E-Drumkit benutzen um Addictive Drums per Cubase aufzunehmen?

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Christhunter
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Hi, ich hab hier ein E-Drumkit stehen (DD 505):

DD505-image.jpg


Außerdem habe ich Cubase und Addictive Drums. Wie hab ich jetzt die möglichkeit, mein Schlagzeug so anzuschliessen an den PC, dass ich sozusagen die Sounds von Addictive Drums benutze, wenn ich das Drumkit spiele? Also, wenn ich die Snare schlage, dass dann nicht der Sound von meinem DD505 kommt sondern der von Addictive Drums, und so dass ich es auch aufnehmen kann.

Ich habe einen Stealthplug (Darüber konnte ich auch mein Drumkit schon aufnehmen, allerdings war das dann eine gesamtspur und nicht so ideal.) und eine normale PC-Soundkarte.

MfG, Christhunter
 
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Hm hat das Teilchen einen Midi-Ausgang? Darüber könntest du das gut realisieren. Midi mit deinem Sequencer aufnehmen und Addictive Drums auf die Spur als Plugin packen.
 
Japp, das DD-505 Modul müsste einen Midiausgang haben.
Du musst dann mit einem Interface das Modul über ein Midikabelverbinden, und kannst dann ein beliebiges Drumvst zur Tonerzeugung benutzen.

Generelle Sachen, Verzeihung wenn das jetzt viele für dich neue Begriffe sind:
- Interface:
Brauchst du zur latenzfreien Widergabe. Im Bestenfall ist das ein USB-Audiointerface, wie das Tascam US-122L, wenn du das Geld zur Verfügung hast (sind 120Euro).
Manchmal reicht es wenn du ein MIDI-to-USB Kabel (20 Euro) benutzt. Dann musst du dir zB den Asio4all Treiber runterladen (kostenlos), und kannst versuchen ob du die Verzögerung deiner Onboardsoundkarte auf ein Minimum (bis 5ms) reduzieren kannst.
Das klappt manchmal nicht, bei mir zum Beispiel nicht, trotz guten PCs, ein Interface wäre dann die geeignete Lösung.

Grüße,
Jan
 
Wenn Du das E-Drum "nur" für die Aufnahme nutzen willst, und nicht unbedingt AD dabei hören musst, reicht es evtl. auch aus, Midi aufzunehmen und dann AD als Plugin auf die Midispur zu legen. Beim Spielen hörst Du nur das E-Drum. Beim Abspielen der Midi-Spur hörst Du AD. So habe ich das mal bei uns im Proberaum gemacht: Mit einem E-Drum und einem Alesis DM5 erstmal die Midi-Tracks aufgenommen. Zuhause dann Superior Drums für den Sound genommen. Hat den Vorteil, dass die Latenz keine so grosse Rolle spielt.
 
Generelle Sachen, Verzeihung wenn das jetzt viele für dich neue Begriffe sind:
- Interface:
Brauchst du zur latenzfreien Widergabe. Im Bestenfall ist das ein USB-Audiointerface, wie das Tascam US-122L, wenn du das Geld zur Verfügung hast (sind 120Euro).
Manchmal reicht es wenn du ein MIDI-to-USB Kabel (20 Euro) benutzt. Dann musst du dir zB den Asio4all Treiber runterladen (kostenlos), und kannst versuchen ob du die Verzögerung deiner Onboardsoundkarte auf ein Minimum (bis 5ms) reduzieren kannst.

Wobei man da sagen sollte, dass es MIDI-Interfaces und Audio-Interfaces gibt. Und Geräte, die beides in einem sind - obwohl die Teile unabhängig voneinander sind. Und die Latenz hängt nur am Audioteil. Ich weiß auch nicht, ob ein USB-Interface da die beste Lösung. Wenn er keinen Laptop hat und keine Mikrofnaufnahmen machen will, dann würde ich für diesen ZWecke z.B. ein M-Audio Audiophile 2496 (also ein PCI-Interface) für "besser" betrachten. Das läuft sehr stabil und unproblemtaich mit niedrigsten Latenzen (ich glaube mit dem Tascam schafft man das nicht). UNd kostet nur 80€.

Ganz abgesehen davon hat er aber doch das Stealthplug. Das ist ein USB-Audiointerface, und konkret eines was speziell fürs Gitarrenmodelling gemacht ist. Folglich wird man damit wohl niedrige Latenzen hinbekommen.

Oder du machst es eben so wie Parsival: Du machst zwar eine MIDI aufnahme, aber während des Spielens hörst du dich über das Drummodul. Ist wahrscheinlich am unkompliziertesten.

WIe auch immer, du brauchst dan halt einfach ein USB-MIDI-Interface, also sowas:
MSA USB to Midi Kabel
 
Also erstmal danke für die vielen Antworten.

Ich habe ja wie gesagt für meine Gitarren und den Bass den StealthPlug, der hat einen Klinkenstecker und einen USB Stecker, damit konnte ich meine Drums ja auch schon aufnehmen indem ich den Klinkenstecker einfach in den Output vom E-Drum-Modul gesteckt hab, aber irgendwie hatte das ganze auch verzögerung. Meine Gitarren etc. haben allerdings gar keine Verzögerung. Soll ich es dann mal mit sowas probieren:

https://www.thomann.de/de/swissonic_midiusb_1x1.htm

//edit:

Was nich noch fragen wollte, wo ist denn der große unterschied, ob ich ein Audiointerface habe oder ob ich Bass und Gitarren per StealthPlug und die Drums per Midi->USB aufnehme??? Denn der Stealthplug hat schon 90 Euro gekostet.
 
Zum Beispiel, oder einfach das von mir genannte und den Board-Betreiber unterstützen :) Wobei ich jetzt auch sehe, dass der Link komischerweise nicht geht. Der hier aber:
http://www.musik-service.de/msa-usb-to-midi-kabel-prx395767887de.aspx

wo ist denn der große unterschied, ob ich ein Audiointerface habe oder ob ich Bass und Gitarren per StealthPlug und die Drums per Midi->USB aufnehme???
"WO ist der Unterschied, ob ich mit einem Auto fahre, oder meinen VW Golf nehme?" ;) Das Stealthplugin ist ein Audiointerface, also stellt sich die Frage eigentlich nicht. Vielleicht beziehst du dich aber ja auch auf das von Trollfest genannte Tasacm us-122L. Das ist einfach ein Audio- und MIDI-Interface, also beides in einem Gerät. Das ist aber völlig egal, ob man das nun getrennt hat oder in einer Kiste. Und der Audio-Teil beim Tascam ist halt von der austattung besser, also man kann da z.B. zwei Mikrofone anschließen.
 
Aber da war doch was mit Latenz? Ich hab das so verstanden, dass wenn ich so ein Midi->USB Kabel nehme, dass ich dann damit ne verzögerung bekomme o_O
 
Ich zitiere mich mal selbst
Und die Latenz hängt nur am Audioteil.
:)

Die MIDI-Übertragung ist latenzfrei. Die Verzögerung entseht, wenn der Sound erzeugt wird. Dabei ist es aber dann egal, ob die MIDI-Daten von außen kommen, oder schon aufgenommen sind und man eine MIDI-Spur abspielt. Also ist das Audio-Interface für die Latenz verantwortlich, nicht das MIDI-Interface.
 
Das versteh ich nicht, das teil was Trollfest angedeutet hat, ist doch ein Audio und ein Midiinterface. Was brauch ich denn jetzt zur latenzfreien aufnahme?
 
Das versteh ich nicht, das teil was Trollfest angedeutet hat, ist doch ein Audio und ein Midiinterface.
Es sind einfach zwei Geräte in einem. Aber diese beiden Geräte, die darin drin stecken, sind völlig unabhängig voneinander. Genauso unabhängig wie in deinem Fall das Stealthplug und das noch zu kaufende USB-MIDI-Interface. Wenn du dir ein solches reines MIDI-Interface kaufst, dann funktioniert das genauso wie das MIDI-Interface in den Tascam. Du steckst da dein Drumkit rein und kannst aufnehmen. Ohne Verzögerungen.

Das hat mit Audio zunächst mal noch überhaupt nichts zu tun. Aber MIDI kann man ja noch nicht hören, dafür ist dann aber ja Addictive Drums da. Das empfängt die MIDI-Daten, erzeugt den Schlagzeugsound und dieser wird an den Audioausgang deiner Soundkarte/deines Interfaces geschickt - und erst da entsteht die Verzögerung.

Du kannst dir also eine MIDI-Interface kaufen und zur Soundwiedergabe (bei der eben erst die Verzögerung entsteht) dein Stealthplug nehmen. Dann ist das Stealthplug für die Latenz verantwortlich. Du könntest dir auch das Tascam (was Troll fest genannt hat kaufen) und das für beides nehmen. Also über das Tascam-MIDI-Interface aufnehmen und über das Tascam-Audiointerface wiedergeben. Da wäre das Tascam-Audiointerface verantwortlich für die Latenz. Wenn du alle drei Geräte da hättest, dann könntest du die auch mischen. Weil wie gesagt MIDI und Audio im Tascam nix miteinander zu tun haben. Du könntest also mit dem USB-MIDI-Kabel aufnehmen, aber den Sound vom Tascam wiedergeben lassen. Da hängt die Latenz am Tascam. Oder umgekehrt: Du nimmst mit dem MIDI-Eingang vom Tascam auf, aber gibst den Sound über das Stealthplug wieder. Dann ist das StealthPlug für die Latenz verantwortlich.

Ich glaube Trollfest hat den Hinweis mit dem Tascam (oder einem vergleichbaren Gerät) nur deshalb gebracht, weil er überlesen hat, dass du ein Stealthplug hast bzw. nicht wusste, dass das ein Audiointerface ist. Er ist davon ausgegangen, dass du nur eine Onboard-Soundkarte hast, und damit bekommt man nicht unbedingt niedrige Latenzen hin.

Und schleißlich wäre da aber auch noch der Vorschlag von Parsival, dem ich mich im Zweifelsfall auch angeschlossen habe: Einfach das Latenzproblem umgehen, indem du daauf verzichtest schon beim einspielen Addictive Drums zu hören. Weil nur darum geht es ja, also dass du auf ein DrumPad haust und der Sound erst eine halbe Sekunde später kommt. Das ist ist die gefürchtete Latenz. Du kannst aber ja auch einfach ganz normal auf dem E-Drum-Set spielen (also dessen eigene Sounds hören) und nebenbei das ganze als MIDI aufnehmen.
 
Muss ich Cubase oder Addictive Drums dann noch speziell konfigurieren oder kann ich die Drums mit dem PC verbinden, in Cubase eine neue MIDI-Spur einbinden, auf Aufnahme klicken und losspielen?
 
Wahrscheinlich muss man in den Cubase-Geräteeinstellungen noch das MIDI-Interface aktivieren. Und es dann in der Spur als MIDI-Eingang auswählen.
 
Mehr ist dann nicht nötig? Muss ichh nicht sowas wie ne Keymap erstellen?
 

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