Dur-Mixolydisch bilden

von BallTongue, 17.03.05.

  1. BallTongue

    BallTongue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.08.03
    Zuletzt hier:
    21.08.13
    Beiträge:
    433
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    32
    Erstellt: 17.03.05   #1
    Also folgendes, ich brauche die für Des.
    Bin folgendermaßen vorgegangen:
    Also erstmal die Standardtonleiter augeschrieben:
    d e f g a h c d

    Dann überall ein b vor:
    des es e ges as b ces des

    Und dann halt noch das mit den Halbtonschritten:
    des d es ges as b ces des

    Jetzt brauche ich da aber noch eine große Septime. Wie bau ich die ein? Und irgendwie klingt die Tonleiter auch nicht komplett richtig.
     
  2. emo

    emo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.03.04
    Zuletzt hier:
    24.09.14
    Beiträge:
    1.437
    Ort:
    Frankfurt am Main
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    701
    Erstellt: 17.03.05   #2
    Als Tabs:

    Des-Dur normal:
    E|---------------------|
    A|--4--6--------------|
    D|-------3-4-6--------|
    G|-------------3-5-6--|

    Des-Dur Misxolydisch
    E|---------------------|
    A|--4--6--------------|
    D|-------3-4-6--------|
    G|-------------3-4-6--|

    Zumindest meines Wissens nach...
     
  3. whir

    whir Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    25.03.04
    Zuletzt hier:
    10.06.16
    Beiträge:
    1.108
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    10
    Kekse:
    292
    Erstellt: 17.03.05   #3
    Fragt sich was du mit Standard meinst. Dorisch mögen zwar viele, aber zum Standard erhoben hat das noch keiner, meines Wissens jedenfalls. ;)

    Fangen wir besser mit D-Dur an:
    d e fis g a h cis

    Jetzt alles einen Halbton runter:
    des es f ges as b c

    Mixolydisch unterscheidet sich von Dur (Ionisch) durch die kleine Septime, also machen wir aus dem c ein ces:
    des es f ges as b ces
     
  4. iron_net

    iron_net Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.07.04
    Zuletzt hier:
    27.11.16
    Beiträge:
    1.624
    Ort:
    Offenbach
    Zustimmungen:
    11
    Kekse:
    1.060
    Erstellt: 17.03.05   #4
    Db-mixolydisch = Ab-ionisch :great:

    mixolydisch hat aber eine kleine septime, keine große...bist Du sicher, dass Du mixolydisch meinst?
     
  5. whir

    whir Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    25.03.04
    Zuletzt hier:
    10.06.16
    Beiträge:
    1.108
    Ort:
    Berlin
    Zustimmungen:
    10
    Kekse:
    292
    Erstellt: 17.03.05   #5
    Nö, ges-ionisch.
     
  6. cschuetz

    cschuetz Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.05.04
    Zuletzt hier:
    8.02.10
    Beiträge:
    234
    Ort:
    Kanton ZH, CH
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 17.03.05   #6
    http://www.bassic.ch/i_scales.asp?scale=mix

    Hier sind auch alle anderen Tonleitern und Pentatoniken (die auch vielleicht nicht alle kennen)

    Da kannst du gut die Ganz- und Halbtönschritte ausfindig machen und das dann auf deinen Grundton übertragen. Ich habe mal ein "Programm" gemacht muss mal zuhause und bei Kollegen schauen ob ich das wieder finde, wenn ichs finde stell ichs hier ma rein.
     
  7. onedevotee75

    onedevotee75 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.11.04
    Zuletzt hier:
    8.12.05
    Beiträge:
    207
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    39
    Erstellt: 17.03.05   #7
    Man kann sich auch ganz einfach die vorzeichen für die Kirchentonleitern herleiten:

    Ausgehen vom Grunton einer DUR Tonleiter geht man ein entsprechendes Intervall rauf oder runter und schon hat man die benötigten Vorzeichen:

    Ionisch (DUR) - kein Intervall (da DUR)
    Dorisch - grosse Sekunde nach unten
    Prygisch - grosse Terz nach unten
    Lydisch - Quarte nach unten
    Myxolydisch - Quinte nach unten
    Äolisch (MOLL) - kleine Terz nach oben
    Lokrisch - kleine Sekunde nach oben

    Wenn man nun ausgehenend von der C-Dur Tonleiter die Äolische, also Moll, haben möchte, geht man nun vom Grundton der Dur-Tonleiter, also C, eine kleine Terz nach oben und landet bei Eb-Dur. C-Äolisch hat die Vorzeichen von Eb-Dur:


    C D Eb F G As B C



    Anderes Beispiel:

    Um C-Lokrisch zu erhalten geht man vom Grundton der C-DUR Leiter, also wieder C, eine kleine Sekunde (siehe Tabelle) nach oben und landet beim Db. C-Lokrisch hat die Vorzeichen von Db-DUR:

    C Db Eb F Gb As Bb C


    Gruß
    Chris
     
  8. btb

    btb Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    02.02.04
    Zuletzt hier:
    4.12.16
    Beiträge:
    597
    Ort:
    Mülheim an der Ruhr
    Zustimmungen:
    19
    Kekse:
    532
    Erstellt: 18.03.05   #8
    irgendwie hab ich noch nicht wirklich verstanden, was hier gesucht wird!

    Des mixolydisch, oder?

    das ist meiner Kenntnisse nach immer noch:

    Db Eb F Gb Ab Hb(B) Cb Db

    in D (zum nachvollziehen):
    D E Fis G A H C D

    genau so!
     
  9. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

    Im Board seit:
    09.11.03
    Beiträge:
    16.142
    Zustimmungen:
    1.119
    Kekse:
    49.592
    Erstellt: 18.03.05   #9
    Mixolydisch > spiele ionisch eine Quarte höher
    Lydisch > spiele ionisch eine Quinte höher
    Dorisch > spiele ionisch eine gr. Sekunde tiefer
    Phrygisch > spiele ionisch eine gr. Terz tiefer

    Genau genommen muss man die Töne also zum praktischen Spielen gar nicht benennen können, wenn man 2, 3 vier oder 5 Skalenmuster kennt. Es reicht, wenn man weiß, wie man verschieben muss und wo die Tension-Note jedes Modus auf dem Griffbrett ist.

    Soll natürlich nicht heißen, dass mann die Notennamen nicht kennen sollte. Aber für das praktische Spiel reicht in der Tat die optische Orientierung und das Gefühl/Empfindung für die spezielle Klangwirkung jedes Modus
     
  10. warwicker

    warwicker Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.12.04
    Zuletzt hier:
    17.02.12
    Beiträge:
    529
    Ort:
    Emden
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    430
    Erstellt: 15.08.05   #10
    hab grad kein bassunterricht weil sommerferien sind
    aber die frage brennt
    bleibt der fingersatz immer gleich........
    quasi wenn man die zb die lydische tonleiter in c gelernt hat kann man sie dann einfach mit dem selben fingersatz von zb G runterdaddeln ?


    achja hab standart tuning von h e a d g
     
  11. account

    account Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.02.05
    Zuletzt hier:
    25.02.15
    Beiträge:
    322
    Ort:
    Graz/Österreich
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    564
    Erstellt: 16.08.05   #11
    Zum Fingersatz: Wenn in der Tonleiter eine kleine Terz vorkommt (Dorisch, Phrygisch, Äolisch, Lokrisch) beginnst du mit dem Zeigefinger. Sonst mit dem Mittelfinger. Dann kann eigentlich nix schiefgehn. :)
     
  12. LeGato

    LeGato Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    08.09.04
    Zuletzt hier:
    22.09.16
    Beiträge:
    1.925
    Ort:
    Göttingen
    Zustimmungen:
    188
    Kekse:
    25.151
    Erstellt: 16.08.05   #12
    "What is understood, need not be discussed!" Und deswegen mal kurz (!) 'ne Herleitung der "Kirchentonleitern":

    Ausgangstonleiter C-Dur:

    c - d - e - f - g - a - h - c

    Des nennt sich ionisch und ist die "normale" Durtonleiter.

    Spiele ich die jetzt mal vom zweiten Ton aus bis zur Oktave, habe ich:

    d - e - f - g - a - h - c - d

    Und das nennt sich dann dorisch. Anderer Name, obwohl es das gleiche Tonmaterial ist. Dadurch, dass sich die Stellen mit den Halbtonschritten verschoben haben, klingt das Ganze auch anders. Sind also die gleichen Töne, nur die Reihenfolge ist "um einen verschoben".

    So geht's jetzt immer weiter:

    vom dritten Ton: e - f - g - a - h - c - d - e = phrygisch

    vom vierten Ton: f - g - a - h - c - d - e - f = lydisch

    vom fünften Ton: g - a - h - c - d - e - f - g = mixolydisch

    vom sechsten Ton: a - h - c - d - e - f - g - a = äolisch (Moll)

    vom siebten Ton: h - c - d - e - f - g - a - h = lokrisch

    Außerdem merke ich mir noch den Fingersatz einer normalen Dur-Tonleiter.

    So. Damit lässt sich jetzt schon alles zurückrechnen. Beispiel: Ich möchte H äolisch spielen, kenne aber weder das Tonmaterial noch den Fingersatz.

    Ich beginne also zu rechnen: äolisch ergibt sich, wenn ich die "Grund-Dur-Tonleiter" vom sechsten Ton aus spiele. Das heißt, das meine Grundtonleiter hier D-Dur sein muss. Damit habe ich mein Tonmaterial, nämlich

    d - e - f# - g - a - h - c# - d.

    Wenn ich das jetzt vom sechsten Ton aus spiele, habe ich

    h - c# - d - e - f# - g - a - h und somit mein H äolisch.

    In welchem Fingersatz ich das jetzt wo auf dem Griffbrett spiele, ist dabei erst mal vollkommen egal.

    In der Praxis kann man es so machen, dass man sich die Modi einmal selber herleitet und dann die Griffmuster auswendig lernt. Aber es ist immer gut, wenn man wenigstens ungefähr weiß, was man da gerade treibt... :)

    Vielleicht lichtet sich ja der Nebel damit ein wenig... Für weitere Beschäftigung sei hiermit die einschlägige Fachliteratur oder ein guter Lehrer empfohlen.

    LeGato
     
Die Seite wird geladen...

mapping