Fachsimpeln und Beratung: E-Drums im erfahrenen Schlagzeugerzuhause

Bacchus#777

Drums, Crowdfunding
Moderator
Zuletzt hier
14.04.26
Registriert
25.07.08
Beiträge
5.222
Kekse
28.337
Ihr lieben,

der Tag, an den ich nie geglaubt habe, ist gekommen: ich denke darüber nach, mir ein E-Set zum Üben im neuen Zuhause zu beschaffen. Mein Leben lang finde ich E-Drums zwar ganz witzig, aber bin in der Regel Verfechter echter Drums, echter Becken, echtem Sound. Die unter euch, die mich kennen, wissen auch, dass ich eigentlich ein totaler Gear-Nerd bin. Heute suche ich eure Fachsimpelei und gerne auch ein wenig Beratung bei diesem Unterfangen. Und gerne erzähle ich auch ein wenig meine Geschichte dahinter und sorge für Unterhaltung, wenn ihr mögt. Aber halt, wie konnte es soweit kommen?

Das neue Zuhause

Meine (inzwischen) Frau und ich haben kürzlich ein Haus gebaut. Unsere Oase des Friedens, mit viel Raum und in grüner Idylle. Zum Studio sind es nun 15-20 Minuten mehr Fahrt, aber dennoch ist das der primäre Ort meines Mapex Saturns und aller Hardware, Snares und Becken, die ich so liebe und spiele. Primär wird das Studio inzwischen jedoch kommerziell genutzt und ich verbringe dort eigentlich nur Zeit mit meiner Band, um zu proben. Ich möchte aber unbedingt wieder einen zugänglicheren Ort zum regelmäßigen Üben und einfachen Spielen haben. Das fehlt mir ein wenig und ich möchte ein wenig meine tägliche Begeisterung für Drums wiederfinden.

Eine Sache, die parallel weiterverfolgt wird: es gibt bei uns im Ort mit großer Sicherheit ziemlich geeignete und verfügbare Räume, in denen ich ein akustisches Set unterbringen könnte, wahrscheinlich sogar in fußläufiger Entfernung. Dennoch reizt mich der Gedanke, etwas (wie in meiner Jugend) in den eigenen vier Wänden zu haben.

Tatsächlich könnte ich sogar ein akustisches Set aufstellen, mit großer Sicherheit sogar. Selbst ohne akustische Ausbauten könnte ich das Set wahrscheinlich einfach spielen, ohne Nachbarn zu stören, da viel Platz zu den umliegenden Häusern ist. Klar, im Haus ist es sicher etwas lauter, aber meine Frau supportet mich bedingungslos. Mit ein bisschen Akustikausbau würde es wahrscheinlich sogar sehr gut gehen, verändert aber den Raum direkt sehr. Für einen Keller im Neubau hat die Kohle leider nicht gereicht. Was früher bei meinen Eltern in den Neunzigern auf der Baustelle geklärt wurde ("Wollen Sie nicht einen Keller für 10.000 Mark extra haben? Ist doch nützlich...") kostet heutzutage zwischen 80.000 und 130.000 Euro mehr beim Bau eines Einfamilienhauses. Weiße Wanne, Erdarbeiten, Abdichtung, bla bla bla - ein Zeichen für den Fortschritt, oder doch was anderes? Ich drifte ab...

Die Idee

Trotz der sehr günstigen Umstände und der guten Aussicht auf einen Raum in der Nähe, juckt da etwas in mir. Das Jucken nach etwas neuem, etwas, woran ich mich laben und ausleben und etwas neues erleben kann. Ich fing an zu überlegen: Wie kann ich mein Musikzimmer gestalten und all meine Leidenschaft hier gut ausleben? Selbstverständlich kenne ich E-Drums der Roland Flaggschiff-Klassen relativ gut und weiß, wie sie sich anfühlen, wie die Sounds im Modul sind, etc. - das war für mich erstmal kategorisch ausgeschlossen. Einerseits wegen des meiner Meinung nach überteuerten Preises, andererseits aber auch einfach, weil ich kein besonderes Flaggschiff-Modul für Sounds und sonstiges brauche, da ich wahrscheinlich meine weitreichende Drum-Library Sammlung um GGD und Co. per MIDI ansteuern würde. Aus Mangel der Erkenntnis habe ich also erstmal von der Idee eines E-Sets Abstand genommen. Ein günstigeres E-Set, um einfach alles auf MIDI anzusteuern? Fiel für mich raus, da diese meist sehr kleine Drumpads und Cymbals haben. Es muss schon ein bisschen was von Drumset-Feeling haben - auch, was die Größe und das Spielgefühl angeht.

Der Einfachheit halber bzgl. der Akustik und auch aufgrund meiner Ignoranz des restlichen (neuen) Drumset-Markts überlegte ich also zunächst, mein altes Dixon Set in ein E-Set umzuwandeln. Simple Conversion Kits wie von Rtom gibt es schon für knapp 600€, günstige Trigger-Module, um das ganze in MIDI zu übersetzen gibt es genug. Hardware habe ich doppelt und dreifach und eigentlich müssen nur Becken her. Easy und günstig, oder?

Nun, da habe ich dann mal im Detail drüber nachgedacht. Preislich käme ich wahrscheinlich mit 3 Becken und Hihat inklusive der oben genannten Kits und Module vielleicht mit 1500-1800€ hin und habe ein tolles Set. Aber ist das wirklich so?

Der Fortschritt

Irgendwann verflog der Nebel der initialen Begeisterung, wie einfach und cool das doch alles sein kann, und ich fing an, alles etwas rationaler zu betrachten. Die Trigger würden sicher gut funktionieren, sind aber nur Single-Zone Trigger. Rimclicks? Nur akustisch. Rimshots? Können nicht registriert werden und klingen im Raum ohne alles auch bescheiden und sehr laut. Die Becken? Deutlich kleiner und zusammengewürfelt zu dem Rest des Drumsets. Optisch auch nur so halb passend alles. Es kam mir zwischendurch noch die Idee, die Becken einfach a la 66Samus akustisch zu belassen und nur ein E-Shellset zu betreiben und den Rest per Mikrofon abzunehmen. Das Equipment und Know-How habe ich und vor allem die echten Beckensounds wären super, aber dann ist es auch wieder nur halb bodenständig. Ganz weg bin ich von dem Gedanken nicht, weil ich vor allem Beckensounds liebe, aber es fühlt sich noch nicht richtig an.

Irgendwie haben alle Zeichen darauf gestanden, sich doch nochmal weiter umzuschauen. In gegenseitigem Einverständnis mit meiner Ignoranz und Arroganz, beide abzulegen, sah ich also, wie sehr sich der E-Drum-Markt abseits von Roland weiterentwickelt hat. Andere Hersteller als Roland waren mir zwar immer ein Begriff, aber ich habe nie tiefer reingeschaut. Die größte Erkenntnis für mich war, dass inzwischen fast jeder ernsthafte Anbieter von E-Drums auch eine High-End Variante mit echten Holzkesseln in tollen Größen (14" - 10" - 12" - 14" und Becken in 16" oder größer) anbietet, die das Feeling nach Lesen vieler Reviews und schauen einiger Videos sehr positiv in Richtung echtes Drumset beeinflussen. Gerade auch die großen Bassdrums (20") einiger Sets würden denke ich das nervige Pad-Spielgefühl der Bassdrums von Standard-E-Sets positiv beeinflussen, so denke und lese ich zumindest.

Wonach suche ich eigentlich?

Von Efnote über DW, Yamaha, Roland, Alesis und Co. - ich hab einfach mal alles durchgescrollt. Ich wusste ja aber auch gar nicht wonach ich suche. Also habe ich erstmal ein wenig Introspektive betrieben. Was ist mir eigentlich wichtig, und was ist mir nicht wichtig?

Wichtig ist mir vor allem, dass ich schnell und einfach üben kann. Hinsetzen und los. Gerne mit guten Sounds an Board, aber sonst über MIDI in Logic und GGD. Im Detail:
  • realistische Größen
  • realistisches Spielgefühl, vor allem bzgl. der Bassdrum
  • Cymbal Artikulationen und Chokes
  • eine vom Gefühl halbwegs realistische Hihat (ich glaube immer noch mit das schwerste bei E-Sets)
  • eine stimmige Optik
  • mir ist nicht wichtig, dass alle Sounds perfekt sind und die Library an Board riesig ist
Mit diesen und noch ein paar mehr Aspekten in der Tasche schaute ich also nochmal durch alles durch. Ich spare euch die Details des Shoot-Outs in diesem initialen Post, aber die Quintessenz war, dass Roland mit passenden Größen nur ab 4000€ drin ist, Efnote mir nur so halb vom Style und Konfiguration gefällt (wenn auch mit coolen Becken-Optionen für Splashes etc.), Yamaha gar nicht meins ist und Millenium nichts für meinen Anspruch hat.

Alesis, echt?

Alesis war mir auch immer ein Begriff, aber ich kannte Sie immer nur als Nachzügler und habe sie nie großartig ernst genommen (da war sie wieder, die Ignoranz). Dann habe ich mich erinnert, dass meine letzten Erfahrungen mit Alesis ca. 15 Jahre her sind und sich auf ein E-Set der Einsteigerklasse bezogen. Erfahrung direkt für die Tonne. Ich fand das Alesis Strata Prime.

Alesis Strata Prime E-Drum Kit


Es sieht cool aus, hat viel Hardware dabei und die positiven Reviews überschlagen sich. Und das zu einem Preis von unter 3.000€, not bad.

Über die letzten Tage habe ich viele Videos zum Set geschaut und aktuell bin ich fast darauf eingeschossen, mir das Strata Prime zu gönnen. Alle Reviews sprechen von einem tollen Gefühl hinter dem Set (was Größen und Spielgefühl angeht). Von eine nicht zu überladenen und nützlichen, guten Soundlibrary mit der positiv konnotierten und freien BFD Sound-Engine. MIDI-Kompatibilität und ein modernes, schnelles Drummodul (macht auch den Nerd in mir happy), das gut genug ist, das Set im Zweifel auch Standalone zu nutzen. Ich weiß nicht, was es ist, aber hier fühlt es sich für mich an, als ob das Gesamtpaket stimmt.

Negative Punkte, die ich bislang gefunden habe, sind gelegentliche Fehltrigger des Moduls, welche jedoch angeblich immer mal bei allen Modulen und Herstellern auftreten können. Angeblich wurde das Modul auch eher etwas "am Markt getestet", anstatt es tried and true auf den Markt zu bringen. Dadurch jedoch wieder positiv ist, dass wohl regelmäßig Softwareupdates kommen, die etwaige Bugs beheben und auch die Fehltrigger zuletzt wohl deutlich verbessert haben.

Der Weg vorwärts

Ich habe noch keine 100% Entscheidung getroffen, aber bin aktuell wirklich begeistert von dem, was ich vom Strata Prime gesehen habe. So sehr, dass ich auch einfach mal wieder Lust auf eine Forendiskussion und weitere Tipps oder Alternativen habe. Im Frühjahr würde ich den Raum gerne einrichten und habe demnach auch noch einiges an Zeit, aber ich bin sehr gespannt, was ihr zu sagen habt. Vielleicht gibt es noch geile Conversion-Kits oder gut funktionierende Selbstbasteleien, um doch mein altes Dixon zu konvertieren? Andere E-Set Diamanten, die ich nicht kenne? Eure Erfahrungen, vielleicht ja sogar auch mit dem Strata Prime oder anderen Alesis Sets? Ich freue mich auf regen Austausch, und wenn es einfach nur Fachsimpeln und Spaß an der Sache ist. Vielleicht nutze ich den Thread auch, um dann ggf. nach einem eventuellen Kauf hier meine Erfahrungen zu teilen. Mal sehen, was noch so kommt. :)

Ich freue mich auf euren Input.

Herzliche Grüße,
Bacchus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 4enima

Guck' 'mal, wenigstens für die BD, nach Schaltern statt Fußpedal mit Schlegel: E-Drums "wollen" da oft mehr Wumms, als ein schwingender Zimmerboden/Zimmerdenke gut finden.

Das ist die größte Lärmquelle (Bass-Fuss, wenn's kein Pedal ist). Sieht nicht so toll aus, spielt sich aber gut. Und Nein, Drumpodeste, Tennisballraiser usw. bringen nichts. Schalter und gut ist.

Nächste Lärmquelle sind die mit Sticks traktierten Becken. Tok-Tok-Lautstärke im Bereich einer lauten Stereoanlage. Da reicht idR eine geschlossene Zimmertür. (Und das ist alles OHNE Strom gemeint: DAS hören Deine Mitbewohner sowieso.)

1771337758208.png


Bei den übrigen Schlagflächen musst Du einmal sehen. ICH bin empfindlich auf mechanischen Gummikontakte (Feder spannen auf seeehr kurzem Weg), mit Muskelzerrungen usw als Folge. Meshes sind da angenehmer.

Auf alles andere mit Mehrzonen kann man ggf. auch verzichten. Man fährt am Besten, denke ich, eine E-DRUM als ein eigenes Instrument mit eigenen Vorzügen, Möglichkeiten und Nachteilen anzusehen, nicht als A-Drum-Ersatz. Dann macht's auch Spaß.

Und schon drängt zur E-Drum ein Notebook, mit DAW, MIDI-Spuren und VSTs usw. ... :D
 
  • Ersteller
  • #3
Danke für deinen Input. Wie geschrieben - Trittschall und generell Lautstärke sind kein Problem. Ich hatte ja oben geschrieben, was mich am E-Set reizt. Daher sind Sachen wie ein Schalter als Bassdrumpedal bei den technisch auch eher anspruchsvollen Dingen, die ich spiele und üben möchte keine Option.

denke ich, eine E-DRUM als ein eigenes Instrument mit eigenen Vorzügen, Möglichkeiten und Nachteilen anzusehen, nicht als A-Drum-Ersatz.
Absolut, und ich denke das habe ich auch oben zumindest halbwegs beschrieben. Dennoch strebe ich natürlich nach dem besten Feeling. :)

Und schon drängt zur E-Drum ein Notebook, mit DAW, MIDI-Spuren und VSTs usw. ... :D
Zum Glück ist das alles schon zuhauf hier, das mindert meine Anschaffungskosten :claphands:
 

Wie geschrieben - Trittschall und generell Lautstärke

ch hatte ja oben geschrieben, was mich am E-Set reizt.
Tja, ich sehe den Wald und nicht mehr die Bäume in Deinem Text :D

Wenigstens mir hilfst Du mit noch klarerer Strukturierung. Beispielsweise markiere ich in meinen Beiträgen das Thema eines Absatzes gerne als FETTES Wort, bei 1 Thema je Absatz. :cool:

Was genau ist Deine Frage?


Grüße und gutes Gelingen
 
  • Ersteller
  • #5
Hm, also es ist voll OK, wenn du da nicht die Ausdauer für hast und dich hineinversetzen willst in den langen Text und meine Situation. Was ich nicht brauche, und das ist gar nicht böse gemeint, sind Grundsatzinfos über Schallschutz, Mesh vs. "Gummikontakte" oder sonstige grundlegende Sachen, die oft Anfänger in Wohnungen bei der Anschaffung von E-Drums beachten müssen. Das trifft hier alles nicht zu und die haben wir zuhauf im Forum und restlichen Internet. Ich könnte mir auch ein Akustik-Set aufstellen und glücklich sein. Aber wie geschrieben:
etwas, woran ich mich laben und ausleben und etwas neues erleben kann
In Kürze, wenn du Lust hast und entsprechend was beitragen kannst und magst: Was ich suche sind Erfahrungswerte, ggf. mit dem verlinkten favorisierten Kit, Erfahrungswerte zur A-Kit Conversion, nettes Fachsimpeln mit Erfahrungen und generell noch weitere Ideen, um auf semi-professionellem Level eine gute E-Set Erfahrung zu machen, gerade weil ich sehr gut weiß, wie unterschiedlich elektronische Sets zu akustischen Sets sind.

Herzliche Grüße und lieben Dank :)
 
Ich habe auch mal im Gegensatz zum akustischen Recording mal ein gebrauchtes Yamaha DTXplorer via Interface an Cubase mit EZD1 angeschlossen.
Damals Win7-PC und optimiert für Recording.

Mangels eigener Erfahrung mit Alesismodulen kann ich mir nach dem heutigen Stand der Technik da keine gravierenden Latenzunterschiede mehr vorstellen.

Vorausgesetzt: Die benutzte DAW mit Plugin hat Latenzkompensation! :hat:

Win und Mac sind da auch noch minimal zu differenzieren, da die Audio/Midiverarbeitung beim Mac im Kernel implementiert ist - im Gegensatz zu Windows.
Aber das ist nochmal ein anderes Schlachtfeld!

Wenn ich vor der Wahl stünde, das o.g. Alesis zu probieren: Why not? ;)
 
  • Ersteller
  • #7
Mangels eigener Erfahrung mit Alesismodulen kann ich mir nach dem heutigen Stand der Technik da keine gravierenden Latenzunterschiede mehr vorstellen.
Ich mir auch nicht - zumindest habe ich noch nichts davon gehört oder gelesen. Aber sehr gutes Stichwort, genau das sind gute Infos, an die ich z.B. noch nicht gedacht habe. Ich gehe allerdings nach Mangel an Informationen über Latenz in allen Reviews davon aus, dass Logic Pro und GGD auf meinem Macbook ohne Probleme damit umgehen werden; ist ja immerhin State-of-the-Art.

Wenn ich vor der Wahl stünde, das o.g. Alesis zu probieren: Why not? ;)
:claphands: :cool:
 
Wichtig wäre mir die Möglichkeit, Drumpads und Cymbalpads möglichst frei positionieren zu können (Rack, Gelenke usw.).

Nur Finger weg von Medeli-Modulen:
Das sind die Hausmarken von Thomann und Musicstore:

Da ist wohl die Latenz vom Anschlag auf den Trigger bis zur MIDI-Signalgenerierung im Modul schon zu hoch!

Habe mal Dirk Brandt (Roland-Endorser) und Daniel Schild (seinerzeit Box of Trix Endorser) getroffen. Die waren mit den Latenzen sehr zufrieden.

Alesis hat meines Wissens nach in den letzten Jahren da auch unheimlich zugelegt. ;)
 
  • Ersteller
  • #9
Wichtig wäre mir die Möglichkeit, Drumpads und Cymbalpads möglichst frei positionieren zu können (Rack, Gelenke usw.).
Definitiv. Hier finde ich es schön, dass beim Strata ein wohl sehr hochwertiges Rack dabei ist - das macht auch den Unterschied zu günstigeren (oder sogar teureren) Varianten, wo ich noch weitere oder bessere Ständer bräuchte.

Nur Finger weg von Medeli-Modulen:
Das sind die Hausmarken von Thomann und Musicstore:
Nie gehört. Fehlt hier ein Link? (Wegen des Doppelpunkts)
 
  • #10
Latenzen abgerundet (freies Wissen):

Roland
Yamaha
Alesis

Wird sich wahrscheinlich nur aufgrund Praxiswissen äussern.
 
  • #11
Ich persönlich kann zwar keine nennenswerten Erfahrungen beisteuern, aber an deiner Stelle würde ich mir einfach mal nen Tag Zeit nehmen und bei Drumtec vorbeischauen - ist ja nicht mal allzu weit weg für dich. 😃

Wenn du irgendwo eine wirklich gute Beratung bekommen kannst, dann wohl da. Plus, dass es wohl echt schwierig ist ein aktuelles Edrum zu finden, was man nicht auch dort probespielen kann…..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: dubbel
  • Ersteller
  • #12
  • Gefällt mir
Reaktionen: Calaway65
  • #13
Gerne. 😁
 
  • #14
Als Drum-Mod Drumtec nicht kennen?! :ugly:
 
  • Haha
Reaktionen: 4enima
  • Ersteller
  • #15
Aber selbstredend kenne ich Drum-Tec. Jedoch wusste ich nicht, dass der Laden um die Ecke ist 😬

Abgesehen davon ist der Mod-Titel keine Know-How Auszeichnung, sondern nur der Beweis, dass ich Schelme wie dich in Schach halten kann :rofl:
 
  • #16
Pöhhh! :giggle:
 
  • #17
N neues E-Set würde ich auch gerne mein Eigen nennen. Schade, dass mir gerade keine 3000 Euro locker auf den Rippen liegen.

Ich liebäugel selber mit Efnote. Was ich hier aber noch nie zu lesen konnte sind z.B. Erfahrungen hinsichtlich der Midi-Übertragung. Wäre für mich ebenso interessant, weil ich überwiegend über SD3 spiele. Das Alesis ist zumindest auf Youtube relativ vertreten. Jared Dines hat einen Vorgänger. Samus hat das Strata Prime vor einem Jahr getestet aber dem glaube ich ehrlich gesagt generell nicht, weil er IMMER alles geil findet, was er umsonst bekommt.

Meiner Meinung nach sorgen die Größen jedenfalls für eine realistische Bespielbarkeit, weil auch die Toms größer werden. Bei den Becken mache ich mir selber Gedanken hinsichtlich der Bespielbarkeit. Das Stickgefühl ist definitiv nicht wie auf Bronze - kann ja auch gar nicht. Dürfte sich aber dennoch 1000 mal besser anfühlen als die alten Yamaha Dreiecke. Dem leider seit über einem Jahr ruhenden Youtuber rdavidr kann man da schon mehr trauen.


View: https://www.youtube.com/watch?v=M-pT1Pe6Jkk

Zeigt einem auf jeden Fall das Modul sehr schön. Leider habe ich von ihm kein vernünftiges review gefunden.

Bonedo https://www.bonedo.de/artikel/alesis-strata-prime-e-drum-set-test/ bemängelt vor Allem eine hohe interne Latenz - was womöglich für dich interessant sein kann. Da wäre gut zu wissen, wie die Streuung ist. Das wird man bei Drum-Tec aber sicher sagen können. Ich würd ja selbst gerne hinfahren, wenn es nicht 3 1/2 Stunden wären. Amazona wiederum https://www.amazona.de/test-alesis-strata-prime-e-drums/#wie-spielt-sich-das-alesis-strata-prime-e-drum-kit führt hierzu nichts an.

Keine Ahnung natürlich, ob dir das hilft, aber an und für sich finde ich die entsprechenden Artikel nicht uninteressant.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Limerick und Trommler53842
  • #18
Alesis-Produkte lesen sich auf dem Papier immer sehr gut und sehen nach absoluten Preisleistungssiegern aus. Meine persönliche Erfahrung ist aber, dass es in der Regel Gründe für den geringeren Preis gibt.
Bei vielen Sachen nimmt man ja gerne Einschränkungen in Kauf, wenn die Ansprüche nicht so hoch sind und man dadurch ordentlich sparen kann. Für mich persönlich funktioniert das bei E-Drums allerdings recht schlecht. Am Ende muss das Set einfach sauber triggern. Ansonsten ärgert man sich einfach ständig, kommt nicht aus dem basteln raus oder muss technische Probleme mit der eigenen Spielweise ausgleichen. Hier würde ich keine Kompromisse eingehen. Insbesondere, wenn ich deine Anforderungen lese. Der Klang ist natürlich Geschmackssache und mit VSTi kann man unabhängig vom Modul viel erreichen. Aber die Schnittstelle Schlagzeuger / Schlagzeug und, bei VSTi für den Livebetrieb, die Latenz müssen passen.
Da hat mich das Alesis Strata Prime nicht überzeugt. Zwischen den Zeilen hört man da auch bei vielen Berichten die Probleme raus. Was das Triggern angeht, würde ich immer auf Roland setzen. Die Sets klingen (für mich) miserabel, funktionieren aber einfach problemlos und robust. Die Sets von Drum-tec solltest du auf jeden Fall auch antesten. Die sind schon auch einfach professionell. Allerdings, ähnlich wie die Highend-Roland Serien, ordentlich teuer.

Deshalb auch von mir die Empfehlung, im ersten Schritt einfach zu Drum-tec fahren und sich durch alle Alternativen spielen. Da sollte dann relativ schnell klar sein, was du für dich ausschließen kannst.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Das Alesis ist zumindest auf Youtube relativ vertreten.
Die haben damals einen sehr medialen Launch gestartet und viele "Test"-Videos von Youtube-Trommlern veröffentlicht bzw. in Auftrag gegeben und veröffentlichen lassen.
Benedo bemängelt vor Allem eine hohe interne Latenz - was womöglich für dich interessant sein kann. Da wäre gut zu wissen, wie die Streuung ist
Das dürfte nicht an Streuung liegen sondern ist ein bekanntes Alesis-Problem.

Hier eine Übersicht über Latenzen. Demnach schlägt sich das Strata Prime allerdings nicht so schlecht. Insgesamt muss man bei der Bewertung natürlich genauer ins Messverfahren schauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ersteller
  • #19
Ich liebäugel selber mit Efnote.
Efnote wäre glaube ich meine andere Wahl nach aktuellem Kenntnisstand, aber die Module mit den Pixel-Bildschirmen schrecken mich ab. Das muss nicht schlecht sein und kann mir theoretisch auch egal sein, aber irgendwie stimmt das für mich nicht.
Meiner Meinung nach sorgen die Größen jedenfalls für eine realistische Bespielbarkeit
Das ist der Hauptgrund für mich!
Bonedo https://www.bonedo.de/artikel/alesis-strata-prime-e-drum-set-test/ bemängelt vor Allem eine hohe interne Latenz - was womöglich für dich interessant sein kann. Da wäre gut zu wissen, wie die Streuung ist. Das wird man bei Drum-Tec aber sicher sagen können. Ich würd ja selbst gerne hinfahren, wenn es nicht 3 1/2 Stunden wären. Amazona wiederum https://www.amazona.de/test-alesis-...pielt-sich-das-alesis-strata-prime-e-drum-kit führt hierzu nichts an.
Sehr wichtige Infos, vielen lieben Dank!
Da hat mich das Alesis Strata Prime nicht überzeugt.
Kannst du noch ein bisschen mehr über deine persönliche Erfahrung sprechen? Würde mich sehr interessieren! :)
Deshalb auch von mir die Empfehlung, im ersten Schritt einfach zu Drum-tec fahren und sich durch alle Alternativen spielen.
Ja, nachdem ich gecheckt habe, wie nah das ist, werde ich das definitiv tun. Auch dir vielen Dank für den super Input!

LG
 
  • #20
Gibts schon updates?
 

Ähnliche Themen

C
Antworten
5
Aufrufe
2K
MS-SPO
MS-SPO
T
Antworten
6
Aufrufe
5K
CharlyM
CharlyM
dafit
Antworten
10
Aufrufe
3K
Resi61
R
BlackFrost
Antworten
2
Aufrufe
2K
BlackFrost
BlackFrost
Zurück
Oben