Shure A56D Klemme.

    An die Toms kommen mir seit Jahren eigentlich nur noch Audio-Technica Pro35 bzw. ATM350, alternativ Shure Beta 98.
    Diese komischen Sennheiser Dinger haben eine flabberige Halterung und schlackern bei Benutzung der Toms munter vor sich hin - da brauchts schon fast kein Fell mehr auf der Trommel - ich mag sie einfach nicht.
    Alles andere - nicht clipige - mag ich nicht, weil es Stative braucht. M201 geht auch gut, ist aber inkl. A56D wieder so teuer wie ein Pro 35 :-)
    Für die Beyer Opus Clips konnte ich mich bisher absolut nicht begeistern: Da fallen immer die blauen Deckelchen ab und klanglich finde ich sie im Vergleich zum Pro 35 eher matt und punchlos. Dafür sind sie im Preis nahezu unschlagbar.

    An der Hihat nehme ich meistens "irgendwas" - das liegt aber daran, dass die HiHat in den allermeisten Fällen eh massiv über die OVHs kommt und dort auf Grund des Abstands einfach besser klingt. "Tsching-tchik" Hihats mag ich eh nicht - ich bevorzuge einen etwas weicheren, luftigeren Sound.
    Wenns denn sein muß: NT-5, AT4041, KM184 oder auch mal ein M201 - taugt alles. Die Positionierung ist hier der kritische Punkt und nur Ausprobieren hilft.

    Overheads: Seit ein paar Jahren fast nur noch AT4041 - was besseres habe ich den Preisbereich nich nicht finden können. Wenn mal vieeel Geld übrig ist, kommen noch ein paar KM184 oder Shoeps MK4 :-)
    Alternativ machen sich auch einige Großmembraner sehr gut: Beliebt sind da AKG C414 oder AT4040 von Audio-Technica.

    Ich hoffe das hilft erstmal.
     
  14. Stammi99

    Stammi99 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.10   #14
    Ja, schonmal dank an alle hilfeleistenden ! :-)

    War sehr hilfreich.

    Eine Frage noch zum Flächenmikro in der Bass. ICh bevorzuge es Toms und Bass recht offen klingend zu spielen, daher lege ich lediglich eine Rolle ans Resonanzfell der Bass, sprich die auflagefläche für das Flächenmikro wäre Holz und somit Resonanzkörper und rutsche in einem. Fixiert ihr das Flächenmikro in der Bass oder legt es auf ein kleines Kissen?

    Noch ne Frage: Livemitschnitte der gigs erweisen sich oftmals zum Horror, da der Beckenanteil gerade Ride extrem laut rüberkommen. Falsche positionierung der Overheads? Ich hasse diesen extremen Beckensound.
    Musikrichtung: Toto, Bryan Adams, Phil Collins und Mädchenlieder:-)
    Was tun?`
    Live soll es gut klingen!

    Und noch ne Frage zum Schluss: Wieviel Hall oder andere Effekte legt ihr auf Snare, Bass und Toms.
    Lege gerne auf die Snare etwas Hall da Sie somit irgendwie etwas weicher klingt.

    Danke vorab.

    Christian
    :)
     
  15. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.10   #15
    Zumindest das Beta 91 muß nicht weiter fixiert werden, die Unterseite hat eine Gummierung und bleibt auf Holz wunderbar liegen. Statt eines Kissens würde ich höchstens einen möglichst schweren Backstein nehmen :-)
    Ansonsten macht sich auch ein Evans EQ-Pad ganz gut - je nach Trommel auch zwei (je eins für Reso- und Schlagfell).


    Was sind da für Mikrofone im Einsatz und handelt es sich um einen Zweispurmitschnitt der Summe?
    Becken kommen bei solchen Mitschnitten gerne mal extrem laut über die Gesangsmikros mit.
    Probier mal Overheads (gute Kleinmembraner) in AB mit jeweils gleichem Abstand zur Snare und etwa einen halben Meter über den Becken.
    Zu nah mikrofoniert klingen mir gerade Rides und Hihats oft zu scharf und zu sehr nach Topfdeckel.



    Reine Geschmackssache. Für die Snare nehme ich gerne ein Plate Programm aus dem M-ONE mit irgendwas zwischen 0,8 und 2 Sekunden Decayzeit, Low- und High-Cut und eventuell ein bisschen EQ in den Mitten.
    Den gleichen Hall bekommen auch die Toms, sofern ich nicht noch eine zusätzliche Effektmaschine übrig habe.
    Faustregel für den Snarehall: Er sollte bis zur nächsten gespielten Zählzeit der Bassdrum ausgeklungen sein.
     
  16. Stammi99

    Stammi99 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.10   #16
    Ok, du hast Ahnung keine Frage!

    Danke!
    Mit den Overheads probier ich aus, du hast recht, klingt wie Topfdeckel und viel zu Aggressiv. Als lägen die Mics direkt auf den Becken! Werd die Overheads noch höher hängen.

    Ok, letzte Frage noch: Was würdest du tun, wenn die Snare zu scharf klingt! Höhen, mitten oder Bässe raus rein?
    Ebenfalls wenn die Bass (ein oftes Problem) irgendwie kein Punsch hat und zulange nachklingt. Will aber am Natursound nix ändern, klingt natur hammergeil.
    Tama Starclassic BB 22, 8,10,12,14,16

    Ich bin bzgl. der Bass der Meinung, dass sie im Soundcheck ruhig deftig klingen kann. Setzt die Band ein, wird es perfekt!
    JEdoch haben die meisten Mischer die Hode voll, und regeln mich runter, merke ich während des Spielens.
    Beispiel Rosanna Intro. Klingt richtig schön fett und auch ein bisschen hallig.

    Was meinst du? Soundcheck nur Drums = halliger und lauter

    Danke.
    Christian
     
  17. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 02.09.10   #17
    Wenn wir in diesem Thread schon über die richtige Aussprache und Schreibweise einer Bassdrum sind - möchte ich noch hinzufügen, dass es sich nicht um Flächen-Mikrofon handelt - sondern um ein Grenzflächen-Mikrofon ;)

    Zur Frage: wenn die Snare zu spitz klingt kannst du mal versuchen das Mikro weiter am Rand zu positionieren und es etwas schräger zu stellen.

    Das Nachklingen der Bassdrum vermindern: die resonierende Frequenz suchen und diese am EQ zurückdrehen.

    Besten Gruß
     
  18. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.10   #18
    Wie Jürgen schon schrieb: Mikroposition ändern und mal nach der fiesen Frequenz suchen. Wenn es "Ping" macht: irgendwo zwischen 600Hz und 1,2kHz ziehen, wenn sie einfach zu spitz ist: zwischen 3 und 5kHz suchen und etwas rausziehen.


    Sorry, dass ich das so sagen muß: Der Bassdrumsound über die PA hat (gerade mit Grenzfläche) wenig mit dem Natursound zu tun. Meinen festen Trommlern empfehle ich, die Trommel gleich mikrofoniert zu stimmen, um einen Eindruck zu bekommen, wie das nachher klingt. Schließlich hört das Publikum eh nicht den Natursound, sondern das was aus der PA kommt.
    Gegen zu langes Nachklingen hilft durchaus eine Grenzfläche in Verbindung mit einem (dann allerdings häufig überflüssigen) Gate. Zu wenig Punch klingt nach zu wenig Höhen. Das Ding heißt zwar Bassdrum, die hohen Mitten sind aber für einen knackigen Sound extrem wichtig. Ich glaube Du suchst ein Beta 91 :-)


    Für meine Begriffe darf eine Bassdrum schon schieben und steht bei mir rein pegelmäßig meist auf gleichem Level wie Gesang und Snare.
     
  19. metalcore90

    metalcore90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.09.10   #19
    ich schreib einfach mal was ich am liebsten nutze bei schlagzeug abnahme!!!
    wohl bekannt, dass es ein Metal drummer ist...

    Audix D6 an der kick
    Sm57 mit Opus Halterung an der Snare von oben
    E604 Snare von unten
    alle 4 Toms kriegen E604
    ein akg c391 B an der Hihat
    ein akg c391 B am ride
    2 Akg c391 B als overheads

    so wäre mein lieblingssetup am schlagzeug:)
     
  20. Hanseat

    Hanseat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.10   #20
    Die ATM-35 (Vorgänger der 350er, soweit ich weiß baugleich) finde ich klanglich klasse, aber die Halterung hat sich wohl etwas gelöst, d.h. die kleinen Schwanenhälse drehen sich zu leicht in der Rimklemme - kennst du das Problem? Was hast du gemacht?

    Bei den Opus 88 nervt mich eher die "Federwirkung" des kleinen Schwanenhalses - wenn ich die Kapsel mehr Richtung Fellmitte drehen will klappt das eher nicht. Die blauen Ringe finde ich dagegen nicht tragisch - scheint nur optischer Kram zu sein (einer ist weg, na und?).

    Noch einen interessanten Link, bei dem sich viel über die Positionierung von Mics am Schlagzeug und über die Klangbilder einiger Mics lernen lässt - inkl. vieler (!) Hörbeispiele!

    http://www.soundonsound.com/sos/jun08/articles/kickandsnare.htm
     
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