Echolette S 100 - als Gitarrenendstufe??? - Welche Box?

von Körk, 18.09.06.

  1. Körk

    Körk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.09.06   #1
    Hallo zusammen!

    Wie ihr meiner Sig entnehmen könnt, bin ich Besitzer vom Tonelab SE :great: Geiles Teil! Keine Frage!
    Doch mein Amp den ich zur Zeit benutze...naja, der bringts halt nicht so! Mir fehlt aber zur Zeit das nötige Kleingeld um mir eine Endstufe (zb Marshall 2X50) und Box zu kaufen!

    Ich besitze aber auch den Echolette S 100 - ein Bass Topteil! Schon Uralt, aber egal!

    http://www.el-me-se.de/pdf_files/S100.pdf

    Hier ist das Manual bzw Informationen zu dem Teil!



    Nun mein Problem:

    Ich würde gerne das Top als Endstufe benutzen (Ist ja ne Vollröhren Endstufe). Also quasi mit dem Tonelab rein und dann das Top an eine 4x12er.

    Nun aber folgendes: Das Top lässt sich auf 5 Ohm und 22 Ohm stellen! Kann ich nun also einfach eine 4 Ohm 4x12er da dran hengen und los gehts`? Oder raucht mir da dann irgendwas ab?!

    Ich habe gestern mal eine Marshall Box von mir daran angeschlossen...eine 1x12er bei 8 Ohm.... Volume auf gearde ma 3 gestellt (Top auf 22Ohm eingestellt!), direkt mit der Gitarre rein... Schöner warmer, druckvoller Sound!
    -dann aber auch schnell wieder aus, weil ich nun nicht wusste was passieren würde...


    Also, was könnte ich machen ?! Ich will mir nicht irgendwas durschiessen, zb. wenn ich da einfach ne 8 Ohm Behringer oder so dran henge!

    Was wenn man eine Box auf 16 Ohm stellt und das Top auf 22 ? Verträgt sich das dann?
    Oder funktioniert das ganz einfach, wie ich schon erwähnt habe: 4x12er Box, 4 Ohm - mono, Top auf 5 Ohm und fertig?

    Ich hab absolut keinen Plan, was ich ausprobieren soll...
     
  2. Körk

    Körk Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #2
    Hmm...

    Kann mir keiner helfen?
     
  3. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 19.09.06   #3
    Doch kann!
    Klar kannst Du eine 4 Ohm Box an einem 5 Ohm Ausgang betreiben. Die Anschlußimpedanz in Ohm ist eh kein statischer Wert sondern Frequenzabhängig, so dass dieser kleine prozentuale Unterschied nichts ausmacht. Da einzig gefährliche beim S100, bzw. bei jedem Röhrenamp ist, dass man ihn niemals ohne angeschlossene Box einschalten sollte, da dies den Verstärker ruinieren kann (kann, nicht muss!).
    Außerdem ist der S100 ein toller Gitarrenverstärker! Mancher wäre froh, einen zu haben. Früher gab es eigentlich keinen richtigen Unterschied zwischen Bass- und Gitarrenverstärker (siehe z.B. den Dynacord Bassking, der gerne für Gitarre eingesetzt wurde oder der Echolette BS40). Den Unterschied machten eher die Boxen, die einen etwas erweiterten Frequenzgang nach unten hatten.
    Wenn Du nicht gerade ein eingeschworener Metaller bist, kannst Du den Amp super einsetzen. Aber mit dem richtigen Treter davor ist auch dieses Problem zu lösen. Laut genug ist er allemal.

    /V_Man

    Edit: 8 Ohm ist auch kein Problem, lediglich die Leistung geht etwas zurück.
     
  4. Körk

    Körk Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.06   #4
    Hmmm....

    Das hört sich doch schon super an! Naja, der soll halt eh nur "Druck" machen...den Rest wird dann (hoffentlich) das Tonelab erledigen.


    Ich dachte immer, dass es nicht gut sei, wenn die Ohm Zahl nicht mit Endstufe und Boxen übereinstimmt? Aber das ja dann super wenn das geht.

    Das einzige was ich dann noch evntl machen brauch, ist die Röhren zu wechseln! Die sind nämlich super verstaubt, aber für nen Hunni sollte das ja dann auch erledigt sein.


    Nur welche Box kauf ich mir dann? Wäre es denn besser eine 4 Ohm Box als eine 8er zu nehmen?
    Wie wäre sowas: MARSHALL MR1960A 4x12" Box, schräg, 280 W, mono 4/16 Ohm, stereo 2x8 Ohm ?

    Klar...Klangtechnisch müsste ich dann mal gucken... Würde den Amp dann auch mal an eine Behringer anschliessen und so...vielleicht taugts die ja dann auch ...aber die gibts so weit ich weiss nur mit 8 Ohm...
     
  5. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 19.09.06   #5
    Wenn da keine Welten zwischenliegen passiert nichts. Die alten Echolette- und Dynacord Geräte sind da auch technisch sehr tolerant ausgelegt. Optimale Leistung erziehlst Du aber nur mit einer 4 oder 16 Ohm (auch 2x 8Ohm parallel oder in Serie geht natürlich) Box.

    Das ist bei dem Alter sicher nötig, zumindest für die Endstufenröhren (4xEL34). Die Vorstufenröhren und die Phasenumkehrstufe altern eigentlich kaum. Bei dem Alter von ca. 40 Jahren sollten aber auch mal die anderen Bauteile (bes. Elektrolytkondensatoren) durchgecheckt werden, da die nach so vielen Jahren oft ausgetrocknet sind, ebenso wie die Überprüfung der elektrischen Sicherheit (Ich nehme an, Du bist noch zu jung zum Sterben, oder?). So ganz tolle und teure gematchte Röhrensets sind bei dem Gerät auch für die Katz. Es tun ganz normale EL34 und dann den Bias gut abgleichen.

    Da würde ich mich für eine 4 Ohm Box entscheiden. Die ist sicher am individuellsten einzusetzen.

    /V_Man
     
  6. Körk

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    Erstellt: 19.09.06   #6
    Ok! Riesendank erstmal ;)

    dann werd ich das die Tage mal klären, wo ich den Kasren dann mal hinbringen kann... Vielleicht sollte ich den sofort richtig fertig machen, bevor ich das teste`?

    Ich würde mir auch gerne dann (wenn der sound denn wirklich gut ist), ein anderes Netzteil einbauen alssen....wenn das überhaupt geht...
    Denn dieses hat noch einen ungeerdeten Stecker.... :cool:

    Das Top stand ca. 20 jahre aufem Dachboden...und ich wusste da nix von... ;)
     
  7. Körk

    Körk Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.06   #7
    Kann da denn was kaputt gehen, wenn man damit nun erstma spielt, ohne den vorher mal "gecheckt" zu haben? Sprich neue Röhren und so rein?

    Und wie ist das nun nochmal genau mit der Ohm Zahl?! Ich hab mir nun zwar schon etliche Beiträge durchgelesen...auch dieses Workshop....aber so richtig verstehen tu ich das nun immer noch nicht, warum man eine 8 ohm box an einen 5 Ohm verstärker anschliessen kann
     
  8. Vintage_Man

    Vintage_Man HCA Elektronik, Röhrentechnik HCA

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    Erstellt: 20.09.06   #8
    Du brauchst kein neues Netzteil! Lediglich die Buchse wird ausgewechselt. Das ist ein Klacks!

    Ich bin sofort auf meinen Dachboden gehastet. Aber da stand nix! :( :( :(

    Leider ja! Deshalb lieber erst checken lassen. Das wäre sonst zu schade.

    Das erläutere ich Dir, wenn Du Dich dann meldest. (siehe PM).

    /V_Man
     
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