E-Drums als absoluter Anfänger?

von enies, 30.09.07.

  1. enies

    enies Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.09.07   #1
    Hi zusammen, war bislang eher auf den Keyboards unterwegs und will Schlagzeug spielen lernen. Wie bei vielen klappt das jedoch nicht mit Acoustic-Set zuhause und daher überlege ich, Roland-E-Drum-Set (TD-12 od. TD-20) anzuschaffen. Völlig daneben, oder aufgrund der Roland-Qualität mittlerweile nicht die schlechteste Wahl? Ich weiß, Acoutic-Drums sind sicher besser, aber hätte gerne mal Meinungen. Übrigens interessiere ich mich für Jazzmusik, seicherte Pop-Musik. Hoffe hier kein Fass aufzumachen und freue mich auf konstruktive und ehrliche Meinungen. VG Eric
     
  2. music4u

    music4u Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.09.07   #2
    Also ich selbst hab nur ein Akustikset. Aber ich habe schonmal im Musicstore das TD 12 angespielt. 100%ig kommt es natürlich nicht an ein A-Set dran, vor allem die Becken, was das Spielgefühl angeht, da sie aus Gummi sind. Aber ansonsten: die Meshheads von Roland spielen sich sehr gut, allerdings sind sie vom Durchmesser deutlich kleiner als echte Trommeln, da muss man besser zielen;)
    Aber wie gesagt, meine Einschätzung war, dass man die Roland-Edrumsets ab dem TD 12 durchaus als A-Drums Ersatz nehmen kann. Wieviel mehr das TD 20 bietet kann ich nicht sagen, soweit ich weiß, hat es aber grundsätzlich die gleiche Klangerzeugung, aber noch größere und bessere Pads und mehr Einstellungsmöglichkeiten. Aber da sollte vllt noch jemand mit mehr Ahnung was zu sagen.
     
  3. cello und bass

    cello und bass Mod Streicher/HipHop Moderator

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    Erstellt: 03.10.07   #3
    Hallo einies - spielst du auch Klavier?
    Wenn ja - würdest du einem Anfänger anraten, sich ein e-Piano zu kaufen statt eines "echten" Klaviers?
    Meine Meinung: Auch wenn Spielgefühl und Sounds bei elektronischen Instrumenten immer besser werden, kann man NUR auf einem "echten" Instrument "richtig" lernen. Die eigentliche Klangerzeugung hängt doch von so vielen Parametern ab, dass Elektronik dieses nicht richig zu simulieren mag. Anders:
    Piano gespielt klingt jedes Naturinstrument deutlich anders als mezzoforte, forte oder fortissimo. Es gibt einen qualitativen KLANGunterschied und nicht nur einen Lautstärkeunterschied. Multisampling mag dieses zwar teilweise simulieren, es feht dort aber immer was. Am elektronischen Instrument wechselt man den Klang oder dreht am Lautstärkeregeler, beim Naturinstrument inst der Instrumentalist gefragt!

    Grüße von Cello und Bass
     
  4. muck22

    muck22 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.07   #4
    DAS ist für die meisten von uns aber nicht das Problem!
    Sondern: welchen Kompromiss muss ich eingehen, damit ich zu Hause ÜBERHAUPT üben/spielen kann.

    Und dann relativiert sich so manche Frage nach Authentizität etc. von selbst.

    just my 2c

    K@y
     
  5. RudiP

    RudiP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #5
    also ich kann das nur empfehlen.
    habe mal ein wochenende lang das td-20 bearbeitet und fand dann montagabend auf der probe den umstieg auf mein akustisches set auch irgendwie plötzlich komisch.
    sicher ist etwas dran, an dem vergleich mit der gewichteten tastatur und dem spielgefühl.
    aber es werden ja auch gewichtete tastaturen und flügelklänge akzeptiert.
    ein flügel und ein akustisches drumset setzen räumlichkeiten voraus, die nun mal nicht jeder hat.
    und besonders bei aufnahmen gestaltet sich die "abnahme" eines td-sets doch etwas einfacher, habe ich festgestellt.
     
  6. bollich

    bollich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.07   #6
    Diese Erfahrung wird von vielen Drummern aus dem Drummerforum geteilt. Hat man ein Komplettset mit Meshheads, dann sollte das gehen. Sogar wenn man Unterricht nimmt.
    Weniger gut kommt im Allgemeinen das HiHat-Peadl weg, da sich da wohl doch einige UNterschiede zu einer realen HiHat auftun.

    Grüße, Dirk (TD-6 Hobbyhobbytrommler...)
     
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