Drums demotauglich abnehmen

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Firebird II
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Hiho!
Ich habe ein Line 6 UX1 Interface und 2 Mikros, das eine davon kann ich von XLR auf Klinke bringen.
Jetzt will ich ein Drumset so gut es geht aufnehmen, also Demotauglich.
Wie mache ich das am besten?

Also, nochmal was ich zur verfügung habe:

Cubase SX3
Line 6 UX1
1 SM75 clone
1 AKG allround Mikro
POD Farm
Noch ein paar VST Plugins


Ist es machbar die Drums einigermaßen gut aufzunehmen?
 
Eigenschaft
 
Cubase SX3
Line 6 UX1
1 SM75 clone
1 AKG allround Mikro
POD Farm
Noch ein paar VST Plugins


Ist es machbar die Drums einigermaßen gut aufzunehmen?

Eher nicht. Mit nur zwei Mikrofonen kommt eigentlich nur die Recordermantechnik in Frage, dazu sollten es aber zwei gleiche Mikrofone sein. Je nach Musikrichtung mag damit das Ergebnis einigermaßen brauchbar sein, im Regelfall würde ich aber für eine gute Schlagzeugaufnahme von einer Untergrenze von vier Mikrofonen ausgehen: zweimal Overhead, Snare, Bassdrum.

mfg
 
Ich habe das AKG noch ein zweites mal bei einem Freund, das könnte ich statt dem clone benutzen.
Wo sollten die Mikros denn am besten positioniert sein?
 
Welches genau weiß ich grad nicht, das schreibe ich hier die Tage noch rein.
Die gehören beide nem Kumpel, aber weiß grad nicht wo die sind.
 
Welches genau weiß ich grad nicht, das schreibe ich hier die Tage noch rein.

Sollten es Kondensatormikrofone sein: Damit geht die Recordermantechnik ganz gut.

Sollten es dynamische Mikrofone sein: Damit geht es eher schlecht.

mfg
 
Kondensatormikrofone gehen (zumindest ohne weiteres Zubehör) am UX1 eher schlecht.
 
Du hast aber nur einen Mikrofoneingang am UX1, der andere ist soviel ich weiß, ein Hi-Z Input, der nur für Gitarre und Bass geeignet ist. Außerdem liefert der keine Phantomspannung, die du brauchst, wenn du zwei Kondensatormics verwenden willst.

EDIT: ars ultima war schneller
 
es könnte gehen!! in dem ihr einfach das komplette drumset einzeln einspielt.... natürlich nach metronom gespielt.

erst nur die snare, beim zweiten take nur die bassdrum und zum schluss die becken (toms vielleicht auch auf die becken spur oder auch jeweils alleine einspielen... das geht alles ;) ).

so super schwer ist das auch alles nicht (je nachdem wie aufwendig der drummer spielt) und das wäre die einzige möglichkeit die du hast.


einen riesen vorteil hat das ganze sogar! das abmischen wird super einfach werden, da es kein übersprechen gibt.
so wird auch nachträgliches triggern oder sound-replacing (andere bassdrum oder snare hinzufügen) ein kinderspiel.


gruß gimp :)
 
Bevor ich sowas mache (also jede Trommel einzeln einspiele) würde ich die Drums programmieren... Oder ein E-DrumSet ausleihen.
 
naja, drei durchgänge einspielen und fertig ist die laube. editieren ist dabei super einfach! da man jeden schlag zurecht rücken kann, weil es ja kein übersprechen gibt.
ich finde es durchaus machbar!

schlagzeug programmieren käme zwar auch in frage, aber das zählt nicht zu den vorhanden mitteln die ihm zu verfügung stehen ;)
 
Durchaus machbar ist gut... die Zeit, die man da rein investieren muss für das ganze Verschieben, da würde ich lieber Arbeiten gehen und das Geld fürs restliche Equipment zusammenkratzen ;)

Außerdem: Man merkt es einfach, wenn etwas so sehr "gestückelt" wurde. Aus verschiedenen Takes die besten Teile zusammenzuschneiden ist das eine; für das gleiche Instrument die einzelnen Parts zur gleichen Zeit zusammenzustückeln das andere. Ich halte es für keine gute Idee... dann doch lieber Drums programmieren; Freeware oder günstige brauchbare Software gibt's in dem Bereich auch.


MfG, livebox
 
Wenn man nur ein einziges Mic ordentlich positioniert über das Drumset stellt verliert man gegenüber Recorderman eigentlich "nur" die Stereoabbildung - ist auf einer Demo imo nicht das wichtigste. Bis in die 80er gabs durchaus öfter mal auch in richtig geilen Aufnahmen Mono Drumspuren und so recht scheint das keinen zu stören, und Live verlässt auch keiner den Saal wenn die Tomläufe nicht über die Boxen gepant werden...

Dann ein zweites Mic in die Bassdrum, Schlagzeug sauber stimmen und ein wenig nachkomprimieren und dann mal schauen was bei rum kommt. Wenn nichts zu fettes erwartet wird kann das für ein Demo je nach Musikrichtung durchaus reichen.



An eurer Stelle würde ich entweder das stressfrei mit den vorhandenen Mitteln abnehmen oder direkt anfangen das Set für die Aufnahmen zu programmieren. Ohne Erfahrung, einen super Raum und noch deutlich mehr Equip wird eh keine professionelle Aufnahme bei rum kommen.
 
kannst auch ein overhead und eins in die bassdrum machen und das overhead mit nem "pseudo stereo" plugin spreaden!

fraglich ist nur wie stereo das overhead dann klingt ;P (ist nur so ne idee;) )

wäre das overhead n kondensator mikro?
die haben nämlich manchmal n schalter zum charakteristik umschalten...wenn du auf acht schaltest bekommst du so ein haaaalbwegs brauchbares stereobild.
 
also bei nem demo ist das stereo bild doch ziehmlich egal..
denke auch das es am besten ist stressfrei und vorallem mit spass an die ganze sache zu gehen..
versuchen bis es einigermaßen klingt..würde auch ein mic als overhead nehmen..aber nicht direkt über das set sondern leicht schräg von hinten..also dem drummer über die schulter und auf toms und snare gerichtet..und eben etwas abstand..dann sind die backen nicht so im vordergrund und die toms und snare kommen gut durch..das 2 mic vor oder in die bass drum..je nach gewünschtem sound..
das sollte für demos allemal reichen..
oder eben ein kleines mischpult leihen oder kaufen..und vorher zusammenmischen..was nicht der brüller ist aber wiegesagt für ein demo nicht so wichtig..
und der spass sollte da im vordergrund stehen..und nicht verkrampft versuchen irgend einem sound hinterher zu jagen..
lg flo
 

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