Drumrecording für Demo (ohne Einzelspuren)

von buesing_de, 23.02.07.

  1. buesing_de

    buesing_de Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.07   #1
    Moin zusammen!

    Wir wollen nun unser erstes Demo aufnehmen. Der Plan ist, dass unser Drummer die Drums mit div. Mikros über sein Bossmehrspurgerät aufnimmt und mir dann die entstandene Drumspur plus Metrospur auf CD übergibt, damit ich sie wiederum in Cubase importieren kann.

    Mir ist klar, dass ich beim Abmischen dann das Problem habe, verschiedene Effekte nur auf die komplette Drumspur zu legen. Würdet Ihr das als absolutes "No go!" ansehen? Leider habe ich als Soundkarte nur eine M-Audio Revolution zur Verfügung, die nicht über die vielen Eingänge verfügt, die man dafür eigentlich benötigen würde.

    Wenn nein, was würdet Ihr neben einem leichten Reverb rauflegen?

    Besten Dank im Voraus!
     
  2. lenin01

    lenin01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.07   #2
    Unter Umständen würde es sich für dich lohnen, dir für die Zeit des Aufnehmens einfach ein Interface mit mehr Eingängen zu leihen. Viele Musiker haben sowas im Proberaum rumstehen... denn mit getrennten Spuren wirst du im Endeffekt viel zufriedener sein, denn bei einer einzelnen Stereo-Spur lassen sich Lautstärkeverhältnisse der einzelnen Spuren ja nicht mehr ändern... unter Umständen fatal.

    Dann musst du aber wieder abwägen, ob das für eine Demoaufnahme wichtig ist... wenn z.B. auch die Gitarren vorrausichtlich nur so lala klingen werden, würde ich mir keine sorgen machen.
     
  3. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 23.02.07   #3
    Es gebe auch die (zugegeben nicht gerade professionelle) Möglichekeit, immer nur zwei Spuren aufnzunehme, und die Spuren dann enstprechend zu verscheiben, dass sie synchron sind. So schwer ist das gar nicht. Der Drummer sollte am besten am Anfang einen Lauten Stick-Schlag machen, was auf allen Mirkos zu hören ist, und was man dann als Referenzschlag nehmen kann.
    Was ist denn das für ein Boss-Gerät? Willst Du das wikrlich an die Soundkarte aunschließen, oder hat das einen eingebauten CD Brenner? Wenn letzteres der Fall ist, ist das ja noch einfacher. Dann könnte er den Song mehrfach ausspielen, wobei immer 2 Spuren solo gestellt und hart links/rechts gepannt sind. So bekommst Du eine CD mit mehreren Tracks, welche die einzelnen Spurn beinhalten, aber synchron sein müssten.
     
  4. buesing_de

    buesing_de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.07   #4
    Hmmm, ich muss mich jetzt mal als Unwissend in solchen Sachen outen - ich habe mit Cubase bislang nur mein Soloprojekt produziert, da habe ich auch die Drums per VST (Battery 2) gemacht ;)

    Wir haben bei uns im Proberaum ein Mischpult, wo die verschiedenen Drummikes reingehen (wenn ich mich jetzt recht erinnere). Von da aus geht das ganze IMHO in das Bossteil (dessen genaue Bezeichnung ich momentan nicht auf dem Schirm habe).

    Bringt mich das voran? Wie könnte ich das Spur für Spur auf meinen Rechner kriegen? Und, ja das Bossteil hat einen CD-Brenner...
     
  5. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 24.02.07   #5
    Da Du von "Bossmehrspurgerät" gesprochen hast, dachte ich, es wäre ein GErät, mit dem man mehrere Spuren gleichzeitig aufzeichznen kann. Aber offenbar ist das ja nicht der Fall. Wenn Die MIkros in das Mischpult gehen, und nur die Summe aufgenommen wird, dann sind die Signal unwiderruflich zusammengemischt. Also die Signale müssen irgdnwie einzeln aufgenommen werden, aber das müsstest Du dann herausfinden, ob das bei euch (konkreter bei dem Boss-Gerät) der Fall ist. Ich bvefürchte aber, dass das nicht geht, weil das Mischpult sonst unnötig wäre. Weil es soll ja eben nichts gemischt werden.
     
  6. GigaDrow

    GigaDrow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.07   #6
    Inwiefern du für deine Musik wirklich exakt einzelne Spuren der einzelnen Drumteile brauchst, musst du selbst entscheiden.
    Wir! brauchen mit Sicherheit keine.

    Micros ins Mischpult, dort die Pan-Einstellungen vornehmen ( somit ist es dann nicht alles in der Mitte zu hören ), dort auch die Laustärkeregelungen treffen und paar Testaufnahmen machen.

    Wenn es sich dann auf dem Laptop ( oder wie auch immer ) gut anhört, ist doch alles in Butter - speziell für eine Demo.

    Reverb klingt aber m.M. auch gut, wenn du es einfach auf die gesamte Drumspur packst.
    Natürlich ist das subjektiv auf meine favorisierte Musik gesehen.
     
  7. buesing_de

    buesing_de Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.07   #7
    Ich habe mich auch logisch verhaspelt - das Bossteil ist definitiv mehrspurig, soviel weiß ich mit Sicherheit. Dann wäre es doch das beste, die einzelnen Spuren als einzelne Tracks auf CD zu brennen und diese separat in Cubase zu importieren, richtig?

    Ich gehe doch mal davon aus, dass das Teil die Spuren jeweils exakt identisch gleich lang macht, nicht, dass da nachher was Millisekunden auseinander hängt...ich denke, so wär's wohl am besten.
     
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